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Hundeforum Der Hund
Die rote Zora

Die ersten Minuten ohne Leine!

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Bin so stolz auf meine Süße und ein wenig auch auf mich. :klatsch:

In der Nähe giobt es eine große Wiese, dort ist alles gut überschaubar, keine Jagdgründe (sprich Kaninchenbauten...) am Rand und ich habe dort schon öfter frei laufende Hunde gesehen.

Und weil Nyra inzwischen sogar im Jagdmodus auf mein Schnalzen hört und sofort zu mir kommt und vor mir sitzt, um ihr Leckerli abzuholen, dachte ich heute, wenn nicht jetzt, wann dann? *sing* :D

Also in die Mitte der Wiese, Hund abgeleint, nachdem ich mich noch einmal versichert hatte, dass nirgendwo ein weiterer Hund in Sicht ist, und was macht die dumme Kuh? ;)

Bleibt vor mir sitzen und schaut mich erwartungsvoll an. :zunge:

Erst, als ich einen Schritt mache, läuft sie los. Fünfmal insgesamt lasse ich sie laufen und rufe sie wieder ab, bevor ich sie wieder anleine. Und jedes einzelne Mal sieht sie sich beim Schnalzen sofort um und kommt dann herbei getrabt.

Das haben wir ja nun auch lange genug an der Führ- und an der Schleppleine geübt.

Bin so glücklich und werde das nun öfter mal probieren, auch mal am Weg, wenn sonst keiner da ist und ich weit sehen kann. Und die Phasen des Ableinens will ich dann immer länger werden lassen. Ich hoffe nur, dass nicht eines Tages ein Kaninchen oder ein anderer Hund plötzlich irgendwoher hervorgeschossen gekommt, denn ob sie dann noch reagiert, weiß ich nicht.

Aber das ist wohl einfach das Risiko, oder?

Muss ich immer mit der Furcht leben, dass etwas passieren könnte?

Seltsam, bei den Hunden meiner Tante hatte ich diese Angst nie.

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Ja, das ist immer das Risiko beim Freilauf. Ein Ufo landet oder ein Hase hüpft unglücklich auf… ;)

In Furcht leben würde ich jetzt nicht sagen. Man muss auf der Hut sein, damit nichts passiert.

Du wirst bestimmt nach und nach sicherer werden, wenn Nyra weiterhin zuverlässig hört. Dann wird auch ein plötzlich landendes Hunde-Ufo sich mit einem Rückruf lösen lassen.

Ich muss mir diese Sicherheit aktuell auch erst wieder erarbeiten, seit mein Hund meinte, sich plötzlich einen Goldie "vornehmen" zu müssen (zum Glück nix passiert) :(

Aber es wird. In übersichtlichen Gegenden ist Freilauf angesagt. Wird es unübersichtlich, Leine ran. Und irgendwann werden auch Hundebegegnungen wieder ohne Leine gehen.

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Ein Restrisiko wird es immer geben.

Bei uns waren es Rehe auf einem Feld,wo sonst nie welche stehen.

Dann kann Dein Hund Dich aber auch überraschen und trotz Rehen, die nur 30m neben ihm stehen sofort kommen.

Ganz ohne Risiko geht es nur mit kurzer Leine, aber will man das?

Wobei ich auch Hunde kenne, die es sogar dann geschafft haben.

Weil sie nie gelernt haben, den Trieb zur Seite zu packen.

Dann kann auch eine Leine nur bedingt abhalten.

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Um so öfter man ableint und positiv mit der Situation und allem umgeht, um so sicherer wird das ganze Gefüge. :)

Dein Hund und du, ihr gewöhnt euch ja auch an die Freilaufsituation und diese freudige Aufregung von heute wird "alltäglich", so dass auch der Reiz von außen geringer wird.

Es wird Normalität, und zwar eine schöne. :)

Klar kann immer mal ein Ufo, ach ne Hase wollte ich schreiben aus seinem Versteck huschen, aber ganz ehrlich, no risk, no fun. :)

Das muss ich dann auch einfach mal mit einplanen und noch ist es ja auch nicht gesagt, dass dein Hund deshalb durchstartet.

