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Hundeforum Der Hund
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CM teilt Rudel in vordere, hintere und mittlere Hunde ein

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Sagt mal, wo wohnt Ihr denn?

Bei uns ist das total gemischt und ich seh das weniger problematisch.

Klar gibts solche, die keine Begegnungen wünschen - und das respektiere ich und gut isses. Werden schon einen Grund dafür haben.

Aber genauso viele gibts hier, die sich gerne treffen, wobei die Hunde ungezwungen miteinander Kontakt haben dürfen.

Als Spießrutenlaufen empfinde ich das absolut nicht.

Als Spießrutenlaufen empfinden das doch eher die, die einen unverträglichen, kranken, zu alten oder sonstwie (aus welchem Grund auch immer) hundeinkompatiblen Hund führen, die ständig von den freilaufenden bedrängt werden.

Einer meiner Hunde ist auch nicht unbegrenzt mit allem und jedem verträglich, aber was solls.

Man kann es sich ja aussuchen, mit wem man unterwegs sein mag und wenn mal einer unerwünscht reinrumpelt, na, dann wird halt so gehändelt, dass sie das unbeschadet überstehen.

Und wenn andere von uns nicht "belästigt" werden wollen - kein Problem, auch das wird für Beide Seiten zufriedenstellend gehändelt.

Ein Problem sehe ich darin, dass sich ungeeignete Menschen Hunde holen und dann Hilfe brauchen und an die falschen Helfer geraten, die noch mehr Probleme reinproduzieren, als eh schon bestehen, anstatt den Menschen zu helfen zu begreifen, was sie falsch gemacht haben, dass es zu den Problemen überhaupt kommen konnte.

Da wird vermittelt, wie man Probleme "symptomatisch" abstellt und maximal noch, wie man genau diesen Level beibehalten kann - anstatt begreiflich zu machen, was ein Hund braucht, damit er gar kein Problemverhalten entwickeln muss - woraus sich die Lösung leicht erschliessen und erarbeiten läßt - und zwar nicht nur symptomatisch, sondern individuell hundegerecht.

Ob man da aber eine Einteilung in ein raster von Typen braucht???? Egal ob 3 oder 7 oder 25,345 - ich bin der Meinung das ist unnötig, wenn man sich mit dem Hund als Hund und Individuum, das es ist, zu dem es sich entwickelt hat, befasst.

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Ich fände es auch besser wenn man Hunde einfach nach Charakter beurteilen würde und nicht nach einem aus den Fingern gesaugtem Schema.

Wir kommen gut klar mit der Hundeerziehung und haben uns trotzdem einen Trainer ins Haus geholt um mal das Ganze von "aussen" beurteilen zu lassen. Den Trainer fand ich gut und er hat auch gut die "Schwachstellen" bei uns erkannt (teilweise zu hektisch etc..). Was mir gar nicht gefallen hat und das habe ich ihm dann auch gesagt war die vorschnelle "Beurteilung" der Hunde. Keiner kann einen Hund nach 30 Minuten beurteilen oder einschätzen.

Nur ein Beispiel:

Unser Sam ist supersozial, kommt mit fast jedem Hund aus und wenn er mal einen nicht mag geht er weg.

Einmal auf der Hundewiese gabs aber den Fall da hat er einem Hund deutlich gezeigt das er keinen Kontakt will und ist dann auch richtig massiv geworden (keine Beisserei aber SEHR deutlich in der Laut und Körpersprache).

Natürlich hieß es gleich "Oh der ist aber agressiv".

Als wir dann 3 Tage später wieder da waren haben wir dann erfahren das der Hund mit dem Sam Stress hatte zwei andere zusammengebissen hatte.

Wenn das zufällig bei einer Trainerstunde passiert wäre, hätte Sam sofort den Stempel agressiv bekommen und das falsche Training hätte seinen Lauf genommen.

Ich bin auch überzeugt davon das 99% des Verhaltens auf den Halter zurückzuführen sind. Eigentlich sollte es Menschentrainer zur Hundehaltung geben und keine "Hundetrainer".

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Ich bin auch überzeugt davon das 99% des Verhaltens auf den Halter zurückzuführen sind. Eigentlich sollte es Menschentrainer zur Hundehaltung geben und keine "Hundetrainer".

Im Grunde ist es doch auch so. Ein Trainer hat eigentlich die Aufgabe einem Hundehalter zu vermitteln wie er seinen Hund "erziehen" kann um mit diesem vernünftig durch den jeweiligen Alltag kommen zu können.

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Hallo chibambola

Ja, leider ist Zeit zu haben wirklich aus der Mode gekommen.... wo man wieder bei "der Hund ist ein Rudeltier" gelandet wäre ....

Leider wohne ich am anderen Ende bei Hamburg. Schade!

Hallo Duoungleich

Und ja, ich lebe in einer Gegend, wo das jetzt so ist, mindestens 8 von 10 Fremdbegegnungen verlaufen mehr oder weniger panisch und die Zahl der Hunde, die einfach nie Kontakt zu Artgenossen haben dürfen ist erschreckend hoch.

