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Hundeforum Der Hund
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Ab wann Schmerzmittel geben?

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Dass meine Hündin langsam alt wird ist nun nicht mehr zu übersehen, Augen und Ohren waren schon mal besser und auch sonst ist alles langsamer geworden.

Dass da auch die Knochen nicht mehr so können gehört dazu. Es plagt sie eine Arthrose in der Schulter. In der sehr akuten Phase gab es auch schon Kurweise Schmerzmittel. Wenn es nicht so arg ist gibt es erstmal Teufelskralle als Kur.

Zusätzlich gibt es die gängigen Futterzusätze für Gelenke.

In den nächsten Wochen werde ich ihr einen Blutegel beim Doc spendieren statt der Impfe (ich denke mit 14 1/2 wurde sie genug geimpft, da reicht jetzt alle 3 Jahre Tollwut).

Nun sind wir an einen Punkt wo dauermedikamentation mit Schmerzmitteln im Raum steht.

Und da bin ich noch unsicher. Nach dem Aufstehen humpelt sie, dann läuft sie sich ein. Wenn es etwas schneller geht wird es wieder unrund und im schnelleren Schritt und wenn's zuviel war humpelt sie auch.

Sie bleibt inzwischen angeleint, weil sie am Anfang der "Runde" los rennen will oder sich gleich nen Stock holt zum toben. Nach 10min hat sie dann ihr Pulver verschossen und lahmt. Ruhig klappt es auch ne Stunde (gut die Strecke ist jetzt nicht so weit weil wir gaaaanz langsam laufen).

Setzt ich sie auf Schmerzmittel "tobt" sie unbegrenzt, schont sich gar nicht. Und da sie kein Einzelhund ist, kann und will ich sie nicht trennen, damit sie nicht übertreibt.

Sie leidet ohne Schmerzmittel halt auch nicht wirklich (zumindest nicht so dass man was merkt zu Hause).

Das doofe ist halt auch, dass bei meinem letzten Rüden nach 2 Jahren Schmerzmittel die Nieren versagten. Allerdings war er auch schon 14 und hatte ein langes leben und bei ihm stand es außer Frage Schmerzmittel zu geben, da es ohne gar nicht ging.

Aber ich nehm ja auch nicht permanent Schmerzmittel nur weil mein Knie spinnt. Bei Tieren greift man ja manchmal recht schnell dazu. Da frage ich mich, ob das Sinn macht. Leiden will man sein Tier ja auch nicht lassen.

Ich bin da echt hin und her gerissen was besser ist. Eben weil es nicht so eindeutig ist, wie es bei den anderen war.

Ab wann würdet ihr Schmerzmittel dauerhaft geben?

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Ich persönlich würde jetzt dauerhaft Schmerzmittel geben - die Entscheidung zwischen Pest oder Cholera ist nie einfach. :no:

Lieber ein höheres Risiko von wegen Nebenwirkungen, dafür aber mehr Lebensqualität. So sehe ich das.

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Originalbeitrag

Hunde vertragen keine Schmerzmittel die in der Regel für Menschen sind!!!

Mein TA gibt mir immer NOVALGIN,habe es gerade gegen starke Magenschmerzen flüssig mit Spritze ins Maul verabreicht-nicht immer leicht bei meinem,will beißen wenn er die Spritze auch nur sieht. =):winken: LG.wilkay.

Dass meine Hündin langsam alt wird ist nun nicht mehr zu übersehen, Augen und Ohren waren schon mal besser und auch sonst ist alles langsamer geworden.

Dass da auch die Knochen nicht mehr so können gehört dazu. Es plagt sie eine Arthrose in der Schulter. In der sehr akuten Phase gab es auch schon Kurweise Schmerzmittel. Wenn es nicht so arg ist gibt es erstmal Teufelskralle als Kur.

Zusätzlich gibt es die gängigen Futterzusätze für Gelenke.

In den nächsten Wochen werde ich ihr einen Blutegel beim Doc spendieren statt der Impfe (ich denke mit 14 1/2 wurde sie genug geimpft, da reicht jetzt alle 3 Jahre Tollwut).

Nun sind wir an einen Punkt wo dauermedikamentation mit Schmerzmitteln im Raum steht.

Und da bin ich noch unsicher. Nach dem Aufstehen humpelt sie, dann läuft sie sich ein. Wenn es etwas schneller geht wird es wieder unrund und im schnelleren Schritt und wenn's zuviel war humpelt sie auch.

