Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Janie

Gestresster Hund?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen!

Der Beitrag ist hoffentlich halbwegs passend von mir platziert...ich entschuldige mich schonmal im vorraus für die enorme Länge!

Also! Mir macht mein Kurzer leider ganz schön zu schaffen. Es ist mein erster Hund, ein Malinois-DeutscherSchäfer-Collie-Mix, knapp über 18 Monate alt und frisch kastriert (da sich beide Hoden im Bauch versteckt hatten).

In unserer Wohnung ist er ein echter Traumhund, trotz Pubertät hört er wirklich super und sein Grenzen-austesten ist auch im Rahmen.

Chaotisch ist / war es dagegen draußen – phasenweise mal mehr, mal kaum. Seit ca. 2 Wochen (also seitdem er sich von der OP erholt hat) hat sich das Ganze aber wahnsinnig gesteigert. Er ist so gestresst wie nie – bekommt auf seinem Kopf so Stress-Schüppchen (sonst traten die ganz selten mal auf), sabbert vor Aufregung, hechelt, zieht wie ein Berserker usw usf., bei jedem Spaziergang. Jeder kleinste Reiz regt ihn komplett auf. Weniger hilfreich ist zudem, dass er sehr oft angebellt (und leider auch schonmal angegriffen) wird. Zwar kann ich ihn zwischendurch mit Spielen und Schwimmen entspannen, aber sobald wir weitergehen und zB einen Jogger sehen, regt er sich völlig auf. (Wenn er aber im Wasser steht, wenn Jogger vorbeikommen, sind die ihm egal!) Auf dem Rückweg ist es insgesamt besser.

Nach solchen Spaziergängen dreht er neuerdings auch zu Hause (trotz offensichtlicher Müdigkeit) manchmal noch auf, schnappt sich Spielzeug und springt damit knurrend wie ein Irrer herum. Irgendwann legt er sich dann hin, was dauert (!), oder ich „bringe“ ihn ins Bett, damit er sich beruhigt, das klappt.

Nun hab ich einiges über Stress bei Hunden gelesen sowie Tipps, man sollte besonders reizarme Wege gehen, sich evt mal mit Hund in reizarmer Umgebung auf ne Wiese hauen und ihn daran gewöhnen, sich draußen zu entspannen...

Leider ist mir das derzeit nicht möglich. Ich wohne in einer größeren Stadt, die 3 Parks, durch die wir jeden Tag ziehen, sind gut besucht, ein Auto ist auch nicht vorhanden. Wir sind gelegentlich zu einer Hundewiese gelaufen (zum freilaufen und austoben), was aber insgesamt mit Hin, Zurück und rumflitzen locker 3 Stunden dauert, wovon mir mein Tierarzt wegen seiner Neigung zur HD abgeraten hat. Hundesport ist schlecht zu erreichen, mit U-Bahn / Zug aber machbar. Was aber evt. nur noch mehr Stress für ihn wäre...?

So, was nun???

Sicher ist schonmal, dass ich in absehbarer Zeit umziehen werde (in eine ländlichere Gegend), das wird allerdings erst in frühestens einem halben, spätestens in 2 Jahren sein.

Ich habe auch schon an einen Hundetrainer gedacht, aber da ich dafür erst Geld zusammensammeln muss, würden bis dahin sicher auch noch 2 Monate vergehen.

Könnte der Stress an Bewegungsdrang liegen? Wir gehen 3x am Tag 1 bis 1,5 Stunden spazieren, Schleppleine nehme ich 1x mit, wir spielen immer wieder zwischendurch und schwimmen&planschen kann er auch, gerade bei dem Wetter. Radfahren klappt noch gar nicht gut, aber ich habe mir vorhin einen Fahrradleinenhalter bestellt, mit dem es dann bestimmt besser wird.

Kann der Stress noch andere Gründe haben? Ich möchte schließlich nicht alles einfach auf die (2.) Pubertät schieben, die ja vorbeigeht und habe derzeit wirklich starke Zweifel an mir...

