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Hundeforum Der Hund
debbie1706

Trennung vom Ehemann wegen Hund

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Huhu :winken:

Hmmmm, ist ein bisschen schwer zu beurteilen, da ja nur 1 Sicht vorliegt, aber ich denke ich hab einigermassen nen Eindruck gekriegt.

Zur Info. Bin selber seit gut 3 Monaten getrennt und bei uns gibt es auch seit 2 Jahren eine Huendin, die wir als Welpe gemeinsam und wohlueberlegt angeschafft haben.

Wir waren 8 Jahre zusammen, 6 zusammen gewohnt und bei uns ist es nicht der Hund gewesen, sondern einfach die Veraenderung unserer Persoenlichkeiten. Es passt halt zwischenmenschlich nicht mehr.

Wenn du selber alle deine Interessen zurueckstellst fuer den Hund, weil er das Herzstueck deines Mannes ist und du diesem dadurch gefallen moechtest, ist es kein Wunder, dass du jetzt so enttaeuscht bist.

Du darfst dich in einer Beziehung nicht beugen, um dem anderem zu gefallen. Du musst selber fuer dich festlegen, was DU moechtest und das so mit deinem Partner arrangieren.

Meckern hilft nicht, sondern macht es nur schlimmer.

Sprich, wenn du arbeiten gehen willst, Freunde besuchen, mal was ohne ihn unternehmen usw. :Mach es!

Dadurch bist du selber in dir zufriedener, baust keinen Frust auf und musst den dann nicht an der einzigen Person ablassen, die dir in die Quere kommt. Hier war es ja dein Mann.

Wenn ein Hund einzieht, lebt die Beziehung auch davon, dass ihr was damit zusammen macht.

Ich mache mit unserer den Sport (weil ICH sie dafuer angeschafft habe), die Grundversorgung (weil ICH die meiste Zeit habe), aber ueber Erziehung, Fuetterung usw. haben wir uns immer hingesetzt und ZUSAMMEN besprochen und entschieden. Jeden Tag ein bisschen.

Genauso, wie wir unsere Wanderungen und normalen Spaziergaenge zusammen gemacht haben.

Ich habe meinem Ex auch Zeiten zugestanden, wo ER alleine mit ihr Dinge unternommen hat, wo ich einfach kein Interesse oder keinen Spass dran hatte.

Wenn du mit deiner Situation unzufrieden bist, heb den Popo hoch und mach das, was dich wieder lachen laesst und dir gut tut.

Wenn es mit deinem Ex zusammen so nicht zu verwirklichen ist, dann lass es sein und geh deinen eigenen Weg.

Der Hund kann nichts dafuer und in keiner Beziehung behandeln alle den Hund gleich. Das geht nicht, weil wir alle Individuen sind und alle miteinander eine individuelle Beziehung eingehen.

Last but not least:Weder Mann noch Hund sind dazu da, um DEIN Leben so zu gestalten, wie es dir guttut.

Sie koennen nur dabei helfen/unterstuetzen, aber der Schmied bist du ganz alleine fuer dich.

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Also für mich liest sich dein Ehemann perfekt. So einen Mann habe ich auch an meiner Seite.

Bei mir stehen die HUnde auch über dem Partner, werden zuerst begrüßt und wenn wir (also die Hunde, der Kater und ich ) abends auf der Couch kuscheln, legt sich mein Partner einfach dazu und kuschelt mit.

Okay zum Punkt Sex, der läuft bei uns wohl etwas besser, aber wenn ich jetzt nen Welpen hätte würde ich da vielleicht auch erst mal mehr drauf verzichten keine Ahnung.

Du schreibst wieviel du für den HUnd und auch die Katzen Babys gemacht hast und ich rechne dir das sehr hoch an, aaaaaber ich lese keinerlei Liebe dem HUnd gegenüber aus deinen Zeilen. Ich meine das nicht persönlich oder um dich zu verletzen, aber wenn mein Partner gegenüber meiner Tiere so emotionslos wäre, ich könnte das dann nicht mit ihm.

