Jump to content
Hundeforum Der Hund
beagleine

Epilepsie und Pexion

Empfohlene Beiträge

Hallo,

das Wichtigste bei Krampfanfällen ist eine gründliche!!! Ursachenforschung.

Es ist zwar aufwendig und kostet einiges, aber erst danach kann ich sagen, das keine sekundäre Erkrankung als Auslöser vorliegt.

Meine Mastin Espanol Hündin bekam mit 11 Monaten fokale Anfälle, mit 12 Monaten GM.

Also Vorstellung in einer großen TK.

Sie wurde auf Pexion eingestellt und zur Anfallsunterbrechung gab es Diazepam Rektaltube.

Die Anfälle häuften sich jedoch, kamen in Serie.

Also wurde Pexion erhöht, was totaler Quatsch war, da Pexion bei Serien kontraindiziert ist.

Zusätzlich bekam meine Ronja jetzt als Add On Levetiracetam, weil das Diazepam keine Wirkung mehr zeigte.

Anfälle nahmen aber nicht ab.....

Jetzt wurde das Pexion aus- und Phenobarbital, also Luminal, eingeschlichen, das Add On erhöht.

Und trotzdem krampfte meine Ronja zunehmend....

Wir sind dann zu einem Facharzt für Epilepsie gewechselt und dort wurde dann wirklich gründliche Ursachenforschung betrieben.

Dort wurde dann auch festgestellt, das Ronja Toxoplasmose hatte, die wiederum unbehandelt, die Krampfanfälle auslöst.

Sie wurde dann darauf hin behandelt, aber es war leider zu spät.

Nach einer 7-monatigen Leidenszeit mussten wir sie mit gerade mal 18 Monaten, in einem Status, erlösen.

Was ich mit Ronja's Geschichte sagen möchte, sucht nach dem kleinsten Hinweis.

Seid fordernd, seid penetrant, holt euch mehrere Meinungen und geht zu Fachärzten.

Bei Ronja wurden zuerst nur 08/15 Blutbilder gemacht und selbst dort, ging man nicht auf die veränderten Werte ein.

Tabletten rein und gut ist, wird schon helfen.....

Diese Fahrlässigkeit kostete ihr im Endeffekt das Leben.

Ich mache mir immer noch große Vorwürfe, das ich am Anfang nicht beharrlicher war.

Allen, die einen Hund mit Epilepsie haben wünsche ich, das diese Krankheit nie über euch siegen möge.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe selbst eine 8 jährige Border Collie Hündin mit Clusteranfällen"seit sie 2 ist. Ich habe sie jetzt 3 Jahreclang. Die Vorbesitzerin wollte sie auch schon mal einschläfern (war aber bei ihr alles total daneben). Wir haben sie jetzt sehr gut im Griff. Anfangs hatte sie alle 4 Wochen über 3 Tage ca. 6-8 Anfallserien am Tag die 3-4 Anfälle beinhalteten. Einmal z.B. 8 (!) Hintereinander über 50 minuten (Status). Jetzt haben wir3-5 EINZELNE Anfälle über alle Tage! Manchmal mit Anfallsfreien Tag dazwischen. Ist jetzt seid 2 Jahren so. Absolut wichtig ist genug Diazepam zu geben. Die meisten geben viel zu wenig. Ein Hund braucht damit überhaupt eine Wirkung eintritt 1 mg pro Kilo! Sprich ein 18kg Hund MINDESTENS 2 a 10mg. Viele sind zu zögerlich. Wir unterbrechen jeden Anfall, das Diazepam verhindert dann auch neue. Solange der Hund krampft kann man nicht überdosieren. Unsere Kleine bekommt locker4,6 Zäpfchen am Anfallstag.Wir verwenden die normalen Zäpfchen, kosten ein Bruchteil von den Klistierchen. Außerdem Keppra an den Anfallstagen. Bei unserer Hündin (20kg) 800mg nach dem 1. Anfall als Loading on Dosis und dann alle 5h 400mg bis einen Tag nach dem letzten Anfall. Dann über 3 Tage ausschleichen. Wenn man das Keppra durchgängig als Medikament benutzt verliert es (bei uns) die Wirkung. So ist es ein Traum! Als aTagesdosis bekommt sie Luminal und Dibrobe. Wobei das Brom ihr hilft Das Luminal haben wir bereits auf ein 1/3"reduziert. Es hat kaum Wirkung. Auf Monotherapie mit Luminal hat sie gekrampft wie eine Irre. Falls jemand Fragen hat oder sich austauschen will kann er mich gerne anschreiben. Leider sind auch viele Tierärzte mit Serienanfällen überfordert. Liebe Grüße :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Auch wir haben einen Hund mit Epilepsie. Seit nun gut einem halben Jahr bekommt unser Rüde morgens und abends Pexion 400, die Anfälle haben sich von mehrmals wöchentlich zu noch 1 bis vielleicht 2 mal pro Monat verringert. Die Belastung mit den vielen Anfällen war schon enorm, haben viel Kraft gefordert und wir sind einfach nur dankbar und froh, dass es ihm nun deutlich besser geht. Daumen und Krallen drücken, dass es so weiter geht!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und es kann sein, dass ich jetzt meine Frage an völlig falscher Stelle platziere.

