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MamaKnut

Kastration Zweithund - keine allgemeine Frage

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Hallo liebe Hundefreunde,

 

zum Thema Kastration gibt es ja schon mehr als reichlich Themen - ich habe eins der anderen Art :think:

 

Und zwar habe ich eine Hündin (5 Jahre alt, nicht kastriert) und einen Rüden (3 Jahre alt, ebenfalls nicht kastriert).

 

Wir haben schon etliche Läufigkeiten erfolgreich (oder besser erfolglos, was wichtiger ist) überstanden - eigentlich ohne größere Probleme, das Ganze dauerte für den Rüden meist so um die 3 Tage.

 

Die aktuelle Läufigkeit und damit verbunden die "Folter" des Rüden scheint mir diesmal etwas heftiger und länger zu sein als bisher, er wird ja nun auch erwachsen.

 

Es ist auch so, dass wir eine sehr dominante Hündin haben, die nix und niemanden an sich ran läßt, unser Rüde hat also wirklich nichts zu lachen.

Ich möchte ja auch nicht züchten, mir reichen meine beiden.

Aber von Kastration bei beiden habe ich bisher immer Abstand genommen, bei der Hündin ist es sowieso zu bzw. sehr spät.

 

Nun mache ich mir aber doch etwas Gedanken, ob ich das dem Rüden für die Zukunft zumuten möchte.

Er ist allgemein etwas ängstlich, bis hin zur Angstaggression (überwiegend bei Menschen).

Aus diesem Grund habe ich auch bisher die Kastration vermieden, da man sagt, dass Hunde dann noch ängstlicher werden, wenn erst mal das Testesteron fehlt.

 

Während der Zeit ist er immer total durch den Wind, wegsperren oder separieren geht gar nicht, habe ich alles schon ausprobiert ........ und hinterher ist er fix und alle.

 

Was meint Ihr, soll ich es doch machen lassen, um ihm diese "Qual" zu ersparen?

 

 

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Lass dich doch beim TA wegen dem Chip beraten, damit kann man es doch ganz gut testen und muss nicht direkt operieren

 

Lg Birgit

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Ich habe eine 8 Jährige Jack Russel Hündin, die auch nicht Kastriert ist, war bis letzten Jahr auch eigentlich nicht nötig weil Sie einzelhund war.

Seit Nov. hab ich einen Rüden (jetzt fast 2 Jahre) aus dem Tierschutz den ich in Feb. hab Kastrieren lassen.

Die einzige Veränderungen die ich bei Ihm festgestellt habe sind, das er etwas ( nicht sehr viel) ruhiger geworden ist, und etwas mehr schläft.

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Aus Erfahrung kann ich sagen das auch ein kastrierter Rüde leiden kann - gerade ein spät kastrierter.

Desweiteren kann es trotzdem zum Deckakt kommen wenn man nicht aufpasst.

Auch die angesprochene Verstärkung von Angst kann eintreffen.

 

Was spricht denn gegen eine Kastration der Hündin?

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Wie  ist er denn, wenn er draußen andere läufige  Hündinnen riecht?

Auch durch den Wind?

 

Ansonsten finde ich, kann man ruhig mal 2x/Jahr für 5 Tage  etwas Streß haben....Wird ihn wohl nicht umbringen.

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wegsperren oder separieren geht gar nicht, habe ich alles schon ausprobiert

Ich verstehe nicht ganz, wie hast du denn bisher den Deckakt verhindert?

Zur Kastration, ich würde einen eher ängstlichen Rüden nur ungern kastrieren lassen, eben wegen des von dir angesprochenen Testosterons.

Genausowenig würde ich aber eine "dominante" Hündin kastrieren lassen, denn es kann der Effekt eintreten, dass bei ihr das körpereigene Testosteron mangels Gegenspieler das Verhalten noch mehr Richtung dominant /aggressiv beeinflussen kann.

So jedenfalls sagen einige Experten, zB bei Gansloßer nachzulesen

http://www.amazon.de/Kastration-Verhalten-beim-Hund-Ganslo%C3%9Fer/dp/3275018205

Einen der Hunde für die "heiße" Zeit zu einer Freundin /einem Freund geben, wäre das eine Möglichkeit?

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Was meint Ihr, soll ich es doch machen lassen, um ihm diese "Qual" zu ersparen?

 

 

Eine Möglichkeit wäre erstmal den Chip setzen zu lassen um zu schauen ob es ihm damit

besser geht. 

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Da hier mehrfach der Chip erwähnt wurde. Wäre es meiner, ich würde den nicht testen. Erstens bekommst du kein 100% aussagekräftiges Ergebnis und zweitens steht der Chip im Verdacht Epilepsie auslösen zu können.

 

Gerade bei den Rassen die hast, wär mir da das Risiko zu hoch. Wenn er wirklich "leidet" dann lass ihn kastrieren und verzichte auf Experimente.

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Ich verstehe nicht ganz, wie hast du denn bisher den Deckakt verhindert?

 

 

 

Gar nicht, denn die Hündin läßt ihn partout nicht.

Und das wiederum ist eigentlich auch ein Problem, weil sie sich sehr dominant und aggresiv zeigt. Da können schon mal die Fetzen fliegen.

Aber ernsthafte Vorfälle gab es bisher noch nicht.

 

 

Zur Kastration, ich würde einen eher ängstlichen Rüden nur ungern kastrieren lassen, eben wegen des von dir angesprochenen Testosterons.

Genausowenig würde ich aber eine "dominante" Hündin kastrieren lassen, denn es kann der Effekt eintreten, dass bei ihr das körpereigene Testosteron mangels Gegenspieler das Verhalten noch mehr Richtung dominant /aggressiv beeinflussen kann.

 

Eben genau das ist der Knackpunkt :think:  Die Hündin kommt daher schon mal gar nicht in Frage.

 

Und die beiden überhaupt zu trennen, geht auch nicht wirklich.

 

Also wenn es nicht allzu viel Stress oder negativen Einfluss auf den Rüden hat, würde ich es schon dabei belassen.

Aber jedes Mal, wenn die Zeit wieder ran ist, denke ich, oh mein Gott ... denn es bedeutet auch für mich Stress.

 

Aber würdet Ihr meinen, dass der Rüde keinen Schaden davon nimmt ?

Er steht natürlich 4-5 Tage permanent unter Strom, kommt nicht zur Ruhe, frißt nicht (und das will bei ihm was heißen :redface ).

Rüden, die außerhalb oder mal eben zum Deckakt einer Hündin begegnen, sind diesem Stress ja nicht so lange ausgesetzt.

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Aber würdet Ihr meinen, dass der Rüde keinen Schaden davon nimmt ?

 

 

Das wirst du spätestens dann merken wenn es sich körperlich auf ihn auswirkt zum Beispiel mit der Vergrößerung der Prostata.

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