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Hundeforum Der Hund
Bine1964

Epilepsieartige Anfälle

Empfohlene Beiträge

Liebe Fellnasen - Freunde,

unser 11 monatiger silberfarbener Labrador Rusty hat Epilepsieartige Anfälle.

Am 11.6. hatte er ein schweren Anfall, am 26.6 einen leichteren, am 2.7. einen schweren und am 13.7. einen mittel schweren Anfall.

Ihm wurde in der Zeit 2x Blut abgenommen. bei der 1. Blutabnahme kam heraus, dass der Phosphatwert weit über Maximum lag, der Harnstoff über Maximum war und der Kalziumanteil sehr tief lag. Hier wurde dann das Futter auf Royal Kanin umgestellt.

Bei der 2. Blutabnahme lag der Harnstoff in der Toleranz, der Phosphatwert leicht über Maximum.

Am 11.3. bekam unser kleiner ein Zeckenhalsband und am 10.4. einen Hormonchip.

Nächste Woche soll er in der Tierklinik unter Vollnarkose gecheckt werden, da unser Tierarzt keinen Rat mehr weiß und wir wissen wollen, woran es liegt. Als Medikament bekommt er momentan Pexion 400 mg 2x Täglich. Die Anfälle sind Abend oder nachts gewesen und immer aus Ruhephasen heraus.

Wir sind total rat und hilflos. Er tut uns so leid.

Wir hoffen, Ihr könnt uns helfen.

Vielen Dank

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Hallo,

was für ein Zeckenhalsband ist das?

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(bearbeitet)

Hallo,

meine Hündin leidet auch en Epilepsie. Wenn du magst, hier unser Tagebuch:

http://www.polar-chat.de/topic_83792.html

Ist alles doof, ja, aber man kann damit leben lernen.

Unser Jacki verträgt kein Scalibor-Halsband, das hat bei ihr einen Anfall ausgelöst (vermuten wir). Aber da dein Hund dies schon seit März trägt und der erste Anfall im Juni auftrat, sehe ich da nicht unbedingt einen Zusammenhang.

Edit: Nichtsdestotrotz würde ich das HB abmachen.

Edit2: Hier ein interessanter Link: http://www.epilepsie-beim-hund.de/

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Seresto von Beyer

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Hallo Sponsor, wir können damit leider nicht leben und werden uns auch nicht daran gewöhnen. Rusty wird in der "Aufwachphase" leider aggressiv und hat meinem Mann bei ersten Anfall ins Gesicht gebissen. Wir sind uns sicher, dass hat der kleine Kerl nicht extra gemacht. Wir können es abschätzen, aber was ist , wenn Fremde dabei sind? Auf der Hundewiese, Kinder?

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Öhm, Aggression kann nach einem Anfall auftreten, ja. Daher gilt es den Hund abzuschirmen, ggf. zu sichern und sich ggf. etwas zu entfernen.

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Trotzdessen das einige Zeit zwischen dem "Beginn" des Zeckenhalsbandes und dem ersten Anfall liegt würde ich es entfernen.

Es KANN ein Zusammenhang bestehen.

Ob es einen Zusammenhang mit dem Hormonchip geben könnte weis ich nicht.

Meine alte Schäferhündin hatte auch epelepsieartige Anfälle und war in der ersten Zeit nach den Anfällen agressiv und hat umsich gebissen.

Man lernt damit umzugehen.

Wenn alles abgeklärt ist und der Hund mit Tabletten eingestellt, sollten die Anfälle auch deutlich weniger werden.

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mein Hund hat auch seit kurzem Epilepsie, und ist auf Pexion eingestellt, ich hatte in der Tierklinik(Neurologie) nachgefragt, wegen dem Zeckenschutz,

Mir wurde da gesagt sie kann das Scalibor tragen, es hätte keinen Einfluss auf die Anfälle.

Bisher habe ich es noch umgelassen, und unter der Therapie mit Pexion waren noch keine weiteren Anfälle.

Ich werde es beobachten.

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Ich hab jetzt schon mehrere Hunde gesehen, bei denen dieser Chip im Zusammenhang mit der Epilepsie gebracht werden könnte. ...zumal dein Hund diesen Chip ja auch schon sehr früh bekommen hat!

