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Hundeforum Der Hund
SabineG

Problem mit Rüden??

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Wieso soll es ein Problem sein, wenn dein Hund Grenzen zu anderen Hunden setzt?

Das ist doch völlig normales Verhalten, auch meine Rüden finden nicht jeden

anderen Rüden toll. Kommen aber trotzdem mit den meisten klar, man geht sich eben

aus dem Weg und der Friede bleibt gewahrt.

Rüden die sie regelmäßig treffen sind o.k. und werden neutral behandelt. Hündinnen

werden logischerweise bevorzugt und charmant umgarnt.

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Hunde Begegnung an der Leine absolutes Tabu ohne Leinemit Absprache .Arvid hat ein tolles Soz.Verhalten kann gut kommunizieren .

Spocky der Pfegling muss genau das lernen.Ganz unwissentschaftlich aber so funzt es.(wenn ich nicht grad nen Wirbelbruch hab :) )

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Wisst ihr, ich möchte es einfach nicht drauf anlegen. Wenn ich jemanden mit Hund treffen sollte, möchte ich nicht nach dem Motto "die regeln das schon" Elliot laufen lassen und mich dann mal überraschen lassen was passiert.

Vorstellen könnte ich mir das, wenn man wirklich erstmal guckt ob da eine grundsätzliche Zu- oder Abneigung ist.

Das heute mit dem anderen Jungrüden, der ja fast genau in Elliots Alter ist, war, denke ich, eine Art Machtdemonstration. Elliot spürte wohl dass er den anderen beeindrucken kann und nutzte die Gelegenheit dann auch.

Zusätzlich könnte es etwas zu tun haben mit meiner und Ollie´s Gegenwart. Ich hatte Ollie dann woanders am Zaun festgemacht und mich auch nicht zu Elliot gestellt, und da war er entspannter. Allerdings kam der andere Jungrüde dann auch nicht mehr so in seine Nähe wie er es zuvor gemacht hatte.

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Hundekontakte zulassen heißt ja nicht, es drauf anzulegen. Wenn sich die Hunde beschnüffeln, sieht man ja schon, ob sie sich mögen oder nicht. Mögen sie sich, Leine los und spielen lassen.

Von dem Spruch "die regeln das schon" halte ich auch nichts.

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Wisst ihr, ich möchte es einfach nicht drauf anlegen. Wenn ich jemanden mit Hund treffen sollte, möchte ich nicht nach dem Motto "die regeln das schon" Elliot laufen lassen und mich dann mal überraschen lassen was passiert.

Vorstellen könnte ich mir das, wenn man wirklich erstmal guckt ob da eine grundsätzliche Zu- oder Abneigung ist.

Das kann man immer prima ausprobieren, indem man dann an der Leine mit entsprechendem anderen Hund (auch angeleint) mit Abstand zueinander ein Stück miteinander geht.

Anfangs ist dann meist der andere Hund noch interessant, aber nach ein paar Metern relativiert sich das sehr schön und die Hunde gehen ihrem alltäglichen Treiben (schnüffeln oder was auch immer) nach.

Dann und wenn Ruhe eingekehrt ist, kann man probieren sie zusammen laufen zu lassen. :)

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Ja Astrid, so wäre es mir grundsätzlich auch am liebsten!

Danke für eure Meinungen dazu, mich hatten die Worte des Trainers echt irgendwie angefressen. Gerade er muss sowas sagen, dessen Hündin auch ganz gern mal Oberzicke rauskehrt.

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Als Mali auf die 12 Monate zuging, habe ich bemerkt, dass er zu den allermeisten intakten Rüden keinen näheren Kontakt möchte. Das hat sich durch Knurren geäußert; teilweise schon von weitem, sobald er gerochen hat, wer da auf ihn zukommt. :Oo

Mir tat es für meinen Hund irgendwie leid, denn ihm standen seine Hormone im Weg. Er freute sich bei Hundesichtung und kamen wir dann näher und er hat bemerkt, dass da ein "ganzer Mann" vor ihm steht, ist seine Laune gekippt. Wobei auch dann ganz oft zu beobachten war, dass er nicht weiß, ob er den jetzt wirklich blöd finden soll, oder eben nicht.

Dieses Verhalten war unabhängig davon, ob er nun an der Leine war oder nicht.

Wir haben dann einen Hormonchip getestet, um zu schauen, ob er dann weniger Stress hat.