Hat irgendjemand Tipps, Erfahrungen, vielleicht übersehe ich ja auch etwas Offensichtliches?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei der Mischung wuerde ich auf weniger Bewegung, abe mehr Kopfarbeit setzen. Mali und DSH und bedingt auch der Collie brauchen eigentlich eine Aufgabe, nicht stundenlanges sinnfreies Spazieren. Das lastet sie nicht aus, und konditionell bekommst Du sie auch nicht kaputt.

Fährten, Mantrailing, vielleicht longieren, ZOS ... all diese Sachen, die Konzentration erfordern, sind sicherlich ermüdender fuer den Hund, und auch befriedigender. Das Ganze wirklich ernsthaft betrieben, nicht nur so mal ab und an.

Eine tolle Mischung ist das, schlau und aktiv, aber man muss auch steuern, wo die Reise hingehen soll :)

Uebrigens würde ich zu gerne ein Foto sehen!!!!!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Scheint ja ein workoholic zu sein ;)

Womit wird er denn zuhause beschäftigt? Ist da nur Ruhe angesagt, oder machst Du außer den Gassigängen noch etwas Kopfarbeit mit ihm?

Wie verhält er sich im Freilauf? Oder ist er nur an der Leine?

Wie lange war er nach der OP außer Gefecht?

Gruß Gaby

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu

Oh, ein Power-Mix. Ich schließe mich Cartolina an und vermute, ein (!) Grund für das enorme Stresslevel ist, dass ihr mit ihm zu viel Bewegunsaktionen macht.

Wenn ich lese:

Originalbeitrag

Könnte der Stress an Bewegungsdrang liegen? Wir gehen 3x am Tag 1 bis 1,5 Stunden spazieren, Schleppleine nehme ich 1x mit, wir spielen immer wieder zwischendurch und schwimmen&planschen kann er auch, gerade bei dem Wetter.

dann frag ich mich ernsthaft, ob es für den Hund nicht einfach viel, viel viel zu viel ist am Tag.

Irgendwann muss ein Hund die Eindrücke, die er am Tag und auf den Spaziergängen/beim Toben sammelt auch verarbeiten.

Vielfach ist es so, dass Menschen die sich mit ihrer Rasse/den Rassen des Mischlings auseinander setzen der Grundgedanke aufkommt, "Oha, mit der Mischung muss ich aber viel tun"

Das ist leider oft ein Fehlschluss, denn je mehr man dem Hund "füttert" mit Aktionen, desto mehr fordert er mit der Zeit auch ein. Auch, wenn er gar nicht mehr kann und eigentlich das Gehirn schon "zu" macht.

Der Hinweis, dass er oft auch zu Hause noch mal "einen drauf macht" spricht für mich dafür, dass er zu viel Input bekommen hat auf den Spaziergängen und er diesen erstmal loswerden muss. Mein Hund ist da ähnlich - nach Spaziergängen die besonders lang oder spannend waren rennt er manchmal auf den Dachboden ein paar Runden und dreht völlig am Rad, buddelt den Teppich an und ist nur bedingt ansprechbar.

Er muss den Stress (auch positiver Stress ist Stress) erstmal "abschütteln".

ich weiß nicht, ob das bei euch der Fall war, dass ihr zu schnell zu viel mit ihm gemacht habt. Hinzu kommt, dass der Collie sicherlich schnell mal zum "Reden" neigt ;) und der Malinois nicht unbedingt als die geduldigste Hunderasse bekannt ist :D

Wie war es denn gleich nach der Kastration, habt ihr da weniger unternommen mit ihm? War er da auch so aufgedreht?

Mein Weg für so einen Hund wäre Ruhe zu fordern. Aber nicht nur "körperliche" Ruhe, also dass er das Bellen einstellt, sondern wirklich entspannt werden.

So habe ich mit meinem Energiebündel gearbeitet, und es hat wirklich viel gebracht.

Plan wäre also:

ihr wollt los aber ihr verlasst das Haus erst, wenn der Hund ruhig und halbwegs entspannt ist. meistens merkt man das entspannen an einem tiefen Ausatmen, noch besser wäre ein Schütteln. (Hunde schütteln Stress wortwörtlich ab).

