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Hundeforum Der Hund
gast

Opis letzte Zeit auf Erden/Charly ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ihr kennt mich schon, und ich habe meinen Account aus persönlichen Gründen löschen lassen.

Seit dem ich aber doch noch etwas passiert womit ich gerade nicht alleine klar komme.

Mein Charly wurde in der letzten Zeit ja immer älter und älter. Es ging immer schneller und ich hatte fast das Gefühl, dass ich ihm täglich dabei zusehen konnte wie er immer mehr abbaut.

Vor nicht ganz einer Woche haben wir erfahren, dass Charly einen großen Tumor am Hinterbein hat. Der Tierarzt sagt, dass man da nichts mehr machen kann. Das Ding ist echt groß und Charly nunmal ziemlich alt.

Ich habe das Gefühl, dass ich dem Tumor beim Wachsen richtig zusehen kann. Es scheint für mich, als würde er sich täglich größer anfühlen.

Charly raubt das alles die Kraft.

Man kann nichts mehr für ihn tun außer ihm Schmerzmittel geben. Das machen wir auch und ich hatte das Gefühl, dass es ihm damit auch etwas besser geht. Er hat sein Bein wieder etwas belastet und schien etwas fitter.

Heute bin ich den halben Tag dabei zu weinen.

Er hat Schmerzen und ich fühle mich einfach so hilflos.

Wenn er wach ist, dann läuft er ruhelos hin und her, hechelt wie verrückt und weiß nicht wohin mit sich. Und irgendwann schläft er aus Erschöpfung ein. Aber selbst im Schlaf atmet er schnell.

Ich frage mich wann die Zeit gekommen ist in der ich ihn gehen lassen muss.

Und ich weiß es einfach nicht.

Wenn wir ein bisschen spazieren gehen, und er abgelenkt ist, dann scheint es als würde es ihm relativ gut gehen, für seine Lage.

Er frisst noch gerne, zwar nicht mehr so viel wie früher, aber er frisst.

Heute scheint sogar das Atmen anstrengen für ihn zu sein, und er hustet immer mehr.

Immer hört man von allen, dass man schon merkt wann die Zeit gekommen ist, den treuen Begleiter gehen zu lassen.

Aber ich habe Angst, dass ich es nicht merke.

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Das ist nicht schön, wenn man am Ende eines Weges angekommen ist. :(:knuddel

Was du schreibst, dass er unruhig ist, Schmerzen hat, hechelt und hustet, würde mich aufhorchen lassen, denn das sind schon so einige Dinge, die da zusammen kommen.

Ich von hier kann nicht beurteilen, was da nun genau vonstatten geht bei euch, aber ich würde euren Tierarzt anrufen und ihm die Situation schildern.

Du warst ja sicherlich in letzter Zeit öfters bei ihm und dann wird er das auch beurteilen und einschätzen können.

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Ich kann Dich nur bitten, Deine Entscheidung nicht vom Fressen abhängig zu machen... auch totkranke, schwer leidende Hunde fressen oft noch!!!

Ich will um Gottes Willen keine Ferndiagnose stellen. Aber frage Dich, wie viel reelle Lebensqualität Dein Hund noch hat und ob eine Verbesserung des momentanen Zustandes dauerhaft (relativ, also zumindest einige Wochen) mit irgendwelchen Mitteln zu erwarten ist.

Und dann treff eine Entscheidung FÜR DEINEN HUND!

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(bearbeitet)

Ich würde auch den Tierarzt um Rat fragen.

Es ist zwar "schön", wie manche hier schreiben, dass Sie es am Blick des Hundes gesehen hätten und dann ganz sicher waren, dass es soweit war, aber das ist ja bestimmt nicht immer so.

Außerdem ist Charly doch blind. Könnte er überhaupt diesen einen von manchen geschilderten "Blick" senden?

Und auch so finde ich es sehr schwer, zu merken, wann es der richtige Zeitpunkt ist, wenn man seinen Hund doch so sehr liebt und an sich doch gar nicht will, dass er auf die große Reise geht!

Falls er (zu große) Schmerzen hat, falls die Beschwerden beim Atmen (zu) groß sind, dann...