Es gibt solche und solche HUndemenschen. Es gibt so welche wie "Jund-und-Hund" für die der Hund ein Begleiter ist, sicherlich auch ein Familienmitglied, aber nie den Stellenwert eines Menschen haben wird. So schätze ich dich Debbie auch ein.

Dann gibt es die anderen "Die Bekloppten" wie mich oder z.b. federica. Der Hund kommt zu erst, basta. Der Partner kommt damit entweder klar oder nicht.

Meine 2 Hunde und mein Kater schlafen im Bett, bevor ich meinen Partner kennengelernt habe hatte ich auch öfter mal Dates und die durften dann bei Übernachtung wählen, Bei mir und den Tieren im Bett oder heimfahren. Klingt für viele zu extrem aber so bin ich unmal. Wenn dein Mann auch zu der "Bekloppten" gehört wie ich, musst du eintscheiden ob du damit klar kommst oder eben nicht.

Ich wünsche dir egal wie es kommt alles Gute und auch wenn ich bekloppt bin, dein Erziehungsansatz ist in meinen Augen gut gewesen. (Mein freund kann sich im übrigen auch nicht durchsetzen hahahahah aber das ist okay).

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Ich sagte ihm, dass ich keinen Sinn mehr in dieser Ehe sehe, weil ich mich auch nicht mehr geliebt fühle und es besser wäre, er würde dann mit dem Hund seinen Weg gehen und ich meinen.

Ich bin der Überzeugung, dass das keine Liebe war oder ist.

Liebe debbie!

Die Antwort gibst Du ja schon vor - und so sehe ich das auch.

Millionen von Frauen ging es schon ähnlich u. ich finde, das ist Nichts, wofür Du Dich in irgendeinerweise zu schämen brauchst.

Das ganze Leben ist ein einziges Lernen-und-aus-Erfahrungen-schlau-werden - ich hoffe, in ein paar Jahren wirst Du diese gescheiterte Ehe anders bewerten.

-Klugscheissermodusaus-

Auch ich sehe es wie Quarus

aber der Hund war nur der Auslöser für diese Beziehungskrise, nicht die Ursache.

Alles Gute für Dich!

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Du bist da echt momentan in einer ziemlich bes...enen Lage und bestimmt auch traurig...das tut mir sehr leid für dich.

Aber wie schon jemand zuvor geschrieben hat, kann ich mir auch vorstellen, dass der Hund nicht der Grund für die Trennung war, sondern eher ein Auslöser für bereits vorhandene Probleme in der Beziehung.

Der Hund hat sie einfach nur zum Vorschein gebracht (ähnlich, wie ein Baby eine Beziehung erst einmal auf die Probe stellt, weil es eben nicht nur schön ist, sondern auch eine ganze Menge Stress bedeutet).

Auf der einen Seite kann ich Deinen Mann verstehen, dass er gerne viel Zeit mit dem Hund verbringt. Ich verbringe auch sehr sehr gerne viel Zeit mit meinem Hund, anderen ist das vielleicht sogar einen Tick zuviel (mein Freund kann da bestimmt ein Lied von mitsingen ;) ) Der Unterschied ist, er nimmt mich so wie ich bin, wobei ich natürlich ihm meine Liebe zu ihm auch zeige und ihn nicht in die Ecke stelle, sobald mein Hund in der Nähe ist.

Jemand hier hatte geschrieben, er hätte sich auch nicht um dich gekümmert, als dein Finger geblutet hat, weil man einen Welpen nicht maßregelt ------tztztzt, da fällt mir nix mehr zu ein!

Haaallo, ein Hund beißt/zwickt wie auch immer (egal, ob Welpe oder nicht, ständig hört man, man muss einem Hund die Beißhemmung beibringen) und dann darf ich ihm nicht deutlich machen, dass ich das nicht gerne habe?! Nee, echt nicht! Natürlich hätte der Mann sich um seine Ehefrau kümmern müssen! Natürlich kommt es darauf an, wie man einen Welpen maßregelt, aber dass der Mann sich nur um den Hund kümmert und seine Frau links liegen lässt - geht gar nicht!

