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Epilepsie und Pexion

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Guten morgen ... Ja ich dachte zunächst auch es ist evtl zuviel. Aber Buddy wiegt 16,5 Kg und lt. Packungsbeilage sollte er 2,5mg/pro Kg Körpergewicht zusich nehmen, 

Eine Tablette Phenoleptil hat 25mg ... Buddy benötigt ungefähr 44mg (lt.Packungsbeilage) und verschrieben bekommt er nun 43,2 ca. 

Die erste gebe ich ihm heute um 11:00 Uhr. 

 

Ja Blutwerte werden in ca. 2 Wochen kontrolliert. 

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Ok eine phenoleptil hat 25mg, eine luminal 100mg. Meine bekommt als tagesdosis 100mg. Allerdings haben wir noch zusätzlich das dibrobe.

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Lucy lou das würde ich nicht tun (ihr den ganzen spaß nehmen). Wie äußernsie sich bei ihr? Und warum meinst du dass die sie stören? Was macht ihr dann? Und was bekommt sie an medikamenten? Meine hat täglich fokale anfälle und absencencen. Das ist bei uns aber im vergleichzu den grandemal nicht der rede wert.

 

Das Problem ist, dass Smillas Anfälle wirklich vorher gesagt werden können. 5 Minuten Spiel und los geht. Oder 3 Minuten Spiel und 2 Stunden später dann noch etwas aufregendes. Oder Kläffen am Gartenzaun und dann kurzes Rennspiel... Es braucht wirklich sehr wenig. Es äußert sich... lange Geschichte. In erster Linie torkelt sie stark, so fing es an. Also Herz komplett untersucht inkl. Belastungs-EKG. Dann kamen leichte Krämpfe dazu: Gehirn-MRT. Bluttests noch und nöcher auf alle möglichen Werte und Parasiten. Krämpfe wurden schlimmer, aber da vor allem Bewegungsabhängig (in Verbindung mit starkem Hochfahren) tippte die Neurologin nicht auf Epilepsie. Letztlich hatte sie Serienanfälle und nun geben wie Luminaletten (also die geringer dosierte Form von Luminal, also Phenobarbital). Allerdings erst seit 1,5 Wochen (der erste Anfall war Ende März, so lange zog es sich halt, bis mal jemand ernsthaft an Epilepsie geglaubt hat). Bislang bewirkt das Pheno gar nichts, außer dass Smilla deutlich müder ist. Aber die erste Blutspiegelbestimmung steht ja noch aus. Sie hat nach wie vor bei jedem Hochfahren sofort einen Anfall.

 

Ja, ihr nicht alles verbieten ist nett gedacht. Aber wenn man weiß, dass der Anfall 100% auf dem Fuße folgt und schon mal miterlebt hat, dass der Hund überhaupt nicht mehr rauskam, bis wir endlich das Diazepam vom Notdienst hatten (war auch noch Wochenende vor 1,5 Wochen), dann überlegt man es sich halt 2x, was man dem Hund "gönnt". Ich hoffe sehr, dass wir Smilla noch eingestellt bekommen. Sie war immer die pure Lebensfreude und ist im Moment nur ein Schatten ihrer selbst. Die vielen Anfälle schlauchen, das Pheno und so langsam hat sie ja auch kaum mehr Erwartungshaltung, dass irgendwas tolles passiert, dass wir mal spielen oder irgendwas.

 

Wenn sie einen Anfall hat, merkt man deutlich, dass es ihr nicht gut geht, sie sucht auch Schutz bei uns oder verkriecht sich.

 

Das war jetzt die sehr kurze Kurzform.

 

Dass das für Smilla insgesamt "nicht schlimm" ist, wage ich sehr stark zu bezweifeln...

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Ist sie denn dann ansprechbar? Fokalenserienanfällen sind ja sehr selten. Und was meinst du mit krämpfen? Also dann doch grand mal? Bei uns äußert es sich in tremor in den augen, zuckungen z.b. vom bein, ansencen ... Pheno wirkt glaube ich bei fokalen nicht gut. Fast nur bei grandmal. Da gibts bestimmt besseres. Zonisamid soll da sehr gut sein (leider recht teuer).

