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Hundeforum Der Hund
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Ab wann Schmerzmittel geben?

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14.5 Jahre ist ein sehr hohes Alter für einen Hund. Unser ältester wurde knapp 18 Jahre, hatte aber mit 15 mal einen Herzinfarkt. Von da an bekam er Herzmittel und Medikamente zur besseren Durchblutung.

Meine letzte heiß geliebte Hündin Tapsy haben wir *erlöst* als die Schmerzen anfingen und sie von einem Tag am anderen nicht mehr auftreten konnte. Sie war 1,5 Jahre davor an einem bösartigen Fibrosarkom erkrankt, ein faustgroßer Höcker bildete sich binnen kürzester Zeit im Nacken. Unser TA hat sofort operiert, machte uns aber wenig Hoffnung als der pathologische Befund kam, da ein Fibrosarkom so gut wie unheilbar ist, Matastasen streut und in 98 % der Fälle wieder kommt. Nach 5 Monaten war es dann soweit dass links und rechts der Narbe wieder der Höcker wuchs. Sie spielte und lief wie eine junge, fraß normal und bis auf den immer größer werdenden Höcker störte sie nichts. Wir hofften erst auf eine Narbenwucherung aber der Tumor war wieder da. Der TA meinte er würde es verstehn wenn wir sie erlösen wollen, da irgendwann die ganze Haut um den Tumor aufplatzt, würde sich aber bereiterklären nochmal zu operieren wenn wirs nochmal versuchen wollten. OP verlief gut und wir brachten sie noch im schlafenden Zustand sofort nach der OP nach Hause. Narbenheilung verlief etwas schwierig da die erste OP-Narbe herausgeschnitten werden musste und sich die Haut nicht unbegrenzt spannen ließ, aber schon am Tag nach der OP lief sie wieder in den Garten und legte sich auf ihre Lieblingsplatzerl. Im Forum hatten wir von der Eiweiß-Quarkdiät gelesen, Leinöl besorgt aber sie verweigerte dieses Mittel und zwingen wollte ich sie nicht.

Es kam wie es kommen musste, nach 6 Monaten konnte man den wachsenden Knoten wieder sehn und als er dann auf einen Nerv gedrückt hat, daß sie den ganzen Vormittag nicht mehr von ihrem Platz hochkam, habe ich schweren Herzens den TA ersuchst sie bei uns zuhause im Kreise ihrer Liebsten zu erlösen. Wir waren es ihr schuldig sie nicht leiden zu lassen und sie *gehn zu lassen* denn vergessen werden wir sie nie <3

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Originalbeitrag

Hast Du es mal mit Superflex 3 probiert? Das bekommen meine vorsorglich immer mal wieder kurweise. Es gab hier einen Beitrag, muss mal suchen.

Gruß Gaby

Das Mittel nicht, aber die selben Wirkstoffe hoch dosiert. Ich weiß nicht, ob ich nur mit dem Superflex mehr erreiche. Bleibt bei ihr immer das Risiko, da sie nicht jedes Mittel verträgt. Da ist sie nen bisschen heikel.

I_am59: sowas ist immer unschön und ich bin recht froh, dass es "nur" Arthrose. Leinöl frisst sie und bekommt sie auch schon.

Eine Zeit lang habe ich Getreidefrei gefüttert, soll ja auch gut bei Gelnkgeschichten sein, das verträgt sie komischerweise auch nicht.

Ich erwarte aber auch keine Wunder mehr über Futter und Ergänzungsmittel. Letztlich konnten wir so einige Jahre ganz gut überbrücken.

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Dann laßt uns uns einfach freuen über jeden Tag,an dem unsere alternden Schätzchen noch bei uns sind - und hoffen,daß wir den "richtigen" Zeitpunkt erkennen...und in der Zwischenzeit gibt`s bei uns jedenfalls dann auch die nötigen hilfreichen Medikamente.

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Hallo,

hast Du eine(n) Hundephysiotherapeut(in) in der Nähe. Das wäre auch mal einen Versuch über ca. 2 Monate Anwendung wert, um auszuprobieren, ob es Deiner Hündin gut tut.

Ich leide ja unter chronischen Rückenbeschwerden, muss immer wieder Schmerzmittel nehmen und habe nach einigem Rumprobieren für mich herausgefunden, dass mir manuelle Therapie sehr gut hilft und mich für Wochen schmerzfrei macht.