Wenn Hund entspannt (am Anfang reicht schon leichte Entspannung ;) ) dann geht es los. Dabei auf Ordnung achten beim rausgehen, also kein losstürmen und ziehen, sondern man geht gesittet aus dem Haus. Und wenn das ganze 30 Minuten dauert bis ihr einen Schritt vür die Tür setzt - egal. Erst wenn Ordnung und Ansprechbarkeit da sind, geht es weiter.

Das gleiche draußen.

Kommt ein Reiz, der ihn aufregt, warte ab bis er sich beruhigt. Im Zweifel geh ein paar Schritte aus dem Weg mit ihm, so dass er mehr Abstand hat, und dann geht ihr erst weiter, wenn er sich merklich entspannt.

Nach meiner Meinung wäre ein Spielzeug/Leckerli in so einer Situation nicht wirklich hilfreich, da es wieder die Erwartungshaltung (und damit Stresslevel) im Hund hochpushen würde. Als Belohnung eine Weile NACH der Entspannung, also quasi dann geben, wenn er Reiz und Belohnung nicht mehr verknüpft, ist was anderes.

Wenn er bellt - stehen bleiben. Warten, bis er sich beruhigt, eventuell ein paar Schritte rückwärts gehen (ich nehme mal an, er ist an der Leine in der Stadt). Erst wenn er in Gedanken bei dir ist, geht es weiter.

Tja, und auf die Art verkürzen sich die Strecken die ihr geht schon von ganz alleine :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

bei manchen Hunden kann es auch nach der Kastration zu einer "Erstverschlimmerung" kommen, wenn die Hormone sich umstellen. Zum anderen hört sich das für mich nach sehr viel Programm an bei deinem Hund. Könnte sein, dass das Pensum zu viel ist für ihn. Nach müde kommt ja bekannt lich doof ;-)

LG Kerstin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Vielen lieben Dank an euch für die Antworten!!!

Erstmal zu den Fragen:

Zu Hause macht er zwischendurch (über den Tag verteilt, meistens 2,3 mal) ein Intelligenzspiel mit 2 Stufen, 1x verteile ich in der Wohnung was Leckeres, was er dann suchen muss (dauert schonmal 10 Minuten bis er alles hat) und je nachdem, was sonst grad so da ist, verstecke ich Käse in irgendwelchen Papputensilien. ;) Seit einiger Zeit üben wir „lass es“. Und natürlich die üblichen Spielereien, die aber vmtl weniger mit geistiger Forderung zu tun haben. Die restliche Zeit über schläft er.

Freilaufen in ruhigen Gegenden außerhalb oder auf der Hundewiese funktioniert super, er wartet von sich aus, entfernt sich nicht weit und hört. Sobald er gestresst ist (zb weil ein anderer Hund ihn verbellt oder angreift), klappt das allerdings nicht mehr so gut und er lässt sich von jedem Reiz irritieren. Meistens ist er an der (Schlepp-)Leine und bisher haben wir 1x pro Woche die Hundewiesentour gemacht.

Nach der OP musste er sich 10 Tage schonen, also 5,6 mal am Tag kurz in den Garten, entsprechend geladen war er. Schon am 2ten Tag wollte er ganz normal spielen und spazieren gehen... Wir haben danach erstmal kleine Runden mit ihm gedreht, ab Tag 14 gab's aber schon seine normale Route, Toberei und Schlepp kam später dazu. Eigentlich ist er seit der Kastration so aufgedreht und hat gestern abend bewiesen, dass er auch einfach so - ohne vorher spazierenzugehen - komplett aufdrehen und den Flummi machen kann. :kaffee: Auch eine Bekannte meinte, die Hormonumstellung würde noch dauern und dass er in einem halben Jahr sicherlich ruhiger wäre.

Und ich dachte, wir machen viiieeeel zu wenig Action mit ihm, da war ich ja auf dem Holzweg. Kopfarbeit hört sich für ihn sehr sinnvoll an. Draußen Fährten zu legen habe ich schon oft versucht, das interessiert ihn nicht, höchstens auf dem Rückweg mal. Sollte ich da ansetzen? Oder ihn auf dem Rückweg lieber entspannt weitergehen lassen? Mantrailing, Longieren, ZOS oder auch Treibball fänd ich toll für ihn, das wäre aber alles nur (als Kurs) 1x pro Woche möglich. Klar, besser als gar nicht, zu mal er dann endlich eine Aufgabe hätte! Aber mir scheint, ich müsste in der Hinsicht auch bei den täglichen Spaziergängen ansetzen – oder? Ich habe z.B. mal gelesen, man könnte dem Hund einen „Rucksack“ mit etwas Gewicht wie Spielzeug etc. aufsetzen und es wäre für ihn wie eine kleine Aufgabe, das Ganze zu transportieren. Hat da jemand eine Meinung zu?