Du aber auch nicht mehr in einer Gegend wie ich eben früher vor 10 Jahren kannte. Denn da bretterten keine Hunde zu anderen, die keinen Kontakt wollten, sie hatten nämlich schon als sie klein waren gelernt Körpersprache richtig zu lesen, so dass ein Hund der keinen Kontakt will, nur einen Blick schmeißen musste und die Sache war geklärt, ganz ohne Menschen, die ihre Hunde beschützen mussten. Das waren noch die goldenen Zeiten von "Hunde machen das unter sich aus", weil da eben noch Kontakt zu allen da war und es Hunden auch zugestanden wurde sich das eben auch gegenseitig beizubringen und das eben unter der Aufsicht der Menschen, die mäßigend eingriffen, aber nicht ständig alles regeln mussten ... Aber das passt irgendwie nicht in diesen Thread.

CM hat ein paar sehr alte Ansichten und einige seiner Aktionen sind inakzeptabel! (Stichwort Würgehalsband. Shadow ....) Aber, wenn ein Hund schlechte Angewohnheiten hat, verteufle ich ihn auch nicht generell. Ich verstehe jedenfalls, was einige an ihm finden und wenn man sich nicht gerade die spektakulären Fälle anschaut und ich kenne auch keinen CM Fan, der Würger oder gar Elektrohalsband benutzt. Klar nervt das Gezische manchmal, aber da gibts Trainer, die sichtbar schlimmere Auswirkungen produziert haben ... jedenfalls in meinem Umfeld.

Tja, was macht es für einen Sinn Hunde einzuteilen ... Wenn es hilft Menschen neugierig zu machen ist es nicht schlecht. Was macht einen Hunde denn zum vorderen oder hinteren oder mittleren Hund? Wenn sie über: ich will wissen wovon CM redet, zum Hunde beobachten kommen, dann ist es ja gut. Und soweit ich das gesehen habe, hat diese Einteilung für ihn keinen Einfluss auf seine Rudelzusammenstellung. Also kann das pure beobachten schonmal nicht so bedenkliche Auswirkungen haben, wie einteilen und trennen usw ...

Uuund da kommen Hund und Bär miteinander klar, warum sollten es Hund und Hund nicht schaffen?

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Wenn das zufällig bei einer Trainerstunde passiert wäre, hätte Sam sofort den Stempel agressiv bekommen und das falsche Training hätte seinen Lauf genommen.

Das würde ich nicht pauschal sagen. Da wirfst Du kompetente Trainer und inkompetente einfach in einen Topf.

Wenn Du an einen Trainer kommst, der nach 30 Minuten und wegen so einer Situationen mit Aggressionsverhalten, sein Urteil gefällt hat und der danach das weitere Training ausrichtet und so unflexibel ist, den Hund in seiner Gesamtheit wahrzunehmen und einzuschätzen - dann schick ihn in den Wind. So einer ist das Geld nicht wert - ausser er zahlt ne gute Summe um einmal mit Dir trainieren zu dürfen ;) . Der wird allerhöchstens jedes Ausdrucksverhalten in der Richtung vielleicht erfolgreich unterbinden - aber aus kynologischer Sicht geht das zeimlich am Wesen eines Hundeindividuums vorbei.

@Sockensucher: Bei uns laufen schon auch einige komische Hundehalter rum - aber Gott sei Dank hab ich Auto und muss nicht ausschließlich täglich an der Leine durch die Siedlung und uns anpöbeln lassen....und wenns passiert wird das abgehakt und fertig.

Etwas ausserhalb gehts da viel entspannter zu. Ja - die feilaufenden Landhunde, die treffen wir da heute noch und nie gabs bisher mit denen Probleme, weil die sich frei bewegend mit den anderen unterhalten dürfen, ohne ständig dafür eins auf den Deckel zu bekommen, wenn ein ungestümer Rüpel an sie randonnert.

Ich frag mich ja manchmal, wozu braucht man einen hund, wenn man ausschließlich die Möglichkeit hat, ihn an kurzen leinen Gassi zu führen oder gar aufs Laufband zu schicken - ohne Natur und Möglichkeiten, sich dort frei oder zumindest viel frei zu bewegen.

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Was ich absolut anders sehe als BE, dass es sich um angeborene Strukturen handelt, die unabänder bar sind und erst recht, die Schlussfolgerungen die gezogen werden, wenn Hunde nicht in den genannten Stellungen leben können/dürfen sowie dass man es auf exakt 7 Stellungen und dann noch in Reih und Glied (was ich für völligen Blödsinn halte) festnagelt.

Aber das ist doch das Wesentliche an der Theorie, oder? Wenn man das rausstreicht, bleibt doch von der Theorie (wenn es überhaupt eine ist) nicht mehr viel übrig. Oder sehe ich das falsch?

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Nö, das hast du treffend erkannt, Kerstin ... :kaffee:

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