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Hundeforum Der Hund
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Ausbildung vs Studium mit Hund

Empfohlene Beiträge

Huhu,

langsam wird es ernst bei mir mit dem späteren Arbeitsleben. In ziemlich genau einem Jahr habe ich mein Abitur in der Tasche.

Nun bin ich mir im Moment etwas unsicher, wie ich die Zeit nach dem Abitur gestalten werde. Im Folgenden beschreibe ich euch verschiedene Situationen und es wäre sehr schön, wenn ihr mir eure Meinung dazu sagen könntet und was für den Hund das Beste bzw kleinere Übel ist.

Alle Situationen haben die Gemeinsamkeit, dass ich zuhause wohnen bleibe und Odin dementsprechend nicht aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird. Dazu habe ich die volle Unterstützung meiner Familie, die sich während meiner Arbeits- oder Studiumszeit gerne um Odin kümmert. Finanziell ist auch für ihn gesorgt.

Situation 1:

Das wäre eine 3 jährige Ausbildung in einem Handwerksbetrieb. Positiv hierbei wären ein relativ kurzer Arbeitsweg (24 km oder näher, momentan fahre ich 40 km einfache Strecke in die Schule) und eine Ausbildungsvergütung.

Gibt natürlich noch mehr Pro-Argumente für diese Ausbildung, allerdings haben die vorrangig keinen Einfluss auf den Hund. Eine negative Seite hätte diese Ausbildung aber auch, denn es ist körperliche Arbeit und ich wäre sicher nach Feierabend ziemlich müde. Allerdings sehe ich Arbeit mit dem Hund und Gassi als Entspannung an.

Situation 2:

Wäre ein Studium in Biologie. Eigentlich mein Traum, doch bis zur nächsten Uni wären es ca 60km. Umziehen möchte ich nicht, da ich dann eben keine so tolle Betreuungsmöglichkeit für Odin habe wie hier. Ich weiß nicht genau, wie sich das Studium gestaltet, doch ich stelle es mir nicht sehr einfach vor. Nach dem Bachelor Abschluss würde ich gleich den Master anstreben, d.h. es würde länger dauern bis ich richtig Geld verdiene und 'voll im Leben stehe'.

Zudem würde ich gerne hier in der Gegend wohnen bleiben. Das würde bedeuten, dass ich im späteren Berufsleben pendeln müsste, was auch wieder Zeit, die man mit dem Hund verbringen könnte, frisst.

(Situation 3):

Hierbei bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob dieser Weg der Richtige für mich wäre. Situation 3 wäre auch ein Studium in Biologie, aber auf Lehramt. Langfristig gesehen ist dieser Beruf bestimmt gut für Hundehaltung und Familie. Allerdings finde ich, dass besser Menschen Lehrer werden, deren Passion die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern ist, anstatt Menschen wie ich, deren Passion der Unterrichtsstoff ist.

Egal welchen Weg ich einschlagen werde, langfristig möchte ich gerne 2 Hunde halten, doch die Zeit dafür muss ja erstmal da sein.

Gibt es hier Biologen oder sogar Frauen im Handwerksbetrieb? Wie gestaltet sich das so?

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Hier ist eine Frau im Handwerk! :)

Meine Situation ist ähnlich wie deine. Ich fahre eine Strecke knapp 60km, fang um 6 Uhr an und bin normalerweise mit der Nummer um viertel vor drei durch (wenn ich meine Gleitzeit nicht bis zum Anschlag ausgereizt hätte :Oo ).

Zu Hause kümmern sich zum Glück meine Eltern um die beiden.

Nach der Arbeit bleibt aber noch genug Zeit für die Zwei, auch wenn der Job recht anstrengend ist.

Alles in allem könnte ich mir das zwar schöner vorstellen, aber irgendwo muss es herkommen, ne.. ;)

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Originalbeitrag

(Situation 3):

Hierbei bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob dieser Weg der Richtige für mich wäre. Situation 3 wäre auch ein Studium in Biologie, aber auf Lehramt. Langfristig gesehen ist dieser Beruf bestimmt gut für Hundehaltung und Familie. Allerdings finde ich, dass besser Menschen Lehrer werden, deren Passion die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern ist, anstatt Menschen wie ich, deren Passion der Unterrichtsstoff ist.

