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Hundeforum Der Hund
alexolli

Border Collie + Münsterländer

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Trotzdem weiss ich nicht ob ich dem Hund mit dem hektischen Stadtleben was gutes tu. Da muss ich wohl noch ein paar Nächte drüber schlafen.

Das Leben in der Stadt sollte kein Hinderungsgrund sein solange ein wenig Grün in der Nähe ist.

Im Prinzip nicht, aber wenn ein Welpe sehr Reizarm aufwächst kann es schon sein, dass er mit der Hektik in der Stadt Probleme hat.

Habe selber mal einen Hund geholt der im "Nichts" aufgezogen wurde. Das erste halbe Jahr habe ich den Hund erstmal Stadttauglich gemacht. Meine anderen Hunde kamen eher aus Vororten und die hatten weniger Probleme.

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Der Welpe wächst aber nach Aussage der TE auf einem Hof auf und nicht "im Nichts". Heutzutage gibt es auch auf Bauernhöfen Autos, Traktoren, ab und an kommen LKW, es fahren Mähmaschinen und und und ;)

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Ja das wird nicht das Problem, auf dem Hof gibt es sehr viel was der Hund auch in der Stadt vorfinden wird. Leider habe ich halt keine Schafe und auch sonst nix was er hüten könnte. Ich lese immer wieder "ein Border Collie brauch eine Arbeit der er nachgehen kann". Damit kann ich halt schlecht dienen. Nicht das er sich zur Aufgabe macht meine Wohnung abzureißen. Können denn solche Hunde auch mal entspannt alleine zu Hause bleiben?

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Wer von den BC-Haltern hat denn eine Schafherde zu Hause !?

Ich glaube kaum einer :D

Es gibt Agility, Flyball, Treibball, Trailen, DogDance, Tricksen u.v.m., womit du so einen Hund artgerecht beschaeftigen kannst.

Kommt aber auch drauf an, was deinem liegen wird.

Da kannst du viel ausprobieren, das Angebot ist gross. Du musst nur Spass an Teamarbeit haben und keine Scheu vor Hundeschulen/-vereinen.

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Meine sind total entspannt, wenn sie nicht gerade bechäftigt werden.

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Ich kenne eine Münsterländer-Border-Dame.

Sehr arbeitsintensiv und mit ordentlich Jagdtrieb[sMILIE][/sMILIE]

.

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Hallo :)

Ich habe jetzt einmal die ersten beiden und die letzte Seite durchgelesen, und hoffe, ich wiederhole nicht zu viel.

Natürlich gibt es einfachere Mischungen mit weniger Potenzial zum "Gaga-Hund", aber der Münsterländer ist zum Glück nicht einer der "zack-und-weg"-Rassen, so dass man dahingehend nicht gleich immer das allerschlimmste vermuten muss.

Es sind Hunde die für den vielseitigen Jagdgebrauch gezüchtet wurden, sowohl zum Apportieren als auch zum Vorstehen und gelegentlich auch zum Stöbern.

Vorstehen und Apportieren sind Bereiche, in denen der Hund sauber gehorchen muss, da er auf ein Signal des Jägers warten soll um das Wild zu holen/aufzuscheuchen. Das heißt, hier sitzt einiges an Gehorsams-Potential in der Rasse - heißt die Bereitschaft ist da, wenn der Besitzer sie auch abfragt (und trainiert!). Etwas "schlimmer" fände ich jegliche Mischung mit reinen Stöberhunden oder Meutehunde - das wären zB Bracken und Jagdterrier und natürlich Beagle. Diese Hunde arbeiten ohne den direkten Kontakt zum Jäger, folglich haben sie sehr viel Eigeninitiative was den Beginn und das Ende der Jagerei angeht :D:Oo

Border-Collies sind in der Regel (Ausnahmen gibt es immer!) die "Gehorsams-Fanatiker" unter den Hunden. Sie tun fast alles für den Besitzer (beim Studium der Entstehungsgeschichte wird man auch verstehen warum das so wichtig ist), und daher hat man sehr oft ein hausgemachtes Problem mit den BCs:

man tut zu viel.

