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Hundeforum Der Hund
gast

Opis letzte Zeit auf Erden/Charly ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Empfohlene Beiträge

Ganz, ganz lieben Dank für deine lieben Worte. 

 

(Ich wollte dir eine Nachricht schreiben aber du kannst keine empfangen :( )

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Ich gratuliere Dir zum Neuzugang. Mach Dir keinen Kopf, Charly ist ganz sicher einverstanden, dass Du einem neuen Hund Dein Herz geöffnet hast. Er hatte bei Dir ein wunderschönes Leben - und unsere Lieben, die vorausgegangen sind, sind nicht so egoistisch, dass sie einem neuen Hund nicht auch dieses schöne Leben gönnen würden. Und ich bin davon überzeugt, dass sie bei jedem Neuen, der einzieht, ihre Pfoten im Spiel haben.....

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Charly im Regenbogenland. ;)

 

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Och ist das süß :)

 

 

"Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren."

              (J.W.v.Goethe)

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Heute muss ich wieder weinen, weil du mir so sehr fehlst. 
Es ist zwar schön die anderen Hunde zu haben. 
Es ist schön, dass mit Lumi eine neue Seele hier eingezogen ist. Sie ist ein toller Hund. Und Amy ist ja sowieso wundervoll. 
Aber Charly, keiner ist wie du. Du hast mich so lange Zeit so treu begleitet. Mein halbes Leben lang warst du bei mir. Immer an meiner Seite.

Ich werde dich nie vergessen, du wirst immer in meinem Herzen sein und ich werde mit Sicherheit noch viele Tränen vergießen weil ich dich so vermisse.  

 

Ich liebe dich Charly. Für immer.

 

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Der süße Charly, den du immer wieder mal auf Bildern einstellst. :knutsch

Weine ruhig deine Tränen für den lieben kleinen Kerl, das dauert einfach, bis man das alles etwas verarbeitet hat. :knutsch

 

Vielleicht musst du mit der nachfolgenden Geschichte auch wieder etwas weinen, aber Tränen helfen auch zu verarbeiten.

 

Guck mal, in dieser Geschichte von mir, da heißt der Hund sogar Charly. Vielleicht kannst du dir etwas davon rausziehen. :knutsch

 

Der alte Mann

 

Der alte Mann ging schlurfend in den Flur, zog seine Pantoffeln aus, nahm seine Jacke von der Garderobe und schaute in den Spiegel. Wer ihm da entgegen schaute, zeigte ein müdes Gesicht.

Die Lachfältchen hatten ihre Tiefe verloren und stattdessen schauten in zwei ernst dreinblickende Augen an.

Er musste mit sich kämpfen, sich zu Ende anzuziehen und den Weg einzuschlagen, den er seit Tagen immer wieder lief.

Immer wieder? Immer wieder alleine, musste es eigentlich heißen. Sein treuer Begleiter, sein Hund Charly, hatte für immer die Seite gewechselt und würde nie wieder dabei sein.

 

Trotzdem zog es den alten Mann vor die Türe, um ihren Spaziergang zu machen. Es war wie ein Zwang einerseits, aber andererseits war es wie ein Geschenk, auch ohne Charly ihren Weg gehen zu dürfen.

Anfangs ging der Mann noch hastig und sein Gehstock tackerte wie eine Nähmaschine auf dem Asphalt, aber bald schon erreichte der alte Mann den Wald.

 

Immer schon hatte er die Ruhe des Waldes geliebt,, den Vögeln bei ihrem Gesang zugehört und dem Bach bei seinem Plätschern.

Hier nach der Kurve kam die Bank, die so aussah, als hätte sie ebenfalls wie er schon viele Jahre auf dem Buckel, doch sie trug weiterhin ihre Gäste und hatte Bestand.

Dort setzte der alte Mann sich hin. Er wartete darauf, dass ihm die vielen schönen Momente wieder einfielen, die er mit Charly erlebt hatte.

