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Hundeforum Der Hund
debbie1706

Trennung vom Ehemann wegen Hund

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Was ist so schwer für einen Hundeliebhaber den Hund eine halbe stunde im Garten zu lassen zb wenn man isst und der Hund pardout nicht hören will und die Frau 15 mal wiederholen muss "aus" "Platz" (Denn der Hund der immer auf mich hört, hörte nicht mehr sobald mein Mann anwesend war. Ist es zuviel verlangt wenn ich mit meinem Mann in Ruhe essen möchte und etwas reden statt gestresst den Hund immer wieder auf sein Platz zu verweisen. Und wenn ich meinen Mann fragte warum er das nicht macht, kam mich stört es nicht wenn er uns zu Füssen liegt während wir essen, er isst halt neugierig. Ja prima, nur ICH mag es nicht, warum nimmt ein Hundeliebhaber darauf keine Rücksicht, wenn der Rest der Zeit es für den Partner keine Probleme gibt? Darf ein Paar nicht mal eine STD am Tag eine Intimssphäre haben ohne, dass ständig der Hund zu Füssen liegt, anspringt oder leckt???? und ständig sonswie iwei um Aufmerksamkeit buhlt? Und das obwohl er die Meiste Zeit mit uns zusammen ist??

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Sag' ich doch: Der Hund als Machtmittel oder Zankapfel. Dein Mann liebt den Hund nicht, sonst würde er sich kümmern. Meine Meinung.

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Nur bin ich sehr durcheinander und verletzt und kann nicht verstehen dass Hundeliebe soweit geht dass man so extrem sich verändern kann :(

Er hat sich nicht wegen der Liebe zum Hund so geaendert, sondern deshalb, weil sich euer Alltag, die Belastungen und Ansprueche an euer Zusammenleben veraendert haben.

Und zwar so, dass sich BEIDE Parteien veraendern und keinen Weg mehr zueinander finden.

Hast du mal bedacht, dass dein Mann auch hohe berufliche Anforderungen hat, abends muede vom Arbeitstag ist und dann nicht noch nen Haushalt komplett schmeissen kann fuer jemanden, der in seinen Augen "nur" die Tiere und den Haushalt versorgt, den ganzen Tag daheim ist und sich seine Zeit selber einteilen kann?

Ich mein das nicht boese, aber er versorgt dich auch schliesslich finanziell und wenn er nach Hause kommt wird gemeckert. Wie wuerdest du dich in seiner Position fuehlen?

Mal abgesehen davon, dass du dir deinen "Haushalts-/Tiernanny"- Beruf selber ausgesucht hast.

Ich kann dich teils verstehen, aber ich sehe auch ein wenig die Position deines Mannes.

Er macht sowas nicht einfach so, sondern wird auch Gruende fuer sein Verhalten haben.

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Im Prinzip ist ja schon alles geschrieben und jede Ansicht diskutiert worden und einen gemeinsamen Nenner wird es nicht geben.

Ich bekenne mich so deutlich zu dieser Meinung, weil ich meinen ersten Mann nach 10 gemeinsamen und 2 Ehejahren verließ, nachdem er einfach eine andere Einstellung zu Tieren hatte als ich, obwohl er immer einen Hund hatte und wir mit seinen Eltern unter einem Dach wohnten, sodass mit uns auch zwei Schafe, eine Ziege, zwei Pferde, zwei Hunde, eine Katze und diverse Kaninchen lebten und er die Tiere auch mit versorgte. Er ging auch mit unserem Schäferhund regelmäßig auf den Hundeplatz und wir nahmen uns auch viel Zeit, zusammen mit dem Hund spazieren zu gehen oder unsere Pferde gemeinsam zu bewegen oder zusammen auszureiten. Aber für ihn waren es eben Tiere und er verstand nie, dass ich um unseren Schäferhund trauerte, als wir ihn wegen schwerster HD erlösen lassen mussten oder dass ich um mein Pferd weinte, das er damals zum Pferdemetzger fuhr, als keine Therapie mehr anschlug, weil man mir damals riet, meine Stute so in Erinnerung zu behalten, wie sie lebte und mir nicht das tote Pferd anzuschauen. Mein Exmann kaufte einen neuen Hund und legte mir Pferdeverkaufszeitungen auf den Tisch, damit ich mir \"einen Neuen\" aussuche ... für ihn waren die Tiere eben durchaus ersetzbar und für mich waren es Familienmitglieder, Freunde und vor allem war jedes von ihnen Besonders und nicht durch einen Artgenossen zu ersetzen.