Hmm... sofern du nicht eine Abneigung gegen Kinder hast und dir es generell vorstellen kannst finde ich es gar nicht so verkehrt wenn ein Lehrer Stoff unterrichtet welcher seiner Passion entspricht.

Denn je mehr man von etwas begeistert ist desto besser kann man es meist rüber bringen.

Ist halt die Frage ob es das ist was du dir vorstellst? Denn im Großen und ganzen hat es ja mehr mit Pädagogik als mit Biologie zu tun.

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Vorrangig wäre doch erst mal, was DU willst, nicht der Hund. :D

Ich finde es sehr löblich, daß du dir Gedanken um Odin machst, aber die sind alle umsonst, wenn es dir im Beruf nicht gefällt. :kuss:

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Ganz abgesehen von den Möglichkeiten, die Du aufzählst (zumindest die ersten 2 finde ich sehr toll! :) Du solltest Dir Deine Berufswahl nicht in erster Linie von momentanen Bedingungen abhängig machen!!!

Dein Beruf ist etwas, was Dich so ziemlich fast den Rest Deines Lebens für einen großen Anteil Deiner Zeit begleiten wird.

Wenn Du aus Gründen die MOMENTAN einfach günstiger sind, Dich für einen Beruf entscheidest, der vielleicht nicht so ganz das richtige für Dich ist, dann wirst Du u.U. Dein Leben lang morgens gefrustet zur Arbeit gehen, den Feierabend herbei sehnen und auf den nächsten Urlaub warten.

Egal wieviel Freizeit Du hast, die ist deutlich weniger Wert, weil Du in Deinem Beruf nicht glücklich bist.

Nur mal so als Denk-Anstoß ;)

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Ich würde versuchen, noch schnell einen Praktikumsplatz in dem Handwerksbetrieb zu organisieren. Vielleicht ist das ja möglich, und du könntest dir ein Bild davon machen, ob das überhaupt was für dich ist.

Ansonsten finde ich es nicht verkehrt, eine Ausbildung zu machen und dann ggf. ein Studium dranzuhängen oder andere Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen.

Es sei denn, du willst wirklich und unbedingt Biologin werden.

Für den Lehrerberuf sollte man sich schon einigermaßen interessieren, denn das Studium besteht ja nicht nur aus dem Fach, sondern aus jeder Menge Pädagogik, Erziehungswissenschaften etc. und je nachdem, welches Lehramt man anstrebt auch aus einem oder zwei weiteren Hauptfächern.

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Du hast unschaetzbare Vorteile bei deiner Berufswahl/-ausbildung, naemlich eine Familie, die hinter dir steht.

Odin ist versorgt, du bist versorgt und hast quasi freie Auswahl. ;)

Mach das, was du wirklich vom Herz her moechtest, was dein Wunsch ist. Du hast jetzt noch 1 Jahr Zeit, verschiedene Praktikas zu machen, in all deine Wunschberufe reinzuschnuffeln.

Nutz das :kuss:

Auch, wenn du spaeter pendeln musst fuer die Ausbildung ist es nur eine begrenzte Zeit deines Lebens, in der deine Familie dir dazu noch Sicherheit im Ruecken gibt.Danach kannst du es passender fuer dich und Odin einrichten. :)

Wie Skita schon schrieb: Ein Beruf begleitet dich ein ganzes Leben.Selbst, wenn du mal heiratest, Kinder bekommst und ne zeitlang zu Hause bist kann es doch sein, dass du mal wieder drauf zurueckgreifen musst und da soll es dich auch ausfuellen.

Ich selber wollte in die Rechtsmedizin, aber mit gerade 17 musste ich zu Hause raus. Nix mit Abitur und Studium, sondern auf den Hosenboden setzen, nen ordentlichen Abschluss machen und dann ne Ausbildung nachschieben, damit Geld zum Leben da ist.

