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Hundeforum Der Hund
Ares1

Leinenführigkeit

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Originalbeitrag

Immer wenn uns andere Hunde entgegen kommen ( Nur an der Leine ) macht er ein riesen Aufstand. Ohne Leine ist alles absolut in Ordnung und er schaut zwar aber reagiert so gut wie gar nicht auf andere Hunde. Er bleibt auch auf Kommando an meiner Seite ohne großartige Reaktionen auf den anderen Hund.

Erstmal herzlich willkommen!

Wenn ohne Leine super funktioniert und mit Leine das große Chaos herrscht, dann wird dein Hund durch die Leine entweder aufgepusht (Zug) oder wird (wurde) in seinem Bewegungsverhalten eingeschränkt.

Auf welche Entfernung zeigt er das Verhalten? Nur in unmittelbarer Nähe oder schon von weitem?

Achte mal besonders darauf, dass du die Leine keinesfalls fester greifst (nur deinee Anspannung kann bereits der Auslöser sein). Und auf seine Körpersprache.

Vielleicht versucht er im Vorfeld (bei Sichtung) bereits auszuweichen?

Versuch ihn nicht durch die Leine zu begrenzen, sondern schick ihn mit deinem Körper nach außen.

Wenn möglich brauchst du dafür natürlich erstmal Wege, wo auch mit der vollen Leinenlänge nichts passieren kann.

Wenn unsrer auf *Probleme* trifft, dann hol ich mir, bevor er reagieren kann, seine Aufmerksamkeit. Und geb evtl eine kleine Anweisung (Ruhig sein, zur Seite treten, absitzen - je nach Situation).

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Ich denke die Taktik des offline führens sollte auch mit (lockerer) Leine klappen. Leine umhängen und so tun als sei sie nicht da, schöne lange Leine mit großer Schlaufe, die man sich umhängen kann verwenden.

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Ich denke die Taktik des offline führens sollte auch mit (lockerer) Leine klappen. Leine umhängen und so tun als sei sie nicht da, schöne lange Leine mit großer Schlaufe, die man sich umhängen kann verwenden.

So gehen wir fast nur spazieren jetzt, habe die Leine immer umhängen und Ares läuft neben mir. So auch gestern, wir kommen ganz entspannt aus dem Wald und laufen auf dem Bürgersteig so nach Hause. Ich hab die Leine umhängen und Ares trottet ganz entspannt neben mir. Wirklich richtig entspannt, Rute unten, Ohren hinten und angelegt, keine Falten auf der Stirn und Kopf leicht gesenkt .... Also Tiefenentspannung pur.

Urplötzlich kommt ein Hund mit Frauchen um eine Hecke so ca. 30 Meter entfernt und Ares geht sofort aus seiner Tiefenentspannung ab wie Zäpfchen ohne das ich auch nur irgendwie vorher reagieren konnte. :???

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Immer wenn uns andere Hunde entgegen kommen ( Nur an der Leine ) macht er ein riesen Aufstand. Ohne Leine ist alles absolut in Ordnung und er schaut zwar aber reagiert so gut wie gar nicht auf andere Hunde. Er bleibt auch auf Kommando an meiner Seite ohne großartige Reaktionen auf den anderen Hund.

Erstmal herzlich willkommen!

Wenn ohne Leine super funktioniert und mit Leine das große Chaos herrscht, dann wird dein Hund durch die Leine entweder aufgepusht (Zug) oder wird (wurde) in seinem Bewegungsverhalten eingeschränkt.

Auf welche Entfernung zeigt er das Verhalten? Nur in unmittelbarer Nähe oder schon von weitem?

In dem Moment wo er den anderen Hund war nimmt aber leider nur bei größeren, zotteligen Hunden.... ganz extrem bei alle größeren Terrier Arten. Da ist egal wie weit Sie weg sind.

Achte mal besonders darauf, dass du die Leine keinesfalls fester greifst (nur deinee Anspannung kann bereits der Auslöser sein). Und auf seine Körpersprache.

Vielleicht versucht er im Vorfeld (bei Sichtung) bereits auszuweichen?

Versuch ihn nicht durch die Leine zu begrenzen, sondern schick ihn mit deinem Körper nach außen.

Ich benutze nur noch meinen Körper zum begrenzen

Wenn möglich brauchst du dafür natürlich erstmal Wege, wo auch mit der vollen Leinenlänge nichts passieren kann.

