Jump to content
Hundeforum Der Hund
Piflo

Ab wann Schmerzmittel geben?

Empfohlene Beiträge

Ich sehe das anders.

Die üblichen Problemchen beim älter werden gehören dazu und schützen den Hund auch vor Überlastung, denn nur aufgrund von Schmerzmitteln in der Lage zu sein, herum zu rennen wie ein Jungspund... also ich lebe lieber mit ein paar altersbedingten Wehwehwechen und benehme mich eben nicht wie eine 18jaehrige.

Wenn es dauerhafter Schmerz waere oder eine gravierende Krankheit, nun gut. Aber es klingt ja eher danach, als wäre altersgerechte Bewegung durchaus möglich. Nun kenne ich deinen Hund ja nicht, ich spreche eher im Allgemeinen.

"Gesundspritzen" um jeden Preis muss nicht sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich wäre da auch vorsichtig

Du schreibst ja das sie sich einläuft und das sie noch gut mitläuft wenn sie ihr Pulver nicht verschießt

Solange es noch so ist würde ich ihr keine Dauerhaften Schmerzmittel geben

Wenn überhaupt am Anfang dann was Homöopathisches

Lg Birgit

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe es mit Luke auch so gemacht, dass ich ihm dauerhaft Schmerzmittel gegeben habe. Seine Lebensfreude ist dadurch auch wieder für lange Zeit zurück gekommen, das war so wunderbar ihn wieder rumtoben zu sehen...

Na ja, ich würde es jedenfalls wieder so machen. Hunde leben eh viel stärker im hier und jetzt als wir, und das sollten sie, meiner Meinung nach, so unbeschwert wie möglich tun dürfen. Eines Tages kommt die Zeit für den Abschied so oder so...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Schwierige Entscheidung..

Schmerzmittel haben ja auch Nebenwirkungen die man als Mensch vll nicht unbedingt sieht...

Die Arthroseschmerzen sind weg, aber vll hat Hund dann durch die Medikamentenabhängigkeit DauerKopfweh, Übelkeit oder andere Beschwerden die man ihm aber nicht ansieht ?

"Normale" Schmerzmittel verursachen keine "Abhängigkeit" ;)

Ich würde sie auch langsam auf eine möglichst geringe Dosis einstellen, in dem Alter geht Qualität eindeutig über Quantität!

Probkleme wie Übelkeit etc. würdest Du Deinem Hund sicher anmerken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn das mit dem Egel gut funktioniert, würde ich es dauerhaft anwenden. Die Behandlung verursacht weniger negative Nebenwirkungen als Schmerzmittel. Allerdings solltest Du dann sofort die Medis absetzen, sofern Du gerade welche gibst, denn sonst beißen die Viecher nicht.

Gruß Gaby

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

Setzt ich sie auf Schmerzmittel "tobt" sie unbegrenzt, schont sich gar nicht. Und da sie kein Einzelhund ist, kann und will ich sie nicht trennen, damit sie nicht übertreibt.

Was mir dazu spontan einfällt:

- wozu soll sie sich schonen?

- vielleicht ist das "ohne-Schmerzmittel-Schonen" gar kein Schonen sondern einfach eine Reaktion auf starke Schmerzen.

Ich bin jetzt kein Fachmann und habe noch nie einen Hund so lange haben dürfen, aber ich würde die schmerzfreie Lebensfreude ganz klar in den Vordergrund stellen und mich darüber freuen, dass ich in der Lage bin, meiner Seniorennase dies zu ermöglichen.

Gruß

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich würde auch erstmal abwarten was die Blutegeltherapie bringt (wobei einer etwas wenig ist, aber ok). Manch ein Hund mit dieser Problematik kann danach bis zu 6 Monate schmerzfrei werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

- vielleicht ist das "ohne-Schmerzmittel-Schonen" gar kein Schonen sondern einfach eine Reaktion auf starke Schmerzen.

Da sie sich ohne Schmerzmittel nicht "schont", ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus zu gehen, dass das Schonen eine Reaktion auf Schmerzen ist.

Natürlich tut im Alter das ein oder andere weh und natürlich soll ein Hund sich in diesem Alter auch nicht überlasten.

