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Hundeforum Der Hund
amelia

Was ist das Besondere an der Handfütterung?

Empfohlene Beiträge

Hi,

@ Fly2Sunny :klatsch: .

ja, so sehe ich es auch.

@ framework

DAS ist sicherlich ein gerechtfertigter Einwand!

Aber natürlich bekommt ein handgefütterter Hund nicht permanent Futter in's Maul gestopft. Auch wir haben mehr oder weniger feste Essenszeiten im Alltag. Meist werden die Rationen auf die 4 Gassigänge verteilt...

Und dann gibt's als Betthupferl meist noch ein Rinderbrustbeinstück oder einen Kaussnack in den jeweiligen Hütten im Hof.

In der Natur liefe es eh ganz anders...Wolf verschlingt am Stück ein halbes Reh. Verreckt entweder an'ner Magendrehung, oder kotzt üblicherweise das Meiste wieder aus und verscharrt es für magere Zeiten...

Auf ausgekotze, halbe, im Garten verscharrte Rehe haben wir ja nun wohl ALLE keinen Bock... :party:

UND,

das hab ich gestern völlig vergessen... :so

Was ich bei Handfütterung auch noch wichtig finde, daß in Stressituationen eben NICHT gefüttert wird!!!

So kann man nämlich wirklich doofe Verhaltensketten regelrecht "antrainieren"...

Das Gleiche gilt auch für's Clickern. Ich clickere selbst...Aber nur in Situationen, in denen ich mir 100% sicher bin, daß Hund entspannt ist!

Ich nenne mal ein Beispiel:

Problem:

Hund rennt Autos hinterher...Alle schreien spätestens seit Rütter nach Dummyarbeit und Handfütterung (und ja, leider auch immer wieder nach vorausgehenden Hungertagen, stimmt (hat aber mit der eigentlichen Handfütterung NIX zu tun!!!!). Von einem der "offiziellen Hundeprofis" habe ich solch einen Tip aber noch nie gehört...!

Nun geht Frauchen mit dem heissbegehrten Futter raus. Auto kommt und Hund hängt wie immer in der Leine und starrt, gauzt, was auch immer dem Auto hinterher. In dem Moment, in dem der Hund Frauchen wieder kurz anschaut stopft sie ihm punktgenau ein Leckerchen in den Schlund...

Gutes Timing oder nicht?

1000 mal gesehen und leider natürlich auch schon selbst praktiziert... :wall:

Bitte belohnt Eure Hunde IMMER nur wenn sie in einem ruhigen Gemütszustand sind bzw das "Problem" ruhig passiert haben!

Ansonsten belohnt ihr wenn's schlecht läuft das "Druffsein" und Hund schraubt sich immer wieder hoch, weil er es von EUCH so gelernt hat:

In der Leine hängen, starren, gauzen, zu Mama gucken = LECKERLIE. :(

Ein schlauer Hund rafft das schon nach dem 2. Mal...

Und DAS zu korrigieren ist dann fürwahr 'ne weltmeisterliche Aufgabe ;) .

Bitte, bitte falls hier jemand Handfütterung als "Erziehungsmethode" anstrebt...

NUR Füttern, wenn Hund entspannt und freudig bei Euch ist...

Sobald er angespannt in irgendeine Situation rauscht oder rauskommt. Weitergehen, ignorieren...bis Ruhe eingekehrt ist...

Dann arbeiten wir wieder zusammen und es gibt Happi... ;)

Liebe Grüße

petra

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Wir haben seit 4 Wochen einen zwischenzeitlich 5 Monate alten Aussiewelpen.

Der "Kleine" ist ein wahrhaft verfressener Staubsauger und macht sich auch ungebremst über die Futterrationen unseres 3 Jahre alten Kleinspitzes her. :wall:

Immerhin habe ich es zwischenzeitlich geschafft ihn soweit zu bremsen, daß unser Spitz auch mal zu Zug kommt, aber ich muss im Moment noch dabei bleiben.

Am sichersten ist es, wenn ich unserem Kleinspitz mit der der einen Hand füttere und mit der anderen den Welpen auf Distanz halte. :motz:

Weshalb fütterst du sie denn nicht einfach getrennt? Wäre das nicht einfacher?

stimmt, wollte ich auch fragen. :???

Bei meinen wars gleich, die Mutter stand immer zurück und die kleine war der Staubsauger. Jetzt bekommt jede ihren Napf mit gekochtem Fleisch in zwei Meter Abstand und ich steh bei der Mutter bis sie ausgefressen hat. Sie wird von Tag zu Tag sicherer und braucht nicht mehr ständigen Zuspruch um sich wieder zurückzuziehn und die kleine gewähren zu lassen. Die Kleine hat jetzt auch schon gelernt, jedem sein Napf, darauf achtet Frauchen und Grund für Neid gibts nicht weil beide das gleiche bekommen.

Mache ich eigentlich, aber...