Ich bin so gut es geht an meinem "Wunschberuf" drangeblieben und auch jahrelang taeglich 120km gependelt nach der Ausbildung, weil man auf der Koe eben mehr verdient, als in der Kleinstadt. :)

Ich habs auch nie bereut, weil ich dadurch viel lernen konnte vom Leben, was mir sonst verborgen geblieben waere.

Aber wenn du so die Moeglichkeiten hast, wie du hier schreibst, nimm das, wo dein Herz wirklich dran haengt. :)

Setz dich auf den Hosenboden fuer ein gutes Abi und mach Praktikas, so viel du kannst.

P.S. Ein handwerklich koerperlicher Beruf macht nicht unbedingt nur muede, sondern bringt auch ordentlich Kondition. (Hab selber ne Umschulung gemacht zum Maler/Lackierer)

Du muesstest nur vorher mal schauen, wie deine koerperlichen Vorraussetzungen sind und auch die spaeter evt. anstehenden Berufskrankheiten sind und sich auf dich auswirken koennten.

Viel Spass beim Ausprobieren :winken::)

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Also ich studiere Zahnmedizin und habe nebenbei meine Mira ohne dass meine Eltern aufpassen o.ä. da ich von zu Hause weggezogen bin.

Ich wohne mit dem Fahrrad 5 Minuten von der Uni und deshlab habe ich gar keine Probleme. Ich würde nicht behaupten, dass Zahnmedizin wenig zu tun ist, eher im Gegenteil, aber wenn ich wirklich lange Uni habe fahre ich inder Mittagspause nach Hause und power sie richtig gut aus oder lasse mal eine Vorlesung ausfallen (manche Vorlesungen sind einfach überbewertet). Ich lerne lieber zu Hause als in der Bib deshalb ist Mira auch nicht so viel alleine...ich würde sogar behaupten ich habe viel mehr Zeit für den Hund als wenn ich Vollzeit arbeiten würde.

Ich kann dir auch nur empfehlen das zu machen, was du wirklich willst und nicht wegen des Hundes auf etwas verzichten was dich glücklich macht. Du weißt ja auch gar nicht wie dein Leben in 10 Jahren aussieht und wenn du mal Kinder bekommst siehst die Situation auch nochmal anders aus. Einer von euch bleibt zu Hause für eine gewissen Zeit, iwann sind die Kinder auch älter und können sich mit um das Familienmitglied kümmern. Je nachdem wie weit du in die Zukunft gucken willst ;)

Ach und 5 Jahre Studium (Bachelor und Master) gehen verdammt schnell um. Wenn du normal Biologie studierst musst du danach eine aufreibende Zeit in Betracht ziehen da dort nicht so viele Stellen sind, besonders ohne Doktorarbeit (die auch nochmal die Studiumszeit in Anspruch nehmen kann). Also perpektivisch gesehen würde ich dir zum Lehramt raten, da bräuchtest du aber ein zweites Fach und du musst wissen ob du mit den Kindern/Jugendlichen klar kommst im Unterrichtsalltag.

LG aus Hannover,

Lisa

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Ein Biologiestudium nicht auf Lehramt ist meistens ein Studium in die Arbeitslosigkeit. Bzw du wirst dir danach einen Job suchen müssen der rein gar nix mit Biologie zu tun hat. Ein Bekannter hat sogar da drin promoviert und arbeitet jetzt in einem Bekleidungsgeschäft, er sucht seit JAHREN nach einem Job der was mit seinem Studium zu tun hat - keine Chance.

Ja, es gibt die Glücklichen die was finden, aber man muss auch mit dem Gegenteil rechnen.

Ich studiere Biologie Lehramt und es geht mit Hund, wenn man etwas Unterstützung hat und der Hund gut alleine bleiben kann ;)

Hunde sind an meiner Uni verboten.

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Ich hab ja drei Kids deshalb möchte ich dich dringend unterstützen in dem Gedanken ,ein Lehrer lehrt und ich denk es ist erstmal zweitrangig welches Fach .

An der Uni verschiebt sich das aber an der Schule brauchs eine Begeisterung fürs lehren/Pädagogik.

LgBJ

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