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Hundeforum Der Hund
Paulaleila

Uralter Junghund oder junge Omi mit Jagdtrieb? Besorgniserregend

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Originalbeitrag

hallo Miralinde,

warum glaubst du das sich so ein Hund nicht mehr verändert?

Und ja, eine Rennbahn wäre sicherlich genau richtig für sie - aber dann latscht sie auf der Rennbahn eben hinter mir her. Ist ja auch eher unwahrscheinlich das sich dort Rehe tummeln :-)

Es gibt dort keine Rehe aber es ist eine super Auslatung für Jagdampitionierte Hunde. Sie jagen dort ja ein "Hasen"

Ich denke Hunde haben ihren eigenen Charakter und sind Individuen sie sind wie sie sind damit müssen wir uns abfinden.

Es gibt Hunde für die ist es das größte wenn sie beachtet werden und mit ihrem Besitzer etwas zusammen machen dürfen. Anderen ist das eben Komplett egal und gehe lieber Jagen

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Originalbeitrag

Es gibt Hunde für die ist es das größte wenn sie beachtet werden und mit ihrem Besitzer etwas zusammen machen dürfen. Anderen ist das eben Komplett egal und gehe lieber Jagen

Ich denke nicht das es bei diesen Hunden daran liegt, das der Besitzer ihnen egal ist.

Das eine hat mit dem anderen, meiner Meinung nach, überhaupt nix zu tun.

Meine zum Beispiel ist sehr gerne mit mir zusammen und hört auch sehr gut auf mich. Ich denke auch, das sie mich mag ;)

Aber wenns ums Jagen geht, da ist so einem Hund alles andere, für den Moment des Jagens, völlig schnurzpiebegal.

Das ist einfach ein Trieb.

@Paulaleila

hast du die Möglichkeit mit ihr irgendwo anders spazieren zu gehen? Wo kein Wild ist?

Vielleicht findest du ja ein anderes "Hobby" für sie.

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Kannst du den Hund und das Verhalten mal filmen?

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Gute Idee :)

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So Paula :)

Erstmal toll, wie ausführlich du schreibst, da muss man nicht so viel Raten und Fragen.

Deine Hündin ist sicher noch nicht ganz erwachsen, ich denke ihre Art wird sich noch auf die ein oder andere Weise etwas ändern.

Wenn sie auf jagdliche Spiele anschlägt, würde ich das auf jeden Fall machen.

Weil:

a) im Spiel könnt ihr an der Kontrolle des Verhaltens üben

B) selbst wenn sich ihr Jagdverhalten *verschlechtern* sollte - mir wär das in diesem Fall egal! Es ist etwas, was ihr gemeinsam machen könnt, an dem sie Freude hat.

Ich zB raufe mit Duman, mache Zerrspiele, lasse ihn auch mal meine Hände/Arme packen. Obwohl er keine *Beisshemmung* hat(te) und sich auch zu Anfang derbe hochschaukelte.

Aber: es ist seine Art des Spiels. Anderes interessiert ihn einfach nicht. Und im Spiel haben wir dann beide gelernt, wo die Grenzen sind. Ich weiß jetzt, wann ich ihn bremsen muss und wie ich ihn stoppen kann, und er weiß, wie fest und unter welchen Bedingungen er *zupacken* darf.

So, wieder zu Dir :)

Probier einfach weiter ein paar Dinge aus. Schau ob sie drauf anspringt, und wenn nicht -> EGAL!

Mach dir keinen Druck, hab keine Erwartungen. Ich bin sicher, Du findest einen Weg mit deiner Hündin glücklich und zufrieden zu sein.

Erfreu dich auch mal an den Vorteilen ihrer Art.

Mir ist sowas lieber, als überdrehte Hibbel-Beschäftige-Mich-Monster.

Und nimms mit Humor!

Wie oft hab ich freudig: "Duman, Gassi!" gerufen und zurück bekommen hab ich einen Blick, der sagte: "Gehts noch? Lauf gefälligst allein, ich bleib da!"

Oder bin durch den Garten gerannt, damit Herr Hund mich fangen kann.

Während der sich seelenruhig hinsitzt und zuschaut, wie ich mich zum Affen mache :)

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Und sie ist nicht kastriert,-ich plane aber, Sie Ende Mai kastrieren zu lassen.

Sie hatte im März ihre erste Hitze ( mit 1,5 Jahren) Das war ganz schlimm und deswegen wird sie im Mai kastriert.

