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Hundeforum Der Hund
Chris46

Ich bin so traurig.

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Meine Mutter ist an Alzheimer erkrankt und die Krankheit schreitet voran. Sie hat ein kleines Bolonka Mädchen, dass sie nicht mehr ordentlich versorgt. Nichts klappt mehr, sie geht nicht Gassi mit ihr, gibt ihr verdorbenes Futter und kein Wasser.

Jedes Hilfeangebot funktioniert nicht.

Nun haben wir die Entscheidung getroffen ihr den Hund weg zu nehmen. Ich weiß nicht wie wir das machen sollen. Es wird ein riesen Aufstand. Die ganze Nacht habe ich mich zwischen Albträumen und Ideen hin und her gewälzt.

Morgen Nachmittag um 16 Uhr ist es soweit, ich habe ganz schön Angst davor.

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Das das dir schwer fällt und Alpträume bereitet,kann ich gut verstehen.

Ich denke ihr solltet deiner Mutter erklären, als wenn sie 3 Jahre alt wäre, das es besser für den Hund ist, sie mit zunehmen und ihr vielleicht auch versprechen,

das, wenn du die Hündin zu dir nimmst, sie die kleine ja auch immer wieder besuchen kann.

Aus deinem Posting wird ja nicht klar, was mit der Hündin passieren soll.

Ich hab auch nicht so viel Ahnung aber rein aus dem Bauch heraus, würde ich das so handhaben.

Ich drücke die Daumen und gutes Gelingen.

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Ach mensch, das tut mir schrecklich leid, ich kanns dir nachfühlen, meine Mutsch hatte auch Demenz :( GsD aber keinen Hund.

Mit dem Erklären wird recht schwer werden, ich hab da auch viel Liebesmühe in Erklärungen gesteckt, die sind einfach nicht mehr angekommen :(

Einen Versuch ist es aber wert, jeder reagiert anders, wie gesagt, bei meiner Mutsch mußte man einfach Tatsachen schaffen, für Erklärungen war sie leider nich mehr offen.

Ich wünsch die Kraft :knuddel

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Hallo Chris,

ich kann deine Angst gut verstehen. Fühl dich mal gedrückt.

Vorausgesetzt dass der Hund bei dir bleibt und die Erkrankung deiner Mutter schon relativ weit vorangeschritten ist, würde ich ihr erklären dass du den Hund zum Spaziergang abholst.

Sollte eine Nachfrage kommen könntest du sagen dass es spät wurde und der Hund erst am nächsten Tag zurückgebracht wird.

Das klingt böse und gemein, aber Alzheimer Patienten verstehen solche kleinen Lügen am besten, sie machen ihnen keine Angst. Ich hatte früher große Skrupel so mit ihnen zu reden, aber sie leben in ihrer eigenen Welt und du steigst quasi in diese Welt mit ein.

Falls du eine Anlaufstelle zum Austausch mit Angehörigen Demenzerkrankter brauchen kannst, stelle ich dir hier einfach mal einen Link ein:

http://demenzforum.ch/

Da sind sehr liebe und gut informierte Leute, die mir sehr viel Kraft gegeben haben als mein Vater an Demenz erkrankte.

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Hallo Andrea,

zu mir kann Tini leider nicht, da würde meine Mutter sie immer sehen und die Welt nicht mehr verstehen. Aber wir haben ein ganz tolles Plätzchen bei einer Freundin, die schon einen kleinen Hund hat. Ich bin gespannt wie extrem sie (Tini) trauern wird. Sie übernimmt schon sehr lange die Verantwortung für meine Mutter und paßt immer auf sie auf. Dadurch hat sie großen Stress.

Meiner Mutter kann man nichts mehr erklären, sie hat es nach 3 Minuten wieder vergessen. Und sie ist der Meinung, dass sie Tini gut versorgt.

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Danke für die lieben Worte. Mir geht es nicht jeden Tag so, aber heute ist es besonders schwer.

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Dann würde ich es so machen. Sag ihr dass du mit dem Hund einen Ausflug machen möchtest (oder die Person zu der der Hund soll und die deine Mutter kennt). Und dann auf Nachfrage, sagst du dass es ein wenig später wird weil noch was dazwischen gekommen ist. Oder so ähnlich.

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Mein Vater hatte auch Alzheimer - ich weiß wie das ist. Ist unschön, den Hund wegzunehmen, aber es geht nicht anders. Für beide.

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Ja da hast du Recht. Ich habe eigentlich schon zu lange gewartet, aber es ist ein schwerer Schritt.

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Das ist richtig, aber das bringt diese Schei*krankheit mit sich -eben nicht mehr im Vollbesitz der geistigen Kräfte.

Mein Vater wußte nicht mal mehr, wieviel Kinder er hat... :(

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