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Hundeforum Der Hund
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Kein Toben nach dem Training

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Hallo zusammen,

auf einem Seminar der Baumanns habe ich mal gehört das es wichtig ist das nach dem Training Ruhe stattfindet. Also nicht so wie ich es bei einigen Vereinen kennengelernt habe das man nach dem Training die Hunde toben lässt. Der Grund für die Ruhe soll wohl sein das bei dem Toben ein Hormon ausgeschüttet wird das das gelernte zum Teil wieder auslöscht. Hat da jemand noch was genaueres dazu? Die haben das damals auch mit wissenschaftlichen Erkenntnissen belegt, aber ich habs mir nicht aufgeschrieben.

Danke

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Also so bio-chemisch kann ich dir dazu jetzt nichts sagen, aber gerade als meine Maus noch jung war, war es für sie ganz wichtig nach dem Training nochmal zwei drei Runden wie eine bekloppte über die Wiese zu heizen. Von einem Rückschritt habe ich nie was bemerkt. Und am besten hat sie das behalten, was wir einfach so zwischendrin geübt haben. Ohne Vorbereitung, geeigneten Ort oder sonst was. Einfach kurzerhand beim Spaziergang oder so. Ist auch heute noch so.

Vielleicht gibt es aber auch bei Hunden verschiedene Lerntypen.

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Meine toben öfters danach ( wie es sich ergibt ).

Manchmal auch zwischen durch...

Trotzdem wissen sie noch, was sie gelernt haben.

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Kommt wohl darauf an, wie man das Trainingsziel definiert und welche Trainingsmethoden man nutzt.

Ich trainiere sehr strukturiert mit klarer Zielsetzung, Phasen absoluter Konzentration und Phasen der Entspannung. Nach diesen Trainingssequenzen ist mein Hund ruhebedürftig. Er würde sicher noch wie ein überdrehtes, übermüdetes Kind rumfetzen, das wäre aber für die Verarbeitung des Gelernten (synaptische Verschaltungen) kontraproduktiv. Also gibt es ein Runterfahren durch kurzen, ruhigen Gassigang und dann ist eine Runde Schlafen im Auto angesagt. Und das braucht er auch.

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Die haben das damals auch mit wissenschaftlichen Erkenntnissen belegt

Ich weiß nur, dass die Hirnforscher sagen, dass frisch Erlerntes besser ins Langzeitgedächtnis rutscht und dort abgespeichert wird, wenn nach dem Erlernen geruht oder am besten geschlafen wird.

Meine darf nach dem Training nicht toben, das liegt aber vor allem daran, dass diese oft vermeintlich lustigen "Spielrunden" für sie -und für etliche andere Hunde auch- der pure Stress sind. Da wird gejagt, gehetzt, Stress auf- und abgebaut, gemobbt und geprolt, und die HuHa stehen grinsend rum und sagen: ach wie schön die spielen.

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Ich würde sagen: Kommt immer drauf an......

Sollte sich beim Training Stress aufgebaut haben (z.B. durch extremen Arbeitseifer des Hundes o.a.) würde ich es als positiv sehen, wenn der Hund sich danach etwas austoben kann, sich sozusagen "locker machen".

Aber dosiert und gezielt, kein mobbendes "Gespiele" wie das, von dem @Juline schrieb.

Ansonsten halte ich es für grundsätzlich vorteilhafter, die Lektionen in Ruhe verarbeiten zu lassen.

Aber jeder Hund ist anders :)

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Bei mir gibt es weder vor, während, noch nach der Arbeit spielen mit anderen Hunden.

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Ich finde es muss unterschieden werden ob ein Hund ausgebildet wird um ausgelastet zu werden oder ob ein Hund-Hundeführer-Team Leistungssport auf höherer Ebene betreiben will.

Viele Hund-Hundeführer-Teams sehen Hundesport als Teil der artgerechten Auslastung. Da sind Ziele nicht so hoch gesteckt, man ist mit kleinen Erfolgen sehr zufrieden und der Weg ist eigentlich das Ziel.

Andere wollen in möglichst kurzer Zeit dem Hund viel und das möglichst perfekt vermitteln - haben hochgesteckte Ziele.

Nimmt man so manchem Hund die wöchentlichen Tobeminuten mit Artgenossen auf dem eingezäunten Hundeplatz ... dann fehlt diesen Hunden wirklich etwas.

Einzeln gehalten, keine anderen unangeleinten Hundekontakte ... da halte ich es für wichtiger die Tobezeit zu nutzen und dafür einige Wochen oder Monate länger bis zur fertigen prüfungsgerechten Übung zu brauchen.

Ich halte es aber für völlig daneben wenn mir erzählt wird der eigene Hund könnte erst nach dem Toben arbeiten. Dann läuft beim Hundehalter etwas ganz falsch.

LG Heike

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Ich denke auch das man das pauschal gar nicht sagen kann.

Fängt damit an was für ein Toben gemeint ist. Ich allein mit meinem Hund, um die Situation zu lockern, als Bestätigung für die letzte Übung o. Ä. Ist was anderes als in einer großen, womöglich noch unharmonischen, voller pupertären Halbstarken Hunde die aufeinander losgelassen werden.

Letzteres bedeutet Stress bei vielen Hunden und kann physiologisch und neurobiologisch ganz sicher dazu führen, dass Dinge schlechter verarbeitet werden.

Ersteres wiederum sicher nicht. Und auch ein harmonisches Spiel in kleiner Gruppe sollte nicht sonderlich nachteilig sein.

Wie die anderen schon schrieben kommt es immer auf den Hund, die Situation, das Toben und die Ziele an.

Wenn ich für eine Prüfung trainiere, ist der Hund vorher in der Box, dann Arbeit, danach auflockern/ Bestätigen (nur mit mir) dann Box. Getobt, wird wenn, separat. Nicht direkt vor oder nach dem Training.

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Hm.. wir hatten sowas mal in der HuSchu. Da wurde jedes mal nach den Training gespielt. Ist auch ganz nett aber unsre hatte keine Fortschritte gemacht und sah den Hundeplatz irgendwann nur noch als tolle Spielwiese an.

ich hatte dann mit der anderen die bei uns in der Gruppe war (wir waren zum glück nur zu zweit) vereinbart die Hunde nach dem Training nicht mehr spielen zu lassen sondern wenn dann davor und auch nicht immer. Sie war damit ganz froh weil sie die gleichen Probleme mit ihren hatte.

ich bin auch der Meinung das ein Hund nach dem Training in Ruheposition gebracht werden soll. Ich handhab das ganze mittlerweile so das wir Trainieren dannach ab ins Auto/in die Wohnung. Wenn wir auf längeren Spaziergängen Üben dann immer wider mit kurzen Erholungsphasen sprich ruhiges, Entspanntes gehen an langer Leine.

trotzdem haben wir jeden Tag spiel & spaß eingeplant, das ist auch wichtig und sollte bei allem Training nicht vergessen werden ;)

so zbs. Spielen und toben wir vormittags und üben mittags /nachmittags und abends gibts noch ne entspannte runde. Oder wie man krad lust hat bzw. Das Training fällt. So fahr ich mittlerweile am besten ;)

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