Die Blutegeltherapie ist ein guter Ansatz, habe auch schon von betroffenen Hundehaltern gehört, dass das gut geholfen hat.

Liebe Grüße

Cony

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so lange Schmerzmittel helfen und auch angenommen werden ist es immer eine gute Alternative. Bei unserer Tapsy war es ein ständiger Kampf, wie verpacken wir die Tabl. und mogeln sie ihr unter ohne dass sie sofort spukt und garnichts mehr annimmt. Nach den OP´s mußte sie ja täglich Tabletten kriegen und die haben wir kurz mit schwarzer Schoki überzogen bzw. mal in geschmolzener gewälzt, dann kleine Stückchen und sie hats gottseidank nie gemerkt.

Über chronische Rückenschmerzen kann ich selbst ein Lied singen (seit über 28 Jahren) Schmerzmittel helfen nur kurzzeitig und auch Pysiotherapie hilft nicht mehr wenn mal die Bandscheiben und die Wirbel selbst deformiert sind (leider).

Den *richtigen* Zeitpunkt zu finden um unsere Lieben gehn zu lassen ist schwer, aber wenn man zum Wohle des Hundes entscheidet denk ich trifft man den Zeitpunkt doch ziemlich gut.

Ich wünsche trotzdem allen Oldies noch ein schönes Leben im Kreise ihrer Liebsten.

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Hallo,

ich kann Deine Vorbehalte sehr gut verstehen, denn wir haben ein ähnliches Problem mit Dago(fast 15). Im letzten Jahr hatte er Schmerzen, mit Schmerzmitteln kam er irgendwie nicht so gut in Gang und wir versuchten es mit Prednisolon. Einstiegsdosis 10 mg, danach sind wir auf 5 mg heruntergegangen und damit läuft Dago super.

Neben dem Prednisolon bekommt er noch von Canina Petvital Arthrose Tabletten.Für DAgo ist diese kleine Cortisondosis besser als jedes Schmerzittel

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Mir lässt das ja keine Ruhe, ... schließlich schläft mein Hund in Sammys Bett. Ich würde nach reiflicher Überlegung generell von einer Amputation absehen.

Ich weiß aus der Humanmedizin, dass sehr oft nach einer Amputation sehr schlimme Phantomschmerzen entstehen können. Das sind nicht nur ein paar Patienten die das betrifft, sondern leider sehr viele. Gegen diese Phantomschmerzen kann nicht wirklich was getan werden, Schmerzmittel etc. wirken nicht, weil es den Schmerz (den Auslöser, den Körperteil) ja nicht wirklich gibt, und ein Schmerz an einem Körperteil welches nicht mehr am Körper ist, damit nicht ausgeschaltet werden kann.

Dann allerdings sehe ich das Problem, wenn das Bein amputiert würde, würde Sammy unter Umständen nicht mehr erkennbar anzeigen dass er Schmerzen hat. Durch das fehlen des Beines würde er z.B. nicht mehr humpeln. Man würde vielleicht denken mit dem Hund ist alles ok, aber in Wirklichkeit hat er Schmerzen. (Nicht jeder Hund gibt Schmerzlaute von sich)

Das ist so eine scheiß Situation in der ihr da steckt, es tut mir so leid.

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@Arachne

Du hast Dich bestimmt im Thema geirrt und wolltest hierzu schreiben: http://www.polar-chat.de/topic_106500.html

LG Heike

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Oh je, ja stimmt, falsches Thema, kann das vielleicht bitte ein Mod verschieben? Das wäre sehr lieb.

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Ich würde nicht lange überlegen sondern dauerhaft Schmerzmedies geben.

Klar haben die Nebenwirkungen auf Organe und co.

Das mag nun hart klingen, aber dein Hund ist 14,5 Jahre alt - da ist es recht unwahrscheinlich das die Schmerzmittel die Organe so stark schädigen das dein Hund irgendwann deswegen gehen muss .... und selbst wenn ....

ich bin da der Auffassung ... lieber 6 Monate weniger, aber dafür die Zeit davor GUT gelebt.

Gero (13,5 Jahre) bekommt seit ein paar Wochen nun auch als Dauermedikation Cortison (neben dem Herzmedi und den Entwässerungspillchen die er schon seit Jahren bekommt).

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