"Der Hund ist nicht tot zu kriegen" höre ich immer, und dann wird eben nach den zwei Stunden Spaziergang/Radfahren/Joggen... noch eine Runde Ball geworfen, bis der Hund wirklich nicht mehr laufen kann weil die Ballen aufgescheuert sind oder über die Zunge gestolpert wird.

Bei so intelligenten Hunden ist reines Ballwerfen schlicht Verdummung - und man "bastelt" sich sehr sehr schnell einen Junkie, der unter Umständen von Bällen/Frisbees etc auf andere Objekte umschwenkt (Autos, Kinder, Vögel, Wolken!) Spätestens da wird es nicht mehr lustig, aber den "Fehler" hat der Besitzer viel früher gemacht. Ich spreche leider aus leidvoller Eigen-Erfahrung: unseren 3/4 Border-Collie haben wir mit Ballspielen wunderbar in einen Junkie verwandelt, der zwar völlig normal ist sobald kein Ball oder Stock bewegt wird, aber komplett seine kaputten Knochen und vergisst, wenn es doch passiert. Butch ist jetzt 13 und bekommt Schmerzmittel wegen Arthrose in Füßen und der Wirbelsäule und eine dreiviertelstunde gemütlicher Spaziergang ist schon grenzwertig für ihn - aber würden wir Ball spielen, rennt er wieder wie ein junger Hund und brüllt (bellen kann man das nicht mehr nennen!) den Wald zusammen.

Danach braucht er dann drei Tage, bis er wieder schmerzfrei gehen kann :(:Oo

Es wurde ja schon erwähnt, dass gerade solchen superlativ-Rassen viel Ruhe benötigen, und ich möchte das nochmal unterstreichen!

Persönlich würde ich (!) sogar davon abraten, Sportarten mit Ball zu beginnen (Flyball oder Dogfrisbee), da ich hier einfach zu viel Gefahr für eine Fixierung sehe. Wobei es natürlich absolut eine Typ-Frage ist - es gibt sicher auch Border-Collies, die komplett entspannt reagieren wenn Bälle fliegen. Das würde ich aber vorher ganz genau beobachten.

Ruhige Arbeit für den Kopf oder/und die Nase wären für solche Hunde meine Wahl. Ob nun Dummy-Arbeit, Mantrailing, Flächensuche beim Rettungshundeverein, Dogdancing oder ZOS (ZielObjektSuche) - das ist dann wieder eine Frage der Präferenz von Hund und Halter. Alles, wo Konzentration und nicht Geschwindigkeit das Ziel ist halte ich für die besseren Auslastungen für die "Gaga-Rassen" :)

Ich bin sicher nicht der Meinung, dass man das Potenzial der beiden Rassen unterschätzen soll, würde aber nicht gleich verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammen schlagen ;) Den Hund den Muck erwähnte (Terrier/Border) fände ich da schon viel explosiver (@Muck: deiner Beschreibung nach könnten die bekloppten Tendenzen genau so gut vom Terrier kommen - nicht immer ist der Border Collie schuld! :) )

Ob der Hund alleine zu Hause bleibt oder nicht ist bis zu einem gewissen Grad immer eine Erziehungs-/Gewöhnungsfrage. Unsere Border-Collie Mixe blieben immer komplett ohne Probleme alleine, unser Wäller auch und nur mein Tierheim-Mischling hat anscheinend ein Problem das sich nicht lösen lässt.

Mag sein dass das Training fehlt aber es gibt immer Hunde, die es nie schaffen ohne Stress alleine zu bleiben. Wenn das sehr wichtig für euch ist, würde ich bei der Welpenwahl den "gemütlichsten" Welpen suchen, der auch in den wuseligsten Situationen einfach schlafen kann. Das ist kein Allheilmittel, aber schon mal ein besserer Start als den Wusel unter den Geschwistern zu wählen :D

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Ja können sie und nein die meisten Border brauchen keine Schafherde. Bei Ernsthaft arbeitenden Border Collies ist es nicht selten, dass sie Saisonal arbeiten oder auch nur für wenige Tage im Jahr.