Eine Hündin die so ein Verhalten zeigt wie deine, würde ich nicht kastrieren lassen. Vielleicht kannst du doch einmal darüber nachdenken den Rüden zu kastrieren. Der Eingriff wäre für ihn auch wesentlich stressfreier und unkomplizierter als für die Hündin. Die Wundheilung, da kleinere Naht, geht auch schneller vonstatten.

Wenn nicht, könntest du die Hündin auch sterilisieren lassen. Dann bleiben ihr die wichtigen Hormone.

CORTISOL

ist das Leithormon für das passive Stresssystem; für das Kontroll-Verlust-System (Erlernte Hilflosigkeit, Angst, Panik, Phobien). Cortisol wird von Sexualhormonen heruntergeregelt. Ein erhöhter Cortisolspiegel ist Ursache bei Verhaltensproblemen bei Schilddrüsenunterfunktion.

TESTOSTERON

ist bei Rüden aber auch bei Hündinnen vorhanden, bei Letzteren hauptsächlich in der Nebennierenrinde. TESTOSTERON bezeichnete G. als das Hormon des sozialen Aufstiegs. Letzterer führt zum Anstieg des Testosterons. Der TESTOSTERON-Spiegel überträgt sich in der Trächtigkeit auf den Embryo. Eine weitgehend testosteron-gesteuete Hündin (maskulin, hebt das Bein usw.) sollte nicht kastriert werden, sie wird durch eine Kastration einem pubertierenden Rüden ähnlich, egal, wie alt sie ist. Die angstlösende Nebenwirkung des TESTOSTERON kann bei einer ängstlichen, jedoch maskulinen Hündin dazu führen, dass sie stabiler wird.

VASOPRESSIN

bezeichnete G. als Eifersuchtshormon; OCYTOCIN als Bindungs-, Vertrauens-, Kuschelhormon.

Nicht beeinflussbar durch eine Kastration:

Jagdverhalten (spielt sich in anderen Zentren des Gehirns ab als z. B. Aggression). Es gibt Fälle von besonders jagdlich motivierten Hunden aus ‚Arbeitslinien, die nach der Kastration „da sie nun nichts anderes mehr im Kopf haben“, noch mehr zur Jagd neigen.

Allgemeines Streunen.

In dem Zusammenhang sagte G. noch, dass die Kastration einer Hündin u. A. Osteoporose verursachen könne.

Quelle: "Die Auswirkung der Kastration auf das Verhalten des Hundes" von Dr.Udo Gansloßer

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Oh man, ich raff erst jetzt um welchen Hund es geht.

Lest mal die alten Threads der Hundehalterin damit erklärt sich für mich alles :wall:

Damit bin ich raus hier

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@Miralinde

irgendwie verstehe ich das mit der Rennbahn nicht so ganz. Ist das ein spezielles Training?

Ich habe das noch nie gehört.

Und ja - Hunde können sehr verschieden sein. Da hast du Recht.

Wegen mir kann sie ja auch alleine ihr Ding machen,- wenn sie doch wenigstens

Freude daran hätte, was sie gerade macht.

@Muck, ich musste fast lachen als ich dein post las.

So geht es hier ja auch zu. Ich wohne in einer sehr waldreichen Gegend.

Hier gibt es Unmengen Wild. Einmal pro Woche fahre ich mit beiden Hunden in

die Stadt damit sie auch ein anderes Leben kennenlernen.

Bei schönem Wetter fahre ich mit ihnen zur Talsperre. Da kann ich sie dann auch

von der Leine lassen. Aber sie nutzt diese Freigänge einfach nicht.

Sie trottet gelangweilt vor sich hin. Ich finde das besorgniserregend - es

passt so gar nicht zu einem jungen Hund.

Früher hat sie gern Frisbee gespielt. Wir konnten 50x werfen und es war nicht

genug. Wenn ich heute werfe, rennt sie hin und legt sich auf die Scheibe drauf. Und dann

beguckt sie sich die Gegend....irgendwann steht sie auf und kommt zu mir;

hat die Frisbeescheibe dann natürlich vergessen.

Ich würde gerne ein anderes Hobby für sie finden. Nur die Prognose ist nicht

vorteilhaft...mittlerweile macht sie mir den Eindruck das sie einfach nicht kann,

nicht will.

Ja- ich mache morgen mal ein Video und versuche es einzustellen.

@dieDanij

ja- du hast Recht. Besser mit mir jagen als gar nix mehr machen.

Hört sich plausibel an. Allerdings habe ich die Befürchtung das sie nicht

mitspielen wird. Aber ich versuche es mal.

Ich kann sie nicht mehr motivieren. Zerrspiele macht sie gar nicht.