Meine hündin stört sich an den fokalen z.b. überhaupt nicht. Wir spielen z.b., dann hält sie kurz inne , die augen gehen ein paar sekunden hin und her, und dann gehts weiter mit spielen.

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Ja, ich weiß, man liest ja immer wieder, fokale Anfälle sind beim Hund eh selten... Wir waren nun bei 2 Neurologinnen, beide empfahlen Luminal. Hast du einen Link zu Studien, was das Zonisamid betrifft? Da finde ich gerade extrem wenig zu... Levetiracetam, Pexion und eben Phenobarbital hatten wir besprochen.

Smillas Anfälle sind meist starkes Torkeln, als wäre sie total betrunken, so 1-3 Minuten lang, teils setzt sie sich dabei und schwankt dann mit dem Körper. Wie gesagt, sieht aus, als wäre sie mit rund 2 Promille Alkohol unterwegs... Deshalb dachte man ja zu Anfang an Herz, Kreislauf, Anämie, Unterzuckerung... Und später dann an so etwas wie das Exercise Induced Collapse Syndrom. Zumal es ja in der Regel auf starke Bewegung (+Erregung) folgt.

Die Krämpfe (falls sie auftreten) sehen so aus, dass sie einige Sekunden lang ein Bein wegstreckt, dann mal den Rücken krümmt, ein anderes Bein wegstreckt. Also keine Zuckungen und sie liegt auch nicht auf der Seite oder so, sondern eben ein mehrsekündiges Strecken/zusammenziehen einzelner Gliedmaßen oder des Rückens In der Regel sitzt sie dabei. Diese Krämpfe können sich aber auch insgesamt über mehrere Minuten erstrecken. Es ist schon viel betroffen, aber ein Grand Mal ist es wohl noch nicht. Teils zittert sie am Ende (wenn der Anfall abkling) dann noch mit dem ganzen Körper wie Espenlaub. Sie ist immer ansprechbar.

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Owei das hört sich ja schlimm an. Studien habe ich nicht, ich weiß dass von einer bekannten einer freundin von uns (die selbst sehr im beagleclub aktiv ist). Ich habe mit der frau dann mal telefoniert. Ihr beagle hatte täglich anfälle (grandmal, keine serien) und sie wollte ihn einschläfern lassen. Sie hatte dann aber glück dass in hannover (o. Giessen, weiß nicht mehr genau, glaube hannover) eine studie mit zonisamid lief. Ihr hund wurde damit komplett anfallsfrei. War vorher therapieresistent. Es hat sich aber nicht durchgesetzt, viel. Wegen der hohen kosten (mehrere hundert euro im monat). Ich hatte mich dann auch dafür interessiert und recherchiert. Wir haben es aber jetzt ganz gut so im griff, sonst hätten wir es probiert. Aber halt schon teuer. In der humanmedizin ist es ein gutes mittel gegen fokale anfälle. Pheno wird da gar nicht eingesetzt. Nur bei grandmal die auf nichts anderes reagieren. Googel mal zonisamid und fokale anfälle (ohne hund, da es wie gesagt kaum eingesetzt wird)

Bei uns hat das pheno übrigens kaum eingluss auf die fokalen. Wir haben da an dosierung schon viel rumprobiert, da hat sich nichts geändert.

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Wir geben das Pheno ja nun (erst) seit 1,5 Wochen, man sagt, 2-3 Wochen braucht es... Bislang bessert es nichts. Letzte Woche war Smilla sehr müde und träge und hatte 5 Tage lang keine Anfälle (kein Wunder, wenn die nun mal Stress-/Bewegungsinduziert sind und der Hund eine lebende Schlaftablette ist durch das Pheno). Jetzt ist sie wieder recht fit, dafür sind die Anfälle wieder da. Wir vermeiden, wo geht, aber wie du sagst, man kann halt auch nicht komplett alles verbieten oder verhindern. Ist ja so schon extrem eingeschränkt für sie das Leben...

