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Hundeforum Der Hund
Kassandra

Und plötzlich ist alles anders. Geschichte unseres Hundes

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Hallo Kassandra,

es tut mir sehr, sehr leid, das du deinen Falko hast gehen lassen müssen, fühle dich, wenn du magst mal fest gedrückt. :knuddel

Ich weiß auch sehr gut, wie du dich fühlst, denn ich habe vor einem guten Jahr meinen heißgeliebten Spike gehen lassen müssen. Und es tut einfach nur weh.

Ich finde, du findest immer sehr, sehr schöne Worte und man spührt, deine große Liebe zu deinem Falko in jedem Wort.

Ich schicke dich ein wenig Kraft, das alles zu verarbeiten. Es dauert, aber das gehört leider dazu und Lieben heißt auch loslassen :knuddel

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Jetzt erst komme ich dazu, Deine Zeilen über dein Leben mit Falko zu lesen...

Es ist eine wunderschöne Geschichte!

Falko hat mit dir zusammen ein sehr schönes Leben gehabt, und er wird weiterhin bei dir sein. Immer wenn du von ihm träumst, bekommst du eine Botschaft von ihm. Aber auch sonst...mit jedem weichen Wind draußen oder mit Sonnenstrahlen, die durch ein Blätterdach fallen, wenn du unter einem Baum sitzt und träumst - über deine Freundschaft mit Falko - und wenn du dann merkst: Dies ist das schönste Gedicht das es gibt - Falko und Ich (Du) beim Träumen unter einem Baum.

Träumst du einmal nicht von ihm, über eine längere Zeit, dann ist es nur deshalb, weil Falko halt noch neben dir herläuft, als dein "Goldener Schatten". Weil er so präsent ist für dich.

Er wird für dich dein ganzes Leben lang eine wunderschöne Erinnerung bleiben. Das ist der Inbegriff von Freundschaft. Eine Seele in zwei Körpern.

Mein Jago Dickmors ist im letzten Jahr mit 17 1/2 Jahren gestorben...wir mussten ihn auch "gehen" lassen. Ich hätte mir auch gewünscht, dass er einfach so einschläft...Leider war es so nicht...

Immer wieder macht man sich Vorwürfe, Gedanken...

Das ist die schwierigste Entscheidung der Welt...ja

Die Gewißheit...irgendwann ist man wieder zusammen, wird man abgeholt von seinem Huckleberry-Hundefreund...ist ein Trost

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Liebe Kassandra,

auch ich moechte dich ganz doll druecken und dir sagen, dass ich mit dir leide. Wir kennen uns nicht. Dennoch gibt es hier ein unsichtbares Band der Verbundenheit.

Ich selbst habe dies hier erfahren. Meinen geliebten Tyson musste ich am 24.2.14 gehen lassen. Und habe hier so viel Liebe und Zuneigung und echtes Mitgefuehl erfahren duerfen.

Die Gedanken die man hat, ob man alles richtig gemacht, war es zu frueh oder auch zu spaet. Ich glaube die Menschen die ihre Hunde so lieben wie wir es tun, treffen letztendlich die richtige Entscheidung. Naemlich die, dass wir unsere Hunde nicht leiden lassen wollen. Und trotzdem, tut es so unsagbar weh. Sie fehlen uns. Wie schrieb mir hier ein lieber Mensch, die Zeit heilt nicht alle Wunden, aber sie hilft dabei, es ertraeglicher zu machen.

Ich bin in Gedanken auch bei dir.

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Vielen lieben Dank für eure lieben Kommentare. Hier mit euch, die bereits ähnliche Erfahrungen gemacht haben, über Falko zu reden hilft mir sehr. Morgen sind es bereits zwei Wochen, auf der einen Seite habe ich das Gefühl, dass schon viel mehr Zeit vergangen ist, auf der anderen Seite war es doch erst gestern.

Der Alltag ist so langsam wieder eingekehrt, es fühlt sich seltsam an, dass er nicht mehr Teil davon ist. Ich bin immer noch traurig, doch nicht mehr das Bild seiner letzten Stunde überwiegt meine Gedanken.

