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Epilepsie und Pexion

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Ich möchte dir gerne noch etwas mitgeben: lies dich bitte nicht durch Epilepsie Foren, Tagebücher etc.

 

Teilweise wird da ein Theater gemacht... und der Hund leider vorschnell "erlöst". Ich war mal in einem angemeldet und habe mich da ganz schnell wieder verzogen. Die Leidensgeschichten - der Menschen- waren schon extrem. Und viele Hunde haben leider nicht lange überlebt. Mein Hund lebt immer noch, glücklich.

Obwohl sie da die häufigste Anfallsfrequenz und auch die schwersten Anfälle hatte. Lies dich lieber mal durch Menschen_Epilepsie Foren usw. Auch Menschen mit Epilepsie haben Lebensqualität.

 

Man kann mit Epilepsie leben. Es geht. Auch ein Hund. Nein es macht keinen Spaß und es gibt mit Sicherheit sehr viel schönere Dinge. Es ist aber in erster Linie eine Managementerkrankung.

Natürlich bei einer schweren Form mit gewissen Risiken verbunden. Meine Maus wird wahrscheinlich keine 15 und theoretisch kann es auch immer beim nächsten Anfall vorbei sein. Das ist leider so. damit muss ich leben.

 

Die Epilepsie ist bei uns Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden. Wenn man einen Hund mit einer derart hohen Anfallssequenz hat, schockiert einen ein einzelner Anfall nicht. Wenn meine Kleine krampft gehe ich weiter meinen Tätigkeiten nach. Bin ich am kochen, koche ich weiter. Hund wird schnell gesichert (dass er nirgendwo runterfallen kann oder sich verletzten, Kissen unter den Kopf), bekommt ein Handtuch über die Augen (dann dauert es länger bis die Wanderphase einsetzt und sie ist dann wieder fitter), bekommt meistens ihr Diazepam (habe immer alles bereitstehen im Kühlschrank). Wir haben ein Zimmer das mit einem Kindergitter abgeteilt ist, wenn es eine stärkere serie ist kommt sie da rein und das Licht wird gedämmt. Ansonsten versuche ich nur starke Reize wie lauten Fernseher oder grelles Licht zu vermeiden. Und gehe weiter meiner Tätigkeit nach. Ich setzte mich nicht neben meinen Hund und "beruhige" ihn (was würdest du machen wenn du aus dem Tiefschlaf aufwachst und da steht einer über dir) etc. Auch behandel ich sie ansonsten wie einen ganz normalen und gesunden Hund.

Und ich führe zwar ein Anfallstagebuch (um die Wirkung der Medikamente zu überprüfen). aber ich rege mich nicht über jeden Anfall auf. Wo würde ich da hinkommen :-D

Fang nicht an die Anfälle zu zählen und die absolute Anfallszahl als "schlimm" zu empfinden.

 

Ich schreibe das für den Fall dass dein Hund auch therapieresistent ist und nicht anfallsfrei wird (da doch sehr lange gekrampft wird). Das ist kein Weltuntergang. Dein Hund leidet im Anfall nicht. Alle aktuellen Ergebnisse der Hirnforschung sprechen dagegen. Sollte er Nebenwirkungen der Tabletten haben, dann ist es so.

Man kann die Krankheit akzeptieren.


Und denk bitte daran immer genug Diazepam zu Hause zu haben!!

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Wir haben das mit Jacki auch immer so gehalten, dass sie ein normales Hundeleben führen konnte - einzig die regelmäßige Tablettengabe hat uns ein wenig "eingeschränkt". Wenn wir weggefahren sind, habe ich als erstes die Tabletten eingepackt.

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Für alle Interessierten: es gibt ein Buch zur Idiopathischen Epilepsie  von Andrea Fischer.

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Hallo Zusammen, 

ich bin total überfordert und weis nicht was ich machen soll, oder ob ich das richtige mache. 

 

Also zu uns: 

Buddy ist fast 5 Jahre (im September) er ist eine französische Bulldoge. Er ist agil, sportlich, wissbegierig, neugierig, lieb, und was man sich noch als

tollen Hund vorstellen kann. Unser leiden begann dieses Jahr am 02.04.16. Um 22:00 Abends (wir waren draussen, ich habe ihn aus dem Auto geladen)

bekomt Buddy seinen ersten Krampfanfall. Ich war im Schock, ich dachte mein Hund stirbt. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Buddy begann zuerst das hinterbeinchen stark nach oben zuziehen und schaute mich hilflos an, ich dachte erst er hätte was zwischen den Zehen. Als ich bei ihm war hat es auch schon angefangen, er fiel auf die li. Seite, sein kompletter Körper krampfte. Er ruderte auch mit den Beinen, sein Kopf war nach hinten gestreckt, die Augen weit geöffnet. Er Speichelte viel (komischer schaumiger schleim) probierte immer wieder Luft zu holen (sah für mich so aus). Ich habe ihm ins Maul gelangt, wollte den Schleim entfernen damit er besser Luft bekommt (lt. TA ein Fehler, denn er hätte mich auch beißen können, HAT ER ABER NICHT). Ich hatte panische Angst und habe immer wieder laut geschrien 'Mein Hund stirbt, mein Hund stirbt. Dann hatte ich das Gefühl, das Buddy ca für 15 sek. Atemaussetzter hatte, dann wurde ich noch panischer, ich versuchte Ihn durch die Nase zu beatmen, dann merkte ich das er wieder versucht den Schleim abzuhusten -> Alles passierte im liegen ! Dann hob ich ihn in den Stand und er hustete noch zweimal und dann war er wieder da !! ZUM GLÜCK ... Ich war fertig mit den nerven, ich bin so schnell ich konnte in die nächste Tierklinik gefahren, Samstag Abend 22:30! 