Da wäre ich auch sauer, und zwar zurecht!

Klar, hättest Du dich vielleicht mit deinem Mann gemeinsam auf Gassirunden miteinbringen können, so hättet ihr eben auch an dem Hund gemeinsam Spaß und könnt über Erlebtes lachen und ihr hättet Zeit miteinander verbracht - das was du ja wolltest.

Jedenfalls wünsche ich Dir alles Gute und hoffe zu stehst die Trennung gut durch!

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Hallo, Debbie,

schade, dass Du nicht Dein Alter mitgeschrieben hast. Ich bin, wie viele, die schon ihre Meinung zu Deinen Problemen geschrieben haben, auch der Ansicht, dass die

Ehe viel zu früh geschlossen wurde. Ihr habt noch nicht einmal Zeit gehabt, Euch zueinander zu finden, den Alltag gemeinsam zu bewältigen - und habt ein Familienmitglied angeschafft, dass Eure ganze Aufmerksamkeit beansprucht.

Das Aufnehmen eines Welpen kann übrigens auch stabile Partnerschaften aus der Spur bringen.

Offensichtlich habt Ihr viel zuwenig darüber gesprochen, was jeder von Euch unter Hundehaltung versteht und welchen Stellenwert das neue Mitglied erhält. Bei Deinem Mann stand er eindeutig im Mittelpunkt, bei Dir Deine Partnerschaft.

Lass die Beiden laufen und lerne aus dieser Ehe - was zu zweit gut zu sein scheint, muss noch lange nicht zu dritt klappen.

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Originalbeitrag

Das Verhalten deines Mannes deutet für mich daraufhin das schon vorher einiges schief lief und er sich dann lieber mit etwas (in diesem Fall dem Hund) beschäftigt hat wo es kein gemecker gibt.

Ich finde dur reagierst über, stellst Erwartungen an die du nicjt äußerst und bist enttäuscht wenn es nicht so läuft.

Was hast du denn getan um mit deinem Mann Zeit zu verbringen? Wieso seid ihr nicht gemeinsam Gassi und habt gemeinsam mit dem Hund gekuschelt?

Offenbar wollte dein Mann den Hund doch nicht aus dem Schlafzimmer draußen halten. Wieso habt ihr nicht einen Kompromiss gemacht, wie zum Beispiel: Hund darf ins Schlafzimmer und schläft neben dem Bett auf seiner Decke...

Du sagst dein Hund wurde von deinem Mann verzogen, machen das nicht fast alle Männer ;) ? Der Hund ist doch nicht doof und merkt schon den Unterschied.

Du sagst er hat dich als Welpe gebissen als du mit ihm geschimpft hast? Dein Mann hat ihn dann getröstet? Wieso schimpfst du mit einem Welpen? Vorallem wieso so sehr das er sich bedroht fühlt und beißt? Da hätte ich dem Hund auch bei mir Schutz geboten und mich einen Dreck um dich gekümmert!

Du schriebst du bist mit Hund, Katze und Haushalt überfordert? Sorry aber das liegt ja an dir. Ich gehe auch Vollzeit arbeiten, mein Mann übrigens auch, mache dann den Haushalt und kümmer mich um 2 Hunde, beziehungsweise machen wir das gemeinsam. Wieso gehst du nicht arbeiten? Wegen dem Hund/für den Hund? War das der Wunsch deines Mannes?

Wenn du arbeiten willst, geh arbeiten.

Ich finde, wie bereits gesagt, du hast Erwartungen und Ansprüche die dein Mann dir von den Augen ablesen soll. Aber das kann nunmal kein Mann tun du musst schon mit ihm drüber sprechen. Und dann kommt es auch auf den Ton an in dem man miteinander spricht. Wenn du mit ihm so gesprochen hast wie du hier schreibst, dann kann ich ihn verstehen.

