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Hundeforum Der Hund
mondenkind111

Mein Hund meidet mich

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier und hoffe, das ich vielleicht ein paar Antworten auf meine Fragen und Lösungsansätze finden kann.

Meine Hündin ist 5 Jahre alt und sie ist mein erster eigener Hund. Als sie bei mir einzog, war sie 8 Wochen alt und eigentlich auch sehr verschmust. Sie kuschelte sich an mich, krabbelte in meinen Schoß wenn ich bei ihr auf dem Boden saß und verhielt sich mir gegenüber ganz normal.

Ich wollte alles richtig machen und habe viel - mit heutigem Wissen viel zu viel - trainiert und geübt. Leinentraining, Dummyarbeit, nebenbei die Umwelt aus Welpensicht erkunden und selbst das Kuscheln war irgendwann "Training". Einfach ein zuviel von allem.

Leider weiss ich nicht mehr wann genau der Zeitpunkt kam, wo alles gekippt ist, aber irgendwann wurde ihr Verhalten mir gegenüber komplett anders.

Beim Training/Spiel mit Dummy, Ball verweigerte sie alles was von mir kam - bei anderen war das nie ein Problem. Daran hatte ich sehr zu kämpfen und es dauerte Jahre bis wir einigermaßen zusammen trainieren/ "arbeiten" konnten. Selbst heute ist es noch oft schwierig ein wirklich gemeinsames Spiel zu starten, ohne das sie ihr eigenes Ding macht.

Was sich kaum gebessert hat, ist das Thema Nähe. Sie freut sich total wenn ich nach Hause komme, lässt sich dann auch streicheln, knuddeln usw. Im "normalen" Leben ist das nicht möglich.

Sie kommt in all den Jahren NIE zu mir und möchte gekrault oder gestreichelt werden. Gehe ich zu ihr und möchte sie streicheln ergreift sie regelrecht die Flucht.

Sie würde nie nach mir schnappen, aber sie geht - sofort. Will ich sie drinnen zu mir rufen, schaut sie mich an und läuft weg. Drinnen kommt sie nie wenn ich sie rufe, es sei denn mit Futter. Draussen klappt das zu mir rufen allerdings gut.

Das komische ist, das sie dieses Verhalten nur bei mir zeigt. Mein Freund kann sie streicheln, mit ihr kuscheln und sie im Haus zu sich rufen, dabei kennt sie ihn erst seit einem Jahr.

Die einzige Situation in der sie Nähe zuließ war bis jetzt abends. Als Welpe war das schlafen im Bett absolut verboten, als sie etwas älter war hab ich ihr es erlaubt, ich denke auch, weil es nunmal wirklich die einzige Situation war, wo sie mal zu mir kam.

Dieses "Recht" im Bett zu schlafen hat sie sich - nachdem es einmal erlaubt war- auch immer eingefordert, später sogar durch Jammern und Quengeln. Wenn sie im Bett schlief, hat sie sich ganz dicht an meine Beine gekuschelt, also genau das Gegenteil zu sonst.

Vor ungefähr vier Wochen hörte dann - nach Jahren - auch das auf. Mittlerweile will sie noch nicht mal mehr im Schlafzimmer schlafen, sondern quengelt so lange bis wir ihr die Tür aufmachen und sie raus kann. Sie geht dann ins Wohnzimmer. Dort liegt auf der Couch eine Decke, auf die sie darf - dort schläft sie jetzt.

Ich versteh ihr Verhalten einfach nicht, verstehe nicht was ich alles falsch gemacht habe, das sie mich schon in jungem Alter plötzlich angefangen hat mich zu meiden und je älter sie wird, desto stärker wird dieses Verhalten.

Vielleicht kann das nicht jeder verstehen, aber das macht mich so unendlich traurig, vorallem weil sie das alles - in der Form - nur bei mir zeigt. Es macht mich so traurig, wenn ich sehe was für eine enge Bindung die meisten Menschen zu ihren Hunden haben - bei uns ist das alles irgendwie anders :-(

Kann mir jemand erklären, was das alles bedeuten könnte und was ich tun kann?