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      in Hundekrankheiten

    • Epilepsie, SDU (Schilddrüsenunterfunktion) - Anfälle, Aggression, Verhalten

      Epilepsie und Schilddrüsenunterfunktion (SDU) beim Hund Tricky ist 4 Jahre alt, kastriert und ein Pinscher-Windspiel-Mix. Er wurde von der Polizei von seinem Vorbesitzer aufgrund eines Beißvorfalls ins Tierheim gebracht. Wir haben ihn seit knapp 4 Monaten, er hat uns mehrfach gebissen - während seiner Anfälle. Wir wussten zu Beginn nicht, was die Ursachen hierfür waren.
      Nach einem Hinweis unseres Trainers wurde beim Tierarzt SDU festgestellt, die aber zunächst vom TA nicht als "schlimm" bezeichnet wurde, er uns aber dennoch die Medikamente gegeben hat. Nachdem es zwar besser wurde, aber er noch immer seine Aussetzer bekam, wechselten wir auf Anraten des Trainers den Tierarzt. Diese stellte SDU fest, die noch nicht richtig eingestellt war. Darüber hinaus auch noch Epilepsie, also beides. Sollte die Behandlung nicht anschlagen, besteht noch die Möglichkeit des Euthyroid sick syndrom (ESS). Er behandelt nach Ausschlussdiagnose. Um zu zeigen, was es bedeutet, einen solchen Hund zu haben und da ich Tricky während seiner fokalen Anfälle nicht filmen kann, habe ich Videos gesucht, die andere Hundehalter von ihren Hunden bei YT hochgeladen haben. Video 1:
      Hier seht ihr ein typisches Verhalten, wie es auch bei Tricky ist - bis zur etwas 12.Sekunde. Danach beißt er, wenn man ihn nicht "runter" bekommt. Anders als in dem Video lässt er sich dann nicht anfassen und beißt sofort zu, meist in die Arme, verbeißt sich dann auch und ist nicht zu stoppen. Ab der 50sten Sekunde ist das Verhalten schlimmer, was seine Aggression betrifft. Er krampft nicht so stark wie der Hund in dem Film, statt dessen schreit er panisch. https://www.youtube.com/watch?v=5qmzHixdcNU Video 2:
      Ein anderes Typisches Verhalten ist bei ihm das "Fliegenschnappen". Auch hierzu habe ich ein Video gefunden. Bei Tricky entfällt oft Phase 1. 
      Durch einen Reiz (Türklingeln, schnelle Bewegung, Klopfgeräusche, andere Geräusche im Flur oder draußen) springt er unvermittelt auf und verhält sich, wie der Hund im Video. Dieses Springen und schnappen kann auch durch übermäßige, positive Erregung (z.B.Freude, wenn wir nach Hause kommen oder Besuch, den er mag) ausgelöst werden.
      Er ist währenddessen nicht abrufbar oder zu beruhigen oder zu stoppen, oft schnappt er auch nach uns und die Steigerung in Aggressionen ist ebenfalls nicht aufzuhalten.
      https://www.youtube.com/watch?v=Dn-ZpfCcl88 Video 3:
      Manchmal beginnen seine Anfälle auch, wie in dem folgenden Video, leider wird das hier als lustig dargestellt, der Hund steht aber unter großem Stress. Tricky verhält sich so, wenn einer von uns heim kommt oder weg geht, also positiver oder negativer Stress. Aus diesem Kreiseln wird dann oft - nicht immer - das "Fliegenschnappen" wie in Video 2 und er schraubt sich manchmal weiter hoch bis in Schnappen und zubeißen.
      https://www.youtube.com/watch?v=kby3j6cU7vI Video 4:
      Kleinere, leichte Anfälle kann ich mehrmals am Tag beobachten, nicht immer knickt ein Bein weg wie in diesem Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=zpud7FtrpoY Video 5:
      Auch das ständige Lefzen-Kratzen mit Pfoten lecken ist ein schwacher Anfall. Er kann kaum damit aufhören. Das ist bei ihm so, wie in diesem Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=46YvOoGi-i0 Trickys Schilddrüsenwerte sind im unteren Grenzbereich, durch Medikamente hat sich dies leicht gebessert. Seine Unterfunktion der Schilddrüse (SDU) zeigte folgende Symptome:
      -Körperzittern
      -offene Ohrspitzen
      -sehr dünnes Fell, fast fehlendes Bauchfell, allgemein schlechte Fellqualität, schuppige Haut
      -trauriges, faltiges Gesicht
      -Gangart nur eiliger Trab mit angespanntem, aufgezogenen Rücken (Kann auch von der Epilepsie kommen)
      -friert schnell
      -leichte Reizbarkeit
      -nervöses, hibbeliges Verhalten
      -ängstliches, schreckhaftes Verhalten, Panisches Verhalten
      -Angstagression, kreischendes Bellen, Schnappen
      Durch Medikamente sind viele Symptome verschwunden, er ist aber noch nicht richtig eingestellt. Dazu kommt noch teilweise "manisches" Kauen auf Gegenständen (Kauknochen, Knoten, Kong). 
      Im Normalzustand kaut er friedlich und langsam, lässt sich auch alles wegnehmen; im "Anfallzustand" ist er nicht von dem Kauobjekt weg zu bekommen, verteidigt es durch Umdrehen oder Weggehen, um gleich darauf wieder wie irre zu kauen. Er deutet dann auch Schnappen an, beißt aber nicht. Zusätzlich bekommt er ein Präparat gegen die Epilepsie, seitdem hat er bisher keinen starken Anfall mehr gehabt, nur noch leichte, die ein außenstehender nicht mal bemerken würde. Familie und Freunde sind entsetzt, wenn sie sehen oder mitbekommen haben, dass Tricky uns wieder so heftig gebissen hat, dass wir im Krankenhaus behandelt werden mussten. Oft kamen Worte wie "zurückbringen", "zeigen, wer der Herr im Hause ist", "einen auf den A...geben" usw. Zurück ins TH wäre sein Todesurteil, da er nicht vermittelbar ist. Den Hund zu schlagen ist niemals eine Option.
      Natürlich kamen auch Kommentare von Bekannten oder Nachbarn wie "einschläfern lassen". Natürlich gab es auch viel Zustimmung und Freunde, die uns verstehen.
      Sollten alle Behandlungen nicht anschlagen und der Hund dauerhaft leiden, müssen wir das erwägen, aber erst dann, wenn nichts anderes hilft und es dem Hund immer schlechter geht. Um Stress zu vermeiden, ist Tricky ein "Gelber Hund" (http://www.gulahund.de/), auch, wenn seine Anfälle bisher nur zu Hause aufgetreten sind.
      Zusätzlich trägt er gelegentlich Maulkorb (z.B. beim TA), Besuch ist für ihn tabu, da bleibt er in seiner Box, um ihm den Stress zu nehmen. Ansonsten ist er ein lernbegieriger, verschmuster, kleiner Hund, der viel Bewegung, abwechslungsreiche Spaziergänge und viel Körperkontakt braucht. Klare Strukturen in den Tagesabläufen helfen ihm ebenfalls, sich besser zu entspannen. Er ist ein kleiner Dickkopf, ziemlich quirlig aber ein lieber Kerl. Wir werden ihn nicht aufgeben und alles tun, damit es ihm besser und gut geht.
      Eine genaue Diagnose kann nur ein TA stellen - nicht jedes ungewöhnliche Verhalten ist einen Krankheit. Im Idealfall ist der TA spezialisiert, was Diagnostik und Behandlung angeht. Ich habe das jetzt so zusammengefasst, um anderen, denen es ähnlich geht, zu helfen und Mut zu machen und allen, die auf meine vorherigen Posts geantwortet haben, durch meine Erklärungen und diese Videos einen Einblick zu gewähren, was bei uns so tagtäglich abgeht. Mehr über Tricky findet Ihr hier: http://www.facebook.com/Tricky.dog Wir bleiben dran!