Ich habe es bei meinem Rüden schon oft genug erlebt, dass er so vertieft in seine Schnüffelaufgabe ist, dass er den Hasen gar nicht bemerkt hat, nur ich. ;)

Deshalb immer schön positiv denken und die Freiheit genießen. :)

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Ich freu mich mit, weil du dich so freust :) Das ist schon immer ein tolles Erlebnis, wenn der erste Freilauf klappt. Ihr werdet sicher noch weitere Erfolgserlebnisse haben.

Furcht vor Risiko, mh, glaube, das kennen wir alle hin und wieder. So, wie du es dir vorgenommen hast, ist es doch vollkommen ok. Langsam steigern, Hund beobachten und lesen lernen.

Schön, wie ihr euch als Mensch-Hund-Team entwickelt :)

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Nimm einfach zu Anfang die Gebiete, wo du weisst, das eine Zwischenstoerung (insbesondere von Hasen) so gut wie ausgeschlossen ist. Vor allem da, wo keine grossen Strassen unmittelbar in der Naehe sind. Falls sie doch mal weiterlaufen sollte.

Wenn das klappt und ihr beiden euch da sicher fuehlt koenntest du auf ruhige, uebersichtliche Strecken ausweiten.

Den Hund da anfangs zu dir rufen, sobald du was entdeckst. Anleinen und danach ruhig wieder laufenlassen.

Ein Restrisiko hast du immer, dass irgendwas passieren koennte, aber wenn ihr viele gute Erlebnisse im Freilauf zusammen habt schweisst euch das zusammen und Freilauf kann ein Geben und Nehmen werden, wo der Hund auch gerne mitarbeitet. :)

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Danke für euren Zuspruch! :)

Habe sie eben bei der abendlichen Runde wieder am Weg entlang abgeleint, ging aber nur kurz, weil dann auf einmal alles voller Autos, Radfahrer, Jogger und anderer Hunde war. Als ob die sich verschworen hätten. ;)

Ich wohne übrigens direkt am Wald- und Feldrand, sodass eigentlich keine Gefahr durch Autos besteht, aber die Wege werden von zwei bis drei ansässigen Landwirtschaftsunternehmen und von den Kleingärtnern rege genutzt. Manchmal geht es da zu wie auf einer gewöhnlichen Straße, wirklich ätzend. Ich halte mich für gewöhnlich aber von den Hauptwegen fern, bloß gibt es dort dann eben auch wieder Kaninchen, Hasen und Rehe in rauen Mengen...

Aber sie hört ja (zumindest an der Leine) auch im Jagdmodus, vielleicht mache ich mir tatsächlich zu viele Gedanken.

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So, jetzt nochmal :)

Kleiner Tipp: Wenn du es einrichten kannst, zu anderen Zeiten gehen als die Hauptmeute. ;)

Oder eben auch ganz ruhige Strecken wo sich kaum der keiner hin verirrt.

Ich hab vor allem Regenwetter gnadenlos ausgenutzt.

Kein Jogger, keine Fussgaenger, die anderen Hunde nur im Garten und die Haeschen sassen vorm TV im Bau. :zunge:

Hast du mit ihr den schon Wildkontakt gehabt?

Weisst du, was sie an ner 10m-Schlepp machen wuerde, wenn sie ein paar Meter zur Verfuegung haette?

Ruhig mal mit Leine wildreiche Strecken gehen und schauen, wie sie sich verhaelt.

Wenn sie dann aufdreht oder so koenntest du daran arbeiten, wie sie mit Wildkontakt umzugehen hat.

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Habe sie heute früh (morgens ist hier am wenigsten los) am Hauptweg entlang wieder abgeleint und sie läuft sehr weit voraus, schaut sich alle ca. 10 Sekunden um, aber solange ich noch in Sichtweite bin, läuft sie weiter. Sie kommt aber auch sofort, wenn ich sie zurückschnalze. - Sogar im Gallopp. :D

Müsste mal versuchen, mich zu verstecken, während sie nicht guckt, und zu sehen, was sie dann macht. Es wäre mir lieb, wenn sie nicht so weit vor läuft (sicherlich 20 Meter), da hier zu viele Ecken und Seitenwege und Hecken sind, wo ich nicht sehen kann, was dahinter ist.