Da find ich viel Wahres drin....

Und mein Mann und ich hatten auch nach 6 Monaten geheiratet,

also kann das nicht (mit) der Grund sein das es gescheitert ist.

Wir hatten uns damals auch einen Welpen geholt,

das war auch nicht einfach am Anfang weil jeder so seine Vorstellung hatte wie man mit dem Hund umzugehen hat.

Wir haben darüber geredet und man hat sich geeinigt das der der den Hund an der Leine hat das dann so macht wie er es für richtig hält.

Z.B. Mein Mann hat den Hund auch mal in/hinter den Gebüsche schnüffeln lassen, mir war das zu gewagt weil ich nie wusste ob da nicht was liegt (Giftköder, Menschenscheiße, etc.) also durfte die bei mir nur soweit wie ich selber auch sehen konnte.

Mein Mann ist manchmal konsequent inkonsequent...ja und ?

Deswegen habe ich trotzdem keine Probleme mit dem Hund/die Hunde (sind inzwischen ja 6 geworden)

Die Hunde respektieren mich genauso wie meinen Mann,

auch wenn wir unterschiedlich "erziehen".

Unsere Hunde hören auf uns beide gleich gut und wissen bei wem sie was dürfen und bei wem nicht.

Ist wie bei Eltern mit ihren Kindern, die Kinder respektieren/lieben ja auch ihre Eltern,

auch wenn die Mama vielleicht viel lieber ist als der Papa,

die Kinder ziehen sich ja auch die Vorzüge daraus und trotzdem gibt es meist keine Probleme unter den Eltern, nur weil Papa dem Junior vor dem Abendbrot noch ein Keks gegeben hat und die Mutter gesagt hatte vor dem Abendbrot gibt es nichts mehr zu naschen. :Oo

Es gibt nur Probleme wenn eine Seite alles zu verbissen sieht.

Und Du musst auch bedenken, wenn Hunde was anstellen,

wissen die es nach Sekunden/Minuten garnicht mehr was sie getan haben, während Du dann erst mit der "Bestrafung" anfängst...

Und den "Mist" das man erst den Menschen begrüßen muss und dann den Hund um die Rangfolge zu klären *hust*...ja schon klar

...jetzt fehlt nur noch die Hunde dürfen nicht erhöht liegen,

Du musst zuerst durch die Tür gehen,

erst bekommen die Menschen zu essen und dann die Tiere, etc...

SCHWACHSINN! Sorry...

Und wegen dem alleine lassen des Hundes, wenn man/Du es nicht von klein auf aufgebaut hast (also von Sekunden über Minuten zu Stunden) würde ich es auch unter aller Sau finden, den Hund dann "ins kalte Wasser" zuschubsen.

DANN brauchst man sich nicht wundern das der was kaputt macht oder Terror schlägt.

Auf einer Seite sagtest Du das Du Dich per Internet über Hundehaltung und Erziehung "weitergebildet" hättest, aber

1. ist nicht alles gut was man da so zu lesen bekommt und man kann dann trotzdem es falsch handhaben

2. scheint die Weiterbildung doch große Lücken aufzuweisen...

Aber ich sag mal so...IHR BEIDE habt Fehler gemacht, viele Fehler,

der Größte war natürlich das ich wohl nicht vernünftig über das "Problem" geredet habt.

Und wie Jenny schon geschrieben hat, es kommt auch auf den Ton an...

Wenn Du Deinem Mann auch ständig meckernd Vorwürfe gemacht hast bzw. nur am rummaulen warst (wie das hier so klingt), dann ist es kein wunder das bei dem die "Schranke runter" ging und er vielleicht gedacht hatte "Laber Du mal.."

...und sich immer mehr von Dir zurück zog.

Und wegen dem, Du warst auch eingesperrt und fühltest Dich als Putze ausgenutzt, etc...ja sorry !?

Hattest Du keine Freunde/Bekannte ?

