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Hundeforum Der Hund
Die rote Zora

Zum ersten Mal mit Hund bei der Familie

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Heute Nachmittag ist es soweit: der Tag, an dem meine Familie meine Maus kennenlernt.

Meine Mutter hat Angst vor Hunden und ich habe sie gestern Abend gefragt, ob ich Nyra mitbringen darf. Ihr geht es gesundheitlich gerade nicht sonderlich gut, aber sie ist auch so eine Person, die sich in Dinge hineinsteigert.

Das Haus meiner Eltern ist klein, aber sie haben einen Garten und ich freue mich schon darauf, Nyra dort zu sehen, wie sie alles beschnüffelt und sich umschaut. Im Haus soll sie ausschließlich in Flur und Wohnzimmer bleiben. Vielleicht sollte ich ihr das Handtuch aus dem Körbchen mitnehmen, damit sie dort auch "ihren" Platz hat?

Ich kenne ja meinen Hund und es gibt sicher kaum einen besseren, um Hundeangst abzubauen, weil sie so wahnsinnig lieb, aber unaufdringlich ist. Ich hoffe, das geht heute gut. Meine Mutter sagte, wenn es nicht klappt (was soll da nicht klappen?), soll ich Nyra im Auto lassen, aber das will ich ihr vor allem bei den sommerlichen Temperaturen nicht antun.

Irgendwelche kurzfristigen Tipps?

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Die Idee mit dem Handtuch ist gut.

Oder ne Decke mitnehmen, die sie kennt und ihr dort im Wohnzimmer einen festen Platz zuweisen, an dem sie ungestoert ist.

Ich nehm bei so Besuchen, wo kein anderer Hund da ist oder Holly sich noch nicht auskennt auch noch ein Spieli und was Hartes zu kauen mit.

Wuensch dir ganz viel Spass und du machst das schon :)

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NÖ, Silke, keine Tipps!

Ich wünsche Euch nur eine "gelungene Zusammenführung" und daß es ein schöner

Tag für euch alle wird!

a023.gif

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Decke oder Handtuch ist super. Mache ich genauso wenn ich ins Büro zum Beispiel gehe. Das ist dann der Hundeparkplatz.

Und 'nen Napf für Wasser habe ich dabei.

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Falls ihr drin seid kann sie ja im Garten verbleiben und wenn ihr draußen sitzt leinst du sie an wenn deine Mutter angst haben sollte.

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Auto geht definitiv nicht, dafür ist es schon zu warm

Wird schon werden. Halt sie an der Leine, dann fühlt deine Mutter sich bestimmt sicherer

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Das mit dem Garten ist ne gute Idee, im Auto werde ich sie auf keinen Fall lassen.

Ich werde dann berichten, es geht bald los.

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So, alles lief viel besser als erwartet. :klatsch:

Und daran ist zum Großteil Nyra selbst "schuld".

Als wir rein kamen, saß meine Mutter schon ganz angespannt auf dem Stuhl im Wohnzimmer, aber Nyra (noch an der Leine) ignorierte sie vollkommen und zog mich direkt in den Garten, dann erst kam sie zurück ins Haus, wo sie meine Mutter weiterhin ignorierte und mit in die Küche kam, wo mein Vater und mein Bruder Kaffee kochten und Kuchen schnitten.

Mein Vater hat sie sofort ins Herz geschlossen und sie ließ sich von ihm durchknuddeln. :kuss:

Irgendwann, als wir mit Essen begannen, ging sie langsam zu meiner Mutter, setzte sich mit etwas Abstand vor sie und sah sie nur an und meine Mutter traute sich tatsächlich, ihr ganz vorsichtig über den Kopf zu streichen, dann sagte sie, ich solle Nyra wieder zu mir rufen.

Gesagt, getan, alles wunderbar.

Später ging sie dann nochmals zu meiner Mutter, ließ sich wieder ganz geduldig anfassen und hob in ihrer typischen Nyra-Art eine Vorderpfote, was bei ihr so viel heißt wie "Mach weiter, bitte".

Meine Mutter dachte wohl, sie wolle sie anspringen, wurde kurz panisch und ich rief Nyra wieder zu mir und erklärte meiner Mutter das Verhalten. Sie sah das dann sowohl bei mir als auch bei meinem Vater (bei dem sie nun fast ständig war :D ) und merkte, dass es nichts Schlimmes ist. Bei meinem Vater setzte sie sich sogar auf den Hinterläufen auf und streckte ihm alle beide Vorderpfoten entgegen. Da haben sich zwei gefunden. =)

Später im Garten sah meine Mutter dann, wie Nyra sich wälzte und dabei wohlig grunzte, außerdem zeigte ich ihr, dass auch Hunde kitzlig sein können, und das alles führte dazu, dass sie sich erstens interessiert zeigte und zweitens begann, Sympathie und sogar Empathie zu entwickeln.

Sie wunderte sich, dass Nyra so ruhig ist, nicht bellt, nicht immerzu herumwuselt und außerdem alles mit sich machen lässt, einfach wahnsinnig geduldig und auch duldsam ist. Ich denke, nach ein paar weiteren Treffen werden die beiden sich langsam anfreunden können.

Und ich bin wahnsinnig glücklich, einen Hund zu haben, der offenbar spürt, wie er mit welchen Menschen umgehen muss. :klatsch:

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Super klasse :klatsch:

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Das ist super! Ich freue mich, dass es bei euch so gut gelaufen ist!

Deine Mutter knackt Nyra noch, keine Sorge.

Meine Ma hat eigentlich auch Angst vor Hunden. Vor großen Hunden noch mehr. Da kannst du dir vorstellen, wie die erste Reaktion auf meinen war...

Mittlerweile hat sie ihn ins Herz geschlossen und knuddelt ihn immer öfters :)

Das wird mit deiner Mutter auch bald so sein :)

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