Aber das kann eben ein Tierarzt besser (und objektiver !) beurteilen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für diese schlimme letzte Phase! Alles, was Du tust, machst Du aus Liebe zu Charly - an sich kannst Du gar nichts wirklich Falsches tun...

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:knuddel

Hast du eine neutrale Person im Umfeld, die dir ihre Sicht des Zustandes von Charlie objektiv sagen kann?

Wir hatten ja schon mal darüber gesprochen, dass man zum Glück bei unseren 4-Beinern die Schmerzen nicht ins Unerträgliche Wachsen lassen muss.

Vielleicht kannst du ihn nochmals dem Tierarzt vorstellen und eine bessere Schmerzmitteleinstellung besprechen.

Wie reagiert denn Amy auf ihn? Ich habe schon öfters mal erlebt, dass Hunde schon Abschied nehmen, wenn wir Menschen noch nicht soweit sind.

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Oh, ich würde doch niemals die Entscheidung davon abmachen wie Charly frisst. Das sollte gewiss nicht so klingen.

Er werde die Entscheidung alleine für ihn treffen, egal wie traurig ich bin.

Natürlich will ich ihn nicht mehr leiden lassen!

Wir waren Montag beim Tierarzt. Und je nach dem was jetzt die weiteren Tage ist wird am Wochenende noch mal telefonisch Kontakt aufgenommen und Montag gehe ich AUF JEDEN FALL wieder zum Tierarzt.

Mir wurde heute gesagt, dass ich von Tag zu Tag erneut entscheiden soll, ob es nun so weit ist.

Amy reagiert normal auf ihn. Sie ist entspannt in seiner Nähe und leckt ihm ab und an die Lefzen sauber, oder die Augen, so wie sie es oft gemacht hat.

Es sollte nicht so klingen, als würde ich ihm länger als nötig leiden lassen wollen!

Es ist ja auch nicht so, dass er nur hustet, nur hechelt und nur schwer atmet. Aber heute ist es auf jeden Fall mehr als die letzten Tage.

Ich will auf keinen Fall etwas schön reden, eher übertreibe ich wahrscheinlich, weil ich es als so schlimm empfinde.

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Ich weiß nicht wer du bist, aber das spielt ja auch keine Rolle.

Den anderen möchte ich mich anschließen: sprich mit dem Tierarzt. Hecheln und Husten, da würde ich beispielsweise an Lungenmetastasen denken und das zumindest abklären lassen damit der Hund sich nicht mit Atemnot quält.

Ich wünsch dir Kraft!

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Ach Kristina, ich weiss gar nicht so wirklich, was ich schreiben soll.....!

Es ist eine furchtbare Entscheidung, die du da treffen musst und doch auch eine, für die wir alle irgendwie dankbar sein können, sie treffen zu dürfen.

Wenn du das Gefühl hast, man kann dem Opi die Schmerzen nicht mehr wirklich nehmen und das hört sich zumindest aus der Ferne für mich so an, dann besprich dich noch mal mit deinem Tierarzt.

Mir würde auch das Husten grosse Sorgen machen, wenn er Metastasen in der Lunge hat und womöglich plötzlich Atemnot bekommt, bleibt vielleicht nicht mehr viel Zeit zu reagieren.

Es ist schrecklich schwer und leider ist man im Endeffekt wirklich alleine mit dieser Entscheidung, andererseits kennst du deinen Charly am allerbesten und deshalb wirst du bestimmt in seinem Sinne entscheiden!

Es tut mir so leid, ich drücke euch beide!

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Ja, Kristina, jetzt hat es bei mir zwischenzeitlich auch klick gemacht. Fühl dich gedrückt!

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Mit dem Tierarzt wird auf jeden Fall gesprochen!

Und wie schon geschrieben, geht es Montag auf jeden Fall wieder hin.

Wenn morgen oder heute Abend, oder auch Sonntag das Gefühl habe, dass ich unbedingt hin muss, dann wird auch das getan.

Ganz weg gehen die Schmerzen (MEINER Meinung nach) nicht.

Mein Kopf sagt mir auch: Lieber ein paar Tage, eine Woche zu früh, als zu spät.

Aber trotzdem fühle ich mich überfordert damit.

Danke fürs Drücken.

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