Du hättest Dich mit denen ja auch treffen können und hättest den Hund mit genommen,

so wäre es für die Sozialisierung für den Hund gut gewesen und für Dich um Deine Sozialkontakte zu pflegen.

Warum hast Du nicht mal ein paar Leute zu Dir eingeladen ?

Zum Kaffee klatsch, zum Frauen Frühstück, etc. ?

Warum musstest Du den ganzen Tag mit Glasreiniger und Zewa hinter dem Hund hinterher rennen ?

Warum hast Du nicht mal fünfe grade sein lassen ?

Warum hast Du mal nicht was liegen lassen als Dein Mann zuhause war ?

So hatte er ja auch keine Chance vielleicht sich mit einzubringen..

Und mich persönlich würde es auch nerven wenn ständig einer um mich rumputzen würde,

da würde ich mir dann auch lieber den Hund schnappen und stundenlang Gassi gehen...

Sorry, aber manchmal ist es einfach zu viel des Guten...

Ich sehe das so das DU DICH selber eingesperrt hast, DU hast Dich selber beschnitten.

Oder wie Jenny schon fragt...

Warum bist Du nicht arbeiten gegangen ? Wegen dem Hund ?

Als Dein Mann arbeitslos war konntest Du doch auch von zuhause aus für Dein Büro arbeiten...

Warum ging das nicht schon die ganze Zeit ?

Oder warum konntest Du nicht arbeiten wenn Dein Mann zuhause war z.B. als er Dauernachtschicht hatte ?

So wärst Du auch raus gekommen, hättest mal durch atmen können,

denn da war ja dann Dein Mann für den Hund da.

Oder hattest Du Angst das Du dann keine Kontrolle mehr hast !?

Was einige (ging mir am Anfang auch so) am Anfang einer Ehe manchmal vergessen..

....auch wenn man eine Gemeinschaft darstellt, so ist doch auch noch jeder ein Individuum,

man ist trotzdem noch eine eigenständige Person.

Und wenn man zu sehr klammert und den anderen Beschränken will,

kann sowas extrem in die Hose gehen und das ist bei Euch wohl der Fall geworden.

Ich denke mal das wäre auch passiert, wenn Ihr den Hund nicht gehabt hättet,

vielleicht wäre dieser Punkt etwas später gekommen, aber er wäre gekommen.

IHR müsst jetzt auf Abstand EURE Fehler begutachten und überlegen wie es weiter gehen soll, vorallem müsst IHR euch EURE Fehler auch eingestehen und nicht nur dem anderen in die Schuhe schieben.

kann da Quarus sonst nur noch beipflichten..

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ich finde man sollte auch bedenken, dass die TE hier alles aus einer Notsituation und aus einem Frust heraus schreibt. Es kann natürlich auch umgekehrt gewesen sein, Frau ist mit dem Essen fertig, hat den ganzen Tag schon dem Hund hinterher geputzt, und Mann hat nix anderes zu tun, als erst mal 2 Stunden Gassi zu gehen. Ich sage nicht, dass es so ist, aber so genau lassen sich die Ereignisse nun auch nicht wieder geben, und schon gar nicht in der Situation, in der Debbie grade steckt.

Und wie ist das denn mit dem fünfe Grade sein lassen, die Pipi und den Haufen im Flur liegen lassen? Naja, ich weis ja nicht und ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass das bei euch zu Hause so läuft.

Ein paar Hundehaare auf dem Boden sind da natürlich was anderes, aber wissen wir das?

Sorry, aber wenn ein Welpe mich beißt, dann mache ich ihm klar, dass es so nicht geht, natürlich nicht mit roher Gewalt, aber schon so, dass es deutlich ist, und wenn jemand sich dann da einmischt, ist das aus meiner Sicht sehr kontraproduktiv, wird Hundi dann nicht sogar noch in seinem Verhalten bestärkt?