Und auch ich biete ihr meine Arme an um mal zuzupacken. Ich würde sie

noch nicht einmal bremsen da ich mir ja genau so eine Reaktion von ihr

so sehr wünsche. Wenn ich mit irgendetwas beginne schaut sie derart gequält

weg das ich mich schon fast entschuldige... :-)

Bitte versteht- es ist noch nicht einmal das phlegmatische was mich so stört.

Es ist eher so, das ich sehe, das ihr das nicht gut tut.

Sie sieht dann...gequält aus.

Aber Duman scheint ja auch so ein Fall zu sein. Beinahe musste ich lachen.

Ich danke dir für deine Hilfe

@noch mal Muck

aber laut deiner Aufzählung wäre eine Kastration doch genau das Richtige, oder

verstehe ich dich jetzt falsch?

Wenn das Hormon Cortisol herunter geregelt wird,gleichzeitig aber für das

ängstliche Verhalten verantwortlich ist, kann es doch nur von Vorteil sein.

Oder verstehe ich da was miss?

Genauso das Testostoron-da heisst es, das ängstliche Hündinnen stabiler werden.

Vasopressin wird mit einer Kastration erhöht oder minimiert?

(das geht nicht aus dem posting hervor)

Selbstverständlich ist das Jagdverhalten durch die Kastration nicht beeinflussbar.

Das wäre ja zu nett... :-)

Nein- die Illusion hege ich nicht.

Was mir in diesem Zusammenhang aber noch einfällt:

Kann es sein das diese Trägheit irgendetwas mit ihrer Läufigkeit zu tun hat?

Bei meinen zahlreichen Arztbesuchen hat einer gesagt, das sie einen extrem hohen

Östrogenspiegel hat.

Sie scheint ein wenig scheinschwanger zu sein; zumindest sind ihre Zitzen etwas

vergrößert. Gibt es da einen med. Zusammenhang?

Eine Gebärmutterentzündung schliesse ich auch aus - ihr Blut ist in Ordnung.

Sei versichert - ich kastriere sehr ungern und der letzte Schuss ist auch noch

nicht gefallen. Es meint: ich lasse mich gerne mit guten Argumenten des Besseren belehren.

Ich danke dir für deine Mühe

@junimond

auch wenn du bisher mitgelesen hast, danke ich dir für die investierte Zeit.

Wenn du deine Bemühungen aufgrund eines Erinnerung-Updates einschränkst

bin ich die Letzte die dich aufhält.

@all - Junimond hat im letzten Jahr die Anschaffung meines Hundes aus dem

Tierschutz nicht gefallen. Nach eimerweisen öffentlichen postings hat sie sich

an meine Tierschutzvermittlung gewendet, mit der Intution, mir den Hund wieder

ab zu nehmen.

Überflüssig zu erwähnen, das sich weder die Vermittlung, noch die Mehrzahl

der Schreiber beeindrucken liessen.

Ich wünsche euch einen schönen Abend

Paula

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Was ist eigentlich aus Deinem alten Hund Paula geworden? Wie versteht sie sich mit dem 3. Hund?

Zu dem hier:

>>Ganz bitter ist diese Scannerei. Der Hund kommt auf unseren Spaziergängen nicht zur Ruhe. Sie scannt nur noch. Da sie ja perfekt erzogen ist, springt sie aufgrund der Konditionierung nicht in die Leine. Sie lässt sich auch korrigieren - aber ich habe mittlerweile keine Lust mehr dazu, da ich sie in 1 Stunde bestimmt 500x korrigieren muss. <<

Einen "perfekt erzogenen" Hund korrigierst Du EINMAL.

Die Tatsache, dass Du wieder und wieder korrigieren mußt bedeutet, dass das für sie ein Abbruchsignal ist, das sie aber eigentlich gleichgültig ist.

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hallo Skita,

hach...Paula ist im August letzten Jahres über die Regenbogenbrücke gegangen.

Ihre geheimnisvolle Krankheit hat sie nicht überlebt. Wie nett, das du dich noch

an das süße Paulinchen erinnerst. Meinen Rüden hat sie leider nicht mehr kennen lernen dürfen. Meine Hündin wurde zu Paulas Kumpel. Das war schön mit anzusehen.

Ich habe letztes Jahr sehr sehr getrauert....

Und ja Skita, es stimmt. Die Korrektur dauert nur einen Blickkontakt lang.

Und dann scannt sie weiter. Ich weiss das. Ein endgültiges Abbruchsiganal erreiche ich im Wald nicht.

Das macht mich mürbe - denn überall sonst kann sie das.

Wenn du einen Tip hast - her damit!

Paula

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