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Hundeforum Der Hund
Merlin2005

Territorial-aggressive Hündin - Maulkorb? Wie macht ihr das?

Empfohlene Beiträge

Huhu,

unsere Hündin wird zunehmend territorial-aggressiv. Wir hatten bereits eine Stunde bei einer Hundetrainerin, die unsere Einschätzung bestätigt. Beim Klingeln wird unsere Hündin auf einen festen Platz geschickt. Dies klappt so weit. Sie versucht den Besucher grundsätzlich zu verbellen und knurrt von ihrem Platz aus. Das Verhalten hat sich nach der EInzelstunde schon gebessert. Sie entspannt relativ schnell und darf dann auch recht zügig auf meine Erlaubnis den Besuch begrüßen.

Leider ist es beim letzten mal passiert, dass ich einen kurzen Moment nicht aufgepasst habe :wall: . Daraufhin ist sie aus ihrem Korb geschossen und hat sich vor dem Besuch aufgebäumt und massiv versucht zu verbellen. Ich habe sie natürlich sofort auf ihren Platz verwiesen. Allerdings denke ich, dass sie zugebissen hätte, wenn ich nicht so schnell (eigentlich ja zu spät :( )eingegriffen hätte. Natürlich mache ich mir jetzt massive Vorwürfe, weil ich einfach zu langsam war :( ... Und ich überlege sie nun an einen Maulkorb zu gewöhnen. Macht einer von euch das mit Maulkorb? Legt ihr denn dann an, wenn es klingelt? Bei allen Besuchern?

Ich wollte mal fragen wie ihr das so macht ?!

LG ;)

Hier übrigens das Ausgangsthema: http://www.polar-chat.de/topic_106573.html Die Begegnungen im Hausflur mit den Nachbarn klappen mittlerweile. Dafür ist das Verhalten in der Wohnung schlimmer geworden...

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Moinsen,

für die von dir geschilderte Situation würde ich keinen Maulkorb empfehlen sondern eine Anbindevorrichtung. Dicken Harken in die wand geschraubt, im Notfall mit chemiedübel und nicht an eine Trockenbauwand. ;)

Gruss elsX

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(bearbeitet)
Sie entspannt relativ schnell und darf dann auch recht zügig auf meine Erlaubnis den Besuch begrüßen.

Warum darf sie das?

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Ich würde sie auch eher mit einer Leine sichern und nicht mit einem MK

Lg Birgit

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Wir haben auch einen fetten Haken in die Wand gemacht. Nur so kann man sich zu 100% sicher sein, das Hund nicht doch, wie in deinem Fall, den Platz, ohne Aufforderung verlässt.

Das natürlich immer weiter üben, bis der Hund auch ohne Leine sicher auf dem Platz bleibt.

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wir hatten damals auch unseren Staffordmix an die wand angebunden mit einem Haken. Und wir hatten geübt, sobald es klingelt geht's auf den Platt.

Ich hab jemanden zum klingeln rausgeschickt und sobald der ton kam musste er auf seinen Platz, hat dann iwann nach ein paar Wochen super funktioniert.

Aber ich würde auch eher anbinden wählen, der MK wäre mir zu unsicher und vorallem kann sie dann Imme roch Körperkontakt aufnehmen zu dem Besuch

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(bearbeitet)

Maulkorb an sich ist nicht schlecht, da ist der Halter gleich ruhiger :)

Aber: auch mit MK schindet so ein Tier Eindruck (beim Besuch), so mancher Hund zieht sich daraus seine Bestätigung.

Anbinden ist daher definitiv für den Besuch besser.

Wieviel hat sich bei euch denn seit dem Umzug geändert?

Ich hoffe die Trainerin konzentriert sich nicht nur auf dieses Problem. Meiner Meinung nach sind solche Dinge oft nur Symptome. Will heißen, es sollte immer der gesamte Alltag auf den Prüfstand kommen.

Ich würde sie auch nicht schnell zum Besuch lassen, sondern erst wenn sie sichtlich entspannt bleibt. Das schließt auch Bewegung des Besuches im Haus ein!

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MK gibt v.a. dir Sicherheit.

Wie schon geschrieben, finde auch ich eine gesicherte Anbindevorrichtung in diesem Fall besser.

Nachteilig ist beim MK in dieser Situation, dass Hunde sehr schnell verknüpfen. Wenn MK, dann Besuch,... ist also was los.

Falls du dennoch damit arbeiten willst, lies dich mal durchs Forum, da gibt es viele Tipps zur positiven Gewöhnung.

An Besuch würde ich sie auch nicht lassen, denn der Besuch gilt dir. Da gibt es für sie nichts zu melden, regeln oder zu checken.

Besucher sollen den Hund vollständig ignorieren. Kannst du vorher absprechen und deine Freunde und Bekannten fürs Training gezielt einspannen.

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Wenn man schon mit Fixierung arbeitet, dann bitte drauf achten, dass der Hund nicht bedrängt wird, also er sich auch etwas zurückziehen kann und der Besuch ihm nicht am Ende der Leine vor der Nase rumspaziert, innerhalb der Individualdistanz, die der Hund evtl braucht, um sich entspannen zu können.

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Grundsätzlich ignoriert unser Besuch immer den Hund! Sie entspannt meistens sehr schnell (natürlich gibt es da auch mal Ausnahmen). Aber sie bleibt immer auf ihrem Platz bis sie vollkommen entspannt ist. Also den Kopf wirklich ablegt, ruhig ist, den Besuch nicht fixiert usw.

Ich dachte immer, dass es dann in Ordnung wäre, wenn sie dann den Besuch begrüßen darf?

Ich denke, dass wir es erstmal mit dem Haken versuchen und dann ggf. zusätzlich mit dem Maulkorb.

Nach dem Umzug hat sich für uns eigentlich nicht viel geändert. Größter Unterschied ist, dass wir jetzt mehr Nachbarn haben und diese auch mal im Hausflur treffen. Ansonsten hat sich nichts geändert. Sie muss nicht länger alleine bleiben maximal 5 Stunden und dies auch nur ca. 2x in der Woche. Auslastung ist auch gleich geblieben...

Wir machen bei der Trainerin auch noch parallel einen Erziehungskurs. Wir gehen auch mal zusammen spazieren. Wofür soll denn ihr Verhalten ein Symptom sein? Wir haben momentan eigentlich 3 Baustellen. Der Rest läuft super... 1. Jagen, 2. Geräuschangst und Unsicherheit 3. Territorialverhalten

Ich habe gelesen, dass sich das Territorialverhalten erst zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr entwickelt... Das würde vom Alter schon passen. Evt. hat die neue Umgebung das Verhalten dann noch verstärkt?! In der alten Wohnung hat sie allerdings auch schon Ansätze gezeigt...

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      Welche Modelle könnten wir bei Louis denn ausprobieren?

      Liebe Grüße Jeyjo    

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