Wenn Diskussionen aufkommen, ob eine erzieherische Maßnahme gerechtfertigt, oder in der Intensität gut oder nicht gut war, sollte man das doch im Anschluss regeln, oder? Ich würde mich auf jeden bedanken, wenn meine Frau unseren Hund zur Seite zieht, wenn ich grade ne Ansage mache.

Und wenn ich dann höre, dass der oder die Hunde wichtiger als der Partner oder der Rest der Familie ist, sorry dann hört es bei mir auf. Ein Hund ist ein Teil einer Familie, und ein wichtiger Teil, aber er ist bleibt ein Tier.

Und wenn man jetzt mal zugegeben ein total unsinniges Gedankengespinnst aufbaut, eine böse Fee erscheint und verlangt zwischen Partner und Hund zu wählen, so dass der jeweils andere sterben müsste, und mir jetzt wirklich jemand erzählt er wählt seinen Hund, ja dann weis ich auch nicht....

Zugegeben, ein Gedankenmodell, aber so wie einige hier argumentieren möchte ich die Antworten wahrscheinlich gar nicht wissen.

Grüße

Ollie

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Ich danke jedem für die Zeit und Mühe sich durchzulesen und jedem der mir Trost gespendet hat, oder Kritik ausgeübt hat oder mich an den Pranger gestellt hat. Sicher sind einige Sachen schwer nachzuvollziehen wenn man nur einen kleinen Text liest und einiges ist viell auch falsch verstanden worden und sicher habe ich auch einiges falsch gemacht.

