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Hundeforum Der Hund
dieDanij

(Leinen-)Knastis

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Hallo ihr Lieben.

Ich wollte mal durch die Runde fragen, wer noch im Leinenknast hängt und wie ihr damit umgeht.

Duman ist jetzt 1 Jahr bei uns. Selten haben wir ihn freilaufen lassen, im Winter hab ich dann den permanenten Leinenknast beschlossen.

Tja, warum?

Er würde gerne jagen. Auf Sicht und auf Fährte. Und hier ist alles voll Wild.

Ganz wenige Stellen wären relativ sicher.

Aber dann herrscht Leinenzwang, selektiver Leinenzwang (Ü50) oder es sind zuviele Leute unterwegs (wo ich schon aus Rücksichtnahme immer anleinen würde).

Er ist distanzlos wie der Klischeelabrador. Daran üben wir.

Er ist Straßenverkehrsgefährdend, weil das seinen Schutztrieb triggert. Daran üben wir (sehr erfolgreich inzwischen).

Er hat einen riesigen Wohlfühlradius. Und kein Problem, wenn Frauchen mal außer Sicht ist (wofür hat er denn seine Nase).

Alles ist besser wenn die Kinder (die "Schutzbefohlenen") dabei sind, sogar das Jagen.

Dafür bin ich nicht mehr so handlungsfähig...

Also läuft er an der Leine. Die ist je nach Gelegenheit bis zu 20m lang. Und wir üben :)

Aber manchmal ist es sehr nervig.

Vor allem mit anderen Hunden - nein, eigentlich mit den Haltern.

Spielen mit Leine geht schlecht, die Schlepp verheddert sich zu schnell.

Viele mögen keine Leinenkontakte - verstehe ich prinzipiell. Die anderen dürfen auch gerne offline kommen, biete ich vor allem bei ängstlichen Hunden an.

Leider ist die Erfolgsquote gering :(

Wobei das echt super klappt, wenn es einer wagt.

Ableinen zum Spielen wäre eigentlich machbar - andere Hunde sind toller als Fährtensuchen. Aber da braucht es viel Platz und kaum Publikumsverkehr (der rennt rum wie ein *durchgeknalltes* Kalb) und die anderen Hunde dürfen keine Jäger sein.

Solche Leute trifft man auch sehr selten.

Schade für ihn, er liebt andere Hunde.

Von eingezäunten Freiläufen können wir hier nur träumen!

Er hat den Garten (2m hoch gesichert) und die Spaziergänge genießt er trotzdem.

Sprüche wie:"Den Rückruf haben wir als erstes geübt, das wär mir mit Leine viel zu nervig!" überhöre ich gelassen.

"Man sollte sich einfach trauen, andere Hunde laufen auch überall rum." - Ja, die meisten Hunde sind aber bisserl kleiner und haben nicht so eine *panikmachende* Aura.

Das Beste: "Was soll denn passieren?"

Oje, die Antwort darauf ist sehr lang - und beinhaltet durchaus wahrscheinliche Szenarien.

Ach ja...

Wie ist das bei euch?

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Wo kommst du denn her ?

Vielleicht koenntest du hier nen Aufruf fuer (verstaendnisvolle) Gassi-Treffen starten. :)

Wir hatten etwas ueber 1 Jahr absoluten Schlepp-Knast.

Also von der 9.Lebenswoche an, weil wir so einen kleinen Horizont-Entdecker hatten, der alles hatte, nur keine Unsicherheit vor irgendwas.

Sozialisiert gekriegt hab ich sie trotzdem.

Wir sind auf ne oeffentliche Freilaufwiese ganz an den aeussersten Rand gegangen und haben sie nur zuschauen lassen und gewartet.

Es kamen immermal wieder Hunde zu uns und gingen auch wieder. Nur aus dem Gewusel hielt ich sie konsequent fern, weil sie sowas auch nicht mochte.

So kamen und gingen die unterschiedlichen Hundetypen und wir trafen Halter, denen die Schlepp auch nix machte.

Da durfte sie dann auch spielen und rennen und nach einigen Wochen hielt ich die Schlepp auch nicht mehr fest.

Da entwickelte sich ne feste Gruppe draus und in der konnten wir die ersten Ableinversuche starten, weil sie sich so sehr an den anderen orientierte.

Vielleicht kannst du sowas auch machen. :)

Gezielt zu ner Freilaufzone fahren und dort einfach warten mit ihm, Andere kommen und gehen lassen und da wo es passt Spieleinheiten einbauen.

Was ich gar nicht gemacht habe war das Spiel an der Schlepp oder Leine im einfachen Vorbeigehen beim Spaziergang.

Da sollte/konnte sie die Welt entdecken und Spiel gab es nur an festen, fuer sie sicheren Plaetzen.

Wenn keiner da war, fiel es halt aus oder ich erbarmte mich. ;)

Ich glaub aber auch, dass das mit nem Kangal auch nicht so einfach ist, die geeigneten Partner zu finden.