Sonst hört man den Spruch immer in der Version: die Zeit heilt alle Wunden. Doch das ist nicht der Fall, die Zeit heilt sie nicht, sondern sie hilft uns nur dabei, es zu ertragen.

Ich möchte an der Stelle auch mein herzliches Beileid für den Tod eurer Liebsten aussprechen. Es war das erste Mal, dass ich direkt mitbekommen habe, dass eines unserer Tiere gestorben ist. Früher als ich klein war, hatten wir zwei Kaninchen, die wir irgendwann zu meiner Oma gegeben haben. Später bekamen wir eine Katze, die leider irgendwann nicht mehr nach Hause gekommen ist. Unser Wellensittich dachte, dass er mit Post reinholen gehen sollte und nachdem Falko ihn draußen angebellt hatte, war er dann weg. Später dann doch Falkos Freund unser kleiner Kater, der plötzlich nicht mehr Hause kam. Bei ihnen wusste ich immer nicht was mit ihnen passiert ist und ich hatte immer die Vorstellung, dass sie vielleicht irgendwo noch gesund und munter sind und ein schönes Leben haben.

Ich stelle mir öfters am Tag vor, wie er gerade in meiner Nähe ist und immer noch über uns wacht. Morgens begrüße ich ihn weiterhin wie früher und abends wünsche ich ihm eine gute Nacht, manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich es vergessen habe. Ich weiß, dass er da ist und das tröstet mich.

@Mohammed: ein sehr schönes Bild von deinem Ali :)

Demnächst werde ich wieder Geschichten von Falko schreiben, so kann ich mich immer an diese zurückerinnern, für den Fall, dass ich sie vergessen habe.

Liebe Grüße von mir mit Falko im Herzen und fühlt euch auch von mir gedrückt :knuddel

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Danke Kassandra, Ali ist auch ein schöner Hund. Und ich habe immer gedacht, sowas Schönes kann doch nicht einfach weg sein. Ist er auch nicht. Genau wie Dein Falko ist er immer irgendwie da. Und guck mal, bei mir ist das schon 1 1/2 Jahre

her. Deshalb weiß ich, dass die Zeit keine Wunden heilt. Sie läßt die Wunden vernarben und die Narben tun weh. Auch wenn es erträglicher wird.

Möchtest Du denn irgendwann wieder einen Hund in Dein Leben lassen?

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Demnächst werde ich wieder Geschichten von Falko schreiben, so kann ich mich immer an diese zurückerinnern, für den Fall, dass ich sie vergessen habe.

Liebe Grüße von mir mit Falko im Herzen und fühlt euch auch von mir gedrückt :knuddel

Du vergisst diese Geschichten nicht. Sie verschwinden vielleicht für eine Weile in einem hübschen Erinnerungskistchen, das du irgendwo versteckst. Aber sie kommen immer wieder ans Licht. Da reicht oft ein kleines Anstupsen durch einen Geruch, ein Bild oder so oder auch durch das Erzählen anderer von ihren Lieben. Dann sind sie wieder da. So geht es mir immer wieder.

Danke für die Grüße. Und du hast Recht, der Schmerz wird durch die Zeit nicht gelindert, man lernt nur, damit umzugehen.

Lara geht immer mit uns und oft spüre ich sie auch neben mir. Inzwischen macht mich das meistens froh und nicht mehr nur traurig.

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Hallo liebe Kassandra,

auch ich begrüße meinen Max jeden früh und sage ihm jeden Abend Gute Nacht. Diese Rituale behalte ich schon seit einem Jahr bei. Auch bekommt er abends eine Kerze angezündet. So habe ich ein wenig das Gefühl, ihn hier zu haben. Wenn du gern liest, es gibt viele schöne Bücher über die Unsterblichkeit unserer Tiere. Mir hat das sehr geholfen, fest daran zu glauben, dass sie immer bei uns sind und uns beistehen, wenn wir sie brauchen.

Lg von Simone und Max im Herzen

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Ich bin leider nicht eher dazu gekommen etwas zu schreiben.

Momentan wollen wir uns noch keinen neuen Hund holen, da mein Freund und ich beide berufstätig sind und öfters übers Wochenende in den Urlaub fahren. Bei Falko fühlten sich meine Eltern und meine Schwester noch mit zuständig, da er früher unser Familienhund war. Daher fand sich immer einer, der sich um ihn gekümmert hat, wenn wir nicht zuhause waren.