Die letzten paar Spaziergänge waren übrigens etwas besser, zwar noch stressig, aber ohne Schüppchen ;) Die Schleppi blieb zu hause.

Es kann gut sein, dass wir zu schnell zu viel mit ihm gemacht haben. Der Mali-Anteil liegt bei ihm am Höchsten, daher hatte ich immer im Kopf, dass er extrem viel Bewegung braucht.

Friederike, danke für deine ausführliche Beschreibung. Was heißt denn für dich „leichte Entspannung“? ;) Ehrlich gesagt, ganz ähnlich wie du beschrieben hast habe ich es schon lange mit dem Kleinen versucht, aber ich habe definitiv nicht lange genug gewartet, bis er ansatzweise entspannt war. Kein Wunder, dass das nicht funktioniert hat. Das werde ich beim nächsten Spaziergang umsetzen, mal sehen, wie weit wir kommen!

Sein (draußen-)Programm fahre ich also etwas runter, versuche ihn während des Spaziergangs ruhig zu kriegen...für eine Sportart muss ich mich noch entscheiden. Oder sollte ich damit evt. noch warten, bis das Ganze insgesamt etwas besser klappt und sich seine verwirrten Hormone ggf. beruhigt haben?

Kann ich noch mehr im Alltag für seinen Kopf und vor allem draußen machen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo :)

Leichte Entspannung meine ich, wenn die Anspannung im Hund sich merklich verringert. Man bekommt das mit, wie ich schon schrieb durch ein tiefes Ausatmen, oder durch ein Schütteln. Komplett entspannt ist der Hund aber in einer Erwartungshaltung nie - daher "leicht".

Wenn mein Hund komplett entspannt ist im Haus, liegt er wie eine Flunder platt auf seinem Kissen und fließt wie Dalis Uhr über den Rand :D

Wenn er draußen sehr entspannt ist (komplett wäre ja wieder "fließen"), dann ist seine Rute locker oberhalb des Rückens in Bewegung, oder beim Stehen hängt sie etwas herunter. Lemmy hat eine Ringelrute, wenn er locker ist, ist sie wie der Schwanz einer Katze in leichter Fragezeichenform - je angespannter er ist, desto steifer und fester gerollt ist sie.

Mantrailing als Sportart mache ich auch, mit Lemmy einmal die Woche, mit dem Hund meiner Eltern sogar zweimal die Woche. Das reicht aber auch in der Regel, um eine Grundentspannung in den Hund zu bekommen. Nasenarbeit ist extrem anstrengend - der Hund atmet beim Schnüffeln x mal so viel wie beim normalen Laufen. Dazu kommt viel Konzentration, da ein einzelner Geruch aus vielen anderen, ähnlichen Gerüchen gefiltert werden muss, und das über eine längere Zeit.

nun muss es nicht MT sein - ohne Auto wird das sowieso sehr schwierig. Aber ganz allgemein ist Nasenarbeit sehr viel echte Arbeit, und auch wenn man es nur ein oder zweimal die Woche machen kann, wird es etwas bringen, da bin ich sicher.

Treibball würde ich ehrlich gesagt bei einem so nervösen, hibbeligen Hund nicht machen. Alles was mit bewegten Gegenständen zu tun hat pusht ungemein, und wenn man keinen Hund hat, der ein ruhiges und entspanntes Gemüt besitzt, können solche Sportarten wie Flyball, Treibball und zT auch Agility negative Folgen haben. Für deinen Hund würde ich eher etwas anstreben, was Konzentration und ruhige Arbeit erfordert.

Sicher kann seine Anspannung auch mit der Kastration zusammen hängen. Bei Higgins, der mit 3 Jahren kastriert wurde, kam es nicht zu einer "Hibbelisierung", sondern er wurde entspannter im Haus - er hatte immer sehr viel sehr hektisch geatmet und kam einfach nie zur Ruhe.

