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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Seit heute habe ich den Beweis. Mein Grischa ist kinderfest! :klatsch:

Wir haben ja keine Kinder, also kann ich immer nur bei fremden testen. Grischa liebt es, wenn Kinder ihn krabbeln. Es können auch fünf oder sechs auf einmal sein. Es schreckt ihn gar nicht, wenn Kinder von hinten auf ihn zugehen und ihn am Popo streicheln. Das wusste ich schon alles. Aber heute war wirklich eine von den Situationen, wo einem das Herz stehen bleibt: Wir waren in der Hundezone, alle Hunde natürlich frei und ohne Maulkorb. Auch eine Familie mit eher kleineren Kindern war da. Grischa kuschelt ja gern mal fremd, also hat er sich neben die Bank gelegt, um sich kraulen zu lassen. Plötzlich rutscht eines der Kinder aus und fällt voll auf den liegenden, völlig entspannten Hund.

Und mein Grischa zieht sich nur mit einem erschreckten jaulen unter die Bank zurück :ierrhh777: Ist nicht einmal weggelaufen als das Kind gebrüllt hat. War ich erleichtert! Seine Reaktion bei Schreck ist also Flucht.

Kann man solche Reaktionen überhaupt verallgemeinern oder ist das jedes Mal anders?

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(bearbeitet)

Vor so etwas habe ich auch immer Bammel. Deshalb passe ich in solchen Situationen immer höllisch auf.

Ich hoffe unser Vacak würde sich in so einer Situation auch so gut verhalten.

Allgemein ist er neutral bis neugierig bei Kindern. Wir treffen hier fast täglich Kindergartengruppen, das ist kein Problem, aber die haben ja auch keinen Körperkontakt.

Du hast einen super Hund und kannst stolz sein. Warum sollte er beim nächsten Mal anders reagieren?

L.G.

Charlotte

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Weil jede Situation anders ist.

Tagesform, Sympathie, Laune....

Aber du hast schon mal eine Tendenz und weißt wie dein Hund sich wahrscheinlich verhalten wird.

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Da fällt mir eine Geschichte ein.

Ich fahre mit meinen 5 Hunden (2 x Barsoi, 1 x Pharaoh Hound, 1 x ständiger Gassigast Großpudelin, 1 x Herr Maier)  auf den Waldparkplatz im Auslaufgebiet, lade die Mannschaft noch angeleint aus dem Auto, sehe aus dem Augenwinkel einen jungen Vater mit Kleinkind ca. 20m entfernt ebenfalls aus dem Auto steigen, kümmere mich um meinen Leinensalat und höre ein begeistertes hohes Kinderquietschen, wende den Blick Richtung Vater und Kind und sehe, wie der Kleine (gerade laufen könnend, so ca. 1,5 Jahre alt) mit hochgereckten Ärmchen, quietschend und strahlend auf uns zu gestürmt kommt. Ohne zu bremsen fällt er von hinten meiner Barsoimaus Lulu um die Hüfte, umklammert sie und drückt sein Gesicht in ihr Fell.

Und der Papa ruft aus der Ferne: "Der tut nichts, der will nur spielen!"

 

Der hat Nerven, dachte ich, aber ich war auch unbesorgt, weil die Hunde alle lieb mit Kindern waren. Speziell Lulu war direkt vernarrt in kleine Menschenkinder. Die sonst so gestrenge Rudelchefin bewies mit Kindern wirklich eine Engelsgeduld.

 

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Interessanterweise würde Tillmann bei so furchtlosen Kindern nie was machen. Egal welches Alter, wenn das Kind völlig ungezwungen und angstfrei mit ihm umgeht, dann lässt der sich tatsächlich ALLES gefallen und findet das lustig (natürlich bekommen Kinder die an ihm rumziehen oder irgendwie anders ihm Schmerzen zufügen (könnten)) von mir ne ordentliche Ansage.

Sobald aber ein Kind ängstlich oder vorsichtig ist, schnappt er nach diesem Kind.

Kann mir einer erklären wieso?

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Souveränes Kind bedeutet keine Bedrohung, das wird nichts Unberechenbares tun, einfach ein kleiner Mensch mit all dessen guten Eigenschaften.

Ängstliches Kind bedeutet, dass es keine Kontrolle über sich hat, also für den Hund unberechenbar und somit potentiell gefährlich wird.

 

Oder so?

Kind, das sich souverän verhält = Mensch = Freund

Kind, das Angst hat und zeigt = Beutetier = Opfer

Vielleicht hat Dein Hund bei Kindern noch keine klare Vorstellung davon, welcher Art dieses Wesen denn nun wirklich angehört.

 

Vielleicht wird das Kind, das zuckt und zurückweicht auch nur zum belebten Spielobjekt.

 

Gibt bestimmt noch andere Erklärungsmodelle.

 

Ist aber, finde ich, ein wichtiges Thema. Ich selbst habe als kleines Kind schon Hunde über alles geliebt und das hat sich trotz zweier Bisse auch nie geändert.

Und ich erinnere mich gut, wie glücklich ich im Umgang mit Hunden immer war.

 

Ich finde es traurig, wenn wir Kinder treffen, die sich sofort hinter Mama verstecken, sobald sie einen Hund sehen. Das ist ein Stück Lebensqualität, das sie vermutlich nie erfahren werden.

Umso wichtiger sind kinderfreundliche Hunde. Find' ich.

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Das mit der Beute klingt logisch, er ist sehr Beute fixiert. Aber Kinder die souverän sind bei denen macht er nichts, selbst wenn die durch die Gegend hüpfen.

Wenn Kinder meine Hunde streicheln wollen , stell ich eher Jazz zur Verfügung weil die halt grundlieb ist.

Da ich keine eigenen Kinder will, muss ich gestehen, arbeite ich auch nicht wirklich daran dass Tillmann netter wird.

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Und der Papa ruft aus der Ferne: "Der tut nichts, der will nur spielen!"

 

Hatte offensichtlich viel Humor, der Papa! :klatsch:

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