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Hundeforum Der Hund
kingbangkaew

Wieso gibt es so viele Kranke Hunde

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 immer wieder Stellt sich für mich die Frage, wieso gibt es so viele Kranke Hunde, denn wenn man der Futter Industrie glauben schenken kann, wird ja der Hund mit allen Wichtigen und auch Unwichtigen Vitamienen, versorgt, damit er ein Langes leben hat.

 

Jetzt ist es aber so, das ich schon viel glaube, aber nicht alles, und der Industrie, der glaube ich schon gleich gar nichts.

Jetzt hatte ich mir mal die Mühe gemacht, und habe einige Tierärzte, in Deutschland, USA, und England angeschrieben, um mal in Erfahrung zu bringen, wie hoch der Anteil in ihren Arztpraxen, an Hunden ist, das Ergebnis lag bei 55% Hunden, wobei nur 15% auf kleiner Unfälle, oder Biss Verletzungen bleiben, 40 %, aber sind, schwere Krankheiten, wie  z.B. HD und ED, 30% Katzen, der Rest waren andere klein Tiere.

 

Also bei den Zahlen, kann das ja nicht sein, das die Hunde nur das Beste bekommen, denn wäre es so, würde es ja nicht so viele Kranke Hunde geben.

 

Jetzt könnte man ja schnell einen Schuldigen finden, und was ist einfacher als das, der Züchter oder Vermehre, der eben die Welpen auf den Markt bringt.

 

Oder ist es der Tierarzt, der nur  Verdienen will, dem es egal ist was er dem Hund Spritzt oder Verschreibt, oder liegt es an dem guten Industriefutter, oder an allen 4 die mit Hunden eben zutun haben, was glaubt ihr, das würde mich mal Interessieren.

 

 

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Oder kann es sein, dass Du z.B. TÄ angefragt hast, die einfach eine große Hund-Klientel haben?

Oder wäre es möglich, dass Hundehalter ein meist (zumindest oft) intensiveres Verhältnis zu ihrem Hund haben als der Katzenhalter zur Katze (nur als Beispiel) und deswegen eher zum TA geht? (Womit ich NICHT meine, dass Katzenhaltern die Gesundheit ihrer Tiere egal ist!!!)

Oder könnte es mit daran liegen, dass es z.B. in Städten einfach mehr Hunde als Rinder, Schweine oder Pferde gibt?

Ich persönlich denke nicht, dass Hunde heute generell kränker sind als früher (von einigen tpybedingte Problemen, wie Atemnot bei kurznasigen Hunden auch bei Mischlingen zwischen kurznasigen Hunden!).

Nur ist der Hundehalter meist auffällig schnell damit, mit seinem Hund zum TA zu gehen (was ja auch gut ist!) und die Möglichkeiten der Diagnostik haben sich in den letzten Jahrzehnten enorm gebessert.

Der "Hofhund" vor 40 Jahren, war im Alter eben "alt", da wurde nicht Blut genommen, geröntgt und mit 13 Jahren der Milztumor operiert. Heute ist das anders!

Mein Fazit: Früher war vieles anders, aber wenig "besser"

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Heute leben viel mehr Hunde in der Stadt, müssen aus dem 3.oder 4. Stock Treppen rauf und runter, sind viel mehr Abgasen ausgesetzt als früher und haben im Gegenzug eine deutlich verbesserte ärztliche Versorgung.

Bedenklich finde ich zB auch, dass es einige HuFu Hersteller gibt, die für jede Krankheit ein (meist sehr teures) Spezialfutter auf dem Markt haben (in der Regel nur beim TA erhältlich) und gleichzeitig auch noch eins für jede Rasse, Größe und sonstiges anbieten. [emoji15]

Heute binden wir unsere Hunde ja auch viel mehr in unsere Freizeit mit ein, bzw. sind es oftmals die Hunde, die unsere Freizeit gestalten. Agility, Flyball, Bergwandern, Fahrradfahren nur ein paar Beispiele, wo wir Dinge mit unseren Hunden tun, die u. U. dazu führen können, dass gesundheitliche Probleme auftreten, die es früher so nicht gab.

Früher trabten Dackel, Pudel & Co brav an der kurzen Leine durch die Grünanlage. [emoji252][emoji268][emoji269][emoji252]

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selektive Wahrnehmung?

Anteil an Hunden in Praxen sagt herzlich wenig aus - die Hunde außerhalb kommen ja gar nicht vor.

Vieles liegt bei der Zucht im argen, ich verweise mal auf Wachtel Hundezucht 2000 hin. Durch unsachgemäße Zucht vervielfachen sich die genetisch bedingten Krankheiten.

Zu Industriefutter... meinst du Abfälle von der Menschennahrung wären besser gewesen? Wie wurde wohl früher gefüttert - und bekam der Hund überhaupt einen Tierazt zu sehen?

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Meine Vermutung ist, dass bei den Welpenpreisen auch jeder Welpe aufgepäppelt wird. Das war früher sicherlich auch anders und wenn die Mutterhündin Einen aussortiert hat wurde dieser sicherlich nicht künstlich ernährt usw. :no:

 

Bei Mischlingen war es bestimmt noch krasser. Da haben sicherlich sowieso nur die Starken Gesunden überlebt. :heul:

 

Ob das nun besser war :think: Es kommt sicherlich der "natürlichen Auslese" die die Natur betreibt  nahe.

 

Ich will nicht sagen, dass das für alle Probleme bei der Hundegesundheit die Ursache ist, aber es trägt bestimmt dazu bei.

 

Nur, wer kann. bei unserem heutigen Verhältnis zum Tier, so ein kleines Wesen sterben lassen.

