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Hundeforum Der Hund
gatil

Hund will keinen Besuch

Empfohlene Beiträge

Frage hier für eine Bekannte:

Sie hat einen 12 Jahre alten Terrierrüden, sie lebt mit ihm alleine. Der Hund ist kastriert, gut erzogen, ausserhalb der Wohnung kein Problem. Der Umgang der Halterin mit dem Hund erscheint mir nicht unbedingt falsch. Evtl. geht sie etwas zu sehr auf ihn ein.

In der Wohnung spitzt sich seit Jahren ein Problem immer weiter zu:

Er duldet keinen Besuch in der Wohnung. Er nölt beständig massiv herum, ist hochgradig unruhig, steigert sich immer weiter, je länger der Besuch bleibt.

Leider kriegt er durch seine Aktion sehr viel Aufmerksamkeit, man versucht ihn durch Befehle - sitz - platz - unter Kontrolle zu kriegen. Funktioniert aber nicht.

Des Weiteren erlaubt er keine Mitfahrer im Auto.

Nur zur Information: Alle Versuche, der Situation mit Leckerli's Herr zu werden, sind trotz der Hilfe einer Verhaltenstherapeutin gescheitert.

Er ist auf die Halterin stark fixiert, versucht sie enorm zu kontrollieren, lässt sie oft nicht aus den Augen. Er hat auch schon agressiv reagiert, wenn z.B. das Telefon ging und sie unvermittelt aufgesprungen ist.

Mein Tip wäre, bei Besuch den Hund in einer Box unterzubringen und ihn zu ignorieren, bis er sich entspannt - ich ahne, das das lange dauern könnte - , ihn dann herauszulassen und zu belohnen. Ohne Box finde ich ihn zu massiv agierend. Man muss praktisch auf ihn eingehen.

Eine "Kur" über Leinenführigkeit und Bewegungseinschränkung a la HTS könnte ich mir ebenfalls vorstellen.

Was meint ihr?

Gibt es vielleicht schon Antworten zu einem ähnlichen Thema? Habe aufgrund der Fülle nichts gefunden.

Danke schon im Vorraus

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Ich fürchte, da müsste wo anders angesetzt werden.

Die Sache mit der Box und Co ist in meinen Augen mehr Behandlung der Symptome.

Es müsste sich in der generellen Beziehung von Halter und Hund was ändern...

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Das sehe ich auch so, nur - wie gesagt - sehe den Ansatzpunkt nicht.

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Originalbeitrag

Nur zur Information: Alle Versuche, der Situation mit Leckerli's Herr zu werden, sind trotz der Hilfe einer Verhaltenstherapeutin gescheitert.

Er ist auf die Halterin stark fixiert, versucht sie enorm zu kontrollieren, lässt sie oft nicht aus den Augen. Er hat auch schon agressiv reagiert, wenn z.B. das Telefon ging und sie unvermittelt aufgesprungen ist.

Er versucht nicht nur zu kontrollieren, der Hund tut es, und das ganz massiv. Das mit den Leckerlis verstehe ich jetzt gar nicht...

Box ist gut und schön, wenn das konsequent und ruhig aufgebaut wird. Eine Box soll und darf keine Strafe sein.

Hier liegt einiges im Argen, da sollte ein guter Trainer ran.

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Ich habe damals, als das Verhalten erkennbar aus dem Ruder lief, eine Verhaltenstherapeutin empfohlen, die mir einmal bei einem Problem sehr geholfen hatte.

Sie schickte eine Mitarbeiterin, die die Problematik lösen wollte, in dem sie Leckerlis auf den Boden streute, um den Hund abzulenken!?? und den Besuch positiv zu belegen.

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Der Besuch ist m.E. das "kleinere" Problem - der Hund hat die Kontrolle. Wenn er die endlich wieder abgeben darf, klappt es auch mit dem Besuch. Und mit Beifahrer im Auto.

Notfalls übergangsweise den Hund im Haus anleinen wenn Besuch kommt - es kann und darf nicht sein, daß er Hund den Besuch angeht.

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Das mit dem Besuch und den Leckerchen wäre für mich schon ein Symptom.

Die Beziehung zwischen Mensch und Hund muss sich "umdrehen"...

Aktuell ist der Hund der" Boss" und der Mensch hat zu folgen. Etwas überspitzt gesagt.

Aber da auf die Ferne Tipps zu geben ist schwierig und evtl auch gefährlich. Der Hund könnte den Menschen disziplinieren und dabei verletzen.

Am besten ihr fragt die Verhaltenstherapeutin, ob sie selbst vorbei kommt. Die Kollegin hat da vielleicht was falsch verstanden/aufgefasst.

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Das der Hund mit seiner Rolle vollkommen überfordert ist, ist klar. Irgendwann hat er begonnen, bei besonders grossem Stress einzukoten.

Also - grosses Unglück auf beiden Seiten.

Die damals engagierte Therapeutin ist nicht mehr gewünscht, ich finde auch, das man heute noch andere Möglichkeiten hat.

Wie wird man wieder Herr über seinen Hund?

Wer ist hier eurer Meinung nach qualifiziert, zu helfen (Raum München)?

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(bearbeitet)
Originalbeitrag

Der Hund ist kastriert, gut erzogen, ausserhalb der Wohnung kein Problem.

Sorry...: ein "Gut erzogener Hund" verhält sich nicht so!!!

In der Wohnung spitzt sich seit Jahren ein Problem immer weiter zu:

Er duldet keinen Besuch in der Wohnung. Er nölt beständig massiv herum, ist hochgradig unruhig, steigert sich immer weiter, je länger der Besuch bleibt.

Leider kriegt er durch seine Aktion sehr viel Aufmerksamkeit, man versucht ihn durch Befehle - sitz - platz - unter Kontrolle zu kriegen. Funktioniert aber nicht.

Des Weiteren erlaubt er keine Mitfahrer im Auto.

Merkst Du was? ;)

DER HUND duldet!

ER erlaubt......

Er ist auf die Halterin stark fixiert, versucht sie enorm zu kontrollieren, lässt sie oft nicht aus den Augen. Er hat auch schon agressiv reagiert, wenn z.B. das Telefon ging und sie unvermittelt aufgesprungen ist.

Fixiert sein und Kontrollsucht sind zwei verschiedene Paar Schuhe! Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun!

Von dem, was Du beschreibst, vermute ich absolutes Kontrollverhalten, weil er seine Halterin (mit Verlaub) für eine Niete hält!

Mein Tip wäre, bei Besuch den Hund in einer Box unterzubringen und ihn zu ignorieren, bis er sich entspannt - ich ahne, das das lange dauern könnte - , ihn dann herauszulassen und zu belohnen. Ohne Box finde ich ihn zu massiv agierend. Man muss praktisch auf ihn eingehen.

Eine "Kur" über Leinenführigkeit und Bewegungseinschränkung a la HTS könnte ich mir ebenfalls vorstellen.

Was meint ihr?

Wie man sich im EInzelfall verhält, sollte sich ein guter Trainer vor Ort ansehen.

Definitiv gehören dem Hund Grenzen gesetzt! Ihm selbst zu liebe!!!

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Sorry...: ein "Gut erogener Hund" verhält sich nicht so!!!

lol27.gif

sorry

total OT aber das musste sein :) ich hoffe du bist nicht böse gatil

Skita was ist nur los heut mit dir

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