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Hundeforum Der Hund
christie11

Epileptiker mit schlechten Blutwerten...brauche dringend Rat!

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Hallo,

ich bin schier verzweifelt-mein Hund ist Epileptiker, ist 3,5 Jahre alt und bekommt seit drei Jahren Luminal-im letzten Jahr waren die Blutwerte schon verändert, aber an der Grenze:

Leberwerte leicht erhöht, CK 199, Harnstoff 10,5, Kreatinin 99,5-eine Hinterhandschwäche ist auch gegeben, weil dieser Hund, ein Schäferhund einfach nicht sehr sportfreudig ist, was sicher auch mit der Gabe des Luminals zu tun hat.

Der TA riet mir zu der Umstellung auf Pexion, ich wollte aber erst einmal die Werte erneut schecken, mit niederschmetterndem Ergebnis: Leberwerte noch etwas mehr erhöht, CK 309,

Harnstoff 12,01 und Kreatinin 119,6.

Der TA sagte mir, das mit der Leber generiere sich wohl, wenn man das Medikament wechsele, aber die Nieren seien unwiderbringlich zu mindestens 75% kaputt und man könne nur zusehen, dass man die restlichen 25 % an Funktion erhält.

Wie schlimm steht es bei den Werten, sind die Nieren wirklich hin? Nutzt Pexion da etwas, welche Erwartung hat er noch vom Leben? Im Moment ist es so, dass ich denke, vielleicht sollte ich es einfach so lassen, wie alles ist und wenn es dann vorbei ist, ist eben vorbei, anstatt wieder neu zu experimentieren mit anderem Medikament und Diätfutter usw. Ich bitte einfach nur um eine zweite Meinung, denn momentan bin ich völlig geschockt über das Ergebnis-der Phenobarbitalspiegel lag bei 17,5 jetzt, allerdings auch kurz vor der Eingabe der zweiten Zufuhr gemessen. Ist es möglich, dass Luminal einfach nur Ergebnisse verfälscht. er macht ansonsten keinen kranken Eindruck.

Er bekommt 100mg am Tag und wiegt 40 kg.

Kann man vielleicht nur homöopathisch die Epilepsie behandeln und kommen die negativen Werte zwingend vom Luminal? Ist Pexion wirklich so ein Wundermittel, denn ich las auch sehr viel negative Sachen. Für mich geht es einfach darum, nicht immer wieder an dem Hund "herumzubasteln" und ich ärgere mich heute wahrsinnig, dass ich nicht damals erst mal auf die homöopathische Schiene gegangen bin, bevor ich mich auf Luminal einließ, da seine Anfälle ja niemals Grand male waren, sondern sehr schwacher Natur, ohne Einkoten oder Einnässen, sondern einfach ein Zusammenkauern mit Zittern, bei denen ich immer das Gefühl hatte, er ist noch "da" und auch dankbar, dass ich ihn bei solchen Anfällen im Arm hatte.

Ich meine, natürlich soll er die bestmögliche Behandlung bekommen, aber momentan frage ich mich nach dem Sinn, da ich ihn ja scheinbar drei Jahre lang systematisch vergiftet habe.

Viele Grüße

Christie

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Meine Hündin hat auch Epilepsie und bekommt seit ca. 2 Jahren Luminal. Bis vor kurzem auch 100 mg, wir mussten kürzlich auf 150 mg erhöhen.

Wir hatten auch die Idee auf Pexion umzusteigen, aber das birgt große Risiken, da Luminal ausgeschlichen werden muß und Pexion parallel dazu gegeben werden muß. Diese Phase ist nicht ohne - und eine Garantie, daß Pexion anschlägt gibt es ja auch nicht.

In deinem Fall würde ich eine 2. Meinung einholen. Denn das die Werte soo schlecht sind, kenne ich jetzt nicht und kann dazu auch nichts sagen.

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Kommen die schlechten Blutwerte denn sicher von dem Medikament? Oder kann das auch andere Ursachen haben?

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Bei Menschen mit Epi ist es normal das Media mal wechseln.

Echte Epi kann man nicht Homöopathisch behandeln.

Media haben Nebenwirkungen aber nicht behandeln geht halt auch nicht.

LgBJ

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wegen der Umstellung: da kenne ich mich nur theoretisch mit aus, weiß aber, dass die nicht ganz ohne ist! man muss das Luminal noch eine gute Zeit lang weiter geben und gaaaaaaanz langsam ausschleichen, weil es sonst zu Entzugserscheinungen kommen kann...

was die Werte angeht: hast du denn schonmal was zur Unterstützung gegeben? welches Futter fütterst du? da kann man einiges an Schonung erreichen...

