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Hundeforum Der Hund
Mark

Hunde und Kinder - Ungewöhnliches

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Es gibt sie noch, diese positiven Momente, die einem ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit geben. So auch gestern, als ich im Wald mit meinen beiden ein wenig mit dem Ball gespielt habe und dabei erst gar nicht erkannt hatte, dass eine Familie mit zwei Kindern (ca. 4 oder 5 Jahre alt) in unmittelbarer Nähe wohl schon eine ganze Weile stand.

Dann plötzlich kam die "kleine" zu mir und fragte mich, ob sie denn auch mal den Ball werfen dürfe. "Aber klar" so meine Antwort. Ball spielen wird ja nie langweilig und so verbrachte die "Kleine" eine gute halbe Stunde mit meinem "Großen" ball werfend und stellte mal so nebenbei folgendes fest: "Boahh, der hat aber große Zähne". Dazu muss man sagen, dass die beiden sich quasi Auge in Auge gegenüberstehen konnten, da sie kaum größer als Raspu war.

Die Eltern hatten einen riesen Spaß und es kam wie es kommen musste: Zum Abschluss die direkte Frage an die Eltern: "Können wir auch so einen kaufen?".

Ein Lichtblick, der einem viel zu selten, insbesondere mit einem riesigen, schwarzen Hund begegnet. Ich fand es toll und alle Beteiligten haben, wenn auch unbewusst, von dieser halben Stunde profitiert. Das kleine Kind, dass die schon positive Beziehung zu Hunden weiter gefestigt hat, mein Großer, der mal wieder entdeckt hat, wie schön das Spiel mit Kindern sein kann und ich selbst, der mal nichts machen brauchte :)

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Das klingt doch mal richtig klasse! Solche Familienbegegnungen wünsche ich allen mit dunklen, großen Hunden. Hatte früher auch einen...

Jetzt habe ich einen großen Blonden, dessen Rasse kaum jemand kennt und den keiner ernst nimmt. Dem viele im Vorbeigehen einfach über den Kopf streichen, der vor den Geschäften agbelegt blöd angelabert wird, schön mit vorgebeugtem Oberkörper. Manchmal denke ich, wenn Ihr wüsstet, was da liegt/geht... Aber wehe, er würde dann mal knurren...

Bärenkind hat auf einem 40sten Geburtstag letztes Jahr einmal mit Geräusch die Zähne und den Kindern damit die Grenzen gezeigt. Leider war das offensichtlich nötig, damit sie verstanden haben, daß ein Hund nicht endlos spielen mag.

Ich habe nicht genug aufgepaßt und ziehe mir den Schuh auch an. Es war MEIN Fehler und hätte nicht so weit kommen müssen, denn sie haben ihn genervt. Er wollte nach vielem Spielen seine Ruhe und hat sie so verwarnt. Ich hab einen Schreck bekommen und die Kröten auch. Seither sind zumindest die, die dabei waren, etwas vorsichtiger geworden und begegnen dem Tier mit dem nötigen Respekt.

Leider ist durch diese Unachtsamkeit meinerseits sein Verhältnis zu Kindern nicht mehr so, wie ich es mühsam aufgebaut hatte. Als Welpe und Junghund sollte er oft unter meiner Aufsicht mit den Nachbarskindern spielen. Dadurch war er toll auf Kinder geprägt. Das ist jetzt zunichte. Hab mich sehr über mich selbst geärgert und bin inzwischen noch wachsamer, wenn Kinder zugegen sind!

Bärenkind gibt seinen Ball nicht an Kinder ab. Raspu offensichtlich schon? Hast Du das geübt, gibst Du den Aus-Befehl oder macht er das automatisch?

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Boomer hat irgendwie ein gespaltenes Verhältnis zu Kindern:

Wenn sie rumrennen und rumschreien, kriegt er die Krise und bellt sie aus.

Auch zankende Kinder mag er nicht.

Hab ich aber den Ball dabei, wird er lammfromm, er gibt den Ball freiwillig aus und lässt ihn sich von Kindern werfen.

Ich bin allerdings immer auf der Hut und würde ihn nicht mal ne Sekunde unbeobachtet mit Kindern lassen!

Shelly ist zu jedem freundlich.

Hatte auch mal ne Begegnung mit einem jungen Pärchen, mit einem süssen, blondgelockten Mädchen dabei.