Aber nur weil Schmerz "natürlich" ist, heißt es ja nicht, dass der Hund damit leben muß (in dem Maße, dass er sich auffallend schont), Menschen würden auch versuchen etwas zu Unternehmen (Laufen mit Gehhilfe, reduzierte Bewegung z.B.), die wenigsten sagen "Nun ja, wenn das Knie so sehr weh tut, dann ist es eben das Alter, da muß man eben mit leben..."

Man sollte Medis auf eine vernünftige Dosis einstellen. Ein Hund muß nicht 100 % schmerzfrei sein (und sich in der Folge völlig überbelasten) aber er kann schmerzarm gehalten werden. Was die Lebensqualität um ein sehr hohes Maß erhöht.......

Ein Versuch mit Blutegel-Therapie ist sicher nicht falsch, sollte man vorher einmal durchziehen.

Aber wenn das nicht den erhofften Erfolg hat, eben auch einen Schritt weiter gehen......

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also erstma danke für die vielen Anregungen.

Manchmal schreibe ich etwas "leger", dass darf man dann nicht so eng auslegen. Als ich schrieb sie bekommt einen Blutegel bedeutet das, dass ich mit ihr zu unserem TA fahre. Die haben eine große Praxis mit verschiedenen Spezialisten und einer bietet eben die Blutegeltherapie an. Bevor ich das selber mache wollt ich mir doch mal zeigen lassen wie es geht (und ob es überhaupt noch sinnvoll ist). Ich weiß also gar nicht genau wie viel da ran gesetzt wird.

In den nächsten Tagen steht eh der jährliche Alterscheck an mit entsprechendem Blutbild. Da werde ich das nochmal zur Sprache bringen.

Sicher ist, irgendwas muß ich machen, denn auf diesen Stand scheint sie schmerzen zu haben. Nicht permanent aber regelmäßig.

Heute ist sie oft vorne weg gerutscht, dass ist passiert scheinbar weil sie versucht das Gelenk steif zu lassen, sie kann es abknicken macht es aber ungern nach dem Aufstehen, erst nach ein zwei Runden durch die Wohnung wird das Gangbild wieder gut.

Und ja, sie schont und humpelt ganz sicher weil sie schmerzen hat, sie kann das Bein ja bewegen. Somit gibt es außer Schmerzen kein Grund.

Nur ist bei ihr die Arthrose so schleichend voran geschritten, dass ich den Punkt schwer finde zu sagen ab jetzt ist´s ein echter Verlust der Lebensqualität.

Vor allem, weil es vorher eher "schübe" waren, war die Entzündung raus ging es wieder.

Regelmäßige, kontinuierliche Bewegung, Muskelaufbau bzw. Erhalt, Futterzusätze, Schmerzmittelkuren für ganz schlimme Zeiten waren bisher unser Weg.

Ich habe sie heute verstärkt beobachtet und ich denke schon, dass es es ihr was nimmt.

An Medis bekommt sie zur Zeit nur ihre Pipitabletten in ganz geringer Dosis, ansonsten brauchte sie bisher nix.

Argh... mir fällt ein dass sie Frontline drauf hat, da sie sich im Wald letztens wieder Flöhe eingefangen hat. Das wird wohl erstmal nichts mit den Blutegeln... :(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag
Originalbeitrag

Die Arthroseschmerzen sind weg, aber vll hat Hund dann durch die Medikamentenabhängigkeit DauerKopfweh, Übelkeit oder andere Beschwerden die man ihm aber nicht ansieht ?

"Normale" Schmerzmittel verursachen keine "Abhängigkeit" ;)

Ich würde sie auch langsam auf eine möglichst geringe Dosis einstellen, in dem Alter geht Qualität eindeutig über Quantität!

Probkleme wie Übelkeit etc. würdest Du Deinem Hund sicher anmerken.

Sorry mir ist kein anderes Wort eingefallen. Tier oder Mensch ?

Als Mensch gerät man aber oft in einem Kreislauf...

Ich kenne jemanden der jahrelang jeden Tag Thomapyrin gg Kopfweh genommen hat.

Iwann hat er von den Tabletten selbst Kopfweh bekommen, ebenso wenn er sie weggelassen hat....

Beim Tier hat man da zwar die Kontrolle drüber, aber ich seh einfach die Gefahr, dass ein Tier halt nicht reden kann...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...