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Hundeforum Der Hund
lobster4711

Aggressiver Yorkshire - Wesenstest?

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Hallo Allen im Forum,

ich würde gern mal wissen, wie ihr an meiner Stelle handeln würdet.

Folgende Situation:

Ein Nachbar hat einen Yorkshire Terrier (Rüde umkastriert) ca 3-4 Jahre.

Dieser Hund wird als Kind mit Pelz gehalten und zeigt ein äusserst aggressives Verhalten, Null Sozialisierung und kann natürlich nicht ein Kommando. Wenn die Halter mir diesem Hund spazieren gehen hört man das schon von weiten. Der Hund ist nur am kläffen und alle Hunde in der Umgebung sind in Alarm Bereitschaft. Ich habe einen 2 jährigen Bullmastiff Rüden. Ich leben auf dem Land und an meinem Grundstück gehen stündlich Leute mit ihren Hunden spazieren. Habe noch nie Probleme gehabt wenn mein Hund am Zaun steht und zuschaut wie andere Hunde vorbeigehen. (Körpersprache ... sehr entspannt)

Mein Hund hat eine sehr gute Sozialisierung und hört aufs Wort. Er ist immer (auch ohne Leine in der Natur) abrufbar.

Wenn allerdings der besagte Yorkshire vorbeigeht ( der Halter geht immer auf die andere Strassenseite, da er das Problem kennt, straffe Leine, gekläffe ohne Ende, also alles was dazu gehört) wird mein Hund nervös und schlägt auch an. Wenn ich ihn rufe kommt er aber sofort zu mir.

Jetzt habe ich den Halter freundlich angesprochen, er sollte doch mal mit seinem Hund arbeiten (habe ihm sogar meine Hilfe angeboten), damit er entspannt spazieren gehen kann und der Hund nicht ständig unter Stress steht, ist er mir sowas von unverschämt und frech entgegengetreten ... ich solle mich um meinen Hund kümmern bla bla bla denn das wäre der Problemhund.

Ich möchte nochmals betonen das mein Hund super konditioniert und sozialisiert ist.

Was würdet ihr tun ... denn ich bin mir sicher das es irgendwann zum Eklat kommen wird, wenn der andere Hundehalter nichts unternimmt.

Macht es Sinn den Hund "anzuscheissen"?

Muss so ein Zwerg dann auch zum Wesenstest?

Ich würde gern diese Situation bevor etwas passiert entschärfen. Aber da der Halter mir sehr unverschämt entgegen getreten bezweifele ich das er mit seinem Hund etwas ändert.

Was würdet ihr machen ... irgend welche Ideen?

wünsch euch allen einen schönen Abend

Lobster

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Hallo und herzlich Willkommen im Forum!

Bei einem kläffenden Yorkie würde ich gar nichts machen, evtl. ausweichen! Aber wenn Dein Hund eh immer gut auf Dich achtet und hört, ist es doch nicht Dein Problem, wenn der Besitzer sich nicht daran stört, einen dauerkläffenden Hund an der Leine zu haben!

Und solange der Yorkie an der Leine ist, kann ihm ja auch nichts passieren!

Wesenstest wegen Dauerkläffens - das wird wohl eher nichts! ;)

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WAS genau willst Du "anscheißen"??

Dass der Hund Dich nervt? ;)

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Was willst du da machen? Ist doch nicht dein Hund, also auch nicht dein Problem.

Und was willst du mit "anscheissen" erreichen? Anscheinend machst du das aggressive Verhalten des Yorki ja nur am Bellen fest. Das ist ja wohl noch kein Grund, dass das Ordnungsamt vorbei kommt.

Also mein Tipp: Der Nachbar hat recht. Kümmere dich um deinen eigenen Kram.

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danke für eure Antworten.

Nein das Problem ist nicht ein kläffender Hund. Das habe ich nur geschrieben um die gesamte Situation zu erklären. Und es geht auch nicht darum ob mich der Hund nervt.

Es geht darum das die Körpersprache des Hundes pure Aggression ist.

Und auch wenn es nicht mein Hund ist, so ist es doch auch mein Problem.

Ein Beispiel:

Ich gehe mit meinen Hund spazieren. Der ander Hund kommt mir entgegen. Ich rufe meinen Hund zu mir er kommt und er macht sitz an meiner Seite.