Alle wollten sich sofort auf Boomer stürzen, und, wie Bärenkind beschrieb, natürlich schön von oben und vornübergebeugt!:o, weil Boomer so "knuddelig" aussieht.

Ich sagte dann, es wäre vielleicht besser, wenn die Kleine unsere Shelly (gross und schwarz!) streicheln würde.

Die Mutter riss das Mädel mit nem hysterischen Schrei weg, "Ne, von dem Schwarzen lass mal lieber die Finger, man weiss ja nie!"

Hab mich total geärgert, was der Mann dann auch bemerkte. Er kam dann langsam näher und streichelte unser "schwarzes Monster" und war ganz angetan.

Er munterte dann seine Tochter auf, doch auch mal näher zu kommen, aber durch die Überreaktion der Mutter war das Kind total eingeschüchtert und hat sich keinen Millimeter mehr bewegt!

Durch die Reaktion der Mutter wurde der kleinen Maus schon suggestiert: Grosse und schwarze Hunde sind ja soooo gefährlich!

Aber wie man an Mark`s Geschichte sieht, gibt es auch positive Hund-Kind Begegnungen, was einen dann wieder hoffen lässt!:P

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Vor kurzem brachte ich morgens meine Tochter zu Fuß mit Kenay zur Schule.Als wir beim Bäcker vorbeikommen steigt ein Großvater mit seinem Enkelkind aus dem Auto,sieht mich und sagt zu dem Kind:Pass auf,da kommt ein großer Hund und der beißt dich gleich!

Mir fiel die Kinnlade runter!!!

Ich habe dann den guten Mann gefragt,wie er seinem Enkel so einen Mist erzählen könnte,und das mein Hund nicht beißt!!

Hab ihm auch begreiflich gemacht das er seiner Enkelin Angst macht,und das sie dann vielleicht demnächst vor jedem Hund zittert.

Er war dann auch einsichtig und meinte dann:War dumm von mir,entschuldigung.

Aber bei soviel Unverstand geht mir echt der Hut hoch!!!

Mit Kenay war ich schon in der Klasse von meiner Ältesten,und die Kindergartengruppe von meiner jüngsten war auch schn bei uns.

Kenay freut sich bei Kindern einen Ast ab,legt sich auf den Rücken und lässt sich von allen kraulen,der Genießer.

Auch wenn wir im Wald spazierengehen und ich sehe das manche Kinder Angst haben,frage ich sie ob sie Kenay mal streicheln möchten.Hund ins Platz,und die Kinder kommen dann auch in sind total hin und weg.

Sowas finde ich dann wieder toll,ich freue mich dann auch jedes Mal...

Gruß

Birgit

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Ich freue mich immer wieder, wenn Kind und Tier so harmonisch miteinander umgehen. Ich liebe es meiner Tochter zu zusehen, wenn sie mit Amba spielt. Mit ihren 1,5 Jahren versucht sie die Hündin (die genauso groß ist) mit ernster Miene zu dressieren! Und klatscht dann Applaus wenn es klappt! Sehr süß!

Mark, ich finde es sehrschön, dass es immer noch Menschen gibt, die keine Vorurteile so großen Hunden gegenüber haben. Denn dein Großer sieht ja nicht aus wie ein Kuscheltier. Dickes LOB an die Eltern der Kinder! :respekt:

Finde ich echt prima!

Und an dich ein dickes Lob für diesen so braven Hund!!! Ist nicht selbstverständlich, dass Hunde mit Kindern in dem Alter so spielen!

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Hallo Mark,

das war wirklich eine schönes Erlebnis, das ihr da hattet.

Ist doch immer wieder nett zu lesen, dass es auch Menschen gibt, die ihre Kinder nicht überbehüten und immer und überall vor Hunden zurückhalten, sondern auch für nette Begegnungen sorgen. An dich auch das Lob, dass du das Kind mit einem Hund hast spielen lassen.

Es gibt ja auch genügend Hundebesitzer, die nichts und niemanden an ihren Hund lassen und sich dann wundern, dass er "komisch" wird Fremden gegenüber (egal ob Kinder oder Erwachsene).

