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Hundeforum Der Hund
Eulerich

Falscher Umgang mit Hilfsmitteln

Empfohlene Beiträge

Neulich sah ich im Dorf einen etwa 10-jährigen Jungen, der mit einem ausgewachsenen Golden Retriever spazieren ging. der Retriever hatte ein Halsband an, sowie ein Halti um die Schnauze. Beides war über eine normale Hundeleine miteinander verbunden.

Generell habe ich nichts gegen ein Halti, wenn man damit umzugehen weiß und wenn es wirklich notwendig ist. Aber der Junge schien ganz und gar nicht damit umgehen zu können. Er zog den Hund am Halti durch die Gegend, als ob das Halti ein Halsband wäre.

Auf den ersten Blick schien der Hund auf Grund seines gegenüber dem Jungen aufmerksamen und gehorsamen Verhaltens auch gar kein Halti nötig zu haben.

Dass Haltis leider für jeden frei zugänglich im Zoogeschäft verkauft werden, ist mir bekannt. Und, dass ein Hund mit Halti alleine zu führen sicher nicht optimal für einen heranwachsenden Jungen mit mangelnden Kenntnissen ist, ist mir ebenso klar.

Ob der Hundebesitzer mehr Ahnung in der Benutzung eines Haltis hat, oder überhaupt wusste dass der Junge mit Halti unterwegs war, kann ich nicht sagen.

Meine Frage ist nun, was man als Beobachter für Handlungsmöglichkeiten hat? Es gibt ja auch Situationen, in denen unwissende Erwachsene die Hauptrolle spielen. Sei es auch mit anderen Hilfsmitteln oder selbst mit dem Hundehalsband.

Guckt man weg und sagt nichts?

Mischt man sich ein und wenn ja, was sagt man?

Es würden mich eure Meinungen und Erfahrungen zum Thema interessieren.

Freundliche Grüße, Eulerich.

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Eine Möglichkeit wäre, den Jungen direkt und freundlich anzusprechen und ihm zu erklären, dass er am Halti auf keinen Fall ziehen darf. Das er dem Hund damit schaden kann. Vielleicht ist ihm das gar nicht bewusst. Gerade in dem Alter kann man mit einem Menschen noch echt gut reden :yes:

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Je nachdem in welchem Bundesland das ist duerfte der Junge wegen Groesse/Gewicht des Hundes gar nicht alleine mit ihm auf die Strasse .....

20/40 - Verordnung faellt mir dazu ein. :kaffee:

Ich wuerde die Eltern ansprechen, denn diese haben das Halti angeschafft und lassen den Jungen damit loslaufen.

Die Verantwortung tragen die, nicht das Kind. :)

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Wenn ein Hund perma ent im Hals Band hängt (zB) schmerzt das wahrscheinlich auch deshalb kann man aber Halsbänder nicht verbieten

LG BJ

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      in Hundeerziehung & Probleme

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      Da ja immer wieder Anfragen hinsichtlich "Problemen" mit Welpen auftauchen, kam mir die Idee, mal den geballten Forenschatz an Erfahrungen von euch zu sammeln.   Vielleicht kann daraus dann ein informativer Text zusammengebastelt werden, der so mitten aus dem prallen Leben viele erste Informationen und auch Hilfestellungen für Welpenbesitzer gibt ...   Also:   Hinsichtlich   - Stubenreinheit - Beißhemmung - Betreuung - Beschäftigung - Spiele - Kennenlernen der großen, weiten Welt - Hundekontakte - Freilauf   würde ich (und ich hoffe, auch viele, viele andere User) gerne mal eure Erfahrungen, Probleme und wie ihr diese bewältigt habt, Anekdoten und mehr hier lesen   Von meiner Züchterin wurde ich als Ersthundebesitzerin mit folgenden Grundtipps ausgestattet:   Ihre Telefonnummer Den Tipp, nach jedem Schlafen, Spielen, Fressen, sonstiger Aktivität den Hund packen und zu einem möglichst immer gleichen, ruhigen und begrüntem Platz begeben, der super schnell erreichbar ist, und dort mit einem ruhigen, mantramäßigen "Geh Pippi  " so lange zu warten, bis der Kleine sein Geschäft macht. Dann loben.   Darauf achten, immer ein weiches Kauspielzeug zur Hand zu haben, welches dem Hund als Alternative zur Hand oder sonstigen nicht kauresistenten Gegenständen/Körperteilen ins Maul geschoben werden kann, um dessen Kaufbedürfnis zu befriedigen.    Nicht zu lange laufen lassen, mir wurde die 5-Minuten-Regel ans Herz gelegt - aber mit dem Hinweis, dies mehr im Kopf zu haben als Brücke, um den Hund nicht zu überfordern.   WARNUNG! Diese 5-Minuten-Regel ist längst überholt, und hat sogar vielfach zu einer Unterforderung geführt. Dennoch kursiert sie immer noch als Richtlinie durch die Hundewelt. Im weiteren Verlauf und auch zum Ende des Threads wird hierzu noch mal gesondert eingegangen.   Die ersten Ausflüge so gestalten, dass der Welpe nicht an die Leine muss. Lieber ihn selber in gefahrloser Umgebung die Welt erkunden lassen und ihm bei Bedarf zur Seite stehen.   Nicht mit Hundekontakten überfordern und darauf achten, nette Hunde für die erste Zeit auszuwählen.   Ihn nicht in seiner Angst zu bestärken, sondern ihm als sicherer Anker zur Verfügung zu stehen bei Bedarf.   Die Wohnung möglichst welpensicher machen. Besonders das unzugänglich machen von Kabeln wurde mir sehr ans Herz gelegt. Dass ich meine Schuhe lieber ordentlich wegpacke, habe ich dann selber gelernt    Am Allerwichtigsten war: Liebe, Geduld, liebevolle Nachsicht. So ein Welpe kennt nix, wird von seiner gewohnten Umgebung und seiner Familie getrennt - da ist das Allerwichtigste, ihm sein neues Zuhause als liebevolles Nest nahezubringen, und seine neuen Menschen als vertrauenswürdige Begleiter und Freunde.   Ach - und hatte ich Geduld schon erwähnt?        

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