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Hundeforum Der Hund
Loki89

Mein Welpe mag mich nicht! :/

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Hallo Leute,

meine Freundin und ich haben vor 2 Tagen einen Huskie-Mischling (10 Wochen alt) aus dem Tierheim zu uns geholt. Er war von anfang an total ruhig, fast paralysiert... Als wir den ganzen Papierkram abgewickelt haben schnappte ich mir unser neues Baby und wir gingen zum Auto. Im Auto war natürlich alles fremd und neu. Ich fuhr das Auto so geschmeidig wie nur möglich um ihn jeglichen stress zu ersparen.

Zuhause angekommen, setzten wir ihn in die Badewanne und duschten ihn ganz sachte ab weil er so stark nach Tierheim und Urin roch.

Keine Frage, das hat ihm nicht gefallen. Nach diesem Prozedere "schiss" er mir gleich mal auf den Teppich... =) das wäre nicht weiter schlimm gewesen wenn es nicht Fontainenartig aus ihm rausgeschossen wäre.... Er hat also durchfall und ich keinen Teppich mehr. Naja, kann man nichts machen. Wir dachten anfangs es wäre wegen dem Stress und der Aufregung. Doch es wurde nicht wirklich besser, deswegen verabreichte ich ihm eine Kohletablette. Doch auch heute war es noch nicht besser.

Jetzt habe ich ihm ein bisschen Hendl abgekocht und zum fressen gegeben. Wir hoffen sein Stuhl wird jetzt etwas fester.

Jetzt zu dem eigentlichen Problem.... Er mag mich nicht, und das zeigt er mir. Er hängt an meiner Freundin und folgt ihr auf schritt und tritt. Es gab eigentlich bis auf eine Situation keine wo ich es mir verscherzen hätte können. Es war am ersten Tag als meine Freundin schnell in die Wohnung huschte um den Staub aufzusaugen, der vom Möbel-Rücken zum Vorschein kam. Er wollte in die eine Richtung und ich in eine andere. Er fing an zu bocken und hüpfen, ich wollte ihn zum weitergehen animieren, doch ohne Erfolg. Ich zog ein bisschen an der Leine aber das machte es nur noch schlimmer. Also ging ich zu ihm hin und dann fing es an. Er wollte von mir weglaufen, aber ich hatte die leine immer kürzer genommen bis ich ihn greifen konnte. Dann hob ich ihn auf und ging mit ihm Heim... seit dem passiert folgendes.

Wenn ich ihn rufe oder auf ihn zugehe schreckt er zurück und oder er ignoriert mich. Er will mit mir nicht Gassi gehen, spielen oder meine nähe. Die erste Nacht schlief meine Freundin bei ihm im Wohnzimmer weil ich früh rausmusste und meinen Schlaf brauchte. Er machte 2x in dieser Nacht auf den Boden und sie ging aber immer Brav mit ihm raus um ihn zu zeigen wo er in Zukunft sein Geschäft verrichten soll.

Nach einem langen Arbeitstag kam ich nach Hause. Er sah mich zwar aber es kümmerte ihn nicht wirklich ob ich da war. Als ich auf ihn zuging kamen wieder die selben Reaktionen. Wenn er mich anschaut dann äusserst merkwürdig, schnauze am Boden und nur die Augen bewegen sich. Der blick ist alles andere als begeisternd.

Er will nicht einmal ein Leckerli von mir. :wall::wall::wall:

Es gibt nur 2 Regeln bei uns, nicht auf die Couch und nicht ins Bett.

Als die 2te Nacht hereinbrach beschlossen wir in unser geliebtes Bett zu gehen. Wir haben im Schlafzimmer extra ein riesiges Hundebett für ihn bereitgestellt. Doch das sah er nicht mal mit dem Ar*** an. Er war viel zu sehr damit beschäftigt am Holz des Bettes zu knabbern. Ich ermahnte ihn des öfteren mit einem deutlichen "AUS" und einem leichten schubs.

Er knurrte leise und ging aus dem Zimmer in den gang wo er dann zu bellen begann. Ich hüpfte auf und schimpfte mit ihm. Er lief wieder weg von mir ins Wohnzimmer. Ich legte mich wieder hin. Da kam er auch schon wieder vor das Bett. Irgendwann nach ewigen hin und her schlief ich ein. Wachte aber wieder auf weil er im Bett war und mein Gesicht abgeschleckt hatte. Ich sagte wieder "AUS" und hob ihn vom Bett.

