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Hundeforum Der Hund
Codykg

Ist sie eine Zicke oder ist das Verteidigungsmodus?

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Hallo zusammen.

bin ja nun schon einige Zeit hier im Forum mit einer längeren Zwangspause und komm erst heute darauf mal zu fragen was ihr von meinem Problem mit meiner eigentlich sonst lieben Kira haltet.

Ich muss dazu leider etwas ausholen.

Also entschuldigt schonmal die Textmasse. Aber ich versuche

es aufzulockern das man es gut durchlesen kann ;)

Also, ich habe meine kleine ja vor 2 Jahren geholt auf einem Bauernhof bzw Schäferhof im Thüringer Raum. Da sie einer Arbeitslinie abstammt, wurde ich hier schon drauf hingewiesen das sie sicher dickköpfiger ist und residenter gegen Erziehungsversuche wie ein Hund den ich von einem Züchter hole der Haushunde züchtet.

Tatsache ist: Sie ist ein Dickschädel :D

Aber ich finde das nicht so wild. Sie war auch von Anfang an als Welpe recht offen gegenüber anderen Hunden. Ist zu allen erreud hin und hat auch gleich mit allen spielen wollen.

Ich fand´s so recht gut :klatsch:

Leider gab es aber unter den Hunde und Hundeführer Bekanntschaften auch ein "merkte ich erst nach und nach" schwarzes Schaf.

Sein Hund ist ein ööööh keine Ahnung :think: was für ein Mischling und war zu dem zeitpunkt schon groß und massiv speckig.

Alter war da 1 1/2 Jahre glaub ich, geschätze 30 kilo hund und mit eine Elektrohalsband erzogen. :(" Erfuhr ich auch erst später "

Naja, aber Kira und seine Hündin verstanden sich recht gut eigentlich. Kira war selbst als kleine 4 1/2 Monate alter Welpe flinker beim wegrennen als seine Hundin da sich viel zu viel Gewicht mit sich rum trug ( noch trägt ) :wall:

Aber laut dem guten Mann ist das alle gut wie es sein muss. :o

Aber auch dieser Herr ist Erziehungsresistent :(

Nun ja, nun kam irgendwann ein Tag, als wir an einer Wiese standen das Kira einen Stock fand und sich damit ins Gras gelegt hat. Sein Hündin hatte das noch nicht wahr genommen. Als ich mich aber umdrehte und sie in der Zeit zu Kira trabte, sah sie wohl den Stock und stürmte auf Kira los, sprang sozusagen mit ihrer Masse auf das kleine Ding, hat sie gezwingt und ihr den Stock entrissen. :motz::motz::[

Leider habe ich das zu langsam geschnallt da ich auf sowas absolut nicht gefasst war :(

Kira hat danach gezittert wie Espenlaub und war sowas von verunsichert und ängstlich, das mir wirklich bei ihrem Anblick fast die Tränen in die Augen rinnten.

Ich hab natürlich gleich der HH gesagt das sowas nicht geht und er sowas net einfach mit anschauen kann was sein Hund gerade da gemacht hat. Da er es genau mitverfolgt hatte und hätte verhindern können. :wall::wall:

Seine Aussage mir gegenüber war dann: " Also jeder Stock der sichtbar ist ist bei meiner IHR STOCK und den holt sie sich auch. Sowas ist nunmal so in einem Rudel "

Ich dachte wirklich ich hab mich gerade verhört. War wirklich STINKSAUER :[ :[ da ja sein Hund die kleine Kira praktisch auch fast platt gewalzt hat und noch gezwickt oder eher scho fast gebissen, war ich scho fast drauf und dran ihn vor Ort ungespitzt in den Boden zu rammen. :motz::boxing Noch dazu kannte er offensichtlich das Verhalten seines Hundes wenn ein anderer Hund im Blickfeld einen Stock findet und damit zu spielen beginnt oder sowas. Aber ich konnte mich beherrschen :kaffee: Und klaaaaaaaar, in einem Rudel ist der stärkere eben der Boss. Hier habe ich dann erst mal versucht ihm zu schildern das der gemeinsame Weg den wir alle paar Tage mal laufen und die Zeit in der die Hunde effektiv miteinander spielten ( seinem blieb ja nach 10 min die Luft weg ) aus den beiden sicher kein Rudel macht. Aaaaaaaber er ist sicher, wenn Hunde zwei oder dreimal miteiander gelaufen sind, bildet sich da direkt ein Rudel und die Rangordnung wird geklärt und und und. :wall::wall::wall:

Joa, nu dauerte es wirklich an diesem Tag recht lange bis Kira sich von dem Schock erholte. :(

Ich dachte mir dann, das sie es glücklicherweise ohne Verletzungen weg gesteckt hat und wieder alles gut ist. Leider merkte ich schon am nächsten Tag das es anders ist vorher. Sie verhielt sich nun statt offen, anderen gegenüber eher aufmüpfig und fast schon agressiv. Aber Sie machte nicht´s ausser Bellen und Knurren mit einem Gang nach vorne so als würde sie sich verteidigen.

Hauptsächlich andern Weibchen gegenüber.

Ich bin ab da dann verstärkt mit einer Gruppe gelaufen und habe bei fremden dann versucht sie von denen direkt abzulenken.

Versuche gab es mit Leckerlies, spielen, anstupsen, weg drehen bzw Richtungswechsel usw usw. Irgendwie glaube ich alles was mir möglich war.

Beim Richtungswechsel gab es klar einen Erfolg, ab einem bestimmten Abstand halt. Aber das is nicht die Lösung in meinen Augen. Da wäre ich ja die Hälte des Gassi gehen´s am Richtungen wechseln :( Ich hab das wirklich alles sehr sehr hartnäckig und diszilpliniert versucht. Aber da zeigt sie leider eine so argen Dickschädel, da komm ich anscheinend nicht gegen an :(

Joa, nun ist meine Frage dazu: " Zickt sie wegen diesem Vorfall einfach nur ( machmal auch bei Rüden ) oder ist das vielleicht eine Einstellung wie z.B. Bevor du mich anfällst zeig ich dir das ich die Stärkere bin bzw die Chefin ? "

Weiß mir da halt wirklich nicht mehr zu helfen mit den Mitteln die ich kenne.

Vielleicht weiß hier noch wer Rat ?!

Aber sonst ist sie ein Engel in meinen Augen. Hat klar ihre jugendlichen Macken und so. Aber für mich gehört das einfach zum erwachsen werden dazu. :D

Und da sie sonst weitgehendst kontrollierbar ist, bin ich sont bis auf diese SAche eigentlich Sorglos.

Besagter HH wird natürlich seither gemieden. Erst recht nachdem er mitbekommen hatte das ich diese Problem mit Kira habe als er uns mal wieder begegnete und wirklich die Frechheit besaß und sagte: " Solltest ihr wie ich damals bei meiner ein Elektrohalsband ummachen " Da hatte er echt den Vogel mit agebschossen. Seit dem hat sich unsere Strecke sehr verändert, wo dieser Herr mit seinem Panzermischling nicht mehr anzutreffen ist.

Entschuldigt bitte nochmals den vielen Text. Aber ich wollte es so genau wie möglich schildern das ich nichts vergesse oder sowas.

Vielen Dank schonmal für eure Meinungen oder Ratschläge

Lg Sven

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Da kannst Du Dich ja bei dem netten Herrn bedanken. :kuss:

So eine ähnliche Situation hat meinen Hund auch innerhalb von 1 Minute verändert. Nur einen Unterschied gab es bei mir gegenüber Deinem Vorfall - meiner lag 2 1/2 Stunden auf dem OP-Tisch.

Was ich damit sagen will: Dein Hund ist nicht zickig oder aggressiv. Du hast nur einen dummen HH getroffen. Jetzt darfst Du daran arbeiten das Dein Hund wieder vertrauen zu anderen Hund bekommt. Sie denkt momentan das jeder andere Hund ihr etwas will. Und "Angriff ist die beste Verteidigung".