Das wurde besser, ansonsten hatte sich nicht viel verändert. Daher kann ich dir in dieser Richtung nicht weiterhelfen :)

Dass er jetzt erstmal sein Pensum einfordert ist logisch.

Mal ein platter Vergleich: du gibst einem Kind seit drei Jahren jeden Tag fünf Tüten Haribo. Nun hast du gelernt, dass diese Menge Haribo nicht gut ist und willst die Menge reduzieren.

Natürlich wird das Kind jetzt in der Anfangszeit seine fünf Tüten verlangen, denn es ist ja diese Menge gewöhnt und kann nicht begreifen, dass man ihm etwas gutes damit tut, wenn man die Menge reduziert.

So in etwa geht es einem Hund, dem man in guter Absicht zu viel Action geboten hat ;)

Spazieren gehen ist gut. Auch gerne längere Strecken. Aber das Spaßprogramm würde ich reduzieren und ihn vielleicht einfach mal nur "sinnlos" schnüffeln lassen oder buddeln (wo es erlaubt ist) oder was auch immer er so tun will.

Schau mal, ob du es schaffst, Schlender-Spaziergänge zu machen, bei denen wenig passiert. Spaßprogramm kann man natürlich auch noch bringen, aber mMn weniger und seltener - vor allem jetzt in der Phase, in der ihr ihn etwas ruhiger bekommen wollt.

Vergiss auch nicht - dein Hund ist ein Teenager! Wie beim Menschen auch ist da gerade Großbaustelle im Kopf, und wie bei Menschenteenies ist auch der gesunde Verstand noch nicht so wirklich ausgereift :zunge: Dazu ein Unmaß an Energie...

Geduld, Ruhe und weiter an der Entspannung arbeiten. Das wird schon, ich bin sicher :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Oder sollte ich damit evt. noch warten, bis das Ganze insgesamt etwas besser klappt und sich seine verwirrten Hormone ggf. beruhigt haben?

Zweimal JA! Arbeite lieber an seiner Konzentration, aber lass ihn noch ein bisschen Hund sein. Schnüffeln, buddeln, über Baumstämme balancieren, einfach auf der Wiese sitzen und in den Himmel schauen, Bindung aufbauen etc. langsame Spaziergänge ohne zuviel Action... Das mit dem Sport würde ich erst angehen, wenn er wirklich sicher mit dem Kopf bei Dir ist, sonst ist Frust vorprogrammiert.

Aber das holt er mit Sicherheit auch bald wieder auf. Nur, wenn die Grundlagen fehlen, wird es eher stressig.

Gruß Gaby

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Gestresster Hund

      Ich hab nen Aussie der aktuell seit fast 2 Monaten bei mir neu eingezogen is aber schon fast 5 Jahre is ...aus dem Tierheim ...ich bräuchte nen Tipp  sie nimmt keine Leckeries draußen an ...wie kann ich sie belohnen außer streicheln oder mit ihr zu reden ...   LG Susi 

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Tipps gesucht - Hibbeliger, gestresster, unsicherer Hund (lang)