Viele Grüße

mondenkind

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Herzlich Willkommen hier bei uns.

 

Was ist es denn für ein Hund? Rasse oder Mix?

 

Was unternimmst du mit ihr?

 

Ich kann dich gut verstehen, so etwas ist nie schön, ich hatte einen Hund der anfangs auch so war. Nur mit dem Unterschied, das der auch schonmal zugebissen hat wenn man ihn angefasst hat.

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Huhu :winken:

 

Wenn ich deinen Text so lese hab ich spontan das Gefuehl, dass du dich deinem Hund zu sehr aufdraengst und Naehe/gemeinsame Aktivitaeten unbedingt fuer DICH einforderst.

Nicht falsch verstehen.Deine Not kann ich gut nachvollziehen, aber mir scheint, dass dein Hund eine noch groessere Not gerade hat.

Wann und warum das gekippt ist ist doch erstmal zweitrangig, weil du die Vergangenheit nicht aendern kannst.

Du musst deinen Hund jetzt da abholen, wo er sich befindet und zwar mit dem, was er jetzt gerade braucht (oder eben auch nicht mehr).

 

Draeng dich nicht mehr auf, lass ihn schlafen, wo er moechte, forder kein Spiel und Kuscheln ein. Auch, wenn dein Freund gerade bevorzugt wird: Gestehe deinem Hund das Recht ein, zu kuscheln, zu spielen usw. wann und mit wem ER moechte.

 

Wenn ich lese "Sie quengelt nachts so lange im Schlafzimmer bis ich sie rauslasse" schnuerts mir den Hals zu.

Warum muss sie denn dabei sein, wenn sie es nicht moechte? Damit DU dich gut fuehlst?

Der Hund fuehlt offensichtlich anders. 

 

Meine Huendin mochte bis zum 10 Monat gar kein Kuscheln und Anfassen. Spielen auch nur sehr wenig. Sie orientierte sich lieber an anderen Hunden, als am Menschen.

Ich hab sie einfach gelassen. Heute krieg ich sie nicht mehr aus dem Bett und sie fordert auch ihre Spieleinheiten ein.

 

Zieh dich mal zurueck aus dem taeglichen Geschehen.

Draeng dich nicht mehr auf, fordere nix mehr ein und beobachte nicht staendig, wer von euch beiden Menschen jetzt mehr Zuneigung von ihr bekommt. Hunde kriegen schon dieses "Auge drauf haben" mit und das kann schon nervend genug sein, um sich zurueckzuziehen.

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Dito! Das waren auch meine Gedanken.

 

Schraub Deine Erwartungshaltungen zurück bzw. erwarte am besten nichts von ihr in der Richtung und lass sie von alleine kommen.

 

Du machst dir innerlich Druck und das spürt sie, vermutlich ist ihr das einfach nicht geheuer.

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Hallo und danke fürs lesen und Antworten :-)

ich hab über das Thema früher schon mit vielen Menschen gesprochen und auch schon unterschiedliche Trainer zu Rat gezogen. Eigentlich alle haben mir geraten mich zurückzuziehen, sie kommen zu lassen, nichts zu erwarten und sie zu nichts zu drängen.

All das hab ich in den ersten Jahren definitiv gemacht, hab nicht zur Ruhe kommen lassen-  aber irgendwann hab ich es wirklich gelassen, weil mir selber bewusst wurde, dass die ganzen Bemühungen nix brachten.

Ich weiss, dass es sich so anhört, als würde ich sie permanent bedrängen oder ähnliches - aber das ist nicht der Fall.