Dem Besitzer der anderen Hündin würde ich auch aus dem Weg gehen. Mir haben 5 Minuten im großen und ganzen 3 Jahre Arbeit beschert ( hab einen Parson Jack Russel Terrier ). Und ich bin immer noch dran, da es mit jedem "uneinsichtigen Hundehalter" Rückschläge gibt. :kaffee:

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Vorweg: zu dem Besitzer der besagten Hündin sage ich lieber nix :no: - sonst vergreife ich mich noch im Ton )

Bei uns hat es länger gedauert, bis unser Rüde ( Chow Chow ) "reagiert" hat.

Seit wir ihn haben ( er war 14 Wochen und super sozialisiert ) wurde er x-mal völlig grundlos, oft sogar von hinten, und bis auf eine Ausnahme war er immer angeleint und ging entspannt dicht neben mir) angegriffen und einige Male richtig gebissen. Ich meine damit nicht die wirklich vielen Hunde, die offenbar vor seinem "seltsamen" Aussehen und seiner Körperhaltung... irritiert bis ängstlich reagieren, ihn ankläffen, nach ihm schnappen ! Solchen Hunden gegenüber verhielt und verhält er sich entweder neutral bis geduldig, verspielt.

Nein, es waren ausnahmslos große, ausgewachsene Rüden, die natürlich NICHT angeleint waren ( trotz Leinenzwangs hier ) :motz:

Ok., bis auf die eine Ausnahme, wo er frei lief und es gleich zwei Rüden waren, die ihn durch die Gegend jagten..., habe ich ihn immer beschützt.

Es hat aber anderthalb Jahre gedauert, bis er offenbar "erwachsen" genug war, mal für sich selbst zu "reden". Seitdem hat er da so ein paar "Spezies", denen er ans Leder will: alles sehr große Rüden, die ihn früher angemacht haben :[ Da macht er auch kein "lautes Gedöns" ( er bellt eh fast nie ). Er "geht einfach los". Zum Glück halten wir uns an den Leinenzwang, und zumindest zwei seiner früheren Peiniger haben es sich seit dem "überlegt", und gehen eilig und ohne Blickkontakt weiter :Oo

Trotzdem macht Tao da genau Unterschiede, wem er Beachtung schenkt, und wer sozusagen "unter seiner Würde" ist:

( Mist: das 5 Sekunden-Video klappt nicht. Hier der Link:

)

Möglicherweise liegt es daran, dass Tao ein sehr souveräner Hund ist ?! Er war auch schon als Junghund alles andere als schüchtern oder ängstlich. Er hat damals die Angriffe einfach "über sich ergehen" lassen. Bei vielen Hunden macht er das heute noch. Er steht einfach da und sagt keinen Ton. Bei Hündinnen oder kleinen Hunden scheint er regelrecht zu "grinsen". Kein Wunder, er hat ja wirklich ein dickes Fell ( aber, ob er das so "weiß" ? )

Nur: wenn der Gegner männlich, groß und ernsthaft an einem Kampf interessiert ist, sagt er eindeutig: "Klar, komm her !":boxing

Ich könnte mir vorstellen, dass deine Hündin ( wenn sie nun weitere Erfahrungen sammelt, möglichst auch viele Positive )..., auch irgendwann unterscheiden kann, ob ein Hund nun "gefährlich" ist/werden könnte, oder ob nicht.

Diese "Angriff ist die beste Verteidigung-Haltung" ist ja durchaus nachvollziehbar. Vor allem auch, weil der Schock so plötzlich kam !

Allerdings ist sie mit zwei Jahren ja nun auch allmählich erwachsen, und daher ist auch auch normal, wenn sie nicht jeden Artgenossen arglos/freudig begrüßt.

Was bei uns ein wenig geholfen hat, war: Tao bei kritischen Begegnung FRÜHzeitig Bei Fuß nehmen, möglichst "entspannt" dabei bleiben, Kommando "Nein!", ruhig gesagt und zügig, aber nicht hastig vorbei gehen. Dann aber auch keinen Blick zurück, kein "dringendes Pinkeln an den nächsten Baum", sondern noch 50 weiter gehen - das alles mit ruhigem Lob, sobald er wirklich geht, nach vorne schaut...

