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Hundeforum Der Hund
Cheshire Cat

Nun ist sie gegangen und sie fehlt mir schrecklich

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Hallo liebe Fellnasenfreunde!

Nun kam vor ein paar Tagen der Tag, den keiner haben möchte. Bin immernoch schockiert über das was Freitag war. Alles war an dem Tag in Ordnung ausser das Kötzerchen am Morgen, wahrscheinlich wegen Hitze. Ein paar Stunden später war ich beim TA. Molly lag zuhause auf dem Sofa, streckte die Hinterbeine weg und hechelte wie nach einem Dauerlauf und konnte nicht mehr hoch kommen. Beim TA nach 2 Min Fahrtweg waren alle Beine weggestreckt und sie hechelte immernoch. Der TA guckte sie sich an und sage sie habe keine Augenreaktionen mehr und nach 14 Jahren sollte man sie besser gehen lassen. Das haben wir dann gemacht. Sie lag einfach nur da und hat sich nichtmal mwhr gewehrt obwohl sie sonst als TA-Schreck bekannt ist.

Jetzt nach ein paar Tagen kommen mir Zweifel. Ich möchte nicht dass sie leidet aber ich hab irgendwie das Gefühl nicht alles gegeben zu haben. Oder dass der TA sich vertan hat, was eigentlich dumm ist weil er Molly jetzt 14 Jahre kennt. Ich kann es auch nicht wirklich beschreiben, komm da irgendwie nicht mit zurecht. Sie war mein erster Hund und es kam so plötzlich alles.

Vielleicht hat hier jemand ähnliches erlebt und wäscht mir nochmal das Gehirn, das so alles ok ist oder kann mir Tipps zur Trauerbewältigung geben.

Lieben Dank schonmal

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Wenn sie keine Pupillenreaktion mehr hatte, wäre jedes "Versuchen" absolute Tier- (und Halter-) Quälerei gewesen!

Versuch Dir klar zu machen, dass es Deinem Hund bis zum allerletzten Tag gut ging, dass sie in ihrem Alter nicht langsam gesiecht ist, sondern, bis auf die allerletzen paar Stunden voll im Leben stand!!!

Was kann man sich schöneres für seinen treuen Begleiter wünschen???

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Herzliches Beileid!

 

Ich kenne zum Glück keine ähnliche Situation, aber möchte Dir doch kurz schreiben, was ich von Deinen Zweifeln halte.

 

Du hast beim Tierarzt auf sein Anraten hin Molly von ihrem Leiden befreit. Dieser plötzliche Abschied muss für Dich sehr schlimm gewesen sein. Ich glaube Deine Zweifel kommen daher, dass Du es noch nicht wahrhaben möchtest, noch nicht akzeptieren möchtest, was ich sehr gut verstehen kann.

 

Vielleicht würde es Dir helfen, dass Du noch einmal mit dem Tierarzt sprichst, damit er Dir noch einmal etwas genauer erklärt, warum er Dir diesen Schritt nahe gelegt hat, was es genau heißt, dass sie keine Augenreaktion mehr hat, was sie wohl generell gehabt hat (Schlaganfall vielleicht?). Wenn er Molly schon so lange kannte, hat er bestimmt die richtige Entscheidung getroffen.

 

Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit!

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(bearbeitet)

Es tut mir sehr, sehr leid, was ihr erleben musstet. Was zu diesem Zustand bei deinem Schatz geführt hat, kann keiner aus der Entfernung beurteilen. Aber so, wie du es schilderst, hast du doch gleich gehandelt, als es für dich ersichtlich war, dass etwas nicht stimmte. Die letzte Entscheidung tut immer weh und ihr hattet keine Zeit, euch richtig von einander zu verabscheiden. Dann ist es noch einmal so schwer.

 

Auch, wenn wir wussten, dass unsere Lara Krebs hatte, kam das Ende dann doch ziemlich plötzlich und auch ich hatte lange Zeit schlimme Gewissensbisse, ob ich richtig entschieden hatte. Heute weiß ich und fühle es auch, dass es richtig war, denn ich hatte ihr versprochen, dass sie nicht leiden muss. Du hast auch für Molly entschieden, auch sie sollte nicht leiden.

