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Hundeforum Der Hund
Lunawirbelwind

Mehr Kopfarbeit für meinen Wirbelwind?

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Huhu,

ich habe mich hier durchgesucht, aber nichts gefunden was mir wirklich weiterhilft. Ich suche nach einer Möglichkeit, meinen Wirbelwind kopftechnisch auszulasten, wenn das denn sinnvoll ist.

Luna (Podenco-Mix) wird dieses Jahr 2 und wohnt seit gut über einem Monat bei uns. Von Welpe an hat sie mitten in der Stadt gewohnt und hatte deutlich weniger "zu tun".

Wir gehen, mal abgesehen von den zwei kleineren Spaziergängen, einmal am Tag zwischen 4 und 10km spazieren (Feld, Wald, Park) und dabei baue ich z.B. ein: unter etwas durchkriegen, heraufspringen und sitzen oder über etwas drüberspringen. Dabei ist sie allerdings so hektisch, dass sie meistens mehrere Anläufe (und mich extrem ruhig und geduldig) braucht.

Dann geht es später nochmal an den Kanal/Wiese, da gibts immer Freilauf, Ball apportieren oder mit anderen Hunden spielen.

Zuhause üben wir gerade recht erfolgreich "Toter Hund", sobald das sitzt geht es in der Richtung auch weiter. Wir können jetzt: Sitz, Platz, Stop, Hopp, Baum(herumgehen), Aus (mal besser mal schlechter), Bleib, Hoch und Brings. Vernünftiges an der Leine laufen üben wir auch immer wieder in kleiner Dosierung, weil sie nur Flexi ohne feststellen kannte.

Sie hat absolut keine Ambitionen etwas mit der Nase zu suchen, selbst Lekkerchen nicht. Gestern gab es einen kleinen Lichtblick, sie sucht nämlich sehr wohl ihren Ball. Allerdings nur wenn sie sieht wo er versteckt wird (unterm großen Kissen oder unter der Vitrine herausfischen klappt, dauert aber nur wenige Sekunden).

Ab und an versucht sie auch zu raufen. Ich sitze und sie liegt hab auf meinem Schoß, dann nimmt sie meine Hand in den Fang, lässt wieder los, rührt mit dem Kopf herum usw. Das habe ich immer abgeblockt, aus dem einfachen Grund, dass sie mit meinem Kleinkind eben nicht so spielen kann, wenn ihr versteht was ich meine.

Sie schleppt mit Inbrunst Stofftiere, Schals und Schuhe durch die Gegend die dann zerkaut werden :wall: , kennt aber auch bei allen Spielen die mir bisher eingefallen sind kein Ende. Ähnlich wie beim Laufen würde sie wohl einfach mit allem weitermachen bis sie umfällt. Beende ich ein Spiel, muss sie erstmal runterfahren (besonders nach dem Freilauf) und pennt dann seelig ein. Im Prinzip würde sie gerne von 24 Stunden mindestens 14 Stunden spielen.

Ich hab einfach ein Brett vorm Kopf und würde gern mal fremde Meinungen und gern auch Vorschläge hören, ob und wenn ja, was ich noch machen kann mit ihr. Ich bin mir nicht mal sicher ob sie unterfordert ist vom Kopf her oder eher überfordert mit den ganzen noch "neuen" Möglichkeiten. Was meint ihr dazu?

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Hallo,

du schreibst, Luna ist seit gut einem Monat bei euch.

Dann schreibst du eine Liste, was sie schon alles macht und kann und in der Stadt hatte sie deutlich weniger zutun.

Wenn ich mir überlege, wieviele Reize es in einer Stadt gibt, (ständiger Autoverkehr, Gehupe, Fußgänger und Fahrradfahrer etc. pp), dann hat ein Hund dort sehr wohl was zutun, je nach Nervenkostüm muss er das nämlich verarbeiten. :)

Umgekehrt wenn sie jetzt auf dem Land lebt, muss sie sich damit, sprich mit den Reizen auseinander setzen.

Sie muss aber vor allem lernen, sich mit dir, deiner Familie und eurem Familienleben und Rhythmus auseinanderzusetzen und sich eingewöhnen.

Klar kann man einem Hund auch mal einen Trick beibringen, das ist nicht das Thema, aber wenn du schreibst, Luna fährt bei allem sehr schnell hoch, dann braucht sie keine Auslastung in der Richtung, wie du es beschreibst (Tricks und Kunststückchen), sondern im Gegenteil Ruhe.

Ruhige Spaziergänge, wo sie sich die neue Welt anschauen kann, alles in allem viel gemäßigter, denn das scheint sie ja schon auszulasten.

Wenn sie dann einmal richtig bei euch angekommen ist, dann kannst du immer noch anfangen sie etwas zu fordern, aber laaangsam. ;)

Jetzt und zu dem Zeitpunkt (4 Wochen bei euch) würde ich das nicht machen. Weniger ist da manchmal mehr. Lass sie sich erst mal richtig zurechtfinden. :)

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*beifiona01dickundfettunterschreib*

Lass sie zu Hause auch nochmal ruhig an richtig festen Dingen kauen, wie Rinderkopfhaut, Rinderhufe, Kalbsbeine, Schinkenknochen usw..

