Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Crispis

Vor- und Nachteile einer minimalinvasiven Kastration

Empfohlene Beiträge

Guten Morgen!

 

Nach längerer Zeit melde ich mich mal wieder und frage nach euren Meinungen und Erfahrungen bzgl. der minimalinvasiven Kastration bei einer Hündin.

 

Nachdem meine Nala dieses Mal wirklich sowas von extrem scheinträchtig wurde (und damit meine ich nicht "nur" Depressionen, Milcheinschuss usw, sie hat 2 Tage durchgehend nur hechelnd  in der Ecke gelegen und gezittert, mit durchgehend meine ich auch wirklich durchgehend, selbst im Schlaf hat ihr Körper gezuckt und gezitter, fiepend durch die Wohnung gerannt usw...) werde ich mich nun leider doch mit dem Gedanken einer Kastration auseinander setzen. Ich will hier auch gar nicht das pro und Contra der Kastration an sich erörtern, sondern lediglich eure Erfahrungen bzgl. der minimalinvasiven Kastration.

 

Ich habe eine Hündin kennengelernt, bei der das gemacht wurde. Dort wurden mit 2 Mini-Löchern die Eierstöcke entfernt. Das Frauchen meinte, man hätte sogar die Gebärmutter auch so entfernen können mit 2 weiteren Löchern?! Auf jeden Fall durfte ihr Hund direkt am Tag nach der OP alles machen und war super drauf, sodass sie mir diesen Eingriff sehr empfohlen hat.

 

Bzgl. der herkömmlichen Kastration stört mich, dass es nun einmal ein richtiger Bauchschnitt ist (gerade wenn die Gebärmutter mit raus muss) u der Hund dann ca 10 Tage relativ ruhig gehalten werden soll, damit alles verheilt. Bei so einem großen Schnitt ist das Risiko natürlich größer, dass es doch zu Problemen bei der Wundheilung kommt.

 

Ich weiß, dass die wenigsten Tierärzte die minimalinvasive Kastration anbieten, weshalb sie glaub ich auch immer eher pro die herkömmliche Methode argumentieren ;)

Aber mir erschließen sich keine Nachteile bzgl. der minimalinvasiven. Insbesondere, wenn sichergestellt ist, dass man damit die Gebärmutter u etwaige Veränderungen daran mit der Kamera auch erkennen könnte.

 

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Der Hund soll nicht wegen des Hautschnittes ruhig gehalten werden, sondern wegen der inneren Wunden. Damit die Stümpfe abheilen können und das ist völlig unabhängig von der Art der Kastra. Ich glaube, Deine Freundin muss da was falsch verstanden haben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu,

 

ich persönlich halte davon nicht viel. Mag einige Hündinnen geben, bei denen es nicht zu Komplikationen kommt, aber es gibt eben auch die anderen.

 

Mir wär das Risiko, das sich das verbliebene (Gebärmutter) entzündet. Was ist denn schlimm daran, wie üblich zu Kastrieren? Nur weil man den Hund nicht so lange ruhig halten braucht? Ich denke, wenn es wirklich zu Komplikationen kommen sollte, dann hat man, bzw. der Hund, ein noch größeres Problem. Aber ich nehm an, das ist nicht der einzige ausschlaggebende Punkt für diese Art der Kastration?

 

Was kostet es denn den Hund auf diese Weise zu Kastrieren? ;)

 

Wie gesagt, ICH würde es nicht machen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nachdem meine TÄ mir die beiden Methoden erklärt hat, habe ich mich für minimalinvasiv entschieden, sie hat es eigentlich empfohlen, obwohl sie nur herkömmlich operiert.

Der Eingriff (inkl Gebärmutter) und die Heilung verlief völlig problemlos.

Ich habe sie um 8 gebracht und um 11:30 sind wir nach hause. Ein paar Tage musste sie an der Leine bleiben und nicht rumtollen.

Es waren, glaub ich, 3 kleine (2cm) Löcher (Kamera), die problemlos abgeheilt sind. Rasiert wurde recht grosszügig, falls doch nocht eine normale OP nötig gewesen wäre. Auf dem Film konnte man alles sehr gut erkennen.

Soviel ich mich erinnere hat der operierende TA gesagt, dass es vor allem bei relativ jungen Hündinnen ideal sei.

Kosten sind höher, muss man halt vorher fragen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

es soll wohl ein bisschen teurer sein, so 200 Euro oder so?! Aber so genau hab ich mich damit auch noch nicht beschäftigt....dachte nur, es gibt vllt Leute, die damit schon Erfahrungen gemacht haben.

 

Bei Menschen werden diese minimalinvasiven Eingriffe ja auch oft durchgeführt und sollen weniger belastbar sein!

 

Ich mache auf jeden Fall einen Termin in einer Tierklinik, die beidens macht und lasse mich da beraten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@ Nebelfrei: super, vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht :) also kann man damit auch die Gebärmutter entfernen? das ist super!!!

 

Was waren denn deine Gründe für diesen Eingriff?

 

Also ich stell es mir einfach wesentlich einfacher vor nur drei kleine Löcher als Wunde zu haben anstatt einen großen Bauchschnitt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Der Bauchschnitt ist so groß gar nicht (4 -5 cm, bei sehr großen Hunden ein wenig größer) und wie gesagt, der Hautschnitt ist das geringere "Problem".

2 Freundinnen von mir sind letztes Jahr laparoskopisch operiert worden, beide hatten danach ziemliche Schmerzen (durch die eingeblasene Luft) und würden es nicht wieder so machen lassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Gründe waren ganz einfach, weniger Belastung.

Natürlich sind die innerlichen Wunden gleich, aber die Hautwunden sind so klein, dass die Gefahr einer Infektion oder des 'Aufreissens' viel kleiner ist.