Ich habe schon so lange nichts mehr in der Richtung probiert, weil mir alle sagen ich soll sie einfach in Ruhe lassen und nichts erwarten. Aber mittlerweile lasse ich sie NUR noch in Ruhe... :-(

Wir drehen morgens eine kleine Runde vor der Arbeit, da schnüffelt sie, erledigt ihr Geschäft usw. dann gehts bis 14 Uhr auf die Arbeit. Danach gehen wir meistens einfach nur spazieren, auch hier lass ich sie mittlerweile einfach in Ruhe und jeder geht quasi seiner Wege. Kein Einbauen mehr von irgendwelchen Trainingseinheiten, keine Spielchen mehr, nichts.

Ich bekomme immer geraten keine Action zu machen, das Training sein zu lassen, sie nicht zum Spielen zu "zwingen", weil sie ja eigentlich eh nie spielen will - also hab ich keine Wahl mehr, ausser einfach spazieren zu gehen.

Manchmal pack ich dann doch nochmal ein Spielzeug aus und mit etwas Glück spielt sie dann 5-10 Minuten mit. Wenn ich es werfe, rast sie hinterher, bringt es aber meistens nicht, sondern wälzt sich drauf. Früher hab ich Suchspiele gemacht, Intelligenzspiele für zuhause, Apportierspiele, wirklich alles mögliche. Aber sie hat an nichts wirklich dauerhaft Begeisterung gezeigt - nicht mit mir. Trainer haben mir dann geraten, es sein zu lassen. Sie würde merken wieviel Wert ich darauf lege, deshalb solle ich es eher lassen und sie wäre dann wohl kein Hund, der das braucht.

Sie geht mit uns ins Büro, liegt da morgens nur rum. Also hab ich gedacht, nachmittags muss sie beschäftigt werden - der Meinung bin ich immer noch, aber mir wird das Gegenteil geraten (also nicht von euch, sondern von unterschiedlichen Trainern). Ein Hund der nur zweimal am Tag eine Runde läuft und mit im Büro liegt kann doch nicht glücklich sein oder? Ich befolge den Rat ja, aber es hat bis jetzt ja auch nichts gebracht, ausser das sie sich noch mehr entfernt.

 

Aber zurück zur Nähe....ich versichere euch, dass ich mich nicht aufdränge. Sind wir zuhause liegt sie auf ihrem Platz oder auf dem Sofa und ich sitze auf der ganz anderen Seite vom Sofa oder bin in der Wohnung. Ich streichle sie vielleicht ein einziges Mal, wenn sie da liegt. Ansonsten mache ich nichts, eben weil ich sooft höre ich soll mich nicht aufdrängen und zuviel erwarten. Sie hat ihre vollkommene Ruhe vor mir und das schon seit Ewigzeiten :-( 

In der Theorie müsste sie ja dann von sich aus irgendwann ankommen - das ist bis heute nie passiert. Ich sprech sie nur ganz selten an, mache meine Sachen und fertig ...

Was den Schlafplatz angeht....ich glaube das hab ich falsch ausgedrückt. Natürlich sperre ich sie nicht bei uns im Schlafzimmer ein oder sowas.

Mit "Sie quengelt so lange bis wir die Tür aufmachen" ist lediglich gemeint, das ich nicht sofort aufspringe. Wir haben sonst immer alle zusammen im Schlafzimmer geschlafen. Sie im Bett bei uns oder selten in ihrem Körbchen. Jetzt will sie abends entweder gar nicht mehr mit oder will halt später wieder raus. Wenn man dann im ersten Schlaf ist reagiert man nicht sofort wenn sie sich meldet und zur Tür raus will. Da schickt man sie - einfach aus der Müdigkeit heraus - dann erst ein paarmal zurück ins Körbchen bevor man direkt aufspringt und die Tür aufmacht.

Mittlerweile ist es eh so, dass die Türen alle auf bleiben, damit sie schlafen kann wo sie will. Wenn wir ins Bett gehen versuch ich sie zum mitkommen zu bewegen, aber mittlerweile nur noch ohne Erfolg. Trotzdem gibt es mir einen Stich wenn wir schlafen gehen und sie alleine zurück bleibt.

