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Dein Hundeforum  Der Hund
marcolino

Hund-Mensch-Beziehung

Empfohlene Beiträge

gast   

Toll!

Da kann man sich vorstellen, was immer wiederkehrende Beziehungsabbrüche/Unterbrechungen in Hunden auslösen, die durch mehrere Hände gehen und das macht so einige Verhaltensauffälligkeiten sehr gut nachvollziehbar.......

............und auch die Möglichkeiten, die sich aus einer stabilen Bindung erschließen, Hunden zu helfen, selbstsicherund souverän mit den unterschiedlichen Umwelteinflüssen zuerecht zu kommen.

Danke für den Link!

:kuss:

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gast   

Das deckt sich mit meinen Beobachtungen in Bezug auf meine Hunde!

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marcolino   

Jep :)

Allerdings glaube ich, dass sich viele Menschen gar nicht bewusst sind, welche - positiven und auch negativen - Einflüsse alleine ihre "Gegenwart" auf unsere Fellnasen haben :think:

Kinder übernehmen ja auch oft Verhaltensweisen und auch Weltanschauungen ihrer Eltern.

Das Hunde menschliches Verhalten, und wie hier festgestellt, gerade das Verhalten ihrer Beziehungspersonen spiegeln, ist mir auch schon länger klar.

Nur das Warum, Was und Wie ... wird wohl auf ewig ein Geheimnis unserer Hunde bleiben, eben weil sie artspezifisch (re)agieren, und niemand von uns in ihre Köpfe schauen kann.

Meine Hunde agieren übrigens grundsätzlich eher deeskalierend, wobei Vasco beileibe kein Hund ist, der sich deshalb "die Butter vom Brot nehmen lässt".

Sagt das jetzt was über mich aus?

:think:

:D

"Ohmmmmmmmmmm .... mm""

Lieber Gruß

Moni

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Silke W.   
(bearbeitet)

Auch wenn es in der Studie nicht so hervorgehoben wurde, gab es ja nicht nur eine Veränderung zwischen "Halter anwesend" und "niemand da". Tatsächlich waren auch die Werte bei der Anwesenheit fremder Personen besser als wenn keine Person dabei war, nur eben nicht ganz so gravierend.

Das spricht für mich für die Beziehung zum Wesen Mensch an sich, die stabilisierend wirkt, sagt aber über die erforderlichen Modalitäten erstmal nichts aus.

Es erschließt sich mir aus dieser Studie nicht, wie lange ein Hund den Menschen kennen muss und wie die Beziehung gestaltet sein sollte, damit der Hund ihn/sie als stabilsierenden Faktor wahrnimmt.

Auch geht aus ihr nicht hervor, ob gleichzeitig eine oder mehrere Bezugspersonen möglich sind und welche Varianz bei den einzelnen Hunden vorhanden war, z.B. ob es dort bezogen auf Rasse, Geschlecht, Alter, Typ Unterschiede in der stabilisierenden Wirkung gab. Interessant wäre auch, welche Wirkung ein anderer Hund hätte, der als "Bezugshund" angesehen werden könnte.

Fragen über Fragen...

Diese Studie zeigt - wie viele andere, die derzeit über den Hund gemacht werden - etwas auf, das für erfahrene, empathische Hundehalter schon lange zum praktisch gelebten Erfahrungswissen gehört.

Das schmälert natürlich weder Sinn noch Nutzen dieser Forschung, da so zumindest die Chance besteht, dass auch solche Hunde in den Genuss einer verständigeren Haltung kommen, deren Haltern es entweder an Empathie fehlt oder an dem Vertrauen in diese.

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hansgeorg   

Hey

Originalbeitrag

Auch wenn es in der Studie nicht so hervorgehoben wurde, gab es ja nicht nur eine Veränderung zwischen "Halter anwesend" und "niemand da". Tatsächlich waren auch die Werte bei der Anwesenheit fremder Personen besser als wenn keine Person dabei war, nur eben nicht ganz so gravierend.

Zunächst solltest du mal lesen und verstehen, was die Wissenschaftler tatsächlich geschrieben hatten.

Zitat:

Fremde Personen bieten dem Hund wenig Sicherheit

Dann wäre auch die klar, dass hier nichts davongeschrieben steht, das sie besser waren durch die Anwesenheit einer fremden Person.

Denn genau das Gegenteil ist der Fall.

Zitat:

Die Forscher beobachteten, dass Hunde sich kaum mit der fremden Person auseinandersetzten.

Du solltest dein Wunschdenken überdenken und die wissenschaftliche Realität, wie sie intersubjektiv überprüfbar ist, wahrnehmen lernen.

Das spricht für mich für die Beziehung zum Wesen Mensch an sich, die stabilisierend wirkt, sagt aber über die erforderlichen Modalitäten erstmal nichts aus.

Dann würde sich dein abstruses Glauben, wie im Bezug zur RS von selbst erledigen.

Denn hier zeigt sich einzig und alleine die persönliche Bindung zu dem Hundehalter und nicht generell zu Menschen.

Auch hier, nicht Interpretieren, wie du es tust, sondern verstehen, was die Wissenschaft sagt.

Es erschließt sich mir aus dieser Studie nicht, wie lange ein Hund den Menschen kennen muss und wie die Beziehung gestaltet sein sollte, damit der Hund ihn/sie als stabilsierenden Faktor wahrnimmt.

Auch hier solltest du nicht wild drauflos Spekulieren und zwangsläufig zu falschen Schlüssen kommen.

Was will ich damit sagen?

Bindung zum Hundehalter zeigt sich in dem die Hunde in Anwesenheit ihrer Bezugsperson, den Hundehaltern also, motiviert sind zu spielen usw.

