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Hundeforum Der Hund
Moony

Arthrose-Tagebuch

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Da Buxi zur Zeit ziemlich zu tun hat mit der ollen Arthrose, habe ich mir gedacht, ich schreibe mal alles auf, natürlich vor allem die aktuelle Entwicklung. Auch für mich, damit ich den Überblick behalte was wann war und was ich wann gemacht habe.

Mal kurz ausholen für die Vorgeschichte:

2008 habe ich Buxi bekommen, beim längeren Kennenlern-Spaziergang ist mir schon aufgefallen, dass sie sich oft hinsetzt und das eine Hinterbein ab und zu hoch zieht.

Also habe ich gebeten, den Hund vorher mal zu röntgen. Ergebnis: deutliche arthrotische Veränderungen in beiden Hüftgelenken.

Den Hund habe ich trotzdem genommen, weils halt meine Buxi ist. :D

Interessanterweise hat sie das obige Verhalten bei mir bisher nie wieder gezeigt.

Wir sind dann ganz prima zurechtgekommen, zuviel Ballspielen und ähnliches ging halt nicht, fand ich aber nicht schlimm. Zum Glück ist sie mit ihren 46 cm und ~13 kg ein eher kleiner und leichter Hund.

2010 habe ich sie komplett röntgen lassen, weil ich doch mal überlegt hatte, was man so in Sachen Hundesport machen könnte. Ergebnis: Hüften sehen schlecht aus, am liebsten hätten sie gleich OP-Termine für künstliche Hüftgelenke vereinbart. Hab ich nicht eingesehen, weil sie gut und flott unterwegs war und eben nur bei falscher Belastung etwas Probleme hatte.

Wir bekamen testweise Schmerzmittel für 10 Tage mit. Ich konnte keinen Unterschied feststellen.

Irgendwann haben wir unsere Bergtouren angefangen, wo ich auch zuerst sehr sehr vorsichtig war. Aber sie hat das ganz wunderbar weggesteckt und ich hatte auch den Eindruck, dass ihrer Muskulatur das echt gut tut (bei entsprechender Regelmäßigkeit). Nach sehr langen/schwierigen Strecken hat sie abends etwas gehumpelt, ich allerdings auch. ;)

Ansonsten gab es halt Probleme bei falscher Belastung, im eiskalten Winter ins Wasser springen :Oo und ähnlichen nicht-alltäglichen Dingen, manchmal passierts halt einfach.

Zwischenzeitlich hat sie bekommen: Teufelskralle, Traumeel, Gelatine, irgendwas von Luposan...ich hab einiges ausprobiert. Gebracht hat das alles nicht wirklich was.

Überlegt hatte ich anfangs Femurkopfresektionen, zwischendurch Goldakupunktur...ersteres hatte ich irgendwann verworfen und zweiteres hat mich bisher doch nicht vollständig überzeugt.

Mittlerweile sind wir bei ArthroRegén als Ergänzungsfuttermittel, bekommt sie jetzt seit 1 oder 2 Jahren dauerhaft und hat auch etwas geholfen. Außerdem trägt sie bei nasskaltem Wetter einen Mantel, das merkt man auch, dass ihr das gut tut.

Der Status quo ist: Eher schlecht :(

Dieses Frühjahr hat sie nach Liegezeiten ziemlich Probleme und jedes kleine bisschen Zuviel quittiert sich später deutlich, das ist echt mehr als "normal". Obwohl es wirklich nicht nass und kalt ist...

Draußen sehen die meisten Leute ihr aber nach wie vor nichts an.

Sie kriegt nun Massagen, Blutegel, Übungen für Muskelaufbau und ist noch auf Diät. Ist im Weihnachtsurlaub etwas moppelig geworden.

Was leider neu ist im Moment, sie geht auch vorne lahm nach dem Aufstehen und zwar deutlich. Dafür mache ich nächste Woche mal einen Röntgentermin aus.

Wenn sich da auch eine Arthrose entwickelt hat, was ich fast vermute, kaufe ich noch einen dritten Egel und setze den darauf an.