Den Rest des Jahres dürfen sie aber nicht durchdrehen nur weil sie nicht auf dem Hof hüten können. Sowas könnten die Bauern nicht gebrauchen.

Border sind ja nicht mit Wanderherden durch die Gehend gezogen und waren permanent beim Schaf (auch wenn es sowas bestimmt gegeben hat).

Heutige Border Collies mit extremen Hüteneigungen sind ganz oft aus dem Bereich des Sporthütens / Hüten für Wettkämpfe.

Würden nur Menschen Hütehunde halten die ernsthaft einen hütenden Hund bräuchten um ihr Vieh zu treiben und zu hüten, wären die meisten Hütehunderassen vom Aussterben bedroht und stark durch Inzucht geprägt, weil es zu wenige sind.

Ich weiß nicht wie der Hund aufwächst, aber nimm die Sache mit der Prägung nicht auf die leicht Schulter, auch nicht wie die Eltern waren.

Das Problem ist einfach, dass das Nervenkostüm von Border Collies ihre Schwachstelle sind, die neigen zu Neurosen.

Teilweise merken das andere nicht mal, sich selbst Wund lecken, Schatten starren und Aggressionen können das Ergebnis sein. Das Hüten ist nur ein Teil des Problems, daher ist es so wichtig wie der Hund aufwächst.

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Ich gehöre zu denen, die einen jagenden Hüter haben.

Dazu noch aus dem Ausland und in einer Großstadt, zumindest auf den ersten Blick.

Meine war ein völlig durch geknallter Hibbel, der alles richtig machen wollte, nicht wusste wie und zeitweise einfach nicht zur Ruhe kam.

Mittlerweile habe ich sie 2,5 Jahre, und sie ist einfach nur toll.

Sie ist kein Hund, mit dem man stundenlang Ball spielen kann, ist zu öde.

Mal nur um den Block, okay, wenn wir danach noch etwas anderes machen.

Sie ist sehr auf mich fixiert und will unbedingt gefallen.

Sehr sensibel dabei, zu harte Anpfiffe sind ein Drama.

Aber da ich am Rande von Hamburg wohne, jeden Tag in den Feldern, im Wald oder sonst wo bin, habe ich einen tollen Hund, der einfach gefordert werden will.

Wenn sie eine Aufgabe hat, ist das Zuhause sein kein Problem mehr.

Da ist sie unsichtbar, schläft, ruht oder schaut aus dem Fenster.

Mal einen Tag wenig zu machen ist okay, solange es eine Ausnahme bleibt.

Hundesport muss nicht sein, aber Bewegung.

Rennen ohne Leine, toben mit anderen Hunden und vor allem, dabei sein.

Alleine bleiben findet sie doof, muss sie zum Glück auch nur bis zu 3h.

Alles in allem, nicht einfach, aber wenn man sich auf sie einlässt, einfach nur toll.

Kein Hund für Menschen, die sich ungern bewegen und jemand, der den Kopf benutzen muss.

Lieber vernünftige Kopfarbeit, als stundenlanges Gehen.

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Also ganz ehrlich, ich finde, du solltest die Sache noch mal überdenken. du hast doch selbst Zweifel, weil du so viel gelesen hast über den Border und es dich irgendwie schon beeindruckt und besorgt. Adu weißt auch noch nicht ob bzw wie gerne du überhaupt mit dem Hund arbeiten möchtest. Ich finde, du wirkst einfach verliebt in die Welpen aber hast dennoch riesige Zweifel aufgrund dieser Mischung. Dann lass doch einfach diese Welpen. Es gibt doch soooo viele Welpen und Würfe in Deutschland und auf der Welt, schau doch einfach noch mal und vllt findest du dann eine Mischung, bei der du weniger Bauchschmerzen hast!

Ansonsten schließe ich mich besonders Piflos Ausführungen vollumfänglich an!

Du solltest dir wirklich und unbedingt den Vater der Welpen anschauen!

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