Kauen entspannt, macht muede, schmeckt gut und nebenbei laesst sie dir dann auch deine Sachen in Ruhe. ;)

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*auchnochmalunterschreib* :D

Viel zu oft ist das, was der Mensch als "der braucht mehr Auslastung" genau das Gegenteil, nämlich Anzeichen von zu viel (oder falscher) Auslastung.

Stress äußert sich sehr oft durch Hibbeln, bekannt sicherlich von den balljagenden Border-Collies, die es eigentlich immer irgendwo gibt. Da ist ein Leuchten in den Augen, welches meistens (nicht immer) schon mit "irre" und "gaga" klassifiziert werden sollte, sehr oft aber mit "Freude" und "Spielspaß" interpretiert wird.

Ich spreche da aus Erfahrung, wir haben unseren Border-Mix brav in so einen Irren Hund verwandelt... (immerhin ist er noch nicht im Alltag gaga geworden, sondern wirklich nur in Kombination mit Stock und Ball etc)

Wenn nach einer gewissen Zeit bei euch eventuell doch noch die Nase eingesetzt wird, dann wäre meiner Ansicht nach Nasenarbeit genau das richtige für einen Hibbel - denn da kann man nicht mal eben "husch husch" abkürzen, da muss man sich konzentrieren.

Podencos sind übrigens auch gut zum zB Mantrailen geeignet, nicht dass man denkt, Windhund und Naseneinsatz schließe sich aus. :)

Aber egal was dein Hund für ein Spiel bevorzugt, im Moment würde ich erstmal sehen, dass ihr sie in einen Ruhemodus bekommt anstatt sie noch mehr "in Action" zu bringen :)

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Erstmal danke ich euch für die vielen Antworten und den imaginären Klaps auf den Hinterkopf. ;)

Genau darum ging es mir bei der Frage, wenn ich "zu nah dran" bin kann ich manchmal das Offensichtlichste nicht sehen.

Also werde ich den Kauvorrat aufstocken und mich erstmal wieder etwas zurücknehmen (ich hoffe ihr wisst wie ich das meine).

Ich habe heute früh schon hier gelesen und ihr Gehibbel nach der Morgenrunde nicht groß beachtet...siehe da, sie legt sich hin und entspannt sich.

Vielleicht habe ich mich von ihrer aktiven Art einfach zu sehr anstecken lassen, keine Ahnung :)

In jedem Fall werden wir es später, wenn sie länger bei uns ist mal mit der Nasenarbeit ausprobieren.

Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass Luna davon eher profitieren würde als von den Dingen, die sie bisher so kennt.

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Ich gestehe, ich würde bei einem Podenco-Mix, der ableinbar ist, niiiiiiemals Nasenspielchen machen :D

Wer Leckerchen und Spielzeug wiederfinden kann, ist nach und nach auch geschickter darin, Wildspuren aufzunehmen.

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Also wir sind es jetzt ruhiger angegangen und haben eher auf andere Hunde als auf Bälle werfen und Co gesetzt. Das hilft, denn mein Wirbelwind ist nach den Spaziergängen nicht mehr so überdreht.

Aber deinen Einwand was die Nasenarbeit angeht ist natürlich nicht verkehrt. Mir fällt aber auch nix anderes ein, was nicht so aufputscht (ich hoffe man versteht was ich meine). ;)

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Vielleicht Trickse beibringen?

Mithilfe bei der Hausarbeit? Gezielt Dinge im Haushalt suchen und dir bringen?

Der Podenco-Mix meiner Schwiegermom liebt das und ist richtig richtig gut darin.

Er muss sich sehr konzentrieren und auch gut auf dich Acht geben, da bleibt keine Zeit zum Hochpushen. ;)

Mach nicht den Fehler, ihn anstatt mit dem Ball nur ueber andere Hunde (Spielen, Rennen) auszulasten.

Das kann ihn genauso pushen und evt. bei jedem Hundekontakt in Erwartungshaltung bringen. Ab und an ist okay, aber nicht mit jedem Hund und so lange, bis er nicht mehr kann...

Nasenarbeit, hmmm, wenn er ableinbar ist wuerd ichs nicht machen. Kann sich verselbstaendigen und er kommt dann auf den Trichter, Wild aufzuspueren. :so

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Apportierarbeit (welche nicht über Jagen/Spielen aufgebaut wird, da es vermutlich bei dir zu sehr pusht) ist auch sehr anstrengend. Gerade am Anfang.

Ein Ding zu nehmen, zu halten. Dann das Ding geregelt her geben, Ding transportieren, …

Da merke ich richtig, wie es bei meinem Hund so richtig im Oberstübchen raucht.

Gerade so Multitasking-Aufgaben (Ding halten und laufen) strengen ihn sehr an.

Vielleicht wäre das eine Aufgabe?

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