Schlussendlich waren es aber nicht die Tiere, die zum Aus unserer Beziehung führten, sondern unsere unterschiedlichen Lebensphilosophien ... und wir kannten uns acht Jahre, lebten davon ein Jahr zusammen, bevor wir heirateten und kannten uns wirklich sehr gut. Aber jeder von uns entwickelte sich auf seine Art weiter und was ich zu Anfang unserer Beziehung und mit der rosaroten Brille der Frischverliebten noch akzeptieren konnte, belastete mich mit den Jahren immer mehr und so trennte ich mich von diesem Mann.

Nun darf man aber auch nicht vergessen, dass ich, als ich meinen Exmann kennen lernte, 16 Jahr alt war, als wir zusammenzogen 23 Jahre alt war und als wir heirateten, ich 24 Jahre alt war. Mein Exmann war zwei Jahre älter als ich. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere Charaktere noch weiter ausprägen, uns unterschiedlich weiterentwickeln und in verschiedene Richtungen reifen, war hoch. Bei jemandem, der 35 Jahre alt ist, scheint es mir viel schwerer, sich in seinem Selbst an einen Partner anzugleichen, denn man hat ja bereits einen Sack voller Lebenserfahrungen, die man mitbringt und die man nun mit einem anderen Menschen zusammenwirft, der seinen Teil beisteuert. Dass es zu unüberwindbaren Konflikten kommen kann, wenn zwei, in sich weitgehend in ihren Eigenschaften schon gefestigten und damit unflexibleren Menschen sich aneinander anpassen müssen, ist quasi vorprogrammiert und wie weit man selbst kompromissbereit ist oder wie schnell man die Grenze zur Selbstaufgabe erreicht, liegt in der Betrachtung jeder der beiden Partner.

Natürlich besteht eine Ehe aus Kompromissen und natürlich ist jeder der Partner ein Individuum, das eigene Ansprüche stellt. Genau das macht es schwer, wenn zwei Menschen, die schon in ihren Grundgedanken kaum Gemeinsamkeiten finden, eine Beziehung miteinander eingehen, denn Kompromisse sollten lediglich kleine Zugeständnisse sein, die man macht, weil man den Partner liebt, aber wenn man sich dabei selbst aufgibt und sich so verbiegt, dass einem nicht mehr wohl dabei ist, dann sind das keine Kompromisse mehr, die zu einer gesunden Beziehung gehören, sondern es ist eine Art Selbstaufgabe, die dazu führt, dass man sich als Opfer fühlt - dafür spricht, dass Du Dich als Putze ausgenutzt fühltest.

Der Hund war auch aus meiner Sicht der Dinge nicht der Trennungsgrund - er war nur der Auslöser dafür, dass Dir liebe Debbie bewusst wurde, wie unterschiedlich Du und Dein Mann seid und insofern würde ich an Deiner Stelle auch keine gemeinsame Zukunft mehr anstreben, denn ihr habt Euch schon in Euren Rollen als Opfer und Täter positioniert und auch wenn wir hier nur Deine Sicht der Dinge kennen, lese ich aus Deinen Zeilen nur Unzufriedenheit und er wird sich nicht so ändern, dass er Deinen Ansprüchen gerecht wird und er würde von Dir zu viele Kompromisse fordern und Du würdest Dich selbst aufgeben, sodass Du dauerhaft unzufrieden bleibst.