Sie bleibt inzwischen angeleint, weil sie am Anfang der "Runde" los rennen will oder sich gleich nen Stock holt zum toben. Nach 10min hat sie dann ihr Pulver verschossen und lahmt. Ruhig klappt es auch ne Stunde (gut die Strecke ist jetzt nicht so weit weil wir gaaaanz langsam laufen).

Setzt ich sie auf Schmerzmittel "tobt" sie unbegrenzt, schont sich gar nicht. Und da sie kein Einzelhund ist, kann und will ich sie nicht trennen, damit sie nicht übertreibt.

Sie leidet ohne Schmerzmittel halt auch nicht wirklich (zumindest nicht so dass man was merkt zu Hause).

Das doofe ist halt auch, dass bei meinem letzten Rüden nach 2 Jahren Schmerzmittel die Nieren versagten. Allerdings war er auch schon 14 und hatte ein langes leben und bei ihm stand es außer Frage Schmerzmittel zu geben, da es ohne gar nicht ging.

Aber ich nehm ja auch nicht permanent Schmerzmittel nur weil mein Knie spinnt. Bei Tieren greift man ja manchmal recht schnell dazu. Da frage ich mich, ob das Sinn macht. Leiden will man sein Tier ja auch nicht lassen.

Ich bin da echt hin und her gerissen was besser ist. Eben weil es nicht so eindeutig ist, wie es bei den anderen war.

Ab wann würdet ihr Schmerzmittel dauerhaft geben?

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Ich seh das auch wie Hilde.

Bei meiner letzten Huendin, die 17.5 Jahre wurde hab ich die letzten 3 Jahre Schmerzmittel dauerhaft gegeben.

Sie lebte zwar nicht im Rudel, wo sie dann ab und an doch nochmal sportlich mitmischen wollte, sondern als Einzelhund.

Sie war aber immer gerne ueberall dabei, liebte es rauszugehen und ihre Freunde zu treffen.

Ohne Schmerzmittel war das gar nicht mehr moeglich.

Sie war aber so lebenslustig, froehlich, dass ich sie medikamentoes behandelt habe, um ihre psychische Lebensqualitaet aufrecht erhalten zu koennen.

Irgendwann geht es nur noch um Pest oder Cholera. :(

Da entscheid ich mich dann fuer das, was den Hund gluecklich macht und in seiner psychischen Lebensqualitaet deutlich staerkt.

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Ich würde auch dauerhaft Schmerzmittel geben.

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Ich würde auch Schmerzmittel geben, und natürlich die niedrigst mögliche, noch wirksame Dosierung suchen. Es geht ja auch darum, Komplikationen aufgrund von Schonhaltungen durch Schmerzen zu vermeiden.

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Was sollen dauerhafte Schmerzmittelgaben noch groß kaputtmachen in Relation zu dem Nutzen (Lebensqualität), den sie bringen?

Abgesehen davon, daß man mit einer rechtzeitigen Gabe auch dem Schmerzgedächnis ein Schnippchen schlägt, mit entsprechendem Magenschutz (Slippery Elm z.B.) und Rücksprache mit TA spricht nix dagegen.

Meine alten Fellnasen hatten am Ende ihrer irdischen Zeit allesamt von Schmerzmitteln mehr profitiert als Schaden gehabt.

so weit

Maico

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Schwierige Entscheidung..

Schmerzmittel haben ja auch Nebenwirkungen die man als Mensch vll nicht unbedingt sieht...

Die Arthroseschmerzen sind weg, aber vll hat Hund dann durch die Medikamentenabhängigkeit DauerKopfweh, Übelkeit oder andere Beschwerden die man ihm aber nicht ansieht ?

Ich bin da immer eher vorsichtig und würde es vll erst mal kurweise probieren.

vll auch erstmal mit was aus der Naturheilkunde, zB Dexboron

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Wilkay, natürlich waren und werden es Schmerzmittel vom Tierarzt ;) ich bin ja nicht so bei kleinen Wehwehchen die man selbst behandeln kann, aber bei sowas geh ich zum Tierarzt und lass es abklären und hole vernünftige Meds.

Diese Magenschoner verträgt sie allesamt nicht, damit wird alles nach außen befördert. Die Schmerzmittel pur hat sie allerdings vertragen.

Ich denke aber ihr habt recht, sie hat ein Alter wo die Nebenwirkungen zwar nicht egal sind, aber wenn in 2 Jahren Leber oder Nieren kaputt sind, dann ist sie über 16Jahre geworden und das wäre an sich ja schon ein super Alter!

(Also Püppie wenn's das liest... 2Jahre musste noch machen :D .... Mindestens)

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Sandra, Kuren hatte sie schon. Nach dem Absetzen zeigt sich inzwischen das oben beschriebene Bild.

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