Wir haben einen 4 jährigen Pudel mit Epilepsie. Er hat mit ca. 1 J. begonnen mit 4 Anfällen im Jahr , mal mehr und seit Februar häufen sich die Anfälle. Z.Zt. alle 8-14 Tage.

Anfallsdauer 6-8 leider auch schon 13 Minuten.

Im Anfall ( möglichst früh) Diazepam rektal 5 mg

Er ist in der Tierklinik untersucht. Es wurde alles ausgeschlossen. Fazit: Epilepsie

Luminal kam nicht in Frage und mit Pexion hatte der Arzt

noch keine Erfahrung. Wir haben 3 niedergelassene Tierärzte mit Naturheilverfahren konsultiert. Diverse Untersuchungen machen lassen und die Ergebnisse mit unserer Tierärztin abgestimmt. Felix bekommt täglich Heel Cerebrum Compisitum , Heel Coenzyme Compositum und eine Kapsel Zylkene. Er ist so auffallend ausgeglichener und unempfindlicher gegen Licht und Geräusche geworden. Die Anfälle wurden seltener = die Abstände größer. Bis Februar/März diesen Jahres. Er ist mit 21/2 kastriert worden. Trotzdem reagiert er auf läufige Hündinnen. Zur Zeit leider einige im Wald! Letzter Anfall gestern Abend. 10 Minuren und wieder mit schwerem Erbrechen.

Kann mir bitte jemand mitteilen, wie der Hund auf Pexion reagiert hat. Wesensveränderung? Nebenwirkung?

Da er noch kein Luminal etc. bekommen hat, fällt eine Wechselwirkung oder vorheriges Ausschleichen weg.

Ich danke Euch für Eure Zeit, mir Eure Erfahrungen bezüglich der Verträglichkeit mitzuteilen.

Sonnige Grüsse

Libekatze

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Absolut gar keine Wesensveränderung! Am Anfang war unser Rüde etwas müde, aber das hat sich nach ein paar Tagen völlig ergeben und heute zeigt er null Nebenwirkungen. Ich würde aber Wechselwirkungen mit Deinen Naturheilkapseln abklären (nicht beim Naturheiler sondern beim Tierarzt!) um sicher zu gehen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke!!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wie schwer ist dein hund?

Bitte, bitte stellt ihn vernünftig ein!! Warum kein luminal?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

6minuten dind viel zu viel!!! Alles was über 1 minute geht unterbreche ich. Diazepam kannst du soviel geben wie du willst, solange er krampft. Damit dass diazepam überhaupt wirkt, braucht ein hund 1 mg pro körpergewicht. Wie gesagt, dass ist das minimum!! Die meisten besitzer geben es viel zu unterdosiert, auch viele ta sind da zu zögerlich. Bei so einer langen krampfdauer spielst du wirklich mit dem leben deines hundes!! Hab selbst eine 8 jährige border hündin mit clusteranfällen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Lexx,

danke für die Antwort.