Ich wollte den Hund unbedingt, ich habe ihn geliebt, ich habe mit ihm gelernt, mit ihm gespielt , mit ihm gekuschelt. Wenn mein Mann von der Arbeit kam haben wir uns direkt zusammengefunden um mit dem Kleinen zu spielen und gemeinsam auf der Couch zu kuscheln. Am ANFANG war alles ok, jedoch je mehr Tage/Wochen verstrichen desto mehr stellte ich fest, dass mein Mann nur noch Arbeit und Hund im Kopf hatte. Wenn ich ihn bat als "frisches Paar" (wir sind beide Ü35 und erste Ehe) ein Glas wein trinken zu gehen, 1 std mal alleine was zu unternehmen, machte er einen Gegenvorschlag was wir machen können wo der Hund mit kann. Mein Problem ist nicht seine Liebe oder Aufmerksamkeit zu dem Hund sondern dass ich nur noch Luft war und weder Nähe noch Zärtlichkeit noch etwas gemeinsame Intinmssphäre bekam. Natürlich ging ich auch mit Gassi. Nur die letzten 2 Wochen nicht mehr. Bevor wir den Hund holten haben wir klare Absprachen getroffen, sorry nicht JEDER MUSS sein Tier ins Schlafzimmer lassen, und ich mag es nicht, und mein Mann hat es abgesegnet (wobei ich selbst die ersten Wochen den Welpen bei mir direkt am Bett liegen hatte und auch immer mit mir tagsüber in Küche etc) als ich später dann sagte so jetzt ist er alt genug sagte mein Mann ihn würde es nicht stören wenn er in Küche oder Schlafzimmer wäre. Das ist fair sich gegen Absprachen zu wenden? Ich habe den ganzen Tag mit dem Hund gespielt, bin mit ihm einkaufen gefahren, sogar ins Büro habe ich ihn mitgenommen, habe ihm sehr viel beigebracht. Auf mich hörte er perfekt. Nur wenn mein Mann kam war alles vorbei, dann hatten wir einen Hund der meinen Mann auf Schritt und Tritt folgt, ständig von ihm gestreichelt werden will und bei ihm sein will. Natürlich ist es ein Rudeltier, aber bitte doch nicht 24 std? Und dass ich mit einem Welpen schimpfe ist nicht ok, aber dass ich ihn mutterseelenallein zuhause lasse schon????? Ich habe nach seinen ersten10 Wochen nagefangen ihn zuerst wenige Minuten dann immer etwas länger alleine zu lassen, aber auf länger als 1 std sind wir nicht gekommen, dann hat er angefangen zu bellen, überall hinzupinkeln und alles auseinanderzunehmen. Meines Erachtens lag es daran dass mein Mann einfach zuviel des guten gemacht hat und nur um den Hund scharwenzelt ist. Ich finde schon dass man auch einem Welpen Grenzen setzen muss. Wenn ich esse möchte ich nicht von ihm angebettelt werden und dass er tisch anspringt. Wenn Besuch kam wurde diese nicht angsprungen, wenn es klingelte verwies ich ihn auf seinen Platz. Bei mir klappte alles, bis mein Mann kam. klingelte es an der Tür stand mein Mann an der Tür neben ihm unser Hund und der klingelnde wurde angesprungen u angebellt, Auf meine Bitte dass ich ihm beigebracht habe dass er auf seinem Platz wartet bemühte sich mein Mann, und dann kam etwa 15 mal komm, mach platz, mach jetzt platz, sitz, aus etc etc. Bei mir reichte ein einfacher Platz und dass ich mit dem Finger auf sein Körbchen zeigte. wie gesagt die Probleme waren da wenn mein Mann da war. Denn meines Erachtens ist mein Mann der Spielkamerad von unserem Hund und nicht der Rudelführer. Da ich den ganzen tag mit dem Hund alleine bin war meine Sorge dass er später so verzogen ist dass ich ihn nicht mehr gebändigt bekomme. Ich habe mit meinem Mann oft versucht zu reden, es ihm anhand von verschiedenen Links von hundeforen vorgelesen, ihm links geschickt, Videos geschaut. Er sagte nur dass würde sich alles mit der Zeit geben. Dass man dann iwann zur Meckertante mutiert sollte eigentlich nicht wundern. Sorry hier schrieb jemand warum ich mit Zewa dem Hund nachlief, weil ich es nicht unbedingt mag wenn in der Wohnung überall Pipi und kaka rumliegt zb??? Der Hund bestimmte unser Leben und nicht andersrum. Mein Mann sah seine einzige Verantwortung darin mit ihm Gassi zu gehen und ihm den ganzen tag den Po zu streicheln. Selbst Futterzeiten hat er oft vergessen oder übersehen dass sein wassernapf leer war. Ich hatte das aber immer im auge, und wenn ich ihn drauf ansprach hies es "ah echt, hab ich garnicht gesehen" ja warum auch, debbie ist ja da und die macht das dann! Alles Reden hat nicht viel gebracht. Es ist nur schlimmer geworden. Ich hoffe ihr habt jetzt etwas mehr Einblick

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@Ollie du verstehst mich und sprichst mir aus der seele. Danke

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Unser Garten ist 56 m2, wir sind extra dahingezogen damit der Hund etwas mehr Platz zum rumtollen hat. Ich bin sonntags mit ihm zum Welpentreff. Meiner Bitte den Hund auch mal 1-2 Std im Garten zu lassen entgegnete mein Mann entweder zu kalt, zu regnerisch, zu hell oder zu sonnig. Ok, bei Regen und Kälte sicher nicht aber warum nicht bei Sonne in einem schönen schattigen Plätzchen? Das wäre ihm zu heiss, aber mit ihm je 2 std Gassi gehen und ihn laufen lassen bei Sonne ist ok? Auch da habe ich gesagt dass es für einen 16 Wochen alten Welpen einfach zuviel ist und Labradore empfänglich sind für eine spezielle Knochenkrankheit (Name fällt mir grad nicht ein, sorry) und dass es nicht gesund ist einen Welpen so auspowern zu lassen. Das würde er machen ,damit der Hund danach müde wäre ?? Wenn ich den Kleinen raus in den Garten schickte mit ihm spielte und ihn draussen alleine liess um zb zu kochen war es kein Problem, kam mein Mann wurde vor der Gartentür geweint und gebettelt und der Hund kam wieder rein. Das wollte ich noch ergänzen.

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