      Hallo, Wollte einfach mal Meinungen und Ratschläge dazu hören: Zur Vorgeschichte: Nanook ist jetzt 2 1/2 Jahre alt, Rüde, kastriert wurde er mit 9 Monaten, Mix unbekannt-sehr vermutlich aber Mix aus Akbash, also Herdenschutzhund,da er ihnen vom Aussehen, Charakter, Bewegung ähnlich sieht, Geburtsdatum unbekannt. Er kommt aus einer belgischer Tötungsstation, Vorgeschichte relativ unbekannt, wurde auf der Strasse gefunden, Besitzer wurde ausfindig gemacht, kam aber dorthin nicht zurück da Kettenhaltung und anscheinend übelste Tierquälerei (andere Tiere wurden daraufhin dort weggenommen) Im Dezember 2008 kam er mit 7 Monaten zu uns. Vertrug sich von Anfang an mit dem Ersthund. Erster Eindruck, sehr ängstlich, hyperaktiv, gestresst, kannte nicht viel, übergab sich im Auto, hatte Angst vor Treppen, knurrt fremde Menschen, Hunde an... Wir haben in den letzten 2 Jahren Einzelstunden genommen, Seminare besucht etc.. Folgende Situation im Moment: Nanook ist ein genialer Hund, der 1A folgt, Spass am Spielen hat, sehr schmusebedürftig ist....aber eben immer noch oft gestresst ist, bez. sich sehr schnell hochfahren kann. Fremde Hunde gehen gar nicht, an der Leine kommen wir relativ sehr gut vorbei, wenn ich mit ihm alleine bin, sieht das ganze als übung an, ist nicht entspannt, aber hält es aus, auch wenn die Nähe zum anderen Hund gering ist. Wenn Zweithund dabei ist, viel schwieriger, hängt von der Reaktion des Zweithundes ab. Wenn der fremde Hund Nanoom in die Augen schaut, auf ihn losgelaufen kommt, oder am Zaun bellt und pöbelt, fährt Nanook sehr schnell hoch, schnellt oft nach vorne und schnappt in die Luft (wie ein richtiger Wutausbruch), beruhigt sich anschliessend schnell. Hat Kontakt mit Hunden, die er kennt, ohne Probleme, lässt sich von denen viel gefallen (wobei ich da immer Acht gebe, dass er sich nicht bedrängt fühlt). Wenn wir fremde Hunde gut einführen (heisst paar Minuten auseinander an der Leine spazieren), klappt es bei jedem Hund, dass er sich danach anfreundet, bzw. ignoriert. Wir gehen auch mal mit 18 Hunden spazieren, ohne Probleme... Bei Menschen ist es zeitweise überhaupt kein Problem, rufe ihn im Freilauf Fuss, oder sage "Auf dei Seite" und er lässt sie passieren, ohne sich dafür zu interessieren...dann gibts Tage, wo Menschen schon aus der Ferne gefährlich aussehen und er sich grossmacht, bzw. nach vorne will. Da ist umlenken aber auch kein Problem, heisst Menschen sind ihm nicht immer geheuer, aber da verlässt er sich ganz auf mich. Zuhause hat er nicht immer Ruhe, manchmal schläft er 3-4Stunden am Stück ohne viel Bewegung, manchmal kann er keine 5 Minuten ruhig bleiben. In der Freizeit kommt er 3mal die Woche mit zum Pferd, zum Ausreiten, mal spielen wir Frisbee mit ihm (nicht zu oft), clickern oder machen sonst Kopfarbeit. Ballspiele immer nur kurz, da er schnell nur noch den Ball sieht und die Welt um ihn nicht wahrnimmt. (ach ja, mit Spiesache kommen wir an JEDEM Hund vorbei, da kann der fremde Hund auch 1 Meter neben ihm stehen, interessiert ihn dann nicht mehr, bzw.blendet er dann aus) Er wird seit 2 Monaten gebarft, seit 3 Monaten wohnen wir im neuen Haus, und vor einem Monat ist eine Katze ins Haus gezogen (viele Umstellungen also momentan) Mit der Katze ist überhaupt kein Problem, interessiert ihn nicht. Wegen dem Umzug haben wir mit DAP Stecker gearbeitet, was gut funktionniert hat. Seit wir barfen, habe ich das Gefühl, dass er unsicherer, hibbeliger und "aggressiver" geworden ist. War gestern auf einem Barf Seminar und werde jetzt mal das Fleisch reduzieren, bzw. Gemüse/Obst mehr füttern, da seine Protein-Zufuhr zu gross ist. Wir arbeiten ohne jegliche Gewalt, das "schlimmste" ein graffes "Nein" oder "Hei", mehr braucht er nicht, da fällt er schon in sich zusammen. Die Beziehung schätze ich als relativ gut ein. Im Moment nehmen wir Gruppenstunden, wo er auch aufblüht. Auf Musik entspannt er relativ gut, TTouch mag er auch. Nehme Montag mal einen Termin beim Tierarzt um Blutbild zu machen und schilddrüse zu kontrollieren. Nun meine Frage: Was könnte man da noch machen? Was könnte der Grund sein für sein Verhalten? Eure Erfahrungen? Danke schonmal im Voraus, ich hoffe hier Hilfe, Tipps, Ratschläge, Verbesserungsvorschläge, Erfahrungen usw..zu bekommen;o)