 

Tipps zur Trauerbewältigung sind schwierig, weil jeder mit Trauer anders umgeht. Ich war erst einmal wie versteinert, stand komplett neben mir - 14 Tage lang. Danach konnte ich erst wirklich Trauer, Traurigkeit, Hilflosigkeit, Leere und alle Gefühle, die mich überwältigten, zulassen und begann dann auch wieder, "zu funktionieren".

Selbst heute noch, nach 2 Jahren, überkommt mich immer wieder mal die Trauer und ich lasse sie zu.

Mir hat (viel Später) geholfen, dass ich hier Menschen kennen gelernt habe, die ähnliches erlebt haben, die verstanden, dass ich um "nur einen Hund" trauern muss. Menschen, mit denen ich hier gesprochen habe, die keine Hunde oder andere Haustiere haben, konnten das meistens nicht verstehen.

Mir hat auch geholfen, mich "schriftlich" an sie zu erinnern. Ich habe von ihr erzählt, ihr einen Liebes/Abschiedsbrief geschrieben. Aber das konnte ich erst nach einem Jahr.

Andere haben ein Erinnerungsvideo mit vielen Fotos erstellt. Du musst deinen eigenen Weg finden, wie du deine Trauer gestalten möchtest und kannst. Auf diesem Weg wünsche ich dir viel Unterstützung und Zuspruch.

 

Fühl dich unbekannterweise ganz lieb in den Arm genommen, wenn du magst. Für die Zeit der Trauer wünsche ich dir ganz viel Kraft.

 

Und ganz wichtig - sie hat dich nicht ganz verlassen! Sie lebt in dir weiter und bleibt in deinem Herzen immer bei dir!

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Hallo Cheshire Cat ,

es tut mir sehr leid ,das Du Deine Molly gehen lassen musstest .

Immer ,wenn man diese Entscheidung zu treffen hat ,ist es möglich das man nachher an sich zweifelt .

Unsere Biene wurde an einem Sonntag ,nachdem sie auf einem Spaziergang zusammengebrochen war und am Ersticken war ,von Ihrem Leid erlöst .Und obwohl es eine Erlösung war habe ich mich immer wieder gefragt ,ob das die richtige Entscheidung war .

Keiner möchte gern darüber entscheiden ,wann das Leben eines Weggefährten nicht mehr lebenswert ist .

Und doch sind wir es unseren vierbeinigen Lieben schuldig ,ihr Leiden zu beenden wenn es nur noch Qual ist .

Ich wünsche Dir viel Kraft .

Liebe Grüße ,Loba

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Mein voriger Hund ist von jetzt auf gleich an einem Hirnschlag gestorben. Morgens früh um 8.00 Uhr war die Welt noch völlig

in Ordnung, eine Stunde später war mein Hund tot. Ich bin sofort mit dem Hund und Telefon am Ohr zum TA gefahren,

dort hat man noch versucht irgendwie zu helfen. Leider war es zu spät. 

 

Ich habe mir fürchterliche Vorwürfe gemacht, denn ich bin zu meinem TA gefahren, nicht zu dem TA um die Ecke, weil ich

diesem (nach einigen Vorkommnissen) nicht vertraue. Der Weg um die Ecke wäre viel kürzer gewesen, ich habe mir gedacht, 

vielleicht hätte man meinem Hund ja doch noch helfen können, wäre ich schneller gewesen. 

 

Die Diagnose war Hirnschlag. Obduktion gab es zwar nicht aber die Symptome waren sehr eindeutig. Heute denke ich mir,

so weh es auch heute immer noch tut, gut dass mein Schatz das nicht überlebt hat. Wir alle kennen die Folgen die ein Hirn-

schlag beim Menschen haben kann und meist hat, das hätte ich für meinen Hund nicht haben wollen. Heute denke ich mir,

hätte mein armer Hund das überlebt, würde ich mir wünschen, dass ich dann auch die Kraft gehabt hätte sie gehen zu lassen.

 

Mein Hund ist leider keine 14 Jahre alt geworden, ich würde was drum geben, sie wäre es, dann wäre sie heute noch bei

mir. 

 

Dein Hund hatte 14 Jahre lang ein schönes Leben bei dir und mit dir. Und du hast dafür gesorgt dass der arme Hund nicht

leiden muss. Mach dir keine Vorwürfe, dein Hund würde es auch nicht tun. Du hast in meinen Augen richtig gehandelt. Man

muss nicht um jede Stunde mit dem Hund kämpfen, man muss die Stunden die man zusammen gehabt hat richtig genutzt 

und genossen haben. 