Mit dem Hormonchip hat sich sein Verhalten geändert.

Nun ist es so, dass er im Freilauf jedem intakten Rüden neutral gegenübertritt und eine normale Kommunikation zwischen den Hunden möglich ist. Zuvor war für Mali von vorne herein klar "Den kann ich nicht leiden." Das ist jetzt nicht mehr so.

Er hat nach wie vor auf längere Kommunikation mit intakten Rüden keinen Bock.

Heisst, alles, was über mal kurz "Hallo" sagen und mal eben Popo schnuppern hinaus geht, findet er doof. Er mag es nicht, wenn ihm nachgelaufen wird, um nochmal und nochmal und nochmal zu schnuppern. Dann knurrt er den anderen weg und latscht weiter.

An der Leine lasse ich mit intakten Rüden gar keinen Kontakt zu.

Treffen wir auf einen intakten Rüden der im Freilauf (hier die Regel) auf uns zukommt, dann laufen wir locker auf den zu, ich bleibe allerdings nicht stehen um Gespräche zu führen, sondern lauf entweder langsam als gutes Vorbild vorbei oder, wenn es ein uns bekanntes Mensch-Hund-Gespann ist, setzten wir unseren Weg auch oft einfach direkt zusammen fort.

Kurz: Er hat ein Problem mit intakten Rüden, WENN sie ihm auf die Pelle rücken. Von sich aus würde er keinen Kontakt suchen. Und .. mit dem Hormonchip und dem damit entspannteren Aufeinandertreffen hat sich bei Mali ein Lerneffekt eingestellt.

Beim Plüschhütertreffen kürzlich war es ganz toll für mich zu beobachten. Yomi (von Bbina) war als intakter Rüde dabei. Mali und Yomi sind total entspannt nebeneinander hergetrabt und haben sich in der gesamten Zeit nicht einmal irgendwie blöd angemacht. Da hatte keiner der beiden im geringsten ein Interesse dran.

Mein Weg war halt nicht, Kontakte zu intakten Rüden zukünftig zu vermeiden. Ich wollte erreichen, dass Mali erkennt, dass auch diese Situationen normal sind und da in Zukunft "kein Fass aufmacht". Da hatte ICH nämlich keinen Bock drauf. Und hat geklappt ;)

Edit: Vor dem Chip hätte er sich an der Leine reingesteigert. Da bin ich mir sehr sicher, obwohl ich das nicht großartig getestet hab, weil ich das Verhalten einfach nicht provozieren wollte. Und mit einem solchen Erregungslevel hätte ich ihn dann wahrscheinlich auch nicht von der Leine machen wollen. Entweder direkt ohne oder gar nicht.

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Na das sind mir ja die Liebsten, Sabine! ;)

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Vielleicht war der Trainer froh, dass ein anderer Hund, nicht seiner, auch mal "problematisch" ist ;)

Keinen Kopf machen und die Sache weiterhin beobachten. Ggf die Notbremse ziehen, wenn sich die Geschichte in eine unangenehme Richtung entwickelt :)

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@ Gabi: danke für deinen Erfahrungsbericht, Gabi! Von Chip oder Kastration sind wir Lichtjahre entfernt, das kommt nur in Frage wenn Elliot mal in Bezug auf läufige Hündinnen völlig am Rad drehen sollte oder wenn eine medizinische Indikation vorliegt.

Zu dem Trainer: er gehört zur "die-machen-das-unter-sich-aus" Fraktion solange seine Hunde die sind, die die Oberhand haben.

Wir hatten ja vor einigen Wochen schon mal eine unschöne Begegnung als er auf den Platz kam, diesmal allein mit seinem jungen Rüden. Da ging ich gerade mit Elliot über den Platz und der Trainer kam frontal auf uns zu und blieb sehr dicht vor uns stehen.

Da machte Elliot auch schon mal einen Satz nach vorne, begleitet von tiefstem Grollen. Der Trainer, der diese Situation provoziert hatte, hob sein Knie und ich zog Elliot noch rechtzeitig zurück. Damals sagte ich, dass ICH das mit meinem Hund regeln würde und nicht er.

Im Nachhinein habe ich mich noch sehr über die Situation geärgert, weil der Trainer ganz offensichtlich Elliots Vorpreschen provoziert hat. Vielleicht um bei seinem Hund als Beschützer gut dazustehen oder was weiß ich.

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