Bei meinem Freund - der, anders als ich "Hunde-Neuling" ist - durfte Tao viel zu lange vorweg gehen, und auch gleich nach der Begegnung sein "Macho-Gehabe" zeigen = Pinkeln, Scharren, Zurückstarren dabei, wild schnaufen... Ich habe es ihm dann mal "anders" gezeigt... und mich fast gestritten ( weil ich angeblich zu streng wäre ).

ABER: der Erfolg ( Tao ruhig und entspannt ) hat ihm gezeigt, dass offenbar auch der Hund sich besser mit diesen Regeln fühlt ;)

Mit "Ablenkungen" brauche ich unserem Dickschädel :wall: in solchen Situationen gar nicht erst kommen !

Das ist sicher von Hund zu Hund verschieden. Je nachdem, wie stark der Reiz ist..., ist ein Leckerlie als Alternative etwa so wirkungsvoll wie ein Tröpfchen Wasser, um eine glühende Herdplatte zu kühlen.

Wenn du also auch so einen Trotzkopf hast, und es mit Ablenkungsmanövern nicht wirklich klappt, versuch doch mal, ob die "Regel: der Mensch sagt, was passiert UND steht mir auch schützend zur Seite" euch weiter hilft !?!

Tao ist auch ruhiger geworden, seit Kontakte zu fremden Hunden an der Leine nur in ( von MIR genehmigten ) Ausnahmesituationen gestattet werden. Er WEIß jetzt einfach, dass es weder Sinn hat, spielen, noch imponieren zu wollen. Nein heißt Nein, wir gehen weiter !

Es wird sicher eine Weile brauchen, bis Kira sich "umgewöhnt" hat ( in zweierlei Hinsicht: 1. Nicht mehr alle Hunde sind nett; und 2. ihre Reaktion auf diese Erkenntnis ist ( zur Zeit ) ziemlich "unangemessen" = sie darf also nicht wie eine Wilde losstürmen und jedem potentiellen Angreifer eine "verpassen" ).

Aber, du solltest konsequent ( und möglichst entspannt ) bleiben, angenehme Kontakte suchen/fördern, und kritische "elegant" umgehen, bzw. unterbinden, ehe sie kritisch werden können.

GUT, dass du Herr und Hund ( die euch ja erst in diese Lage brachten ) meidest :yes: ! Mit solchen Typen würden wir auch keine drei Schritte gemeinsam gehen !

Viele, liebe Grüße, und: GUTES Gelingen: Manuel und Tao

manuelundtaog2l0yzf5bs.jpg

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Bevor ich jetzt was dazu sage mag ich nochmal nachfragen:

Wie alt war der Hund als es passierte?

Hat sich dein Hund exakt danach so verändert oder ebbte es es kurz nach dem Biss ab und wurde pöapö wieder schlimmer?

Generalisiert sie auf alle Hündinnen? Oder einen bestimmten Typ Hund?

Im übrigen glaube ich nicht, dass dein Hund einen Dickschädel hat. Vielmehr sind BC extrem sensibel und lernen sehr schnell, leider eben auch mal das falsche (wenn ich nach vorne gehe, kommen die anderen mir nicht zu nahe). Und was erstmal gelernt ist, ist schwer wieder ab zu trainieren.

Ist aber möglich, ich hatte mit meinen BC Rüden einen ähnlichen Vorfall mit nem englischen Bully und danach waren erstmal alle Bullys ein rotes Tuch. Inzwischen ignoriert er sie.

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Nun ja, nun kam irgendwann ein Tag, als wir an einer Wiese standen das Kira einen Stock fand und sich damit ins Gras gelegt hat. Sein Hündin hatte das noch nicht wahr genommen. Als ich mich aber umdrehte und sie in der Zeit zu Kira trabte, sah sie wohl den Stock und stürmte auf Kira los, sprang sozusagen mit ihrer Masse auf das kleine Ding, hat sie gezwingt und ihr den Stock entrissen. motz motz smilie_16.gif

Leider habe ich das zu langsam geschnallt da ich auf sowas absolut nicht gefasst war smilie_12.gif

Kira hat danach gezittert wie Espenlaub und war sowas von verunsichert und ängstlich, das mir wirklich bei ihrem Anblick fast die Tränen in die Augen rinnten.