Außerdem werde ich mal über dauerhafte Schmerzmedikation nachdenken, mit einem anderen Wirkstoff. Als sie Ende letzten Jahres gebissen wurde, gabs auch Schmerzmittel und genau wie 2010 habe ich keinen Unterschied gesehen bzgl. der Lahmheiten.

Sie ist jetzt fast 10 Jahre alt, da würde ich eine dauerhafte Gabe wirklich in Erwägung ziehen. Aber es muss natürlich helfen.

Jetzt bin ich erstmal gespannt, was die Egel so bewirkt haben.

21.03.14:

Dosis ArthroRegén erhöht (3 Tbl/Tag statt 2)

Blutegel rechts

22.03.14:

Blutegel links

Wer Buxi nicht kennt: Um das Tierchen geht es hier :)

17732154pm.jpg

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Ui, so alt ist das Pinselöhrchen schon? Hätte ich jetzt nicht gedacht, sieht man ihr auch nicht an.

Kann zwar nichts beitragen was helfen könnte, aber ich hoffe daß du noch eine gute Medikation finden wirst um Buxi schmerzfrei zu halten.

Alles gute für´s Pinselöhrchen! :knuddel

LG Elke

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Hallo Alyssa,

ich finde es eine gute Idee, hier mal ein Tagebuch für Buxi zu eröffnen und lese auch "gespannt" mit.

Hast du denn den Eindruck, dass die Blutegel, die jetzt schon sitzen, etwas helfen?

Die Methode kenne ich nämlich quasi gar nicht und wüsste gerne mehr darüber. :)

Auf alle Fälle gute Besserung fürs Pinselöhrchen und ich drücke die Daumen, dass du die bestmögliche Methode mit möglichst wenigen Nebenwirkungen für sie findest. :kuss:

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Ich wusste auch nicht, das das Pinselöhrchen mit Athrose so zu kämpfen hat :(

Ich sehe sie immer nur auf Fotos die Berge hoch und runter springen und die

Wanderungen sichtlich geniessen.

Gute Besserung, ich hoffe, Du findest das Richtige für sie, so das sie lange

schmerzfrei bleiben kann. Gute Besserung :knuddel

Von Blutegeln bei Athrose höre ich auch zum ersten Mal, ich bin gespannt, was Du

zu berichten hast.

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Wenn sich da auch eine Arthrose entwickelt hat, was ich fast vermute, kaufe ich noch einen dritten Egel und setze den darauf an.

Wollte noch nachfragen, hab ich aber vergessen: Die Blutegel hast du selbst besorgt? Nimmst du sie immer wieder? Finde ich eine sehr interessante Sache. Shari´s Physio hat mir auch schon davon erzählt, soll bei manchen Hunden mit entzündlichen Prozessen in den Gelenken recht gut wirken.

LG Elke :)

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Ach du je... Alyssa, das ist auch an mir völlig vorbei gegangen...

So wie Susa schrieb, ich sehe deine schönen Foto's und freue mich über eure tollen Bergtouren... hm...

Du hast bestimmt schon an Grünlippmuschel, Zeel, GelenkPhyt, Kollagenhydrolysat, Teufelskralle, hochdosiert Omega 3, gedacht?

Das sind so meine Mittelchen, für Blaze bzw. für mich selbst (außer GelenkPhyt, das nehme ich nicht).

Wenn du Bezugsquellen brauchst - jederzeit gerne! :knuddel

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Ich werde hier auch sehr interessiert mitlesen, da auch Grizzly mit starker Arthrose an allen Gelenken zu kämpfen hat. Besonders mit HD und durch eine diesbezügliche Schonhaltung bedingt einer ebenfalls fortgeschrittenen ED.

Wir waren auch schon bei einem Orthopäden. Eine OP kommt bei Grizzly nicht mehr infrage, da alle Gelenke gleich stark in Mitleidenschaft gezogen sind.

