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Hundeforum Der Hund
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Futteraggression gegen andere Tiere

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Naja, lachen würde ich da aber nicht mehr, wenn der Hund so angespannt/gestresst ist, weil er etwas zu kauen hat.

Vermutlich würde ich in so einem Fall auch die Grösse des Artikels so anpassen, dass der in wenigen Minuten weg ist.

Dann lieber öfter mal eine Kleinigkeit, und dafür die Anspannung raus.

Das Risiko einer Verletzung wäre mir einfach zu hoch.

Kauen würde ich auch an festen Plätzen machen, damit alle in der Zeit ihre Ruhe haben

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Ich hatte zwei Terrierhündinnen, Mutter und Tochter, 13 Jahre lang gemeinsam.

Kauartikel ging gar nicht, gab es also nach einigen Versuchen nie, nur Leckerlis, die sofort weg gefressen wurden. Alles, woran man länger kauen konnte, wurde beim anderen äußerst misstrauisch beäugt, jeder war sich sicher, dass das vom anderen auf jeden Fall besser wäre. Führte nur zu Prügeleien.

Jetzt habe ich zwei Hunde, die tolerieren, wenn der andere noch was hat. Es kommt aber vor, dass der kleine Hund dem größeren seine Reste klaut, was nicht immer toleriert wird. Also hier Kauartickel, aber es darf nichts übrig bleiben und der kleine Hund kaut möglichst etwas länger.

 

Wieso muss ein Hund immer was zum ewig - drauf - rumkauen haben? Geht auch ohne. Auch wenn man es ihnen gerne gönnen würde, wenn sie sich so reinsteigern, in das Gekaue.

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Gismo reagiert auch schon mal Futterneidisch, vor allem dann wenn Fluse, der Pflegi, an ihm vorbei geht. Bei Sam und Gismo ist es so, jeder frißt seinen eigenen Knochen und keiner versucht dem anderen etwas weg zu nehmen.

 

Es hat schon etwas gedauert, bis Gismo so weit war, dass er das Futter der anderen in Ruhe gelassen hat, bzw. die anderen nicht von ihrem Napf vertrieben hat. Jetzt ist er soweit, dass jeder sein Futter fressen kann und alle respektieren sich beim Fressen, es wird gewartet bis jeder mit dem Fressen fertig ist, dann werden die Näpfe noch mal untereinander getauscht.

 

Bei Kauknochen machen wir es so, wenn Fluse da ist, gibt es keinen Knochen um Streitigkeiten zu vermeiden. Ist Gismo alleine, dann bringt er seinen Knochen damit ihn einer von uns festhält während er versucht dran zu beißen.

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Lieben Dank für euren Input.

 

Vorab: Management ist das, was wir machen, seit er hier bei uns ist - anders ginge es mit dem Status quo auch garnicht.

 

Es geht mir nicht darum, dass der Hund immer was essbares rumliegen haben muss - das muss er nicht.

 

Die Frage an sich stellte sich bisher auch garnicht. Wenn er was zu kauen bekommt, dann frisst er es regulär auch auf. Wenn es zu groß für eine Mahlzeit ist ( meine Meinung - er siehts anders ;) ), dann nehme ich es ihm ab, wenn ich meine dass es für den Tag reicht. Das er tatsächlich freiwillig aufhört und etwas liegen lässt, ist relativ neu und passiert insgesamt auch selten. Mich persönlich freut es zu sehen, dass der Hund mit der Ressource Futter entspannter wird und ich würde das gerne fördern und ausbauen. Nicht, damit dann immer was rumliegen kann, sondern um das Problem anzugehen. Mit Management lässt es sich leben, aber es ändert nichts am eigentlichen Problem (und das es manchmal dümmer passiert als man überhaupt denken kann lässt sich dadurch auch nicht ausschließen).

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Moin zusammen,

Es sind nicht nur die katzen - letztens erst ist er durch den garten geschossen, weil sich eine Fliege (!) auf seinem Knochen nieder gelassen hatte ...

Christina

Hihi, das könnte die Chrystal sein! Wir haben allerdings keine weiteren Haustiere, sodass es keien Probleme gibt damit. Ich steh nicht so auf Kauknochen, darf ihre aber nehmen - z.B. um sie in ihr Körbchen zu legen wenn ich staubsaugen will. Herrchen darf das auch noch aber ansonsten... Den Fall haben wir nicht,

Allerdings: Beim Hundesitter frisst sie zusammen mkt anderen Hunden in einem Raum, auch Kauartikel. Die Hundesitterin hat gewaltlos aber deutlich klargemacht, dass sie die Ressourcen verteilt, jeder seine eigene haben darf, aber nicht die der anderen. Hund 1 hat nichts am Kauknochen von Hund 2 zu suchen usw. Das scheint zu funktionieren - auch bei liegengebliebenen Teilen.

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