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Hundeforum Der Hund
MaramitJule

Auf einmal wird sie doch erwachsen

Empfohlene Beiträge

In den letzten 3 Monaten überrascht mich Jule immer wieder.

Während sie im November noch völlig unbeschwert war, sich über jeden Hund freute und immer Spielen wollte, wird sie auf einmal reifer.

Auf einmal mag sie nicht mehr jeden Hund, im Gegenteil, die, die sie seit Monaten angemault haben, werden nun auch mal zurück geprollt. :Oo

Sie lässt sich ablenken und steigert sich nicht hinein, aber motzt zurück.

Spielen mag sie nur noch mit sehr ausgewählten Hunden, alle anderen sind ihr schnuppe.

Sie rennt nicht mehr weg, versucht es nicht mal mehr. Während sie sich vorher nie Gedanken gemacht hat, ob sie mich wieder findet, achtet sie auf einmal absolut auf mich.

Sie bleibt bei mir, auch wenn da Rehe aufspringen.

Der Jagdtrieb ist noch lange nicht erledigt, aber mit einem Mal ist es nicht mehr das Wichtigste.

Das bin ich nun, in fast jeder Situation.

Warum? Ich weiß es nicht einmal, wir haben natürlich in den letzten Monaten viel miteinander erlebt, haben uns einiges erarbeitet und vielleicht wird sie wirklich erwachsen?

Sie ist immer noch der Clown, den ich so liebe, hat eine Menge Quatsch im Kopf, aber wirkt einfach reifer.

Nicht mehr so unbedarft, sondern bedachter.

Das geht mir schon seit Wochen durch den Kopf, und ich bin stolz auf meine kleine Kröte.

Sie bringt mich jeden Tag zum Lachen, wir haben viel Freude miteinander und die ganze Arbeit der letzten 2,5 Jahre lohnte sich absolut.

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So ähnlich ging es mir mit Ollie auch, Mara. Auch ich hatte doch so einiges an Baustellen mit ihr abzuarbeiten. ;)

Und auf einmal, ähnlich "plötzlich" wie du es hier beschreibst, war sie erwachsen.

Da wünsche ich euch genauso eine Qualitätsverbesserung eurer Beziehung wie es bei uns gewesen ist. :)

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Dann wünsche ich Dir und Mara noch gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viel mindestens genauso tolle Jahre wie die vergangenen 2,5 :D

Indja wurde damals über Nacht "erwachsen", als Minou starb und Skita kurz darauf einzog. Sie hat plötzlich "Verantwortung übernommen" und nicht mehr das Leben ausschließlich als Spiel gesehen.

Ein Quatschkopf ist sie weiterhin geblieben, bis heute (11jährig), aber völlig anders. Reifer (oder so....)

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Wir hatten ja schon diverse Auseinandersetzungen, Maike, wegen dem Thema...

Und hätte mich jemand vor ein paar Monaten gefragt, ich hätte Stein und Bein geschworen, die wird nicht erwachsen.

Quatschkopf kann sie gerne bleiben, so mag ich sie ja.

Aber sie wirkt insgesamt verantwortungsbewusster, nicht mehr so leichtsinnig, falls das verständlich ist.

Als ich heute den Westie eingefangen habe, waren da kurz vorher Rehe und das an der Stelle, wo sie vor einem Jahr grundsätzlich erst mal eine Runde gedreht hat.

Heute blieb sie einfach bei mir, als wäre es völlig normal.

Und nach all den Nerven, die sie mich gekostet hat, muss dieser Hund noch 12unddreißig Jahre leben.

Und Sabine, ich bin gerade immer wieder völlig fasziniert. Denn im eigentlichen Sinne habe ich nichts dafür getan.

Eine gute Beziehung hatten wir schon immer und außer dem Jagen auch nicht wirklich Probleme.

Gut, sie war zeitweise sehr anstrengend, aber naja.

Und auf einmal habe ich einen Hund, der wirklich bei mir ist, auch ohne Leckerlis oder Spielzeug.

Dem es wichtiger ist, bei mir zu sein, als etwas anderes.

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Hihi... ich bin auch mächtig glücklich, dass Indja ein Quatschkopf geblieben ist :D

Aber ich weiß ganz genau, was Du meinst :)

Äußerlich, für einen Fremden hat sich nichts verändert. Aber irgendwas ist einfach anders. Nicht schlechter, nicht zwangsläufig "besser", aber spürbar "anders" :)

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Das ist richtig, richtig toll und ich freue mich für dich!

Dann hat sich alle Mühe gelohnt.

Ich hoffe, da komme ich eines Tages auch noch hin ;)

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Genau, einfach anders.

Sie wirkt einfach reifer, und eigentlich sehe nur ich das.

Aber ich mag es so.

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Ich habe ne Menge dafür getan. Ollie war ja die ersten zwei Monate praktisch jeden Tag außer am Wochenende bei meinen Eltern und als ich wegzog hatte sie eine sehr gute Bindung zu meiner Mutter, aber nicht zu mir. Ich musste mir die Bindung und das Vertrauen schon ziemlich erarbeiten.

Naja, und dann hatten wir so zeit- und arbeitsintensive Sachen wie Kotfressen und Jagdtrieb und mir war der Radius in dem sie sich beim Spaziergang um mich herum bewegte viel zu groß.

Und fast auf den Tag genau an ihrem dritten Geburtstag war alles gut. :)

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Das liest sich sehr gut! Freut mich sehr für euch beide! :)

LG Elke :)

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Der Radius ist immer noch teilweise sehr groß.

Aber sie ist ansprechbarer, lässt sich abrufen, wenn ich schnell genug bin.

In den letzten Wochen hatte ich etliche Situationen, in denen ich sie gerufen habe und dachte, die kommt garantiert nicht.

Als Rehe 30m neben ihr standen, sie auf ein Feld mit Kühen wollte und und und.

Gestern waren mir eine Riesenmenge Flaschen herunter gefallen, sie erschreckte sich und schwupps hatte ich die Leine nicht mehr in der Hand.

Früher hätte sie die Gelegenheit genutzt und wäre abgedüst.

Aber nein, sie blieb an der Ecke stehen und wartete, bis ich die Flaschen wieder weg sortiert hatte.

Dabei hätte sie wirklich gekonnt und die Kaninchen sind nicht weit gewesen.

Und sie hat echt Angst vor den Flaschen, vor allem, wenn ich die in der Hand habe.

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