      in Hundekrankheiten

    • Anfälle, vermutlich keine Epi, selten, bitte Hilfe!

      Ich versuche es hier auch mal, vielleicht hat ja jemand schon etwas in der Art erlebt oder ist zufällig ein Neurologe oder so...   Smilla hat seit Ende März Anfälle. Ich halte mich mal kurz, bitte fragt nach   Smilla ist ein Sheltie, 2 Jahre alt, keine Krankheiten zuvor bekannt   Die Anfälle sind rein Stress-induziert, die Auswirkungen sind allerdings stärker, wenn sie sich dabei stark bewegt (es ist positiver wie negativer Stress. Hochfahren bei Hundesport, aber auch erschrecken)   Es fängt immer an mit torkeln, teils Ausfallschritte, dann Muskelkrämpfe (sie streckt ein Bein weg, krümmt den Rücken, streckt ein anderes Bein weg... kein auf der Seite liegen und krampfen). Dann zittert sie mit dem ganzen Körper. Sie ist dabei bei vollem Bewusstsein, ansprechbar und scheint mir keine Schmerzen zu haben. Die einzelnen Stadien sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. Nach einem Anfall ist sie sofort wieder wie immer   Sie ist sonst komplett normal. Frisst normal, trinkt normal, ist aktiv wie immer, kein Husten, kein irgendwas...   Die letzte Impfung ist knapp ein Jahr her und auch hat sie noch kein Anti-Zeckenmittel oder irgendwas bekommen dieses Jahr   die Anfälle treten nur bei Stress auf, nie in Ruhe. Ich kann sie wirklich voraussagen, wenngleich ich nicht alles verhindern kann     was wir haben:   ein großes Blutbild (unauffällig) mit zig Zusatzuntersuchungen mittlerweile zu Parasiten und weiß der Geier   ein Röntgenbild von Herz und Lunge, ein Ultraschall mit Doppler vom Herzen und ein Belastungs-EKG (in einem Anfall, den wir dafrür ausgelöst haben)   ein MRT vom Gehirn   eine neurologische Untersuchung     es ist alles unauffällig.   Die Neurologin riet uns zu Glutenverzicht und das hat geholfen. Smillas Anfälle brauchen nun mehr als Auslöser und sie hat deutlich weniger Muskelkrämpfe während eines Anfalls. Sie tippt auf Dyskenisien, Probleme bei der Weiterleitung vom Nerv zum Muskel. Sowohl sie als auch die Tierklinik, bei der wir das MRT und das Belastungs-EKG gemacht haben, glauben nicht an Epilepsie. Problem ist, dass man in der Hinsicht wenig testen kann beim Hund. Sie riet zu Anti-Epiletika (Phenobarbiraten), um das Stress-Level zu senken und eventuell sind es ja doch sehr ungewöhnliche fokale Anfälle. Das tu ich Smilla für den vagen Verdacht aber nicht an.   Bei Smilla summiert es sich. So als Beispiel: Wir können eine Runde im Agi laufen laufen und es ist ok. Dann 10 Minuten Pause und wenn wir dann wieder anfangen, geht es quasi sofort los. Oder wenn wir einen stressigen Tag haben, sinkt die Auslöseschwelle immer mehr. Als würde da irgendwas auf- oder abgebaut werden...     Wir werden es nun mit der Uniklinik in Gießen probieren als nächstes, aber vielleicht kommt das ja irgendwem bekannt vor...(auch wenn man es niemandem wünscht)  

      in Hundekrankheiten

    • Epileptische Anfälle?

      Liebe Hundefreunde, ich habe mich im Forum angemeldet, da ich dringend einen Rat benötige. Wir haben einen Golden Retriever, 7 Jahre alt, der neuerdings leichte Epilepsieanfälle (laut Tierärztin) bekommt. Er wird ganz steif, steht extrem breitbeinig und verdreht den Kopf. Diese Anfälle können 1-2 Stunden dauern und passieren immer dann, wenn er sich abends zum Schlafen neben meinem Sessel niederlässt. Danach hat er unbändigen Hunger. Bei der Blutuntersuchung waren alle Werte normal. Die Tierärztin scheint ratlos und empfiehlt Valiumzäpfchen, die wir ihm während des Anfalles einführen sollen!? In diesem Forum habe ich den Beitrag von Heike gelesen, die bei ihrem Hund von einer "Fehlverbindung der Synapsen im Umschalten vom Wach- in den Schlafzustand" schrieb(!?) und von Medis (Medikamte?), die diese Anfallshäufigkeit stark reduzierte …! Hat jemand Erfahrung damit und kann mir Tipps geben? Ich bin dankbar für jeden Hinweis! Herzlichen Dank im Voraus! LG Ulli

      in Hundekrankheiten


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