 

Mach dir keine Vorwürfe.

 

Wie man mit der Trauer umgeht? Ich kann es dir ehrlich gesagt nicht sagen. Ich für meinen Teil trauere immer noch obwohl

das schon ein paar Jahre her ist. Die Trauer und der Schmerz wurde auch nicht wirklich weniger nur heute kann ich besser

damit umgehen. Vor allem denke ich man muss die Trauer zulassen. Weinen wenn einem danach ist, egal was andere Leute

sagen. 

 

Mein herzliches Beileid!

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Tut mir echt leid für dich. Gute Reise du unbekannte Fellnase.

Vielleicht hilft es ja, wenn ich dir sage, dass dein Hund gehen wollte. Mein erster Collie ist ähnlich gegangen, allerdings lag sie im Schlafzimmer auf dem Teppich und wurde von der Rute her so langsam nach vorn hin bewegungsunfähig. Unter Tränen bin ich bei ihr geblieben und habe sie versucht zu beruhigen und ruhig gestreichelt, bis zum letzten Atemzug. Ich bekomme heute noch feuchte Augen, wenn ich daran denke, obwohl es schon über 30 Jahre her ist. Die Trauer musst du leider allein bewältigen aber gib deiner Traurigkeit über den Verlust einen angemessenen Raum und Versuche an die schönen und lustigen Momente mit deinem Hund zu denken. Das hilft.

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Vielen Dank für die lieben Worte. Molly hatte ein verdammt gutes Leben. Sie hat denke ich alles erlebt was man als Hund erleben darf. Sie war mit im Urlaub, ist überall mot mir hingegangen, war fast neun Jahre aktiv in der Hundeschule, hatte einen grossen Garten und viele Menschen die sie sehr sehr lieb hatten.

Nur hatte sie auch Probleme mit den Zähnen sodass man fast ab 6 Jahren jedes Jahr Zahnstein entfernen lassen musste. Sie ist 2 mal vom Nachbarshund zerfleischt worden, fast vors Auto gerannt, hat mit 12 noch Rattengift gefressen, wäre fast ertrunken und hat mich aufn Hundeplatz manchmal an meine Grenzen gebracht.

Ich habe sie mit 13 Jahren bekommen und weiss heute noch wie glücklich ich war einen Hund zu bekommen. Nur kam das Gefühl sie hat immer alles überlebt und diesmal sagte mir der TA es sei ein Schlaganfall und man kann Gehirnbluten nich ausschliessen. Das ist hart wo sie doch sonst so zäh war..eben ein richtiger Jacky. Und sie hat noch 2 Jahre meinen zweiten Hund miterzogen.

Ich habe dann sonntags und montags den TA nochmal angerufen und alles gefragt obs richtig war etc. Er versicherte mir meine ujd seine Entscheidung aber es ist immernoch unbegreiflich.

Dann bin ich ausgezogen vor einem halben Jahr und meine Eltern haben sich um sie gekümmert weil mitnehmen wollte ich ihr nich antun wegen Umgewöhnung usw. Und nun wohnen wir 1 Min Fussweg zu meinen Eltern und jetzt ist sie nichtmehr da. Da bleiben auch Vorwürfe vom ausziehen nicht fern.

Ich denke mir hilft es im Moment mit euch zu reden euch von ihr zu erzählen.

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Ich kann deine Gedanken nachvollziehen aber wenn dein TA dich schon lange begleitet wird er diesen Schritt auch gut überdacht haben, mach dir bitte keine Vorwürfe

 

Ich wünsche euch viel Kraft und wünsche deiner Molly eine gute Reise

 

Lg Birgit

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Es tut mir sehr leid, was du erleben mußtest! Mit 14 Jahren hat deine Molly ein schönes und langes Hundeleben gehabt! Ihr habt viel gemeinsam erlebt und gesehen! Diese Erinnerungen werden bleiben, auch wenn Molly jetzt körperlich nicht mehr da ist, wird sie doch immer irgendwie bei dir sein! Ich denke du hast alles richtig gemacht!

 

Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit! Lass dich mal ganz vorsichtig drücken!

 

Wenn es dir hilft, dann rede über sie! Hier wirst du immer ein offenes Ohr und Verständnis finden!

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