Ich hab natürlich gleich der HH gesagt das sowas nicht geht und er sowas net einfach mit anschauen kann was sein Hund gerade da gemacht hat. Da er es genau mitverfolgt hatte und hätte verhindern können. wall wall

Seine Aussage mir gegenüber war dann: " Also jeder Stock der sichtbar ist ist bei meiner IHR STOCK und den holt sie sich auch. Sowas ist nunmal so in einem Rudel "

Der anderen Hundehalters ist das eine. Sicher auch nicht meine bevorzugte Gesellschaft.

Und ich nehme jetzt mal an, dass dein Hund nicht verletzt war. Ich habe jedenfalls nichts von einem Biss gelesen. Was gezwingt ist, weiss ich nicht. Soll das gezwickt heissen?

So dass ich ehrlich gesagt jetzt nicht so genau weiss, wo hier etwas Schlimmes passiert ist. Dein Junghund wurde vom älteren Hund mal kurz in den Senkel gestellt. bzw. der ältere Hund betrachtet Stecken als seine Ressource und hat das deiner Kleinen unmissverständlich mitgeteilt. Bis dahin.....alles im Rahmen!

Klar schaut sie erstmal belämmert und wenn du dann auch noch das grosse Lamento ablässt, Hundi zutiefst bedauerst und fast in Tränen ausbrichst, dazu dann noch richtig (ich zitiere) STINKSAUER wirst, hm, verunsichert das die Kleine nicht viel, viel mehr? Denn deine Kleine weiss nicht, dass du wegen der anderen derart sauer bist......klingelts?

Denn, hallo... wenn es dem anderen Hund wirklich ernst gewesen wäre, dann wäre deine Geschichte eher so wie bei Marlies24 ausgegangen. Also an sich, lese ich nur von einer Disziplinierung, einem Rüffel unter Hunden.

So dass ich mir nun erstmal überlegen würde, ob du für ihr "zickiges" Verhalten nun wirklich als Grund weiterhin an diesem einen "Vorfall" festhalten willst.

Die Gesamtheit deines Berichts lässt mich vermuten, dass wenn du da loslässt und deinen Hund und sein Verhalten wieder neu betrachtest, also nicht...... sie und ich wir können ja nichts dafür, das war der andere Hund, der hat sie so gemacht.....

....dann kommst du eventuell zu einer ganz neuen Sicht auf deinem Hund und Dich als Gespann und welches unerwünschte Verhalten sich und warum etablieren konnte.

Dann könnt ihr vielleicht anfangen, Ursache und Ergebnis im direkten Wirkungskreis und der beinhaltet - dich und deinen Hund - erkennen.

In der Regel, und da nehme ich mich nicht aus, kriegt man das meistens ganz alleine hin..... seinem Hund Mist zu lernen.

Wünsche euch einen guten Weg da raus

Gruss Eva mit Kimba " die Zicke unter Kontrolle"

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Originalbeitrag

Klar schaut sie erstmal belämmert und wenn du dann auch noch das grosse Lamento ablässt, Hundi zutiefst bedauerst und fast in Tränen ausbrichst, dazu dann noch richtig (ich zitiere) STINKSAUER wirst, hm, verunsichert das die Kleine nicht viel, viel mehr? Denn deine Kleine weiss nicht, dass du wegen der anderen derart sauer bist......klingelts?

Das habe ich glaube ich etwas unglücklich geschrieben :)

Entschuldige.

Also ich habe Kira nicht getröstet oder sowas. Sie bleib an dem Platz liegen

mit eingezogenem Genick. Und sauer war ich gegenüber dem HH. Kira gegenüber habe ich nichts verlauten lassen das ich sauer war.