Bezüglich Wild hatte ich sie auch schon in der Nähe der Kaninchenbauten an der Schleppleine und sie geht dann dort hin und schnüffelt und guckt, aber sie hat bisher nie versucht, wirklich in so einen Bau oder on die Hecke rein zu gehen.

Wenn sie das Kaninchen vor mir sieht, springt sie allerdings in die Leine rein, ob Führ- oder Schlepp- ist egal. Ich müsste das Kaninchen also IMMER vor ihr sehen.

Meist ist das auch so, weil sie die Nase immerzu am Boden hat und ich die Tiere lange vor ihr erkenne, während sie noch den Fährten folgt.

Regen haben wir hier ja jetzt wieder öfter und ich habe schon gemerkt, dass ich fast alleine draußen war. Erstaunlich, wie sehr der Mensch das Wasser von oben scheut. Mir ist Regen ziemlich egal, denn daheim kann ich mich dann ja wieder umziehen und Nyra LIEBT es, trocken gerubbelt zu werden. :klatsch:

Habe es schon mit Spielzeug versucht, um draußen ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, aber sie spielt ja nicht mal hier in der Wohnung mit mir, wo sie sonst keine Reize hat. Geht einfach nicht an sie. Sie schart gerne ihre Kuscheltiere um ihr Körbchen (typisch Hündin?), ansonsten ist ihr das alles egal.

Also werde ich mit Leckerlis weiter arbeiten müssen. Zur Not bekommt sie ihre gesamte Futterration draußen beim Gassigang. Sie hat schon ordentlich zugelegt und man sieht nicht mehr ständig ihre Rippen, das soll sie jetzt halten.

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Toll, dass du dich traust!!!

Natürlich habt ihr alle Recht mit dem Abrufen, muss jedoch aus eigener Erfahrung sagen, dass die Hunde sich sehr bald an das Namenrufen gewöhnen und dann nicht mehr so gut reagieren. Im Gegenteil, ruft man sie unentwegt, nehmen sie es irgendwann eher als konstante Meldung, dass die Alte ja noch da ist und machen, was sie wollen. Auch bedeutet Rufen bei Annäherung von Hunden oder anderem irgendwann nur noch: ach es gibt was interessantes, wo ist es denn???

Bessere Erfahrungen habe ich gemacht, wenn ich meine Hunde sowenig wie möglich rufe, sie aber durch ein unberechenbares Verhalten meinerseits - plötzliche Richtungsänderungen, Verstecken etc. - dazu zwinge, auf mich zu achten. Auch ist es ganz wichtig, so wenig wie möglich sich nach Ihnen umzuschauen. Zur Kontrolle, wo sie sich befinden oder ob sie noch hinter mir sind, hilft mir das Gescheppere ihrer Halsbandmarken. Ich bin dagegen, sie zu sehr zu loben, wenn sie sich mal zuviel Zeit lassen, wenn ich sie abrufe, meinen Unmut darf ich dann schon kundtun. Sie registrieren sehr schnell, dass auch bei pubertärer Machtprobe gelobt wird und testen das sehr wohl aus.

apropo pubertierend:

niemals auf Machtspiele einlassen, man kann sie nicht gewinnen. Eher, wenn der Hund nach dem zweiten Mal Rufen nicht kommt, sich zum Affen machen - heisst:

man wühle vor Entzücken jauchzend mit überschlagender Stimme in einem Grasbüschel, schnappt sich den Hund, der natürlich sofort ankommt um zu gucken, was es da dann Tolles gibt, leint ihn kommentarlos an und geht seiner Wege.

Und zu deiner ganzen Vermeidungsstrategie, was andere Hunde und Menschen angeht - wie soll Dein Hund je ein normales Sozialverhalten trainieren, wenn nicht am Beginn eures gemeinsamen Weges? Er wird sich an dir orientieren, wenn du dich souverän verhältst.

Viel Glück!!!

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