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Bei Mischlingen war es bestimmt noch krasser. Da haben sicherlich sowieso nur die Starken Gesunden überlebt. :heul:

Auch die wurden oft genug ersäuft oder mit der Schaufel erschlagen.

Aber krank wurden sie dann nicht........ :no:

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Heute gehen die Leute eben öfter mal eben zum TA

Und mit nem Hund meistens noch öfter als mit ner Maus.

Nicht aus Geiz sondern auch weil man extrem eng heute mit Hunden lebt und deswegen schneller mit bekommt wenn es ihm nicht so gut geht.

Da durch das alles virtualer geworden ist, sind Hunde/Tiere zu sozial Partner geworden. Intensiver als es frührer je war.

Und dem Freund solls ja gut gehen.

Frührer wurden Hunde hauptsächlich gebraucht und wenn sie nichts mehr taugten lies man sie "alt werden" auch wenn er erst 5 war oder man erledigte es anders.

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Das mag schon sein das es immer mehr kranke Hunde gibt... aber ich persönliche denke eher, es gibt generell mehr Hunde, die Hunde leben heute verstärkt als Familienmitglieder und wesentlich weniger als Gebrauchstiere. Zur Jugend meines Vaters war es tatsächlich noch recht verbreitet den Hund einfach zu selbst zu erschießen wenn er nicht mehr konnte wie er sollte - vielleicht war das sogar noch eine der humaneren Methoden, wenn man sieht wie anderen Orts mit nicht mehr gebrauchsfähigen Hunden umgegangen wird. 
Der zweite Grund warum man immer mehr Hunde oder Katzen beim Tierarzt sieht ergibt sich wohl auch aus diesem neuen Status des Familienmitglieds. Geht´s dem Hund nicht gut geht´s zu Doc. Keiner von denen die ich kenne würde hierfür Kosten und Mühen scheuen. Einem Bekannten von mir wurde sogar mal gesagt, dass er für die Kohle die er da beim Tierarzt für seinen alten Hund lässt sich besser nen neuen geholt hätte. Früher hätten die Leute das bestimmt oft gemacht, heute ist schon die Frage absurd. 

 

Am Futter liegt das meiner Meinung nach am wenigsten, ich glaube eher das sich der Status der Hunde in den letzten 20 - 50 Jahren sehr gewandelt hat.

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Wenn ich bedenke, dass ich bis jetzt immer nur beim Tierarzt war um was Ernstes auszuschließen und die Maus nur Dinge hatte, die von alleine auch weg gegangen wären, dann wundert mich das gar nicht ;-) Man kann ja leider nicht den Hund fragen, ob es was Ernstes ist...

Beispielsweise waren wir in einem Jahr 2mal wegen Erbrechen da (Müllschlucker-.-), 1mal weil das Näschen lief und 2mal wegen Humpeln ohne erkenntliche Ursache (also auch der TA hat nix gefunden). Dazu haben wir ein Blutbild machen lassen. 

 

Hinzu kommt wohl, dass man sich früher einfach keine Gedanken gemacht hat wenn ein alter Hund schlecht lief, da wurde nicht aufwändig behandelt sonder da wurde halt eingeschläfert (oder was auch immer) wenn er nicht mehr lief. Sieht man hier noch bei den Hofhunden, hier ist ein 10-jähriger Schäfer, letztens habe ich die Halterin drauf angesprochen, dass er aber sehr schlecht läuft (rein aus Interesse, kein Vorwurf) und sie meinte, das wäre schon seit 2 Jahren immer wieder so, aber so lange er noch läuft wäre es ja egal. 

Und andere verfallen halt in Panik wenn der Hund 1-2 Tage schlecht läuft... 

 

Und wir Menschen sollten ja eigentlich auch alle bestens versorgt sein, trotzdem sind wir krank wie nie ;-) 

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Hm, ich halte das für ne Milchmädchenrechnung :yes: auch wenn ich selbst einen Hund habe der immer wieder krank ist.

 

Als ich Kind war, konnte man die Hunde bei uns im Viertel an einer Hand abzählen und das waren alles Hofhunde.

 

Warum sind denn heute die Menschen kränker als früher, zumal die med. Versorgung mit der von damals gar nicht mehr zu vergleichen ist :???

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      Natrium                   141          142        153            mmo1/1
      anorg.Phosphat     2,1           0,9         1,7             mmo1/1
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                                      Wert         Von          Bis               Maßeinheit
      Kreatinin                 2,8            0,5          1,5               mg/dl
      SDMA                       23             0             14                 ug/dl
      Harnstoff-N           58            9              29                 mg/dl
      Natrium                    155          142        153              mmo1/1
      anorg.Phosphat    1,8           0,9          1,7               mmo1/1
      ALT  (GPT)               164          y-GT                           29            AST (GOT)                68            Magnesium              1,3           0,7          1,1               mmo1/1
      Hämatokrit:              57           38,3        56,5             %
      Ihre Ration besteht aus:
      75 gr Seelachs
      70 gr Nudeln (selten Reis)
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      15 gr Butter
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      1-3 die Woche ein halber Teelöffel Honig
      Mineralfutter
      3,5 gr täglich
      Zusammensetzung
      Calciumcarbonat, Kaliumchlorid, Glucose, Natriumchlorid, Magnesiumoxid
      Inhaltsstoffe:
      Calcium : 25,7 %
      Phosphor: 0,0 %
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      Harnstoff-N                 32            9             29                mg/dl
      Natrium                       141          142         153              mmo1/1
      anorg.Phosphat          2,1           0,9          1,7               mmo1/1   Leber: y-GT                           65              AST (GOT)                 65             
      Schilddrüse T4 (Gesamtthyroxin) 0,9             1              4                   ug/dl
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