Und heute wieder das gleiche Spiel... meine Freundin darf ihn berühren, geht mit ihm Gassi, er kommt wenn sie ihn ruft und generell weicht er nicht von ihrer Seite.

Ich habe es wieder versucht mit ihm zu gehen, Leckerli zu geben, zu Spielen aber anscheinend mache ich es immer schlimmer. Er quietscht wenn ich ihn zu mir holen will...

Wir wissen nicht weiter :no: . Hat jemand Tipps? Oder kennt ihr dieses Verhaltensmuster?

GLG Kevin

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Ich habe das Gefühl nach dem von dir geschriebenen, dass ihr dem Hund für die erste Zeit zu viel abverlangt.

Lasst ihn mal ankommen, ohne viel von ihm zu Verlangen bzw. Von ihm zu wollen.

Für ihn ist die Umgebung neu, ihr Menschen seid für ihn neu, ohne Geschwister und Mutter...

Wenn du ihn einfach mal völlig in Ruhe lässt kommt er nachdem er erstmal alles vor allem dich abgescannt und beobachtet hat und einschätzen kann bestimmt auf dich zu.

Ich denke er knurrt dich an, weil du ihm irgendwie ungeheuer bist, vielleicht hat er mit Männnern irgendwie schlechte Erfahrungen gemacht?!

Schimpfe vielleicht auch nicht so dolle mit ihm und zwänge dich ihm nicht auf, indem du ihn an der kurzen Leine zu dir ziehst. Gib ihm Raum und lass ihn auf dich zukommen.

Ps: nun ist es zwar schon passiert, aber das Duschen hätte ich auch noch nicht gemacht, überfordert den kleinen noch nicht.

Für euch ist das ganz sicher große Klasse, das er kleine nun bei euch ist und ihr wollt durchstarten ins Leben mit Hund. Aber wie schon geschrieben gebt ihm etwas Zeit, euch kennenzulernen und einzuschätzen. Vor allem sich bei euch wohl und geborgen zu fühlen. :) Das dauert etwas mehr als nur 2 Tage.

Lass das vielleicht auch erstmal mit den Hund zu dir holen, wie du schreibst. Lass ihn zu dir kommen. Das fühlt sich viel besser an, glaube mir, wenn der Hund von sich aus zu dir möchte!

Das wird ganz sicher :)

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Er kennt kein "Aus", das brauchst du ihm also nicht immer böse entgegen schmettern (Männerstimmen sind u.U. von Haus aus böse ;) ).

Ihn auszusperren ist so ziemlich die schlimmste Strafe für den Welpen. Und dann schimpfst du auch noch, wenn er bellt.

Dass er dich ignoriert ist jetzt nicht verwunderlich.

Lass ihn einfach mal ankommen. Nach 2(!) Tagen muss der Hund weder auf seinen Namen hören, noch auf Aus, noch auf Sitz oder solche Tricks.

Vielleicht zahnt er schon und kaut daher auf dem Holz. Habt ihr ihm mal was zum Kauen angeboten ?

Ich würde mich an deiner Stelle auch eher rar machen (im Sinne von: Nicht bedrängen!). Lass ihn sich an dich und deine Stimme gewöhnen.

Gib ihm Zeit...

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Hallo und Willkommen!

Ich mach´s kurz (und zähle nicht alles auf, was in meinen Augen bisher schon nicht optimal lief):

Du bist den ganzen Tag weg gewesen, Deine Freundin da. Er schliesst sich ihr an.(Fast) alles, was Du bisher mit ihm getan hast, zeigte dem Hundekind, dass es von Dir wegbleiben sollte. Die einzige Situation, wo er nachts ins Bett kam und Kontakt suchte (er ist vermutlich noch nicht lange von seiner Hundemutter getrennt - also verständlich) wurde von Dir abgeblockt.

Was soll der kleine Kerl denn machen?!

Gib ihm bitte eine ordentliche Struktur mit Zeit und Zuneigung, wo er erstmal Vertrauen aufbauen kann und seine Umwelt (ganz langsam Schritt für Schritt) kennenlernen darf.

Wenn Du willst, dass er zu DIR Kontakt aufbaut musst Du in erster Linie Zeit haben und für ihn da sein und nicht ganztags arbeiten gehen. Sonst sucht er sich eben den Menschen der da ist als Kontakt...oder ohne diesen Kontakt andere Dinge, mit denen er sich beschäftigt.

edit: nichts davon hat etwas damit zu tun, dass Dein Welpe Dich nicht mag.