 

Ich hoffe ihr merkt, dass ich sie wirklich nicht zu irgendetwas zwinge, bedränge oder ihr ihre Ruhe nicht lasse. Ich kenne keinen Hund, der soviel Ruhe hat wie sie. Bevor die Sache mit dem Schlafplatz anfing, hab ich mir auch definitiv selber keinen Druck mehr gemacht, ich habe nichts mehr erwartet oder gefordert, sondern habe einfach gedacht "gut, es ist halt so. Sie will keine Nähe, sie will keine Beschäftigung, dann lass ich sie - sie scheint so glücklich zu sein". Erst als sie nicht mehr im Schlafzimmer bleiben wollte hab ich angefangen mir wieder Sorgen zu machen. 

Achso, sie ist ein Mischling, kastriert, 5 Jahre und wie gesagt seit der 8. Woche bei mir - nur falls das wichtig ist.

 

VG

Mondenkind

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Hallo!

 

Irgendwie habe ich beim Lesen deiner Texte das Gefühl, ihr fallt von einem Extrem in das andere und Fazit ist, keiner ist wirklich glücklich.

 

Erst Mal das was mir zu den Spaziergängen einfällt.

Ich laufe hier mit 2 Hunden, wobei unsere Kleine auch gar keine Beschäftigung braucht. Sie kennt verschiedene Kommandos, die sie auch ausführt, aber ansonsten geht sie schnüffeln und gut.

 

Unser Großer hat auf Spaziergängen für Spiele auch nicht viel übrig, allerdings machen wir just for fun Unterordnung und fahren Fahrrad, woran er viel Spaß hat.

 

Das soll heißen, dass ich persönlich das gar nicht schlimm finde, auf einem Spaziergang nicht viel zu machen, denn ich habe genauso viel Freude daran, die Beiden zu beobachten und mit ihnen in der Natur zu sein. :)

 

 

Deshalb finde ich es auch bei deiner Hündin und dir nicht schlimm, wenn ihr "nur" spazieren geht. Auslastung muss nicht immer gleich Spiel, Dummy-Training oder ähnliches sein.

 

Wenn du schreibst, deiner Hündin und dir hat es Null was gebracht, dass du dich ganz zurückgezogen hast, würde ich jetzt langsam wieder ein gewisses Maß an Gemeinsamkeit aufnehmen.

Vielleicht ist nämlich auch umgekehrt das passiert, dass deine Hündin denkt, ich bin ja eigentlich über? Ich weiß nicht, ob ein Hund den Wechsel von superviel Herangezogen auf Null so nachvollziehen kann, deshalb der Einwand.

 

Überlege mal, woran ihr in den Anfängen echt viel Spaß hattet. Nimm das wieder auf, muss gar nicht täglich sein, sondern erst mal nur ab und zu. Diese eine Sache - mehr würde ich jetzt gar nicht reinnehmen - ziehst du durch. Ob dir deine Hündin dann anfangs nur aus Gehorsam folgt, oder aus Spaß, wird man sehen, du machst weiter.

 

Ist es aber eine Art Ritual zwischen euch Beiden geworden, könntest du gaaaanz langsam darauf aufbauen, aber das Ziel steck dir erst mal in weitere Ferne.

 

Gedanke dahinter ist, dass ihr euch wieder aneinander gewöhnt und deine Hündin sieht, dass Gemeinsamkeit etwas Schönes sein kann und sie lernt, sich darauf zu freuen.

Beobachte dich aber auch genau dabei und habe Spaß, sei ausgelassen und nicht darauf erpicht, hier wieder an etwas eisern hinterher zu laufen. :)

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Kannst du irgendwelche Tendezen zur Rasse nennen die mitgemischt haben?` Ich denke zwar man kann es nicht 100% drauf schieben aber es gibt Rassen die brauchen den Menschen ´nicht´ oder sie sind eher darauf gezüchtet worden ohne eine starke Bindung zum Menschen klar zu kommen.