Ich bin inzwischen seit 23 Jahren glücklich verheiratet und mit meinem jetzigen Mann zog ich schon nach zwei Monaten zusammen und nach einem weiteren halben Jahr heirateten wir. Allerdings gab es in der Zeit zwischen meiner Scheidung und der erneuten Heirat eine kurze Beziehung mit einem Mann, der mich ganz offensichtlich liebte und mich tatsächlich auf Händen trug (sodass ich mich schon von seiner Liebe erdrückt fühlte) und den störten auch die Katzenhaare im Bett, von meinem Hund fühlte er sich beim Sex beobachtet und verlangte, dass der Hund nicht vor dem Bett schläft und mein Kaninchen nervte ihn, weil es nachts an den Gitterstäben zu knabbern begann. Natürlich erklärte ich ihm, dass wer mich wirklich liebt, das Verständnis aufbringen muss, dass die Tiere zu meinem Leben gehören und dass mein Hund niemals aus dem Schlafzimmer verbannt werden würde. Aus der Sorge heraus, dass ich mich eher von ihm trennen würde, als auf seine Wünsche einzugehen, hätte er tatsächlich akzeptiert, dass der Hund im Schlafzimmer bleibt und die Katzen weiterhin im Bett schlafen und gegen das Knabbern des Kaninchens stopfte er sich Ohrstöpsel in die Ohren ... er zeigte damit ganz sicher eine sehr große Kompromissbereitschaft, aber zum einen nervte mich sein stummes Leid, mit dem er mir eben trotzdem bewusst machte, dass ich viel von ihm verlange und zum anderen war mir klar, dass er dabei irgendwann so unzufrieden wird, dass die Situation auf eine Eskalation zuläuft.

Gewiss hätte ich das Zugeständnis machen können, das Kaninchenkäfig nachts ins Wohnzimmer zu stellen, wo man das Geknabbere nicht so gehört hätte. Natürlich hätte ich die Katzen und den Hund aus dem Schlafzimmer aussperren können, um Kompromissbereitschaft zu zeigen, aber dann wäre eben ich derjenige gewesen, der sich als Opfer gefühlt hätte und wo hätte das geendet? Vermutlich hätte er immer mehr Kompromissbereitschaft von mir verlangt ... vielleicht, dass ich das Kaninchen und die Katzen abgebe und der Hund im Garten lebt, denn wo jemand einen Schritt von seinen Prinzipien abweicht, geht er ja bereits rückwärts und das wird er vermutlich dann tun, bis er mit dem Rücken vor der Wand landet. Wenn eine Ehe zu einem Ringen um die eigenen Ansprüche wird, die man einfordert und damit den anderen zwingt, welche abzugeben, ist einer immer der Verlierer und für mich bedeutet Liebe eben, nicht ständig um Verzeihung bitten zu müssen, weil ich das Gefühl habe, etwas falsch zu machen oder den Ansprüchen meines Partners nicht gerecht zu werden.

Liebe Debbie - ich verstehe also auch Deinen Mann. Ich bin überzeugt, dass er Dich liebt, aber seine Reaktionen sind für mich wie ein Protest gegen Dein Handeln, mit dem er sich positioniert, um Dir zu zeigen, dass er keine Zugeständnisse mehr machen möchte und genau darum übertrieb er es auch mit seinem Handeln, dass sich sogar irgendwann gezielt gegen Dich richtete, indem er den Hund vorzog. Er versuchte Dich nicht mehr in ein gemeinsames Leben einzubeziehen, sondern schloss Dich daraus aus.

Als ich meinen jetzigen Mann kennen lernte, war das Erste, was ich ihn fragte, ob er mit meinem Zoo leben könnte und ich sagte ihm, dass ich keine Beziehung mit jemandem eingehen könnte, dem ein sauberes Haus wichtiger ist, als ein glücklicher Hund. Ich warnte ihn auch vor, dass ich mich im Zweigfelsfall immer gegen den Mann und für die Tiere entscheiden würde, denn ich vertrat damals auch ganz klar die Meinung, dass wenn mich jemand liebt, er mich so annimmt, wie ich bin und auch mit all meinen Tieren.

Das mag für Dich liebe Debbie, sehr egoistisch klingen und Dich an das Verhalten Deines Mannes erinnern, aber nach zwei Beziehungen, in denen mir bewusst wurde, dass die Männer mich zwar liebten, aber eben auf eine Weise, die von mir verlangte, dass ich nur sie liebe und die Tiere wie Möbelstücke betrachte, die funktionieren und die man verschieben kann, wenn sie stören, war ich in diesem Punkt nicht mehr kompromissbereit. Für beide Männer war es befremdend, dass ich einem lahmenden Pferd mehr Aufmerksamkeit zuteil werden lasse, als meinem hinkenden Lebensgefährten – aber der Mann kann für sich und sein Wohlbefinden selbst sorgen, für das Wohlbefinden der Tiere trage ich die Verantwortung.