Das Verhalten der Hunde zeigt somit, wie die Bindung zu seinem Hundehalter ist, daher ist die Zeitdauer der bestehenden Bindung als Parameter nicht relevant.

Mit anderen Worten, wie lange diese Bindung schon besteht, ist hier unerheblich.

Auch geht aus ihr nicht hervor, ob gleichzeitig eine oder mehrere Bezugspersonen möglich sind und welche Varianz bei den einzelnen Hunden vorhanden war, z.B. ob es dort bezogen auf Rasse, Geschlecht, Alter, Typ Unterschiede in der stabilisierenden Wirkung gab. Interessant wäre auch, welche Wirkung ein anderer Hund hätte, der als "Bezugshund" angesehen werden könnte.

Fragen über Fragen...

Auch das ist zunächst unerheblich, denn das Ergebnis ist eindeutig, die Anwesenheit und Bindung des Hundes zu seiner Bezugsperson bestimmt das Verhalten der Hunde.

Noch einmal, die Bindung ist hier Gegenstand der Untersuchungen gewesen, mit einem klaren Ergebnis.

Alles andere wäre nur Spekulation und somit keine Wissenschaft.

Diese Studie zeigt - wie viele andere, die derzeit über den Hund gemacht werden - etwas auf, das für erfahrene, empathische Hundehalter schon lange zum praktisch gelebten Erfahrungswissen gehört.

Es gibt immer einige Schlaumeier wie du, die sagen, das habe ich doch gleich gewusst.

Das aber Glauben und Wissen zwei paar Schuhe sind, das macht den kleinen aber feinen Unterschied.

Der Laie behauptet, und kann alles behaupten, denn er muss nichts beweisen, was sehr bequem ist.

Ein Wissenschaftler kann sich das nicht erlauben, er muss liefern, und zwar harte belastbare Fakten und Daten, die dazu noch intersubjektiv überprüfbar sein müssen.

Das schmälert natürlich weder Sinn noch Nutzen dieser Forschung, da so zumindest die Chance besteht, dass auch solche Hunde in den Genuss einer verständigeren Haltung kommen, deren Haltern es entweder an Empathie fehlt oder an dem Vertrauen in diese.

Ich denke, dass du nicht wirklich weißt, was du da schreibst.

Denn eine Bindung, zwischen dem Hundehalter und seinem Hund, ist von diesem wissenschaftlichen Ergebnis nicht abhängig, die Bindung ist vorhanden oder eben nicht.

Auch die Empathie von Hund und Halter bleibt von diesen Ergebnissen unberührt.

Zeigt die Studie doch nur eines auf, das Hunde, die eine Bindung zu ihrem Menschen entwickelt haben, sich in dessen Anwesenheit anders verhalten, als sie das bei fremden Menschen tun.

Du solltest also Ursache und Wirkung nicht verwechseln und wie von dir seit RS nicht anders gewohnt, mit wilden Spekulationen versuchen, das Ergebnis zu diskreditieren.

Wer seinen gesunden Menschenverstand benutzt, wird wissen, wie diese Studie zu verstehen ist und sie dementsprechend nachvollziehen können.

Und wird wohlwollend zur Kenntnis nehmen, dass noch weiter in diese eingeschlagene Richtung geforscht wird, so wie in dem Artikel angekündigt.

Dass verbreitete Annahmen nicht unbedingt wahr sind und dass das ultimative Kriterium für Wahrheit ein empirischer Nachweis ist und nicht die Beliebtheit der Meinung (J. P. J. Pinel Biopsychologe).

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Silke W.   
(bearbeitet)

Man kann an den Ergebnissen in der Graphik ablesen, dass das "explorative" Verhalten der Hunde bei der Anwesenheit von Fremden höher war als bei der bloßen Abwesenheit des Halters.

Irgendwo im Text wird erwähnt, dass "Fremde dem Hund wenig Sicherheit geben".

"Wenig" ist mehr als nichts...

etc. pp.

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gast   
Originalbeitrag

Man kann an den Ergebnissen in der Graphik ablesen, dass das "explorative" Verhalten der Hunde bei der Anwesenheit von Fremden höher war als bei der bloßen Abwesenheit des Halters.

Irgendwo im Text wird erwähnt, dass "Fremde dem Hund wenig Sicherheit geben".

"Wenig" ist mehr als nichts...

etc. pp.

Und was sagt das aus?

Das Menschen - sogar fremde Menschen - dem Hund Sicherheit geben können, wenn auch nur minimal, aber mehr als das Alleine sein.

Zeigt in meinen Augen die Bindungsfähigkeit des Hundes an den Menschen - und deshalb haben sich einzelne Wölfe wohl irgendwann einmal Menschen angeschlossen.

Weil sie bindungsfähig sind.

Was passiert mit Individuen, die immer wieder Beziehungsabbrüche erleben oder nie die Möglichkeit bekommen, eine stabile Bindung aufzubauen?

Sie werden bindungsgestört bis hin zu bindungsunfähig.

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Silke W.   
(bearbeitet)

Das sagt nichts aus. Und eben auch nichts darüber, wie die Bedingungen sein müssen, damit Bindungen Sicherheit geben.

Du verknüpfst eine Erfahrung/Erkenntnis mit einer anderen, die in der Studie "gewonnen" wurde.

Eben diese Verknüpfung war aber nicht Gegenstand der Studie und/oder wird durch das Ergebnis der Studie nicht gestützt.

Im Gegenteil: Sie fordert geradezu dazu auf, eben diese Frage zu untersuchen.

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