Er kennt Dich doch überhaupt nicht und reagiert bisher äusserst nachvollziehbar und normal.

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Versteht mich bitte nicht falsch. Ich/Wir verlangen wirklich nichts von ihm. Ganz im Gegenteil, wir wollen das er sich wohlfühlt und zu Ruhe kommen kann. Und ja, ich habe ihm einen Dentastick besorgt und einen Kauknochen.

Ich weiß auch das er ein "aus" oder "nein" noch nicht kennen kann. Und ich gehe auch nicht zu hart ins Gericht. Ich möchte nur nicht das er Sachen zerstört. Da muss ich etwas sagen...

Und Arbeiten muss ich wohl oder übel. Leider wächst sein Futter nicht im Napf alleine nach. Ich dachte mir schon das er sich eher an meine Freundin gewöhnt. Ich habe nur nicht geahnt das er mich so sehr ignoriert.

Ich schaue extra am Boden fern damit er sich zu mir legen kann wenn er Nähe braucht. Ich habe sein Hundebett extra ganz nahe zu unserem Bett gestellt damit ich meine Hand zu ihm legen kann und er meine Nähe spürt.

Aber ihr habt recht! Ich gehe ein bisschen vom Gas und hoffe das sich das bald legt.

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Prima! Das hört sich doch mal prinzipiell sehr vernünftig an ;) !

Lass ihm viel Zeit und setze Dich nicht unter Druck. Er ist seit 2 Tagen bei Dir...

Natürlich kannst Du ihm von Anfang an auch deutlich machen, dass er manche Dinge nicht tun soll. Aber bitte mit Vernunft (Alternativverhalten aufzeigen, verstehen, dass Hundewelpen alles mit dem Maul "begreifen", deutlich loben und freuen, wenn er das gewünschte VH zeigt).

Generell soll er sich bei Dir wohlfühlen und das bedeutet in erster Linie Zuwendung und Beschäftigung mit dem Kleinen und immer gleiche Konsequenz, damit er verstehen lernt, was Du von ihm willst.

Die Sache mit Deiner Arbeitszeit verstehe ich noch nicht ganz: bist Du Vollzeit beschäftigt??

Hier noch eine mMn sinnvolle Lektüre zu Welpen:

http://www.amazon.de/Welpen-Anschaffung-Clarissa-von-Reinhardt/dp/3936188262/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1404586000&sr=8-1&keywords=reinhardt+clarissa

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Aber ich stehe jetzt ein bisschen im Zwiespalt...

Soll ich ihn is Bett lassen wenn er es Heute wieder versucht?

Wird er es dann akzeptieren wenn er "alt genug" bzw. verstehen wieso er es dann nicht mehr darf?

mfg

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Wurde ja schon alles Wichtige gesagt.

Eins noch von mir..wenn der Durchfall nicht morgen besser wird dann geht bitte zum Tierarzt.

So kleine Wesen trocknen unheimlich schnell aus.

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Meiner darf auf Bett und Couch, aber ich kann ihn problemlos wegschicken, wenn ich es nicht will.

Du könntest ihm auch eine spezielle Decke zuweisen. Wenn die auf Bett/Couch liegt, dann darf er drauf, ansonsten nicht. Das verstehen die Hunde auch recht schnell.

Es ist aber auch kein Problem, wenn du NICHT willst, dass er ins Bett kommt. Aber werd nicht böse, wenn ers versucht. Setze ihn dann in sein Körbchen und lobe ihn, wenn er ein paar Sekunden drin bleibt.

Beim Reinmachen schimpfst du ja auch nicht, sondern lobst stattdessen überschwänglich, wenn er draußen macht.

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Ja ich Arbeite Vollzeit. Die nächsten 3 Monate ist meine Freundin aber immer Zuhause. 200m weit weg haben meine Schwiegereltern eine kleine Landwirtschaft mit Pferden und Kühen und noch anderen Kleintieren. Wir möchten darauf hinarbeiten das er sich bei meiner Schwiegermutter genauso wohlfühlt damit wir ihn auch mal bei ihr lassen können. Wenn wir mal (was sehr selten vorkommen wird) beide mal nicht dasein können bzw. ihn nicht mitnehmen können.

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