Das mit den Tränen in die Augen rinnen ist nicht zu Wörtlich zu nehmen. Sie tat mir halt leid, da der andere Hund sie praktisch unter sich begraben hat, was ihr sicher auch weh getan hat den lauten zufolge. Und das gezwingt ist natürlich gezwickt ;)

Aber das war doch in meinen Augen gegenüber einem kleinen Hund schon bisschen mehr wie nur ein zwicken wie man sich bei uns zwichen würde. Ich bin zwar zu ihr gelaufen um zu sehen ob alles okay ist, aber habe sie nicht betüddelt oder etwas ähnliches.

Es verärgert mich halt unter anderem zutiefst, das es einen HH gibt der dieses Verhalten seines Hundes kennt und es nicht unterbindet. Es sind schon unter Hunden die sich über Jahre super verstanden haben beim rennen und tollen oder sowas, wegen einer sogenannten Resource die schlimmsten beiserein raus gekommen. Und wenn man dann noch einen solchen koloss von Hund hat und verteidigt das verhalten gegenüber einem Welpen...hmmmm.....

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Kann Deinen Ärger verstehen, aber das ist ein Grund warum ich in Hundegruppen keine Bälle, Stöcke, Frisbee oder Leckerli (Leckerli NUR bei uns seeehr gut bekannten Hunden) raushole und das einfach nicht gut finde, weil hierbei oft schon Streitereien vorprogrammiert sind.

Ich habe selbst eine Hündin, die sehr Ressourcenverteidigend ist und auch den Stock oder Ball oder sonstwas von anderen Hunden haben möchte und auch genau weiß bei wem sie damit Erfolg hat.

Das ist einfach ein Streitpunkt unter vielen Hunden und das versuche ich dadurch zu verhindern.

Ohne die Situation gesehen zu haben, denke ich, dass die andere Hündin eben prollig klar gemacht hat, alles was deins ist, ist meins!

Die meisten Hunde wissen genau, bei wem sie sich das erlauben können und bei wem besser nicht. Die Hündin war sich wohl einfach sicher, dass das bei Deiner Hündin eben machbar ist.

Zu der Veränderung deiner Hündin im allgemeinen kann ich vielleicht nur unsere "Geschichte" kurz anschneiden.

Wolke war ca. 1 1/2 Jahre alt, bis dahin immer zu allen und jedem Hund lieb, nett usw., tja bis 3 Hunde (ein Rudel, da selber HH) sie in den Wald gejagt haben (ich hatte die Situation einfach nicht erkannt - würde mir jedoch denke ich nicht mehr passieren!).

Tja, das kostete uns 1 ganzes Jahr Schleppleinentraining, weil Madam dann den Scheinangriff als die Beste Verteidigung gelebt hatte.

Jeder Hund wurde ab einer Distanz unter ca. 10 m angefangen zu fixieren, dann ca. 4 m vorher mit Anlauf in Richtung des anderen Hundes und kurz vorher wurde knurrend abgebremst oder der andere Hund umgerannt...

Mittlerweile haben wir das ganz gut hinbekommen. Jedoch ist meine Hündin mittlerweile bald 7 Jahre alt und erwartet gerade von Jungen Hunden ziemlich vieeel Beherrschtheit -sagen wir es mal so-.

SIE sagt, wer an ihrem Hintern schnüffeln darf bzw. wer als erstes wem am Hintern schnüffeln darf usw.

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Damisi wollte dicht nicht angreifen, sondern etwas anderes aufzeigen:

Du warst emotional in dieser Situation - völlig normal! Aber das merkt deine Hündin, auch wenn du dich ihr gegenüber neutral verhalten hast.

Die Situation war für sie ein kleiner Schock, Frauchen stand auch unter Strom.

Danach bist du fremden Hunden aus dem weg gegangen, richtig?

Das ist verständlich, aber kann auch das Gefühl "andere Hunde sind gefährlich" verstärken. Dann fängt sie mal das Pöbeln an, du merkst "aha, jetzt pöbelt sie" und daraus erwächst ein kleiner Teufelskreis und das Schlagwort "Übertragung".

Nur zum Verständnis! Die meisten HH waren / sind auch in so einer Situation :)

Du brauchst ein klares Muster für die zukünftigen Begegnungen.