Warum Menschen bei schwarzen Hunden meist ängstlicher reagieren als bei hellen Hunden - ich kann's nicht verstehen. Warum sollte ein Hund mit dunklem Fell aggressiver und angriffslustiger sein als einer mit hellem Fell? Wenn man welche direkt darauf anspricht, kommen die auch ins grübeln - aber irgendwie ist da so ein Gefühl - woher auch immer - wohl von anderen Menschen, die denen als Kind so'n Quatsch "eingetrichtert" haben.

Wir lassen auch unsere Nachbarkinder (5 und 7 Jahre) mit Tessa spielen und auch andere Kinder, wenn es sich mal ergibt, wobei wir dann aber auch dabei sind.

Ich habe nicht so sehr Angst, dass Tessa "was tut", sondern eher dass die Menschenkinder versuchen, was sich der Hund alles gefallen läßt (kneifen, am Ohr oder Schweif ziehen usw.)

Wir erklären den Kindern dann auch, wie sie Tessa bzw. Hunden begegenen sollen. - von vorne - nicht überbeugen - Hand entgegenstrecken und schnuppern lassen - unterm Ohr kraulen - nicht am Schweif anfassen - nicht kneifen oder sonstwie ärgern. Wenn dich (Kind) jemand kneift oder haut, dann kneifst und haust du auch zurück. Ein Hund kann nicht kneifen oder hauen mit einer Hand. Der hat nur seine Schnauze mit seinen Zähnen und die kann und wird er wohl benutzen, wenn du ihm weh tust ...

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Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Finde die Geschichte auch toll und finde, es müsste viel mehr solcher Eltern geben!

Tja, was soll ich dazu noch sagen? Die anderen haben glaube ich schon alles weitere gesagt.

Manchmal ist es ja sogar so, dass die Kinder gar nicht von den Hunden "gezwickt" werden, nein, auch wenn sie bloß von einem verspielten, stürmischen Hund aus Versehen umgerannt werden, ist die Hölle los: "So eine Bestie....", "Große Hunde sind alle böse..." usw. Da kann man doch nur den Kopf schütteln.

Ich wünsche mir noch viel mehr von solchen Eltern und werde auch meine Kinder später so erziehen!

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Also wir haben eine Colliehündin. Seit dem Film "Lassie" denkt jeder sofort wenn er einen Collie sieht, dass dieser ganz sicher ein typischer "Kinderhund" ist. Stimmt aber so nicht. Denn genau wie bei allen anderen Hunden auch, gibt es da natürlich Unterschiede.

Doch diese Meinung ist halt genauso typisch wie diese Angst vor großen schwarzen Hunden.....

Unsere Bekannten haben einen Labi-Schäferhundmix. Gehen wir zusammen spazieren traut sich an diesen großen schwarzen Hund niemand ran. Dabei ist gerade er derjenige der Kinder toll findet. Unsere Jule dagegen mag Kinder zwar auch, doch lässt sie sich noch lange nicht von allen streicheln und weicht dann zurück oder geht halt weg. Schon oft musste ich dann den Spruch hören: Das ist doch aber nicht normal für einen Collie.....

Alles Quatsch mit Soße - diese ganzen Vorurteile....

LG

Gabi

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Hallo Gabi,

Also wir haben eine Colliehündin. Seit dem Film "Lassie" denkt jeder sofort wenn er einen Collie sieht, dass dieser ganz sicher ein typischer "Kinderhund" ist.

also das stell ich mir auch sehr nervig vor... :(

Frag doch mal Anita (= Karl), die probiert gerade einem Collie (wenn ich das richtig verstanden habe) auf Hand-/Sichtzeichen das Zähne"zeigen" beizubringen... Vielleicht kann sie dir da Tipps geben ;) Dann denkt bestimmt keiner mehr, sie ist sooo lieb und ein typischer Kinderhund. :D

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Das ist ne klasse geschichte gibts auch nichts gegen einzu wenden, aber wenn die Familie wirklich den wunsch hegt so ein Tier zu kaufen und das ihr erster Hund ist würd ich dich bitten sie doch in fragen zur Rasse und erziehung und problemen zu informieren, den es passiert ja leider oft genung das so ein tier zu teuer, zu viel usw. wird und dann im Tierheim oder wieder beim Züchter landet!

Klär sie auf und dann wird das eine richtig tolle Geschichte mit denkbar guten Happy End

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