Wenn unsrer auf *Probleme* trifft, dann hol ich mir, bevor er reagieren kann, seine Aufmerksamkeit. Und geb evtl eine kleine Anweisung (Ruhig sein, zur Seite treten, absitzen - je nach Situation).

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Ach ja, ich vergaß zu schreiben das Ares die ersten zwei Jahre zu 95 % ohne Leine laufen durfte. Wir wohnen direkt am Wald und er brauchte nur bis zum Wald an die Leine. Also 2 Jahre fast Null Leine....

Er jagt auch nicht selbst wenn 2 Meter vor ihm Rehe aufsteigen und er war und ist auch von unserem Jagdpächter in diesem speziellen Wald von der Leinenpflicht befreit.

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Urplötzlich kommt ein Hund mit Frauchen um eine Hecke so ca. 30 Meter entfernt und Ares geht sofort aus seiner Tiefenentspannung ab wie Zäpfchen ohne das ich auch nur irgendwie vorher reagieren konnte. :???

In der gleichen Situation ohne Leine wäre er ruhig geblieben?

Ist mal an der Leine was vorgefallen? Das er zB stark bedrängt wurde?

Hast du dich denn erschreckt? Oder was gedacht wie "Sche**** ?

Ich muss da einfach immer an Übertragung denken, wir hatten den Spaß mit Straßenverkehr.

Tja, was machen...

Ich bin da rausgekommen, in dem ich den Hund überaus deutlich mit Körpersprache und Stimme zur Seite "gescheucht" habe. Ist nicht nett, der Hund geht ins *böse* Meideverhalten. Aber irgendwie musste ein Abbruch her, die Situationen ließen sich durch örtliche Gegebenheiten nicht kontrolliert steigern.

Enorm wichtig ist da, denn Druck auf den Hund sofort wegzunehmen, wenn dieser zurückweicht.

Mit diesem "Abbruch" machten wir 2-3 Situationen durch, dann konnte ich die "Heftigkeit" Stück für Stück zurückfahren. Dazu habe ich jedes ruhige Verhalten bestätigt. Halt immer der schnelle Wechsel: "Das nicht!" - "So ists gut."

Situationen, die nicht "aus heiterem Himmel" kamen, habe ich angeleitet.

Bei uns war das " Hund zu mir, Blickkontakt, auf die Seite treten."

Falls du überlegst, dass auch so zu machen: Es kann sein, dass der Hund mit Übersprungshandlungen/ Umadressieren reagiert.

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Du schreibst, dass er bei "größeren Terriern" so reagiert!

Beobachte doch mal, ob es z.B. die durchgestreckten Beine dieser Rassen sind.

Ggf. fühlt er sich provoziert.

Ich würde mit solchen Hunden mal Social Walks durchführen. Das hilft dir bestimmt.

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Anscheinend wird der Hund an der Leine massiv unsicher, da nicht mehr "frei".

Was bedeutet "geht ab wie ein Zäpfchen"?

Bellen,nach vorne zum Hund ziehen, Kamm machen, Lefzen ziehen, knurren?

Oder verbellt er nur?

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Du schreibst, dass er bei "größeren Terriern" so reagiert!

Beobachte doch mal, ob es z.B. die durchgestreckten Beine dieser Rassen sind.

Ggf. fühlt er sich provoziert.

Ich würde mit solchen Hunden mal Social Walks durchführen. Das hilft dir bestimmt.

Mit Social Walks meinst du sicherlich Spaziergänge mit anderen Hunden. Das ist er absolut normal das machen wir häufiger und auch mit verschieden Hunden.

Er zeigt dieses Verhalten nur an der Leine wenn wir die ganze Zeit allein Unterwges waren und Hunde aus irgendeiner Richtung auf uns zu kommen. Das ist ja das merkwürdige.

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Anscheinend wird der Hund an der Leine massiv unsicher, da nicht mehr "frei".

Was bedeutet "geht ab wie ein Zäpfchen"?

Bellen,nach vorne zum Hund ziehen, Kamm machen, Lefzen ziehen, knurren?

Oder verbellt er nur?

Er ruckt sofort in Richtung des anderen Hundes und baut sich dabei auf und knurrt und bellt und versucht dabei an den anderen Hund heran zu kommen. Und er ist sonst ein absolut ruhiger Zeitgenosse

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