Unser Aussie-Welpe bekommt sein Futter in der Küche, unser Kleinspitz bekommt sein Futter auf der Terasse und dabei ist die Schiebetür zu. Unser Welpe ist zwar erst 5 Monate alt, aber beinahe doppelt so gross wie der Spitz.

Selbiger war und ist ein schlechter Esser, manchmal ein echter Gourmeehund.

Bis er sich mal "bequemt" das dargebotene Futter zu inspizieren kannste manchmal Halbgötter nebenher zeugen.

Wir haben auch nicht ewig Zeit zu warten bis er endlich mal seinen Napf in Augenschein hat.

Der Welpe soll aber nach dem Essen gleich raus, im Falle er sich lösen soll.

Dabei hat er schon öfters den Napf des Spitzes sozusagen im Vorbeigehen als Snack ausgeräumt.

Aufgrund der Größenverhältnisse kann unser Spitz hiergegegen nicht wirklich Widerstand leisten.

Abgesehen davon ist das immer eine Mordsrechnerei wegen den zusätzlichen kcal.

Also bekommt der Spitz sein im Moment mit der Hand.

Alternativ habe ich seinen Napf heute mal unter meinen Schreibtisch gestellt und unseren Aussiewelpen solange im Platz gehalten. War für den Kleinen eine echte "Nagelprobe".

als unser Kleinspitz endlich fertig war, durfte unser Aussie zumindest den Napf sauberlecken.

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als unser Kleinspitz endlich fertig war, durfte unser Aussie zumindest den Napf sauberlecken.

DAS halte ich für einen ziemlich großen Fehler..... :???

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als unser Kleinspitz endlich fertig war, durfte unser Aussie zumindest den Napf sauberlecken.

DAS halte ich für einen ziemlich großen Fehler..... :???

Begründung?

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Bestätigung, dass der Napf des Spitzes EIGENTLICH seiner ist.....

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Bestätigung, dass der Napf des Spitzes EIGENTLICH seiner ist.....

Wohl eher dessen Inhalt...

Spass beiseite, hat unser verstorbener Border Collie auch immer gemacht, bzw. versucht und der war 2 jahre älter als der Spitz.

Im Normalfall stelle ich den Napf des Spitzes weg, wenn dieser partout nicht fressen will und zwar so, daß der Welpe nicht rankommt.

Der Napf samt Inhalt wird dann zur nächsten Mahlzeit dann wieder angeboten.

(Same procedure as every year)

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Ich fuettere meinen mittlerweile 17 Monate alten Border Collie von Anfang an aus der Hand.

Ich kenne mich mit dem Prinzip Handfuetterung, wie es scheinbar von Hunde"experten" im Fernsehn beschrieben wird, nicht aus.

Futter an sich macht keine Bindung.

Bindung entsteht durch positive Interaktion. Das kann ein Spaziergang mit Spielen sein, oder eine Massage auf der Couch, oder zusammen im Fluss schwimmen, oder eben auch durch Arbeit, die Spass macht und mit Futter belohnt wird oder Futterspiele.

Hier wurde Fasten erwaehnt, das sehe ich in gar keinem Zusammenhang mit Handfuetterung. Wenn mein Training so mega-scheisse ist, dass ich meinen Hund so wenig belohnen kann, dass er hungern muss, dann laeuft etwas so richtig schief.

Ich belohne beim Neuerlernen alle 2-10 Sekunden. Da ist dann uebrigens eine Halbtagesration Trockenfutter auch schnell weg.

Ansonsten spielen wir viele Futterspiele, und ich verstecke beim Spazierengehen, usw.

Mein Hund denkt sicher nicht "Mann, wieso gibt die mir das Essen nicht einfach im Napf". Ich glaube, er denkt eher, cool, dass es staendig Gelegenheiten gibt, zu lernen und Belohnungen einzuhaschen! Ich belohne lieber 20x zu viel als 1x zu wenig.

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Ich habe mich auch nochmal beobachtet (angeregt durch dieses Thema):

- wenn ich das Futter draußen gebe, bin ich wesentlich mehr gefordert mich mit meinem Hund zu beschäftigen. Ich muss ja schauen, dass das Futter an den Mann kommt. D.h. Es gibt kleine Aufgaben, es wird geübt, Dummyarbeit. Ich muss auch meinen Kopf anstrengen....

Einen Teil muss Jala auch selbst erarbeiten durch Kontaktaufnahme...aber eine anderen Teil gibt es bei uns auch für Arbeit.

- Natürlich kann man das auch ohne Handfütterung machen, aber ich merke, ich mach mehr, wenn ich das Futter dabei habe, sonst träume ich eher vor mich hin...und Jala geht ihres Weges.

Somit diszipliniere ich mich durch die Handfütterung ;-) genau so wie meinen Hund. Oder vielleicht noch mehr ;-).

Lange Rede kurzer Sinn: ich habe mir nach meiner Beobachtung wieder vorgenommen MEHR draußen zu füttern.... Ich bin etwas faul geworden.... ;)

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