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Achso, sie ist ein Mischling, kastriert, 5 Jahre und wie gesagt seit der 8. Woche bei mir - nur falls das wichtig ist.

 

VG

Mondenkind

 

 

Weißt du in etwa was für Rassen da mitgemsicht haben?

 

Gibt es etwas das sie gerne macht wenn ihr unterwegs seid? Ist sie vielleicht ein Jäger? Oder schwimmt sie gern? Apportieren mag sie ja wohl nicht so, hast du mal versucht, ihr das etwas schmackhafter zu gestalten?

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Könnte es sein, dass der Freund, der erst seit einem Jahr dabei ist, fuer zusätzliche Distanz gesorgt hat? Dass Du Dich mehr auf ihn konzentriert hast (was ich normal fände, wenn man frisch verliebt ist)

Ansonsten... mein Hund ist auch kein großer Kuschel-Freund und spielen mit mir findet zwar richtig gut, aber alleine schnüffeln gehen ist mindestens genauso gut und mit anderen Hunden spielen ist noch viel besser. Naja, das ist mir auch ganz recht, ich schaue ihm gerne zu. Dauer-Bespassungsprogramm wäre ihm mit Sicherheit zu viel, und Zwangs-Kuscheln ... Neeee, das muss ja nun nicht sein, wenn ich mir vorstelle, dass mich jemand begrabbelt, wenn ich das nicht mag ... besser nicht.

Ich würde auch lieber mal was ganz neues anfangen, gerne mit Futter (was sie ja motiviert) und nur eine Minute. Nicht 5 oder 10. So dass ihr EINE spannende Minute am Tag habt. Vielleicht immer auf der gleichen Wiese. Dann wirst Du eventuell schon sehen, dass sie an dieser Wiese angekommen dich auffordert, mit eben diesem Spiel anzufangen.

Nimm vielleicht etwas mit genügend Distanz, also vielleicht legst Du sie ab und gehst weit Weg um einen Super-Jackpot zu verstecken (Leberwurst oder so). So kann sie wieder Spass am Suchen entwickeln, ohne Dich allzu nah auf der Pelle zu haben. Wenn sie die Dose gefunden hat, nichts einfordern (kein Bringen, verweisen oder sonstwas) ... aber öffnen kannst halt nur Du sie, so endet das Erlebnis wieder gemeinsam, wie es auch gestartet ist.

Das ganze 1x täglich.

Nicht zweimal und nicht dreimal. Die Dose ist spannend, steht nicht zur Verfügung und wird nur von Euch beiden an Eurem Platz/Wiese verwendet.

Übrigens suchen sich Hunde eigentlich fast immer einen Menschen aus, wenn sie mit einen Paar zusammen leben. Der andere ist ok, aber der eine ist eben der richtige. Und wir können nicht wirklich beeinflussen, auf wen die Wahl fällt [emoji16]

Sei nicht zu traurig und schau dir mal wieder die Seiten an deinem Hund an, die Dir richtig gut gefallen!!!

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Ich kann Astrid nur beipflichten ;-)
Versuche erst einmal etwas zu finden, was sie richtig gerne macht, so profan das auch sein mag :-) Mäuse buddeln und ihr dabei zusehen, etwas gemeinsam beobachten oder erkunden, sie auf einen anderen Hund aufmerksam machen, wenn sie das mag, heimlich ein paar Leckerli verstecken und ihr zeigen, dass dort etwas spannendes wartet.
Spurensuche könnte auch eine schöne Aktivität sein, die ihr gemeinsam auf einem Spaziergang macht. Das bringt den Vorteil, dass man als Mensch jede Arbeit an den Hund abgeben muss.

Ich kann Deine Not gut verstehen, ich würde auch sehr darunter leiden, wenn mein Hund sich so zurückzieht :-(

Hoffentlich klappt ein wenig etwas, Du wirst viel viel Zeit brauchen. Ich drück euch beiden die Daumen!!!

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