Genau diese Einstellung suchte ich bei dem Mann, mit dem ich den Rest meines Lebens teilen wollte und genau darum formulierte ich das auch gleich zu Beginn der Beziehung so klar, bevor ich mich darauf einlassen wollte und die rosarote Brille des Verliebtseins aufsetzen konnte, die meine Sichtweise für eine Zeit getrübt hätte.

Mich in einen Mann zu verlieben, der nur mir zuliebe den Hund im Schlafzimmer duldet, wäre für mich keine Basis gewesen, denn ich konnte mich nur dem Mann öffnen, der den Hund von sich aus ins Schlafzimmer bittet – alles andere hätte in einer Enttäuschung geendet.

Natürlich macht mein Mann die Erziehung der Hunde und Pferde immer wieder zunichte, weil er ihnen viel mehr durchgehen lässt, als ich. Aber das kann ich mit einem Lächeln feststellen, denn mir ist wichtig, dass er sich genauso gerne um unsere Tiere kümmert, wie ich das tue und mit ihm herumzumeckern würde nur seine Freude trüben – also lasse ich das. Vor allem aber wissen die Tiere auch genau, wer an der Leine oder am Strick hängt und wenn er neben meinem Spanier herjoggen muss, weil er ihm erlaubt, an der Hand zu traben, ist das sein Problem, denn bei mir macht mein Pferd das nicht.

Ich bin nicht eifersüchtig, wenn er unsere Bommeline beim gemeinsamen Fernsehen im Arm hält und ihr den Bauch krabbelt, denn er ist auch nicht eifersüchtig, wenn ich die Hunde zuerst begrüsse, bevor ich ihm Hallo sage ... manchmal, wenn ich ihn dann küssen möchte, treffen wir beide auf eine Hundeschnauze, die sich dazwischenschiebt und ich bin trotzdem dankbar dafür, dass er darüber lachen kann.

Meinen Mann stören die Hundehaare auf dem Teppich nicht und weil sie mich aber irgendwann doch stören, staubsauge ich eben und ich fühle mich trotzdem nicht als Putze, denn ich tue das nicht für meinen Mann und nicht für die Hunde, sondern für mich ... Mann und Hunde fühlen sich auch noch wohl, wenn sich in der Küche Sanddünen bilden. Wenn ich also putze, fühle ich mich nicht als Opfer, sondern als Herrin über Staub und Schmutz, den ich besiegen konnte ... zumindest für die nächsten 10 Minuten, bis Mann und Hunde von draußen reinkommen.

In unserer Ehe bin aber auch ich diejenige, die dafür sorgt, dass die Hunde pünktlich gefüttert werden und meistens fülle ich auch den Wassereimer, denn mein Mann kippt lediglich das Restwasser aus und lässt neues Wasser einlaufen und auf die Idee, den Eimer mit einem Lappen auszuwischen, kommt er nicht – aber warum sollte er das auch tun? Er weiß, dass ich das mache. Wäre ich für ein paar Tage weg, würde er diese Pflichten ganz sicher gewissenhaft übernehmen, aber solange ich da bin, verlässt er sich da ganz auf mich und trotzdem fühle ich mich auch in dieser Beziehung nicht als Opfer, denn wir lieben unsere Tiere im gleichen Maß und jeder tut das, was er sich als Aufgabe aussuchte und das tun wir eben auch gern für unsere Tiere.

Ich könnte nicht mit einem Mann zusammenleben, der den Hund aus der Küche und aus dem Schlafzimmer aussperrt, aber ich kann gut mit einem Mann leben, der dem Hund mehr Aufmerksamkeit schenkt, als mir, denn daran messe ich seine Liebe zu mir nicht, weil ich weiß, dass ich genauso handle wie er und ihn trotzdem liebe. Du liebe Debbie erwartest aber von Deinem Mann, dass Du für ihn an erster Stelle stehst und dass er Dir immer mehr Aufmerksamkeit schenkt, als dem Hund und Du misst seine Liebe daran oder glaubst, dass er Dir Liebe entzieht, die er dann dem Hund gibt.

