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Hundeforum Der Hund
Wilde Meute

Festhalten und runterdrücken - wie deutet ihr das?

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Hallo,

es ist jetzt 2 Jahre her das Butsch eine Keilerei mit einem anderen Hund hatte.

Dies war ein unkstrierter Rüde der auch auf unserem Grundstück mit im Haus gewohnt hat.

Heute ist es dann wieder passiert, der Nachbarshund (anderer Hund als damals)

kam zu uns aufs Grundstück. (Zaun kommt! War bisher noch nicht möglich)

Leider hat Butsch ihn vor mir gesehen und die beiden sind aneinander gerasselt.

Wer von den beiden angefangen hat kann ich nicht genau sagen da meine anderen 3 Mädels drum herum standen.

Ich konnte wieder das Gleiche beobachten wie schon vor 2 Jahren und auch die beiden Vorfälle als er noch relativ frisch bei mir war.

Er packt den anderen Hund im Nacken und drückt ihn runter. Ohne Schütteln, ohne Nachbeißen o.Ä.

Bis auf heute eine kleine Quetschung mit Schramme (nicht blutig) ist nie mehr passiert. (Gott sei Dank!)

Mit den Jahren ist es deutlich besser und entspannter geworden,

der Vorfall heute betrübt mich jetzt aber doch sehr, zumal die Hunde sich auch schon öfter getroffen haben und Butsch zwar angespannt aber ohne Keilerei auf ihn reagiert hat. Das war allerdings nicht auf dem Grundstück.

Wie deutet ihr sein Verhalten?

Beschädigungsabsicht? Oder klarmachen wer der "Chef" ist?

Oder was ganz anderes?

:(

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Wie deutet ihr sein Verhalten?

Oder was ganz anderes?

Korrektur des Energielevels beim Gegenüber.

Für Hunde keine große Sache... :kaffee: ....aber die Zweibeiner.... :so

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Ganz klar zeigen, wer der Chef ist - wenn der Andere sich unterwirft, geht alles normal weiter. Übrigens macht das Caesar Millan in seinen Filmchen immer, wenn die Energie beim Hund nicht stimmt. Und er weist jedesmal drauf hin, dass Hunde

untereinander es genauso halten.

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Ich glaube, wenn eine Beschädigungsabsicht dahinter gesteckt hätte, dann hätte Butsch es auch geschafft, zu beschädigen. Da gehört ja dann nicht mehr viel dazu, wenn er den anderen Hund bereits im Nacken gepackt hatte. Hat er dann aber nicht .. gut :)

Bestimmt blöd für dich mit anzusehen, aber nach "Mord und Totschlag" liest sich das jetzt nicht.

Tieeeeeeef durchatmen! ;)

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Machen Hundemütter oft bei ihren Welpen, um ihnen den "Hunde-Knigge" zu vermitteln.

Gänzlich ohne Beschädigungsabsicht, einfach "setzen einer Grenze" :)

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Bei Mia ist es ein "Bis hier in und nicht weiter" ... sie macht es (unheimlich selten, kam bisher nur 2x vor) wenn das Gegenüber zu aufdringlich ist.

Allerdings läuft es bei ihr glaub ich etwas anders ab. Da war es in beiden Fällen so, dass das Gegenüber auf dem Rücken lag, sie darüber stand und jegliche Bewegung mit einem Knurren bzw einem kurzen touchieren des Halses quittierte

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Also er hat schon richtig dolle festgehalten/gebissen. Sonst wäre da ja keine Quetschung zu sehen gewesen.

Ich wäre vielleicht auch etwas entspannter gewesen wenn der andere Hund nicht nur 12kg wiegen würde. Butsch wiegt so 33kg.

Die Besitzerin meinte eben auch zu mir das es ihrem Hund nicht wirklich weh getan haben kann, sonst hätte er zurück gebissen und hätte sich nicht vertreiben lassen.

Das hat mich dann etwas beruhigt.

Trotzdem musste ich einmal tiiiieeeff durchatmen, da Butsch mal so gar nicht gehört hat.

Der Drecksack... *grml*

Ich hoffe mal dass das nicht nochmal vorkommt bis der Zaun da ist.

Bisher hat es ja geklappt mit den beiden.

Edit:

Wie würdet ihr denn jetzt weiter "verfahren"?

Was könnte ich mit ihm speziell trainieren?

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:???

Originalbeitrag

Wie würdet ihr denn jetzt weiter "verfahren"?

Wie wäre es mit zurücklehnen , lächeln und sich an der Tatsache

erfreuen, das dein Hund keiner dieser unzähligen Kommunikations-Krüppel

werden musste.....?

:so

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Gar nicht...dein Hund spricht schon die richtige Sprache. Vielleicht lernt der andere Hund es ja auch noch.

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Ich finde auch, dass dein Hund angemessen und dosiert reagiert hat. :yes:

Da muss man nix trainieren, sei froh, dass er so souverän ist und so gut hündisch spricht. ;)

:)

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