Hat Dein Hund trotz Pexion regelmäßig Anfälle, die Du mit soviel Diazepam jeweils nach 1 Minute unterbrechen musst?

Hat er zusätzlich auch noch andere Nebenwirkungen?

Ich wünsche Euch alles Gute

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine bekommt luminal, als add on dibrobe, an den anfallstagen keppra dazu und bei anfällen diazepam. Sie hat eine sehr schwere form, mein ta hat sich nicht getraut umzustellen. Ich hab sie erst mit 5 bekommen, da hatte sie alle 3-4 wochen sehr svhwere anfälle, war auch beim vorbesitzer mehrmals in der klinik wegen status. Sie hat serienanfälle, immer mehrere hintereinander. Wir hatten schon mal 8, das ging 50 minuten. 32 anfälle an einem we. Mit der jetzigen therapie sind wir bei einem abstand von ca. 90 tagen, und 3-6 anfälle über 3 tage verteilt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Epilepsie bei junger deutscher Dogge

      Hallo zusammen,   ich bin mittlerweile relativ verzweifelt und hoffe hier Erfahrungen zu finden.   Hier die Fakten:   Jaro, Deutsche Dogge (geb. 30.01.2018), vom Züchter, männlich, getreidefreies Trockenfutter (Wolfsblut), ganz lieber ausgeglichener Hund der mit jedem zurecht kommt.   01.10. hatte er seinen ersten Anfall - also im Alter von grade mal 8 Monaten - er hat sehr stark gekrampft, gekotet und uriniert, war nach dem Anfall kompett unorientiert, is

      in Hundekrankheiten

    • Epilepsie macht uns fertig :( Benötigen dringend Hilfe!

      Guten Abend,  ich bin neu hier und finde es toll, dass es diese Seite gibt! Mein Name ist Michaela und wir haben 2 Aussis, eine kastrierte Hündin und einen nicht kastrierten Rüden. Unser Rüde leidet seit fast 1 Jahr an Epilepsie und bekommt Luminal, das er leider überhaupt nicht verträgt. Ständig offene Hautstellen und Juckreiz quälen ihn. Was jedoch viel schlimmer ist, ist die Tatsache dass Jack trotz des Medikamentes weiterhin im Abstand von etwa 5 Wochen Anfälle hat. Und davon nicht nur

      in Hundekrankheiten

    • Epilepsie? Simparica? Welpe!!!

      Hallo ihr lieben!  Ich bin neu hier, ich habe einen Labrador border collie mischling der 18 Wochen alt ist.  Er ist eigentlich ein sehr aufgeweckter, extrem intelligenter hund, der durch denn collie und sehr forderr und oft seine grenzen austestet aber wir lieben ihn überalles so wie er ist.  Leider hat er zum einen keine Hoden bekommen, also sie sind nicht abgestiegen und zum zweiten hatte er nun schon 3 epileptische anfälle. Den ersten mit 15 wochen und die letzten beiden am Sam

      in Hundekrankheiten

    • Hund bekommt nach OP Epilepsie und uriniert wieder in die Wohnung

      Hallo, und danke für die Aufnahme in diesem Forum. Ich möchte euch mal unser Problem schreiben, vielleicht hat jemand einen Rat für mich. Unser kleiner 12jähriger Westie wurde operiert. Ihm wurde ein Tumor am Darm entnommen und gleichzeitig kastriert, weil er andauernd eine Prostatavergrößerung hatte. Der Tierarzt hat uns das so empfohlen. Zwei Tage später bekam er in kurzen Abständen  2x  einen schweren Krampf, wir wussten nicht, was er hatte und sind zum Tierarzt. Wir hatten ers

      in Hundekrankheiten

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.