Hund möglichst frühzeitig an deine Seite oder hinter dich. Leine kürzer aber locker . Einen Bogen laufen oder bei Engstellen evtl an einer passenden Stelle zur Seite treten und absitzen lassen.

Ein Alternativverhalten aufbauen (zB Schau) und stückweise den Reiz (Fremdhund) näher bringen.

Ruhiges Verhalten bestätigen und falsches Verhalten frühzeitig abbrechen -> Fixieren zB.

Ich sag immer: Mögen muss mein Hund keinen, aber anständig vorbeilaufen muss drin sein!

Und noch eins: Wirf die Gedanken an früher mal über Bord. Konzentrier dich auf das, was sie gerade macht.

Und vergiss mal "Arbeitslinie" und "Sturkopf". Beobachte ihr Verhalten und lern die Anzeichen richtig zu deuten. Jeder Hund bietet einem Ansatzpunkte um gewünschtes Verhalten zu formen, man muss sie nur finden!

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Codykg

Nein, bitte, fasse es nicht als Angriff auf. Ich kann wirklich nachvollziehen, wie du dich gefühlt hast. Ganz bewusst habe ich geschrieben...ich nehme mich da nicht aus...

Doch es ist völlig normal, dass ein junger Hund auch mal eine auf den Deckel bekommt. Wenn er dabei nicht verletzt wird, ist das im normalen Rahmen. Egal wie der erschütterte Hundehalter das nun interpretiert.

Ein auf Beschädigung ausgerichteter Hund lang anders zu. Im Grunde genommen spricht einiges FÜR diese Hündin, wenn sie deftig Ressourcen orientiert ist und das Grössenverhältnis beachtet und nicht mehr passierte.

Danji Und Wolke7 sprechen an was ich meine.

Deine Sicht auf etwas, deine Einstellung beeinflusst dein Handeln.

Wenn du unabhängig wirst davon, dann kannst du mit einer anderen Einstellung/Konsequenz handeln/ agieren.

Meine wurde auch von "Hunden" begraben, gejagt und angegriffen 1x mit Bissverletzung..... und es stimmt, jede Erfahrung ist ein Lernen bei einem jungen Hund.

Er sucht eine Lösung. Dazu probiert er aus. Und was zum Erfolg führt (aus seiner Sicht) das wird er sich von Mal zu Mal festigen, jedesmal, wenn sich dieser Erfolg auf sein Verhalten einstellt. (Und der kann bereits deine Mitaufregung sein).

Und da bist du gefragt. Unerwünschte Lösungsstrategien müssen rechtzeitig erkannt werden. Und umgehend unterbunden, bzw. dürfen kein Erfolgserlebnis mehr für den Hund sein.

Erwünschte Lösungsstrategien müssen erkannt werden und umgehend bestätigt werden.

Ich habe 1 Jahr zu tun gehabt, weil ich das nicht rechtzeitig geschnallt habe.

Wie du nun konkret daran arbeiten kannst, das ist heikel über ein Forum so auf die Ferne zu empfehlen. Egal was, wenn nur schon das Timing nicht stimmt, dann nützt der beste Rat nichts.

Bei mir wars ein ganz, ganz konsequentes Verhindern von Erfolg mit fixieren, rumprollen und losschiessen usw

und gleichzeitig ein stufenweiser Aufbau mit umgehenden Bestätigen (ich fand den Klicker dafür wirklich gut) von erwünschtem Verhalten z.B. mich ansehen auf Kommando.

Bzw. ich bin überzeugt, dass die Lösungsstrategien, die ein Hund sich sucht, seinem Naturell entsprechen.

Also ich meine der Hund, der sich aufgrund eines solchen Erlebnisses eher für Deeskalieren entscheidet, dem liegt das vom Typ her näher als was anderes.

Und der Hund, der sich für den Angriff entscheidet, dem liegt eben das in seinem Naturell näher. Von der hündischen Sicht aus alles normal..... eigentlich ;)

Wünsch dir eine gute Beratung vor Ort

Gruss Eva mit Kimba

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