 

Das Leve soll auch ganz gut wirken, wobei es wohl laut den Neurologinnen häufig nach rund 6-9 Monaten komplett die Wirkung verliert... Und man muss es alle 8 Stunden geben, was bei mir zeittechnisch kaum machbar ist, da ich teils vormittags und teils nachmittags arbeite, mit 2,5 Stunden "Überlappung" in der Mitte. Wüsste nicht, wie ich die Zeitspanne gewährleisten sollte...

 

Die Ärzte sagen, abwarten und dem Pheno eine Chance geben, aber mein Gefühl ist grad nicht so gut.

 

Vom Pexion hat mir jeder Arzt abgeraten.

 

Nun lese ich von Zusätzen, Taurin, Vitamin B12-Komplex, Magnesium... keine Ahnung, ob es was bringt, aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt. So wie es im Moment ist, kann es nicht auf Dauer weiter gehen. Smilla ist gerade mal 2 Jahre alt und eigentlich ein sehr aktiver Hund... Alles Mist gerade

 

Mit dem Zonisamid mache ich mich mal schlau

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Das mit dem leve stimmt, wir haben den "honeymooneffekt" auch erlebt als wit es mal durchgegrben haben. Nach 2 monaten hatte es komplett die wirkung verloren. Wir geben es jetzt nur um die anfallstage. Ab dem 1. Anfall loading on dosis von 800mg, dann bis 3 tage nach dem letzten anfall alle 5(!!! Nicht 8)h 400mg. Und es ist ein traum. Das bringt sooo viel. Ja taurin, vitamin b.. das gebe ich auch alles. Bringt aber nichts. Denke aber es schadet nicht.

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Hallo Lucy-Lou,

ich lese so mit und bei Deiner Schilderung erinnere ich mich an unsere Anfänge. Felix ist in Jan. 4 geworden und hat (wie wir erst sehr viel später erkannt haben!) bereits in der Welpenschule mit Anfällen begonnen. Ins Spiel gesteigert, wirkte lustig. Dann wie betrunken bis kurz umfallen. Manchmal im Rennen "gestolpert" und regelrecht weitergekullert und als tollpatschig und "noch unkoordiniert" bezeichnet worden.

Danach immer ok. Er ist untersucht worden...Alles ok

Verdacht Unterzuckerung. Mehrfach Langzeit Blutzuckermessung.( Wir sind da geübt, Sohn Diabetiker)

Wir hatten immer Honig dabei und lt Arzt immer gleich mit Finger verabreicht. Blutzucker schwankt etwas durch seine ausgeprägte Hyperaktivität aber kein Auslöser für diese Aussetzer. Keiner kam auf Epi. Bis zum ersten großen Anfall mit ca.2 J. Ab da haben wir ALLES versucht an Alternativen. Aber ausschließlich mit Tierärzten, und immer in Absprache mit unserem Haustierarzt. Luminal kam nicht infrage - unverträglich.

Wir haben ihn psychisch stabilisiert, will sagen, sein Erregungsniveau deutlich runtergefahren, indem wir ihn mit einer individuellen Kombi von HEEL-Arzneimitteln, + mittags eine Kapsel ZYLKENE und am Abend 1 Tl Nerverkräuter No 1 unterstützten. Das dauerte eine Weile -wurde von Woche zu Woche auffallend besser. Es hat ihn nicht gedämpft o.ä. Er ist einfach jetzt so, wie gesunde Hunde normalerweise sind: Aufmerksam und ausgeglichen und er fährt nicht bei jeder Wahrnehmung hoch. Selbst Gewitter-Donner akzeptiert er inzwischen. Natürlich keine Blitze!

Wir geben die Präperate unverändert weiter und hoffen nun, dass die Kombi mit Pexion unser richtiger Weg ist.

Da Eure Anfänge ähnlich sind - vielleicht hilft Euch die Info weiter. Ich habe, durch die Unterstützung hier im Forum, Mut und Sicherheit in Bezug auf die "Epi-Bedrohung" gewonnen! Das wünsche ich Dir auch.

An alle Mitdenker: "Danke!"

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