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Hundeforum Der Hund
Die rote Zora

Können Hunde Dinge absichtlich falsch machen?

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Und zwar, um für den Abbruch belohnt zu werden?

Bei Nyra habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass sie immer wieder in Wege oder auf Grundstücke zu gehen versucht, von denen sie weiß, sie darf da nicht hin. Sie merkt sich eigentlich sehr schnell, wo sie hin darf und wo nicht, und beachtet das nach zwei- oder dreimal auch ohne Abruf.

Aber seit einigen Tagen schaut sie sich nach mir um, geht wo hin, schaut wieder und scheint nur darauf zu warten, dass ich sie zurückrufe. Nach der erfolglosen Hasenjagd habe ich den Abruf ja wieder vermehrt trainiert und sie auch stets mit einem Leckerli gelobt, und seitdem scheint sie mich geradezu zu provozieren und kommt dann direkt freudig angetrabt. Ich gebe ihr inzwischen nicht mehr jedesmal etwas und wenn sie nichts bekommt, stupst sie noch sekundenlang meine Finger an und schaut erwartungsvoll zu mir hoch, während sie neben mir geht.

Daher nochmals die Frage: Können Hunde so strategisch denken und handeln?

"Ich mache das jetzt absichtlich falsch, dann werde ich gerufen und bekomme was dafür, dass ich gehört habe."

Übrigens keine Sorge, ich verfüttere einfach einen Teil der Futterration bei den Streifzügen, das bekommt sie nicht zusätzlich. ;)

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Ich würde mal sagen, in ihren Augen hast Du nicht allein das Wiederkommen auf den Rückruf belohnt, sondern den ganzen Verhaltensablauf: Weggehen - Zurückkommen - Leckerli.

Sie macht also nicht absichtlich etwas "falsch" sondern tut lediglich, was Du ihr "beigebracht" hast.

Zu dem Anstupsen und der Erwartungshaltung: Da siehst Du mal, wer da wen erzogen hat :D;)

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"Ich mache das jetzt absichtlich falsch, dann werde ich gerufen und bekomme was dafür, dass ich gehört habe."

Na klar, typischer Fehler des Menschen, eine Verhaltenskette einzutrainieren.

Das würde ich nicht als "strategisches" Denken bezeichnen, sondern einfach als die Fähigkeit, sich zu merken: auf A folgt B, auf B folgt C :)

Ich bin übrigens der Meinung, dass bei Hunden der Begriff "falsch" -wie wir ihn kennen und verwenden- nicht in ihrem Kopf vorhanden ist.

Für Hunde ist alles, was sie tun, in diesem Moment richtig.

Nur die Folgen können doof sein, dann lassen sie es :)

Abgeschweift.

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Naja du hast die verbotenen Wiesen ja wie ein Taget aufgebaut.

Berühren-rufen- leckerchen.

Darum sollte man verbotenes eben verbieten und nicht mit leckerchen arbeiten.

Soll der Hund nicht aufs Sofa wird er nicht drauf gelassen, springt er trotzdem hoch gibts ne ansage und ein schubser.

und kein Leckerchen.

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Öhm, so ein Ärger!

Und wie bekomme ich diese Verhaltenskette wieder aus ihr raus?

Einfach nur noch dann abrufen, wenn es WIRKLICH nötig ist?

Oder einfach nicht mehr dafür belohnen, dass sie kommt, wenn ich sie rufe?

Nur noch belohnen, wenn der Abruf wirklich wichtig war? (Wild etc.)

Letztendlich bin ich ja froh, wenn sie sich nicht zu weit von mir entfernt, sondern immer mal wieder zu mir zurück kommt.

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Einfach verbieten.

Wie kommt halt auf den Hund an.

Mal reicht ein räuspern oder ein nein und mal brauch man ein Donnerwetter.

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Hehe, muss den anderen zustimmen. Du hast ihr eben diesen "Trick" beigebracht der halt aus mehreren Elementen besteht.

Wenn ein Hund ein Verbot kennt, ein Abbruch, sollte es als solches "geahndet" werden. Und das geschieht je nach Situation und Charakter des Hundes. Bei einem Hund reicht ein nein oder ein "Ey" beim anderen werf ich auch schon mal die Leine vor die Füße wenn's sehr dreist ist.

Das Abrufen immer aus ganz vielen verschiedenen Situationen üben und wenn sie es kann Leckerchen abbauen. Ab und an, aber es ist gut wenn du nicht zum lebenden Futterbeutel wirst den der Hund dressiert und nicht umgekehrt.

Damit sich eben nicht solch eine Verhaltenskette bildet.

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Ein gewieftes Mädel hast du da :)

Ich würde sie aus der "verboten Zone" nicht unbedingt abrufen sondern ein neues Signal "raus da!" etablieren.

Ggf sie z. B. aus der Wiese rausscheuchen... Ist sie draußen, dann loben.

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Nein nicht dann lobben. ein verbot ist ein verbit und mit lob bringst du nur wieder bei das es ein tolles spiel ist, Verbote nicht ernstzunehmend sind und hast wieder das selbe Problem.

Raus da, fertig.

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Das Gefühl hatte ich bei Takoda auch gelegentlich mal :)

Jetzt benutze ich das Abbruchsignal, wenn er sich zu weit vom Weg entfernt. Im Wald zB darf er nich weiter als 2 Meter in den Wald rein, soll größtenteils auf dem Weg bleiben. Wenn er sich weiter entfernt (ohne was erledigen zu müssen ;) ), dann gibt es das Abbruchsignal (das vorher natürlich konditioniert werden muss) und wenn er darauf reagiert und vllt sogar zu mir kommt, gibts noch ein "Feeiiin" was auch konditioniert wurde. So macht er es auf jeden Fall nicht für Leckerchen, versteht aber durch mein Fein trotzdem, dass es eine positive Reaktion auf sein Abbrechen gab.

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