Ich glaube, dass sich die ganze Sache gar nicht so hochgeschaukelt hätte, wenn Du dieses Gefühl nicht in Deinen Fokus gestellt hättest, aber ich denke auch, das Deine Einstellung zum Hund eben eine ganz andere ist, als die, welche Dein Mann zum Hund hat und darum würde es Dich immer stören, wenn der Hund in der Küche wäre und Deinen Mann würde es immer stören, wenn der Hund nicht in die Küche dürfte.

Bitte missversteh mich nicht – ich kritisiere Deine Einstellung keinesfalls, aber wenn Du erwartest, dass Dein Mann seine Einstellung ändert, damit Du Deine behalten kannst, wird das nie ein ausbalanciertes Miteinander, sondern immer ein Kräftemessen und das hat genau damit begonnen, dass Dein Mann Dir deutlich machte, dass er sich nicht unterjochen lässt. Dass er dazu den Hund zum Instrument machte, war dem Tier gegenüber nicht fair – vor allem weil man einen Welpen mit zweistündigen Wanderungen maßlos überfordert, denn hier gilt 5 Minuten pro Lebensmonat -, aber die Art und Weise, wie Du ihm Dein Wissen aufoktroyiertest, empfand er vermutlich ebenfalls als Machtspiel, das er verloren hätte, wenn er darauf eingegangen wäre ... also machte er eben das Gegenteil von dem, was Du wolltest.

Wenn ich Dir nun einen Rat geben sollte, dann wäre es wohl der, Dir Deiner Lebensvorstellung klar zu werden und Dir einen Partner zu suchen, der mit ihr weitgehend übereinstimmt, denn so werden nur gangbare Kompromisse gefordert und keine Verbiegung eines Individuums bis es in einen vorgefertigten Rahmen passt. Allerdings würde ich Dir wohl auch eher von einem Hund abraten, denn der bringt immer Anstrengungen mit, die Dich schnell überfordern könnten und wenn Du dann noch einen Partner hast, dem ein gepflegtes Heim ebenso wichtig ist, wie Dir, dann fühlst Du Dich garantiert schnell wieder als Putze.

So löblich ich es finde, dass Du Dich so intensiv informiertest und in die Hundeerziehung viel Zeit stecktest, so wenig klingt das, wenn Du davon erzählst, nach Spaß für Dich. Aber genau darum geht es eigentlich: Dass Dir Dein Hund Freude bringt, denn dann würde es Dir auch leicht fallen, über die Anstrengungen, die er ebenfalls mit sich bringt, hinwegzusehen und Du würdest Dich nicht als Putze fühlen, sondern die Arbeit um den Hund eben als Begleiterscheinung, die ein Hund mit sich bringt, akzeptieren können.

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@ Sabine mit Elvis und der Bommeline ... und Müsli, Anka, Joe und Lieschen für immer im Herzen

Danke für den langen verständlichen Text :) Genau das meine ich auch.

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@ kamiko

ich habe 2 Jobs und habe in den 3 Wochen wo er arbeitlos war , täglich 16 std gearbeitet. Auch jetzt habe ich 2 Jobs, das eine von zuhause und das andere wo ich mir die Zeit einteilen kann. Er hat einen 8 std bzw 12 std Job. Ich weiss das durchaus, und deswegen habe ich abends versucht es ihm so komfortabel wie nur möglich zu machen. Das Gemeckere hat angefangen nachdem ich gesehen habe dass sich nichts ändert trotz zahlreicher Gespräche und er sehr wohl Zeit hat mit dem Hund 2 std morgens und 2 std abends Gassi zu gehen. Ich habe ihm mal vorgeschlagen, dass ich das mit Gassi gehen morgens oder abends mache und er soll sich lieber ausruhen und schlafen, aber das hat er abgelehnt. Er ist den letzten 3 Wochen bin ich ja , ich gebs zu, unerträglich geworden, aber glaub mir ich habe davor alles getan dass es den beiden und uns gut geht. :(

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@Leokuss

ich danke dir sehr herzlich für deine grandiose Mühe und Zeit die du dir für mich und mein Problem genommen hast, wowww, danke ...