      in Aggressionsverhalten

    • Unser gestresster Labradorwelpe, die Zweite

      Hallo, es gibt Neuigkeiten von Bruno, dem frechen Labrador Manche wissen vielleicht, dass die ersten Wochen mit ihm sehr anstrengend waren und ich schon befürchten musste, wir würden nie wieder eine Nacht durchschlafen Die meisten Dinge haben sich von selbst erledigt, leider nur in der Wohnung. Dort ist er ein aufgeweckter, gelehriger Hund, verschmust, fröhlich - kurzum perfekt. Leider eben nur in der Wohnung. Während dort seine heftigen Ausbrüche mittlerweile gar nicht mehr vorkommen, haben sie sich draußen dafür verdreifacht. Ich denke mittlerweile, dass er stark unter Stress steht, weiß aber nicht genau, wieso, und bin deshalb echt ratlos. Anzeichen sind (beim Gassigehen): - Leine beißen, zerren, steigert sich bis ins wahnsinnige Knurren und Beißen - permanentes Kratzen - Sein bestes Stück ein- und ausfahren - viele Schuppen - Plötzliches Aufspringen, weglaufen, fast schon panisch reagieren (kommt meist aus dem Nichts: am Anfang dachte ich, er wäre von irgendwas gestochen worden) - aufgeregt Löcher buddeln - Bei Erstkontakt mit fremden Hunden: Schwanz einziehen, Ohren anlegen und Haare aufstellen Wir waren bereits in der Hundeschule, die Trainerin meinte nur, wir hätten da "einen kleinen Macho" und sollten aufregende Spaziergänge vermeiden. Hilf mir leider nichts, da wir mitten in der Stadt leben und ich einfach durch den Verkehr MUSS, wenn wir zu nem Park oder in die Freilaufzone wollen. Eine andere Trainerin meinte, das würde sich alles noch im Normalbereich abspielen und wir sollen versuchen, das Verhalten des Hundes bei Stress umzuleiten (z.B. durch ein Kauseil statt der Leine, oder ihn Sitz machen lassen. Das funktioniert manchmal, meistens aber nur kurz.) Vielleicht sei anzumerken, dass seine "Ausbrüche" hauptsächlich beim Nachhausegehen auftreten, beim Überqueren von Straßen und oft im Stiegenhaus (wo er aber getragen wird). Er hat auch gute und schlechte Tage, manchmal flippt er gar nicht aus, manchmal nur leicht, dann wieder umso heftiger. Oft auch in neuen, ungewohnten Situationen, wenn wir z.B. jemanden treffen oder in einer fremden Wohnung sind. Nächste Woche kommt eine Hundetrainerin zu uns, bis dahin hoffe ich trotzdem auf Tipps ... Ich verstehe einfach nicht, was wir falsch machen und wieso der Kleine scheinbar nie richtig zur Ruhe kommt ... Zuhause gibt es genügend Ruhezeiten für ihn, ich überfordere ihn nicht mit irgendwelchen langen Übungseinheiten und draußen ist er so oft wie möglich von der Leine. Er bekommt zwischendurch Such- und Denkaufgaben, seinen Kong .... trotzdem läuft da irgendwas gewaltig falsch! eine erneut etwas verzweifelte Eleanor