Ein leiser Windhauch pustete ihm ins Gesicht, so dass er die Augen schloß und schon sah er Charly, wie er wie ein Wirbelwind sein Stöckchen durch die Gegend geworfen hatte. Charly war ein kluger Hund gewesen und wusste, dass er sich auch schon mal alleine beschäftigen musste, wenn dem alten Mann die Puste auf ihrem Spaziergang ausgegangen war. Das machte ihm aber nichts aus, im Gegenteil, er sah ja, wie sein Herrchen glücklich zu ihm herüberschaute und so alberte Charly noch extra herum.

 

Von seinem eigenen Seufzen in die Wirklichkeit zurück geholt hielt der Mann inne. Zu schön war dieser Tagtraum gewesen und fast war ihm, als hätte er das zufriedene Bellen seines Hundes im Spiel gehört.

 

Der alte Mann stand auf, bevor seine müden Beine keine Kraft mehr hatten und ging ihren Weg weiter.

Nach einiger Zeit kam am dem Bach vorbei, den Beide so geliebt hatten. Heute war er für ihn einfach nur ein Bach, aber mit Charly war es das schönste Planschbecken der Welt gewesen. Wie oft war Charly einem Blatt hinterher geschwommen, oder hatte versucht die azurblauen Libellen zu fangen. Ein Lächeln, wenn auch nur leise angedeutet, machte sich auf dem Gesicht des alten Mannes breit und endlich kamen auch wieder die Lachfältchen hervor, die sich am Anfang des Weges so versteckt hatten.

Leise wisperte der Bach sein Lied dazu, als wolle er diesen schönen Moment noch mit Musik untermalen.

 

Und so ging dieser Mann diesen Weg, der ihm mit jedem Schritt seinen Hund näher brachte und die Schritte und der Gang, der eingangs noch abgehakt wirkte, wurde weicher und weicher.

 

Irgendwo fand er dann die Stelle, wo er und Charly besonders gerne ausgeharrt hatten und hielt ein.

2 Trauerweiden streckten ihre zart beblätterten Äste zu Boden, so dass ein Schirm entstand. Hier kniete der alte Mann sich nieder und legte einen Blumenstrauß ab, den er auf dem Weg in den Wald gesammelt hatte.

 

2 Tränen erschienen in den alten Augen, die er verlegen zur Seite putzte. In diesem Augenblick des Innehaltens sah er Charly immer besonders deutlich und das regte sein Herz so sehr.

 

Er wusste aber, dass es besser werden würde und nur deshalb ging er Tag für Tag immer wieder diesen Weg, der ihm all die Erinnerungen schenkte, die er mit seinem Hund gehabt hat.

 

Noch musste er weinen und noch war sein Herz schwer, aber es würde anders werden. So drehte er sich um und ging den Weg zu Ende, aber nur für heute.

 

Morgen und übermorgen und noch ein paar Tage mehr, würde er sich weiter auf den Weg machen, denn sein Charly, auch wenn er ihn körperlich nicht mehr spüren konnte, zeigte ihm im Wind, im Spiel, im Bach und in den alten Weiden, dass er immer noch bei ihm war.

 

Was für ein Glück, dass der alte Mann diese Momente ganz für sich hatte und so gestärkt ging er zurück nach Hause, bis morgen ...

 

 

A. Schmiemann

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Oh Astrid, was für eine schöne Geschichte. Ganz, ganz lieben Dank, dass du sie mir gezeigt hast. :)

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Gerne und es freut mich riesig, dass sie dir gefällt! :knutsch:)

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Das ist wirklich eine sehr schöne Geschichte! Voller Wehmut,aber auch mit viel Hoffnung.

 

Leider kann ich das Bild  von Charly im Regenbogenland nicht öffnen...

 

Aber das mit seinem Lieblingsessen ist auch sehr schön. Nur von den Fotos her deutlich zu sehen: Er war wirklich eine Seele von Hund!

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Ich kann deine Situation sehr nachvollziehen. Wenn man so einen langen Weg miteinander gegangen ist braucht alles seine Zeit. Und jede Träne hat ihren Platz.

Mir wird schon jetzt das Herz so schwer wie ein Planet und ich muss weinen wenn ich daran denke das mein Liebling irgendwann nicht mehr mich vor Freude anstrahlt. Und er ist erst ein Jahr.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und wünsche dir, dass du bald mit feuchten Augen freudig zurück denken kannst an euren gemeinsamen Weg!

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