Buddy war eigentlich dann wie immer bissle nervös, aufgedreht .. hechelte viel und war total um MICH besorgt wei ich wärend der gesamten fahrt geweint habe. 

-> In der Tierklinik war der erste verdacht epileptischer Anfall, also wurde eine Blutuntersuchung gemacht. Lt. Aussage der Tierärztin wäre soweit alles Ok - Also ohne Befund-, Sie sagte wir sollten jetzt erstmal abwarten und sie hat mir Notfallmedikament Diazepam rektaltube mitgegeben. Ich sollte aufjedenfall mich mit meinem Tierarzt in verbindung setzten und sie wird ihm dann auch die Blutergebnisse schicken. 

 

Also den Montag darauf habe ich telefonische Rücksprache mit meinem TA gehabt, er meinte lt. den Blutbild (das ja ohne Befund war) hätte Buddy eine genetische Epilepsie !!!!! Ich war geschockt wollte es irgendwie auch nicht wahrhaben. Auf Nachfrage was wir jetzt machen sollen, meinte er nur das wir abwarten, das evtl ein Anfall, kein Anfall wäre und wir Ihn noch nicht mit Tabletten behandeln.  Ok also schön... ich dachte vielleicht wäre es auch der letzte gewesen .. Doch ich täuschte mich. 

 

Buddy verhielt sich nach dem ersten Krampfanfall am Anfang eigentlich normal, jedoch wurde er dann so hatte ich das Gefühl immer schlapper, es gab Tage, da war er sehr müde und wollte nix machen. Dann bekamm er 'RÜCKEN' zunächst dachte ich er hätte irgendwas mit der Bandscheibe, er konnte selber nicht mehr auf das Sofa,hatte immer einen gebäugten Rücken. Er zeigte jedoch auf Druck an Hinterstelle/Beine/Pfoten keine Schmerz Reaktionen. Als er dann am 23.05 so schlecht lief ( also mit den hinterbeinen so unkoordiniert) bin ich wieder mit Buddy zum TA. 

Buddy wurde geröngt -> ALLES OK laut TA, Buddy habe sogar für seine Rasse eine sehr schöne Wirbelsäule ! Ich bin erleichtert ! Buddy bekommt eine Spritze gegen den Schmerz. 

Buddy geht es einen Tag später schon deutlich besser ... Springt aufs sofa, rennt beim Gassilaufen und ist eigentlich sehr fit.. für die Tage davor. 

 

Nur einen Tag später, also zwei Tage nachdem Buddy die Spritze bekommen hat, am 25.05.16 bekommt Buddy seinen ZWEITEN Krampfanfall. Es war eigentlich ganz unauffällig an diesem Morgen. Ich war im Badezimmer und habe das Gefühl gehabt das Buddy an der Tür rumstreift, Ich dachte mir : 'Ach komm Hund gib mir mal zwei mInuten für mich' also reagierte ich nicht drauf. Als dann ca 2 Min. später mein Freund aus dem Schlafzimmer schreit... BUDDY HAT EINEN KRAMPFANFALL !!!  Wir haben ihm gleich Diazepam verabreicht .. ich habe das Licht ausgeschaltet und beruhigend auf ihn eingeredet. Ich war irgendwie ruhiger als bei dem ersten Anfall (ich habe ja auch reichlich im Internet/Foren/ FB Gruppen informiert). NAch der Diazepam gabe, kam Buddy schneller wieder zu sich, war danach aber Fix und Fertig. Habe sofort meinen TA informiert - Termin Freitag 27.05 -

 

Wir sind also zwei Tage später wieder zum TA, soweiso zur Nachkontrolle des Rückenleidens und nun das weitere Behandeln der Epilepsie. Mein TA sagt wir sollen nun Tabletten geben PEXION 

1/2 morgens (200mg) und ne 1/2 abends (200mg). Auf Nachfrage ob wir kein MRT oder CT machen müssten um sicher zugehen ob es das wäre, meinte er, das wären unötige Kosten, denn man könne nach so einen Untersuchung sowieso nur mit Tabl. behandeln. Ich vertraue meinem TA und dachte mir OK wenn es halt sein muss dann muss es halt sein. 
 