Unter Garantie kommt der andere Hund aggressiv zu uns und macht meinen Hund an, da der andere Halter seinen Hund nicht kontrollieren kann.

Ich kann meinen Hund zwar kontrollieren aber es gibt Schwellgrenzen. Und wenn die der andere Hund unterschreitet, da er nie gelernt hat mit anderen Hunden zu kommunizieren, gibts Stress. Mein Hund holt einmal Luft und wech isser. Das will ich nicht und ich dachte eigentlich das das der andere Halter auch nicht will.

Oder anders gefragt:

Wenn ich das Verhalten des anderen Hundes auf meinen Bullmastiff übertragen würde ... dann wäre das Geschrei gross

Das kann es doch nicht sein oder?

Und Lineaverde bitte richtig lesen

ich mache die Aggression des Hundes nicht nur am bellen fest ..., steht aber alles schon oben ... ich arbeite schon viele Jahre mit Hunden ...

Und Skita ... ich habe geschrieben das es nicht um meine Befindlichkeit dabei geht sondern um den anderen Hund ... und um die Gefahren und Probleme die durch so etwas entstehen können.

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Irgendwie muss ich nochmal Yorkies googeln....

Aufgrund seiner von dir vermuteten Körpersprache wirst du kein Amt finden das dem nachgeht.

Ich kenn ja das Problem ,aber das was du machen kannst immer mit wachem Blick ausweichen,blocken,

lg BJ

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Ich kann deine Gedanken verstehen. Es geht mir ähnlich. Nur dass ich aktuell an der Gelassenheit meines Hundes arbeite. Dein Hund ist ja ziemlich cool.

Und natürlich sieht man die kleinen "Fußhupen" immer anders.

Wenn ich jemanden kenne, dann (aber nur dann) versuche ich den Denkanstoß mit "stell dir mal vor, dein Hund wäre ein Rottweiler" zu geben...

Vermutlich wird dir nichts anderes übrig bleiben, als den Begegnungen aus dem Weg zu gehen...

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Lieber lobster...

Wenn jeder jeden anzeigen würde, desen Hund von einem anderen "aggressiv" angebellt wird... dann bräuchte es keine Steuerhinterziehungen mehr in Deutschland, um die Gerichte aus zu lasten.....

Mein Vorschlag:

Arbeite am Verhalten DEINES Hundes.

Gib DEM die Sicherheit, dass er nicht gestresst reagieren muß.

Keine Polizei in Deutschland, keine Gerichte und auch sonst niemand wird ein Faß aufmachen wegen eines Kläffers!!!

Und NEIN! Der Hund wird nicht zum Wesenstest müssen, wenn Du ihn "anscheißt". Denn er hat NIEMANDEM was getan :)

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Toll, dass dein Hund so gelassen bleibt.

Falls der Yorki euch mal auf die Pelle rückt, wirf ihm mit Schmackes eine Wurfkette, Stöckchen, ... was halt zur Hand ist, vor die Füße.

Lass ihn nicht die Individualdistanz deines Hundes unterschreiten, dann bleibt deiner auch weiterhin gelassen.

Ist halt nervig, aber viele dieser Kleinhunde werden eben selbst von ihren eigenen Leuten nicht ernst genommen. Muss man leider mit leben.

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@Skita

es geht doch auch nicht darum jemanden anzuzeigen. Vielleicht ist das auch nicht richtig rübergekommen. Es geht darum die Situation zu entschärfen.

Im Übrigen lassen einige Bauern ihre Hofhunde schon nicht mehr raus wegen dieses Hundes. Es ist also nicht ein Problem des Bellens sondern ein Problem welches im Gesamten betrachtet werden muss.

Solche Verantwortungslosen Halter müssten gezwungen werden sich auch verantwortungsvoll zu verhalten.

Und der Spruch

ist doch nur ein kleiner Hund ... den kann ich auch nicht mehr hören.

@ chichi die innere Individualdistanz ist bei meinem Dicken schon sehr klein ... aber ich hatte auch schon die Situation das der Yorki trotz Rasseldose diese unterschritten hatte.

Konnte nur durch kreuzen meinen Dicken aus der Situation reissen.

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