Grundsätzlich hast du schlicht die Wahl zwischen Pest und Cholera! wie es ausgeht, kann dir niemand sagen... Wenn du beim Luminal bleibst, hast du die Epi im Griff, allerdings stellt sich tatsächlich die Frage, wie lange Leber und Niere das noch mitmachen... ob die Schäden tatsächlich rein vom Luminal kommen? keine Ahnung... meine Hündin hat das in ner Hammerdosierung bekommen müssen + Dibro Be und hatte nie Schwierigkeiten... aber das ist halt auch von Tier zu Tier unterschiedlich...

Pexion soll deutlich besser für Leber, Niere etc. sein und auch die Hinterhandschwäche etc. soll damit ausbleiben... allerdings sind die Meinungenb darüber, wie wirksam es ist noch geteilt... es ist ja auch noch ein relativ neues Medikament... von daher gibt es da noch nicht sooo viele Erfahrungen mit...

Für Hunde gibt es ja nun leider noch nicht wirklich viel mehr Alternativen...

Ich würde vielleicht noch eine 2. Meinung bei einem anderen Tierarzt einholen! (aber einem, der sich mit Epi auskennt, das tun nämlich nicht alle so wirklich 100% ;) )

Helena

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Hier im Forum hat jemand was über Pexion geschrieben - wenn ich den Beitrag finde, verlinke ich ihn.

Aber letztendlich reagiert ja nun jedes Tier anders auf die Medikation. Jacki hat z.B. noch keinerlei Hinterhandschwäche, die temporäre Müdigkeit nach der Erhöhung der Dosis ist nun auch weg.

Hier ist der Beitrag:

http://www.polar-chat.de/topic_99240_2.html

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Originalbeitrag

Der TA sagte mir, das mit der Leber generiere sich wohl, wenn man das Medikament wechsele, aber die Nieren seien unwiderbringlich zu mindestens 75% kaputt und man könne nur zusehen, dass man die restlichen 25 % an Funktion erhält.

Christie

Hat Dein TA mal die Nieren per Ultraschall untersucht? Nur so kann sich feststellen lassen, ob die Nieren wirklich kaputt sind.

Ansonsten kann ich Dir bezüglich der Medikamente nicht weiterhelfen. Ich hab zwar auch einen Epileptiker, dessen Anfälle so wie bei Deinem Hund geschildert sind. Jedoch wollte mir mein TA bei diesem Stadium keine Medi verordnen.

Bei meinem half ( zufällig ) der Kastra-Chip.

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Erst mal danke für die Antworten:

mittlerweile habe ich vier TA durch mit vier unterschiedlichen Meinungen:

einer fand die Ergebnisse vom letzten Jahr noch im Rahmen, obwohl die Tendenz ja auch schon deutlich war und hält Luminal für das Mittel der Wahl, der erste, den ich wegen Epilepsie aufsuchte, oder wo sich eben heraus stellte nach dem Ausschlussverfahren, dass es Epi sein muss, gab mir Mylepsinum, wovon die Anfälle so heftig wurden, dass er zum 1. Mal ein Grande male hatte, was sonst nie wieder vorgekommen ist.

Ein anderer meinte, ich solle unterstützend noch Dibro zusätzlich geben, weil er eine zeitlang immer noch ab und an einen leichten Anfall hatte....

Die Werte müssen mit dem Luminal zusammen hängen, denn als ich ihn holte, aus schlechter Haltung, war der erste Gang zum TA und rundum untersuchen, auch das Blut-er hatte deutlich Vitaminmangel und dieser wurde dann auch behandelt, aber gerade die Nieren-und Leberwerte waren in Ordnung soweit.

Was ich sehr seltsam finde ist, dass seine Anfälle seltsamerweise komplett ausgeblieben sind, nachdem ich eine kleine Katze ins Haus genommen habe: Zufall, zusammenhang...momentan bin ich einfach verwirrt...

...und nachdem ich alle TA hier durchhabe, bleibt mir nur noch die nächste Tierklinik.

Da ich gestern erst die Ergebnisse bekommen habe, hatte ich bislang auch ganz normal gefüttert, also getreidefrei aber eben halt kein besonderes Nierenfutter oder so.

Er ist noch nicht auf Nieren geschallt worden-vielleicht sollte ich das echt machen-ich kenne mich auch mit den Werten nicht so aus-wie schlecht sind die jetzt, also wirklich grottig?

Kastriert ist er seit 1,5 Jahren

LG

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Nur gemäß der Blutwerte auf eine kaputte Niere zu schließen - das macht noch nicht einmal ein Human-Mediziner.

Also lieber mal Ultraschall machen lassen um ganz sicher zu gehen.

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