Also begannen wir mit der Pexiongabe an dem gleichen Abend. Buddy war schon am nächsten Tag total verändert, schlief viel, war total platt... man konnte nix mit ihm Anfangen. Auch war sein Ausdruck der Augen total komisch - so ins leere schauen. Dann stand er einfach nur da im Raum und wusste nichts mit sich anzufangen.. Dann zwei Tage später kam das starke Schmatzen am Morgen vor.. bin Tage lang davon aufgewacht. Buddy ging es echt schlecht, 50% der Nebenwirkungen von Pexion hatte Buddy. Er spuckte fast jeden Tag, auch hatte er zunehmend das Rückwärtsnießen, das Gassiegehen dauerte fast eine Stunde, weil er einfach nicht konnte! 

An dem Donnerstag war Buddy schon am Morgen gut drauf er schmatze nicht und war fitter als zuvor. Ging mir wieder überall hinterher und war draußen viel mit dem Ball beschäftigt !! Schon am nächsten Tag wieder anderes Bild, Buddy fängt am morgen schon wieder an zu schmatzen ich merke ihm gehts schlechter wieder, er ist wieder sehr schlapp. 

 

Wir sind wieder zum TA. Dieser meinte wir könnten ihm was anderes geben, jedoch wäre er dann RICHTIG schlapp !! Das will ich ihm nicht antun, also dachte ich ich probiere es weiterhin mit der Pexiongabe, vielelicht sind das wirklich nur die Nebenwirkungen und das dauert ne weile bis es sich einpendelt. Der TA hat ihm noch was gegen die Übelkeit gespritz (übles Zeug, würde man angeblich zur chemo benutzen), habe ich aber auch erst im nachhinein im Internet recheriert. Buddy war danach wie tot bewegte sich kein bisschen lag einen ganzen Tag nur auf seinem Platz wollte überhaupt nichts hat nicht gegessen und nicht getrunken. Am Sonntag Abend also gestern ging es ihm dann eigentlich besser er raffte sich auf, trank endlich mal nach fast 17Stunden wieder und hat sogar ein wenig Ball gespielt. Ich dachte alles gut wieder ... 

 

Dann heute morgen um 4:00 Uhr hörte ich schon wieder das Schmatzen und wusste gleich im geht es wieder Schlechter !! ... Sorry für den langen Beitrag, aber wollte euch so gut es geht informieren. 

 

Ich habe den TA angerufen, die werden sich im laufe des Vormittags nochmal bei mir melden ! Ich möchte gerne das Pexion absetzen und ihm auch keine weitern Tabletten geben, ich möchte gerne eine THP hinzuziehen um andere Therapiemöglichkeiten ausschöpfen! 

 

Was haltet ihr davon ?? Ich möchte meinen Hund nicht so leiden sehen und denke irgendwie durch die Tabletten mache ich alles schlimmer. Er hatte bis jetzt auch 'nur' zwei Anfälle (Abstand 7 Wochen) beide waren sehr kurz, erster ca. 2/3 min und der zweite ca '30/1 Min. -> Heisste es nicht man solle 4 Anfälle abwarten bis man Medikamente dazu gibt. 

 

ICH BIN SO TRAURIG UND ÜBERFORDERT .. würde mich über Infos /Ratschläge freuen ... 

 

sorry nochmal wegen dem langen Text 

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Ich halte gar nichts davon die tabletten abzusetzen. Es geht ihm nicht schlecht. Der körper braucht zeit sich dran zu gewöhnen. Er ist halt einfach etwas müde, er leidet nicht. Ich kenne leider 2 bulldoggen die im krampf starben. Es sind leider meistens nicht die beladtbarsten hunde. Da würde ich in jedem fall weitere krpfe vermeiden. Immer genug diazepam dahaben, nicht nur eine tube (normale zäpfchen sind deutlich günstiger, viel. Hast du ha einen arzt der es dir aufschreibt o. Ne nette apothekerin.)Beruhig dich mal ein wenig. Ct/mrt würde ich auch noch nicht machen. Bitte nicht auf den hund einredrn, egal wie gut du es meinst. Lass ihn in ruhe und guck nur dass er sich nicht verletzt und nicht zu lange krampft. Man kann mit epi leben, es ist nur eine management erkrankung. Wirklich, beruhig dich vor allem mal

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Mit den atemaussetzern stimmt, hunde (und alle andrren tiere u. Menschen) könnrn während des krampfens nicht atmen da die zwischenrippenmuskulatur etc natürlich auch verkrampft. Deshalb ersticken die hunde im status falls sie nicht an anderen dingen sterben (z.b. unterzuckerung).

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Ja, absetzten ist keine Lösung das sagte mir auch heute Vormittag meine Tierärztin. Jedoch meinte sie auch das der Hund das Pexion nicht vertragen würde und wir auf was anderes Umstellen müssen. Ich habe halt null erfahrung mit dem Thema epilepsie. Das das Medikament Nebenwirkungen hat ist mir bewusst und ich weis auch, dass es sich erst einpendeln muss ... aber das es so übel ist kann auch nicht sein. Und es ist ja ach so laut TA verträgt er es einfach nicht, dann kann ich dies auch nicht ignorieren und denken ja das geht schon vorbei !! 

 

Ja beruhigen das muss ich mich.. aber es ist schwer !! :mellow:

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