Dazu möchte ich, dass etwas Zeit vergeht, bevor wir uns einen neuen Hund holen, da ich nicht möchte, dass dieser nur ein Lückenbüßer wird.

In etwa drei Jahren wollen wir mit der Familienplanung beginnen, wenn das Kind dann etwa ein Jahr ist, soll wieder ein Hund unser Leben bereichern.

So ist zumindest der Plan, vielleicht ergibt es sich doch ganz anders als geplant.

Ein Berner Sennenhund wird es wohl nicht wieder werden, ich habe in letzter Zeit von vielen gehört, die sehr früh wegen Krebs gestorben sind. Wir haben mit unserem Falko anscheinend große Glück gehabt, dass er bis auf einen empfindlichen Magen nie wirklich krank war.

Noch eine weitere kleine Geschichte:

Als Falko noch jünger war bin ich gerne mit ihm um die Wette gerannt. Er konnte es nicht leiden, wenn ich vor im weggerannt bin und hat mich dann immer bellend verfolgt. Er brauchte immer etwas bevor er seine 50kg in Fahrt hatte, doch wenn er erst im Schwung war, konnte er mich leicht einholen. Deshalb schlug ich Haken, da er ja nicht so wendig war. Einmal hatte ich nicht gesehen, dass er schon genau hinter mir war. Ich machte einen Haken nach links, Falko konnte nicht mehr rechtzeitig den Anker auswerfen und riss mir die Beine unter dem Körper weg. Ich fiel weich in das Gras, aber ich hatte danach einen ziemlichen blauen Fleck. Falko stand schwanzwedelnd neben mir und freute sich, mich gefangen zu haben. ;)

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Eine schöne Geschichte!

Bei jedem blauen Fleck in deinem Leben wird es Falko sein, der dich "fängt" - im Herzen

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Hallo Kassandra,

das tut mir wirklich leid um deinen kleinen (großen) Schmusebär. Ich kann dir sehr gut nachfühlen.

Auch bei meiner Lucy ging es sehr schnell und komplett unverhofft. Bei uns ist es jetzt bereits 5 Monate her und ich habe das Gefühl, dass es erst gestern war. Ich bin damals mit ihr wegen vermeintlichen Problemen mit der Analdrüse zum TA gefahren. Als wir dann ankamen, ist sie zusammen gebrochen und musste von 2 TA-Helferinnen reingetragen werden. Es wurden dann per Ultraschall innere Blutungen und Krebs im Endstadium festgestellt. Ich musste sie noch am selben Abend gehen lassen. Dabei hatte sie doch noch so tapfer ihre Leine wie immer selbst zum Auto getragen, nicht ahnend, dass es das letzte mal war. :no:

Ich bin immer noch in tiefer Trauer und habe es auch bis jetzt nicht geschafft, mir einen neuen Hund zu holen.

In der Woche darauf ist dann meine Katze Phoebe sehr krank geworden. Sie hat wohl meine Lucy vermisst und auch als Reaktion auf meinen emotionalen Zustand.

Sie kam ungewöhnlich oft zum kuscheln und hat sich manchmal an Orten verkrochen, die sie sonst gemieden hat.

Zum Glück konnte ich wenigstens ihr Leben retten.

Ich rede zwar nicht so direkt mit meiner Lucy, aber heute, als ich im Garten war, habe ich Stöcker vom Beet geräumt mit dem Gedanken im Kopf, dass sich lucy nicht verletzt, wenn sie mal wieder über die Beete rennt. Dann ist mir eingefallen, dass sie ja nie wieder über das Beet rennen wird :(

Es schmerzt immer noch, aber ich weine nicht mehr so oft. Meistens wenn ich mir Bilder von Ihr ansehe. Aber das Weinen tut gut, besser als die ganze Trauer in sich aufzustauen.

Also wenn dir nach Weinen ist, dann weine ruhig. Auch wenn die Menschen um uns, die keine Tiere haben, diese Tiefe Trauer nicht immer verstehen können.

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