Was sicher auch mehr an den anderen HuHas als Hunden liegt.

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Meine Oma hat inzwischen Leinenknast.

Sie hört schlecht (ob sie gehorchen würde, wer weiß ;) ) bis kaum noch und die Augen sind nicht die Besten (grauer Star + Narbe im Auge von einer OP, die zu einem großen blinden Fleck geführt hat).

Und sie hat Arthrose und die wird gerne vorgeschoben. Wenn Madame keinen Bock hat geht sie an nen Baum, tut als ob sie pinkeln muss und bleibt dann stehen. Auch wenn sie eigentlich gerade gut läuft, aber normal Gassi gehen ist halt laaangweilig.

Und wenn nicht, tobt sie vor, rennt los um zu spielen (mit Spielzeug, Stock oder unserem Rüden) und vergisst ihre Schulter...... um anschließend zu humpeln und kaum noch laufen zu können für die nächsten Stunden.

Daher bleibt sie in der Regel an der Leine für ruhige, kontinuierliche Bewegung. Und damit sie nicht wieder fremden hinterher läuft weil sie mich verwechselt (sie ist und war nie ein Nasenhund, riechen tut sie es also nicht). Ich mein das ist mitunter amüsant, weil sie dann zu den einzelnen Personen hin geht und ihnen erstmal ins Gesicht starrt bis sie sich sicher ist, dass ich es nicht bin. Ich möchte Wetten sie hätte gern ein Foto zum vergleichen bei.

Sie versucht sich zwar am Border zu orientieren, aber der ist einfach zu schnell und wuselig draußen.

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(bearbeitet)

@kamiko

Freilaufzonen gibts hier nicht.

LK DEG, Landwirtschaft. Da laufen die Hunde halt rum, wo Touristen sind, ist Leinenpflicht.

Und es gehen auch nicht so viele wirklich Gassi. Ich hab noch keine "Hundespielwiese" oder ähnliches gefunden.

Aber ich frag weiterhin alle netten HH, da findet sich schon irgendwann die passende Ergänzung.

Unsere Hundefreunde sind leider Jagdhunde, die animieren ihn dann zur gemeinsamen Jagd. Ist nervig, aber ich seh es als Herausforderung :)

Ja, mit nem Kangal schon schwer. Die kleinen Hunde verheddern sich in der Schlepp, das ist mir zu riskant. Die Halterin sieht es zwar gelassen, ihr betroffener Rüde aber gar nicht. Der kriegt teilweise schon Panik, wenn Duman seine gspinnerten 5sec hat.

Jetzt üb ich mit ihm "Spielkontrolle", mir tut der Kleine da echt leid.

Die anderen Hunde müssen halt ausweichen können. Duman lässt sich gern fangen, das geht wunderbar. Aber wehe der Aktionsradius ist zu eng, dann schwenkt er auf körperliches Spiel.

Edit sagt:

Lustigerweise hören hier die meisten Hunde noch schlechter als meiner...

Ist bei mir Standardfrage vor Ableinen: "Ist ihrer abrufbar?".

"Nur wenn er/sie Lust hat."

Und damit sie nicht wieder fremden hinterher läuft weil sie mich verwechselt (sie ist und war nie ein Nasenhund, riechen tut sie es also nicht). Ich mein das ist mitunter amüsant, weil sie dann zu den einzelnen Personen hin geht und ihnen erstmal ins Gesicht starrt bis sie sich sicher ist, dass ich es nicht bin. Ich möchte Wetten sie hätte gern ein Foto zum vergleichen bei.

:D

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Wir haben nur momentanen Leinenknast, krankheitsbedingt.

Ansonsten kann ich nur einwerfen:

Kauf eine Biothane-Schleppleine,bzw. mach eine selber. Das bietet sich bei der Länge ja an. Die verheddert sich beim Spielen bei weitem nicht so schlimm wie die normalen Schlepps.Habe das selber ausprobiert und bin begeistert.

Hier läuft auch ein Typ rum der seinen Hund niemals ableint. Der Hund (Labrador) wird wohl sein ganzes Leben an einer 8m-Flexi verbringen. Der Typ hält es aber auch nicht für nötig mal zu üben oder so. "Der Hund ist glücklich".. jane, ist klar. Der kann nie mal losrasen oder so..aber ja, er ist glücklich. Und DER will mir immer noch erklären wie ich meine Hunde zu erziehen habe.Da könnte ich ausflippen, aber das ist ein anderes Thema.

Schleppleinenläufer sehe ich hier auch (manchmal gehören wir auch dazu, zur Brut/Setzzeit). Aber DIE üben. Und die Schlepp wird auch mal losgelassen usw.

Das ist was ganz anderes. Und da würde ich auch nicht rumklotzen ala "Rückruf haben wir als erstes geübt".Zumal ich sowas eh nie sagen würde ;)

Es gibt doch Gründe warum der Hund jetzt noch nicht frei laufen kann.

