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Hundeforum Der Hund
amelia

Was ist das Besondere an der Handfütterung?

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Hab mal so eine grundsätzliche Frage....

Was bedeutet "Handfuetterung" und warum werden Hunde so versorgt?

Ich hab mal was von Bindungsstaerkung in diesem Zusammenhang gehört. ?..

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Für mich hat es bedeutet, Jala nur noch aus der Hand zu füttern (allerdings Trofu) und nur noch draußen.

Für mich war es eine Säule des Antijagdtrainings. Jala bekam dann Futter, wenn sie sich an mir orientiert hat, wenn nicht dann gab es auch nichts.

Dazu muss man sagen, dass sie sich zu Beginn während dem Spaziergang nicht einmal umgedreht hat....nun habe ich einen gut orientierten Hund.

Ich mache es immer noch, allerdings nicht mehr soo streng, d.h. Es gibt auch mal Futter zu Hause.

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Ich kenne das bei Hunden die sehr unsicher und misstrauisch sind, die werden aus der Hand gefüttert damit sie merken, dass von ihren Menschen nur das Beste kommt.

Für den Bindungsaufbau und die Erziehung ist es sicher auch hilfreich. Oder bei kranken Hunden, die nicht fressen wollen, wirkt es oft auch wahre Wunder, wenn das Futter von ihren Menschen aus der Hand kommt.

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Ich bin der Meinung, dass eine ausschließliche Handfütterung in den meisten Fällen nicht in Ordnung ist.

Gerade bei ängstlichen Hunden würde ich dafür sorgen, dass mindestens 60% der Tagesration Futter IN RUHE und OHNE Existenzängste aus dem Napf gefüttert werden soll. Das restliche Futter kann man ja ruhig über den Tag verteilt aus der Hand geben.

Ebenso bei allen anderen Hunden. Hier und da immer mal mit Futter zwischendurch belohnen, finde ich ok, aber mindestens EINE verlässliche Mahlzeit sollte doch jeder Hund am Tag auch mal ohne etwas dafür geleistet haben zu müssen bekommen dürfen.

Erziehung, Bindung - das alles funktioniert in erster Linie NICHT über Futter, da spielen ganz andere Faktoren eine Rolle.

Auch bei einem Hund, der seine Menschen und deren Wünsche oft ignoriert, sollte genauer hin geschaut werden, WARUM das so ist, als sie über Futter abhängiger machen zu wollen. Verändert wird damit ja nur die formale Bindung, nicht aber die soziale.

Bindung passiert sowieso in irgendeiner Form immer. Hund sind äußerst bindungsbereit, binden sich aber sicher besser über sichere Führung, Vertrauen in seinen Menschen, soziale Kontakte zum Menschen, Spiel, Spaß und Arbeit MIT dem Menschen. Da sollte Futter wirklich eine eher untergeordnete Rolle spielen. Hier und da als Belohnung und aus der Hand, finde ich absolut ok.

Reine Handfütterung lehne ich bei jedem Hund ab.

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Schön geschrieben! :)

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Danke Vreni, ich sehe das genauso :)

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Vreni, ich schließe mich absolut an.

Handfütterung als Erziehungsmaßnahme und/oder Bindungsförderung halte ich persönlich für Nonsens.

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Hund nur draußen zu füttern, wenn er gehorcht oder sich am Halter orientiert - das finde ich auch nicht gut. Emma zum Beispiel braucht Ruhe beim Fressen. Passiert draußen für sie etwas Aufregendes, würde sie das dickste Steak links liegen lassen.

Außerdem, Fressen ist Grundversorgung und das mache ich persönlich nicht davon abhängig, ob mein Hund gut hört oder so.

Ich kann mir aber vorstellen, dass Handfütterung einem Hund hilft, der schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat.

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Vreni, absolut auch meine Meinung! :)

Ganz extrem wird es dann, wenn man Hunde 1 - 2 Tage fasten läßt, damit sie sich über die "liebevolle" Handfütterung auch ordnungsgemäß freuen und im Menschen ihren "Retter" sehen......

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Danke vreni, so spare ich mir die Zeilen.

Futter ist ein Grundbedürfnis, Grundbedürfnisse dürfen meiner Meinung nach nicht missbraucht werden, da gibt es andere Wege!

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