Du hast in vielen dingen absolut Recht.

aber du wenigstens versuchst wenigstens deinen Mann zu küssen auch wenn der Hund zwischen euch liegt, glaube mir mein Mann hat mich in 1 jahr nie soviel gestreichelt wie den Hund in 3 Monaten, das ist keine Eifersucht sondern ich stelle fest dass er es schon kann wenn er möchte. du bemühst dich um deinen Mann, zeigst ihm dass deine Tiere wichtig sind er dir aber auch, und genau das ist es was ich vermisse :(

Ich habe ihm immer gesagt ich erwarte nicht dass er sich verändert sondern wieder nur der aufmerksame Mann den ich geheiratet habe :(

Als du deinen Mann kennengelernt hast hattest du bereits Tiere und ihr hattet einen gewissen Rhythmus, da muss sich ein neuer Partner anpassen. Aber wir haben keine Tiere gehabt und von Anfang an klare Absprachen getroffen( wirklich nur wenige) an die er sich aber nicht mehr gehalten hat.

Küche und Schlafzimmer ist tabu, kein Schimpfen neben dem Hund, Tagesablauf gemeinsam planen und sich unterstützen. Hund fördern durch Welpenschule und Trainings, das waren meine Wünsche. Aber ihr habt sicher Recht, ich werde meinen Beitrag auch geleistet haben.

Und das was du alles schreibst da geb ich dir absolut Recht, ich denke auch dass einiges zum Schluss nur noch eine Trotzreaktion war. :((

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Originalbeitrag

... aber glaub mir ich habe davor alles getan dass es den beiden und uns gut geht. :(

:knuddel

Ja hast du. Vielleicht bist du dadurch aber nicht mehr dieselbe Frau, die er geheiratet hat, weil ja auch vieles in und an dir nagt, seitdem die Tiere da sind.

Egal ob Kinder oder Welpen/Tiere dazukommen.

Wenn sich bei Zweien etwas Hochsoziales dazwischen schiebt, bzw. dazukommt veraendern sich IMMER alle Beziehungen zwischen den Beteiligten zueinander.

Wenn du alles nur Zuliebe deines Partners machst, verlierst du dich selbst. Das ist das, was du jetzt spuerst als Ausgenutzt-worden-sein :knuddel

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Ich habe es gemacht weil ich es wollte und ich die Kleinen liebe. Nicht um meinem Mann zu gefallen. Ich habe es gemacht weil in einer Beziehung jeder seinen Part an aufgaben und Verantwortung hat. Und mein Problem ist dass mein Mann seinen Verantwortungen nicht nachgekommen ist, so empfinde ich es. Sondern beruhigt war weil er wusste macht er es nicht mach ich es sowieso. Versteht mich nicht falsch, ich habe das alles nicht gemacht damit mein Mann glücklich ist, sondern weil es der allg Verantwortung einer intakten Verbindung entspricht Verantwortung zu ubernehmen und sich Tagesablauf gemeinsam einzuteilen und auch deren Aufgaben

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@leokuss @federica

wenn ich jetzt mal ganz polemisch werde und es mal auf die Spitze treibe bedeutet es,

dass wenn ich gerne eine saubere Wohnung habe und ich mich nicht von Hund, Katz und Kanickel beim Sex beobachten lassen will, bin ich nicht tierlieb oder Tierliebhaber zweiter Klasse?

Zugegeben sehr spitz formuliert, aber stellenweise liest es sich so.

Ich denke es ist auch ein Unterschied, ob man vorher Tiere hat und die Art wie man seine Liebe zu den Tieren auslebt klar kommuniziert, oder sich gemeinsam für ein Tier entscheidet und dann einer auf der Strecke bleibt.

Dein Beitrag Leokuss finde ich trotzdem gut und bei vielem sind wir sicher nicht so weit auseinander, aber dennoch sehe ich da eine andere Grundbasis der Situation.

Grüße

Ollie

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