      in Hundewelpen

    • "Gestresster Mensch, gestresster Hund?!" Nürnberg 25.09.11

      [lh] Veranstalter: Hundeberatung Nürnberg Anschrift: Nürnberg Kontaktinfo: seminare@hundeberatung-nuernberg.de Datum: 25.09.2011 Beginn: 10.00h Preis: 85.-EUR Anmeldeschluss: - Website: www.hundeberatung-nuernberg.de [/lh]Weitere Informationen: Theorieseminar speziell für BesitzerInnen von: Kampf-Schmusern sonstigen auffälligen Hunden, die beispielsweise groß und schwarz sind oder einen breiteren Kopf haben HundehalterInnen, deren Vierbeiner auf andere Hunde und/oder Menschen auch ängstlich oder aggressiv reagieren kann Tierfreunde, die Ihren Vierbeiner unkonventionell-tierschutzgerecht erziehen wollen und damit häufig Unverständnis bis harte Kritik ernten . odereinfach: Alle, die neugierig sind auf ein ganz anderes Hundeseminar. Lernen Sie, mit verbalen Anfeindungen souverän umzugehen, zu jedem Zeitpunkt gelassen gegenüber Besserwissern zu bleiben und sich mit Hund selbstbewusst und sicher in der Öffentlichkeit zu bewegen. Kursinhalte: So führen Sie Ihren Hund optimal durch schwierige Gassi-Situationen wichtige Trainingsschritte und Übungen, damit Ihr Hund sich bei Ihnen wohl und sicher fühlt Schlagfertigkeits-/Selbstbehauptungs-/Kommunikationstraining für Hundebesitzer, Gassigänger, Dogsitter, Interessenten Keine Vorkenntnisse erforderlich! Buchautorin Dorothee Schneider (z.B. Die Welt in seinem Kopf) wird auf alle Fragen eingehen und auch darauf, wie sich ein gestresster Mensch auf das Verhalten des Vierbeiners auswirken kann. Durch ihre Arbeit mit Hunden und Menschen und ihre Vorbildung als NLP-Master, Hypnose-Coach, Verhaltenstherapeutin und professionelle Hundetrainerin (seit 1988) eignet sie sich hervorragend für dieses spannende und bisher leider wenig beachtete Thema.

      in Seminare & Termine

    • Hilfe, gestresster Hund

      Ich habe vor kurzem schon mal geschildert dass mein HUnd wenn wir mit den KIndern raus gehen sehr gestresst ist. Habe tolle HIlfe bekommen, die auch fleißig angewendet wird. Ich lasse sie jetzt lange auf ihrem Platz liegen, sie steht nicht auf auch wenn die KInder herumtollen, was eh selten vorkommt. zum toben gehen wir raus. Sie hat in den letzen Wochen zu einem Hud entwickelt die toll ohne leine Fuß geht, ich kann sie toll abrufen und jetzt akzeptiert sie es nicht jeden Hund begrüßen zu müsse. Die Leinenagressivität ist etwas besser. Ich kann sie jetzt mit einem"Schluss"stoppen. Sie darf jetzt nur noch neben mir gehen, was ich aber nicht erreicht habe durch Richtungswechsel, denn sie ist so wendig, dass dies kaum Wirkung erziehlt. Schon mal aber ich glaube ich würde noch in einem Jahr Richtund wechseln. Ich habe ihr nach vorheriger Abmahnung den Fuß vor die Brust gehalten und sie so zurückgeschoben. Ich kann alleine mit der leine um den Arm gehängt spazieren gehen und muss kaum korriegieren. Darum war ich heute guten Muts als wir uns mit Freunden und deren Tochter zum Wandern verabredeten. Ich war mir sicher dass es viiieel entspannter wird als unsere letzten Wanderversuche. Leider war dem nicht so. Fremde Umgebung, viele KInder und mein Hund ist auf 180. Wir haben sie Anfangs frei laufen lassen, haben aber mit Bestürzung festgestellt, dass sich Radius verdoppelt hat. Und vor lauter 180 sein hat sie dann noch fremde Leute angebellt. Also Hund an die Leine und das war ein Kampf ohne ENDE: Ein Dauerkorriegieren und ein Dauergewinsel. Kein Schnüffeln, Pinkeln sondern nur nach vorne streben. Ich habe versucht sie immer wieder zurückzudrängen, sie mit dem Fuß zurückzuschieben zu schimpfen, was ein wenig hilft, dann reißt sie sich ein wenig zusammen. Ich war konsequent, ich habe mich nur auf sie konzentriert, mein Mann hat sich um die Kinder gekümmert. Ich weiß nicht was ich noch tun soll. Wir werden jetzt einen Trainer dazuholen, aber ich hoffe auch sehr auf eure Hilfe. Ihr habt mir schon mal gut geholfen. Ach ja, auch als wir andere Hunde trafen, war sie super gestresst, hat gebellt ist dauernd rumgwuselt. Mit einem gab es sogar eine auseinandersetztung.

      in Junghunde


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.