Bei der herkömmlichen OP, hat mir meine TÄ gesagt, dass die Schonzeit doch einige Tage länger dauert (genaue Zeit weiss ich nicht mehr).

Übrigens für die, die die TÄ immer verdächtigen, nur ihr eignes Zeugs zu empfehlen, meine TÄ hat mir beides erklärt und gesagt, ich soll mir das einige Tage überlegen, und hat mir 2 Kliniken empfohlen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kennen auch nur Frauen die wg der Luft Probleme hatten.

LgBJ

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Das "Halti" - Funktionsweise, Vor-/Nachteile?

      @agathahat es im Zusammenhang mit ihrem Ramse zur Sprache gebracht. Viele haben sich mit dem Post beschäftigt. Was nicht 'rüberkam, ist, wie soll das Halti funktionieren? Kann man damit etwas richtig machen, verbessern? Oder ist es nur eins von diesen "aversiven" Hilfsmitteln, die nur HH anwenden, denen die positiv verstärkenden Ideen ausgegangen sind? @Renesis hat angeregt, diese spezielle Thematik vom Ramse Thread zu trennen. Finde ich gut und will diese Idee hiermit aufgreifen.   Kann das bitte mal jemand erklären, wie das Halti wirken soll und worauf diese Wirkungsweise beruht?

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Schleppleine mit/ohne Handschlaufe, Gewichtung der Vor- und Nachteile

      Ich hab jetzt seit ein paar Tagen eine 15m-Schlepp, erst beim Eintreffen stellte ich fest, daß diese keine Handschlaufe hat. Vorteile sind ja klar, geringeres Verhedderungsrisiko, potentiell weniger gefährlich. Nachteil ist, daß man keine Handschlaufe zur Absicherung hat. Wie sind da die Erfahrungswerte und welche Möglichkeiten gibt es, den Hund ohne Handschlaufe zu sichern? Wie gewichtet ihr die Vor-/Nachteile, wahrscheinlich auch abhängig vom Hund (Größe, Zieheigenschaften, etc.) ?   Die Begriffe  "Verhedderungsrisiko" und "Zieheigenschaftern des Hundes" werd ich mir patentieren lassen, irgendwie haben die was.  

      in Hundezubehör

    • Nach 2 Jahren nach komplett Kastration anzeichen für Läufigkeit

      Hallo, ich möchte hier kurz eine Geschichte erzählen, vielleichthat das jemand hier auch an seiner Hündin erlebt, den ich bin mittlerweile total verzweifelt. Es geht hier um Honey, Honey ist 3 1/2 Jahren jung sie ist ein kleiner Mischling Pincher, Jack Russel  und Terrier also knapp gesagt die kleine hat Feuer im Hintern. Nun mitte April fing das alles an,  sie wollte nicht mehr fressen oder mehr als ein paar schritte laufen.  Alswir beim Tierarzt waren ,waren ihre Lymphknoten so geschwollenund Fieber hatte sie auch. Also gabs ne Spritze, Antibiotika.  Fieber wurde besser aber mein Hund war einfach anders. Plötzlich fing Erbrechen und Durchfall an der Durchfall war echt schlimmund der Fieber der war auch wieder da. Als ich bemerkte das der Stuhl ganz wässrig ,teerartig und blutig war schnappte ich sie und ging hier zum Tierarzt da ich keine Zeit verlieren wollte, ich hatte ja Panik.  Bei diesem Tierarzt meinten sie dann sie hätte ne Magen Darm Infekt und wurde dementsprechend behandelt. Nun ihr gings immer noch nicht besser es war ne Achterbahn fahrt, es gab Tage da dachte ich jetzt hat sies geschafft, aber dann kam wieder ein Rückschlag.. Ich schnappte eie und wir gingen zum Tierarzt mittlerweile war ihre Mumu sooo geschwollen. Es wurde ein Scheiden Anstrich gemacht und Blut genommen. Nun am Abstrich eigte sich Schollen, das gibt es NUR bei NICHT kastrierte Hündinnen. Da Honey auch 41 Fieber hatte und es nicht besser wurde,wurde sie in der Tierklinik vom Chefarzt operiert. Er hat einige Gewebe Proben genommen und ein geschickt. Das ergebnis des Labors keine Hormone gefunden. Mitlerweile  sind es über 3 Wochen her. Honey hat zwar und Gott sei Dank kein Fieber jetzt grad aber viel besser geht es ihr nicht. Die Aussagen von den Tierärztin und Chefarzt das was Honey hat gibt es nicht. Aber abstelle zu helfen was ich jetzt tun soll man wird nur weiter geschickt und man schsut Honey nicht mal mehr an. Die geschwollene Scheide / Mumu ist immer noch da. Sie sitzt auf ihrer Seite ich glsub das tut ihr weh .Ausfluss auch noch da. Nun ist guter Rat teuer, auf der einer Seite sind Hormone da aber auf der anderen Seite sind da keine. Ich bin soo verzweifel hat vielleicht jemand sowas erlebt mit ihrer Hündin? Oder vielleicht kennt ihr jemanden das wäre so so hilfreich Danke

      in Gesundheit

    • Kastration Diskussionsthread

      Ich bin doch ziemlich erstaunt, wie locker viele Menschen einer Kastration bei Hunden gegenüberstehen. Ich finde das total befremdlich.  Bei allen erdenklichen Erziehungsfragen, auch bei der Ernährung versucht man vernünftigerweise neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mitzubekommen, und bei einer doch auch, ähem, "einschneidenden" Sache , wie der Kastration, werden wissenschaftlich belegte Tatsachen oft schlicht ingnoriert.   Ich fände es toll, wenn Ihr diesen Text einmal lesen würdet:   http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951

      in Gesundheit


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.