Nachdem der Arzt Goldinplantate setzen wollte und ihr vorher noch Tabletten gegen die Entzündungen in den Gelenken verordnet hatte, habe ich es sein lassen. Grizzly hat die Tabletten nicht vertragen und wäre mir daraufhin fast gestorben, so starke Magen- und Darmblutungen bekam sie. Nun habe ich natürlich kein Vertrauen mehr zu diesem Arzt.

Ich werde allerdings gezielt Informationen suchen über Goldakupunktur. Dies scheint mir die sympathischste Form zu sein, Gold gegen die Schmerzen und dem Schonverhalten einzusetzen. Vor allen Dingen bei einem Hund im Alter von vier Jahren.

In Berlin und auch in Wien soll es Ärzte geben, die mit Goldakupunktur gute Ergebnisse erzielen, aber wie gesagt, Genaueres weiß ich noch nicht.

Ich wünsche Dir für Buxi eine gute Therapieform, damit das Kerlchen möglichst schmerzfrei wird.

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Auf unseren Wanderungen würde sie aber auch wirklich quasi laufen, bis sie umfällt...zumindest war es bisher so. Im Moment traue ich mich gar nicht, mit ihr loszuziehen, weil ich denke, dass es einfach zu viel ist.

Ich habe tatächlich schon den Eindruck, dass die Blutegel was gebracht haben, allerdings ist das ziemlich schwer zu beurteilen, wenn sie beim Aufstehen auch vorne noch humpelt. Genau, ich hab sie mir selber gekauft. Man muss sie nach der Behandlung umbringen (eigentlich, meine haben Namen bekommen und wohnen jetzt im Kühlschrank :whistle ), sie sollen also nur einmal verwendet werden.

Das hatte ich ganz vergessen, Grünlippmuschel hatten wir zwischenzeitlich auch mal (vom Kräuterhaus, Monika :) ), aber da hatte ich auch nicht wirklich einen Unterschied festgestellt.

Heute beim Googlen hab ich etwas über die "4 Pfeiler bei Arthrose" gefunden, offenbar gehts um die Zusammenwirkung von den einzelnen Präparaten. Muss ich mir noch genauer ansehen.

brana, über die Goldakupunktur denke ich auch immer mal wieder nach, aber so ganz konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen, es gibt ja auch immer wieder Negativberichte. Bei einem grad erst vierjährigen Hund ist die Situation aber auch schon wieder anders.

Meine Tierarztkollegin hier vor Ort hat mir einen TA in Allershausen empfohlen, der wohl auch sehr bewandert ist in Sachen Goldakupunktur. Falls ich das wieder in Erwägung ziehe, werde ich mit Buxi da hin fahren, denn Berlin etc. ist mir dann doch etwas zu weit. In NRW gibts aber auch noch einen, der da wohl sehr gut ist, fällt mir gerade ein.

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Egel fühlen sich im Kühlschrank wohl :o was es alles gibt :D

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Originalbeitrag

...Man muss sie nach der Behandlung umbringen (eigentlich, meine haben Namen bekommen und wohnen jetzt im Kühlschrank :whistle ), sie sollen also nur einmal verwendet werden.

...

Bei ein und dem selben Patienten kann man sie durchaus mehrmals ansetzen.

Nach einer Behandlung umbringen gilt nur für proffesinelle Behandler, HP, THP usw.

Aber wenn du die Egel immer nur bei Buxi ansetzt, dann quartier sie doch um in ein großes Glas mit Wasser, es gibt auch eine bestimmte Wasserpflanze die die Egel mögen.

Das sieht dann auch noch schön aus :D Googel doch mal danach.

So musst du sie weder dauerkühlen (das setzt den Stoffwechsel stark herab, dann beißen sie ganz lange nicht weil sie keinen Hunger haben), noch umbringen.

... offenbar gehts um die Zusammenwirkung von den einzelnen Präparaten. Muss ich mir noch genauer ansehen.

...

Ja, GLM, Fischöl (Omega 3 FS) und MSM ergänzen sich sehr gut.

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