Eine alte Arbeitskollegin hatte einen Husky aus dem TH.

Die ist mit ihm an einer 40m(!!) langen Schleppleine rausgegangen damit der Hund wenigstens ein bisschen Freiheit hat. Das fand ich klasse, denn es war echt mühselig mit so einer langen Leine. Hundbegegnungen gab es dann an einer kürzeren.

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Mein Hund hat da "Leinenknast", wo er gesetzlich vorgeschrieben ist.

In Berlin sind das Parks und andere Grünanlagen.

Ich hab' einfach keine Lust auf Ärger.

Toben kann mein Hund sicher und ausführlich in seiner Hundegruppe auf deren großem Gelände.

Ich bin aber eben auch der Meinung, dass Wiesen im Frühling und Sommer immer dann Kindern und anderen Zweibeinern gehören, wenn die vor uns da sind.

Tobende Hunde, evtl. noch zu mehreren, und spielende Kinder oder sich sonnende Erwachsene passen mMn nicht auf die gleiche Wiese.

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Ich habe noch eine Idee für eingezäunte Freilaufflächen. Wir habe im Winter in einer Reithalle Frisbee geübt, evtl gibts bei euch eine Halle in die man gehen kann.

Oder umzäunte Obstplantagen, die sind bei uns zT umzäunt damit die Rehe nicht alle Knospen weffuttern.

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Ich habe mich schon nach recht kurzer Zeit (knapp drei Monate) getraut, Nyra loszulassen, nachdem wir an der Schlepp fleißig das Abrufen geübt haben. Funktioniert auch fast immer und wenn sie in ein Gebüsch will, gerade zur Zeit, ist sie mit einem strengen "Nein" schon davon abzubringen.

Letztens ist sie davon gepeest, seitdem nehme ich sie in Kaninchengebieten erst mal wieder an die Leine und lasse sie nur auf dem Hauptweg los.

Im Wald und an unübersichtlichen Ecken kommt sie generell an die 2-Meter-Leine, weil ich damit Hundebegegnungen umgehen möchte.

Freilaufwiesen haben wir hier regelmäßig und die sind auch vollkommen ungeeignet für Menschen, weil sie nicht gemäht werden, weil sie uneben sind und einfach nur wilde Wiesen. Da ist dann eben auch sonst niemand außer Hunden und ihren Haltern und ich passe immer die Momente ab, wo ich die Wiese für Nyra und mich allein habe, damit wir ungestört ein wenig herumtollen können.

Hast du dich wirklich schon überall umgesehen?

Zur Not würde ich eben auch mit dem Auto raus fahren, um schöne Plätze zu finden. Mache ich hier auch, um mal direkt ans Wasser (Rhein) zu kommen.

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Guten Morgen,

ich würde mal bei einer ansässigen Hundeschule nachfragen. Nicht selten haben diese auch Freilauf- Gruppen (auch Spielgruppen). Es ist natürlich nicht so einfach, einen Gegenpart für einen Kangal zu finden, aber fragen kostet nichts. Der Vorteil ist, die Übungsplätze sind eingezäunt und es ist noch jemand vor Ort der auch mal helfen kann, wenn es zu wild wird und den einen oder anderen Tipp geben kann.

So besteht dann aber die Möglichkeit des Hundekontaktes,

Gruß

Franz

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Hm - mein Dalmiknabe läuft jetzt (Brut-und Setzzeit ) an einer 10m-Schleppleine aus Biothane.Die ist wirklich wunderbar leicht ,verheddert nicht ,saugt sich nicht voll Wasser und zieht keine Kletten an.

Und z.Zt. soll er weder soweit vorlaufen noch einen Abstecher in Felder und Wiesen machen - also kann er dann auch an der Schlepp laufen.

Ausgleich hat er allerdings.Garten - na gut,egal,wie groß der Garten ist - das ist lediglich ein erweitertes Haus... ;) ...aber er kann am Stall auf der Wiese laufen und ich habe ein mit dem Auto recht fix zu erreichendes Freilaufgebeit in der Nähe.Außerdem einen umzäunten Platz hier im Dorf,den ich jederzeit nutzen kann - ist schon Luxus,das alles...

Aber natürlich würde der Aaron lieber im Gelände freilaufen,mit Abstecher auf Wiesen und Felder.Was allerdings dabei herauskommen kann,habe ich im letzten Jahr erleben müssen....als mein nicht jagender und nicht fährtender Dalmatiner dann aus einer ganz blöden Situation dann doch hinter einem Hasen her ist und sich NICHT abrufen ließ....von daher,momentan Schleppleine.

Das Flusentrudchen muß zu ihrem eigenen Schutz auch vel an die Leine - sie sieht und hört nicht mehr so recht und alzheimert so vor sich hin.

Sie findet das auch nicht so toll - Leine war halt nie so ihr Ding und auch nicht nötig - aber was soll`s halt....

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