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Hundeforum Der Hund
SarahLoe

Probleme mit Manni

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ich kann dir auch nur raten: schmeiß die blöden Gedanken aus dem Kopf!

 

Begegne ihm jetzt und nicht mit all den wenns und abers der Zukunft ;) Eva hat recht! das kann sich noch das ein oder andere Mal drehen!

 

Wichtig finde ich, dass ihr seht, was er da macht und entsprechend auf ihn reagiert! und das tut ihr ja, oder?

 

 

Kendra und ich waren mal über Silvester mit Freunden im Urlaub und die hatten einen ähnlich alten DSH (Leistungslinie) dabei... wir nannten ihn mal mehr, mal weniger wohlmeinend den "Wutwelpen" der war drauf!!! der hat jedes Mal lauthals den Zorn gekriegt, wenn irgendwas anders lief, als ihm das so vorschwebte :D :D :D

 

und heute? heute ist das einer der coolsten und souveränsten Schäferhunde, die man sich nur vorstellen kann! Würde es eine Garantier dafür geben, dass ich so einen erwische, dann wäre ich schon längst beim Züchter gewesen ;)

 

Natürlich muss man dazu sagen, es gibt schon auch Kaliber, die sind heftig und bleiben das auch ihr Leben lang... aber was willste jetzt im Moment dran ändern? ihr könnt nichtr mehr machen als ihr tut... euch informieren und Anregungen holen, wenn ihr alleine nicht weiter wisst und ansonsten beharrlich bleiben und euch langsam aber sicher zu ihm vorarbeiten...

 

Lass das Gedankenkarussel mal pausieren! Jetzt ist er da! und zwar ganz Manni... nicht mehr aber auch nicht weniger! was die Zukunft bringt wird sich zeigen... und wenn ihr es schafft euch ganz auf ihn einzulassen und ihn da abzuholen wo er steht, dann werdet ihr ganz sicher noch die ein oder andere schöne Überraschung erleben! er hat noch ganz viel Zeit und Möglichkeiten um sich zu entfalten... höchst wahrscheinlich werdet ihr in einem Jahr drüber lachen können!

 

und was die Kinder angeht: das wird sich zeigen... Charlie, unser Senior findet Kinder total bescheiden... teilweise muss man da echt auch aufpassen! und mit Nell ist er der liebste Welpenonkel, den man sich vorstellen kann! nicht nur dass er vieles von ihr toleriert, nein, er sucht den Kontakt richtig! ganz oft legt er sich zu ihr und lässt sich klopfen und ziepen und machen und tun und ist eher empört, wenn ich versuche ihn in Sicherheit zu bringen...

 

wie Manni das machen wird, steht in den Sternen! Falls es gar nicht gehen sollte, könnt ihr ihm immer noch das passende Zuhause suchen, wenn es denn nun so weit kommen sollte (was ich nicht glaube! ) aber ändern kannste jetzt grad mal ganz genau überhaupt nix dran... erzieh ihn so, wie du es für richtig hälst und der Rest kommt von gantz alleine... bleib locker! die einzige Möglichkeit jetzt schon alles weitere zu verhindern wäre doch ihn wieder zum Züchter zurück zu geben... und ganz ehrlich? würdest du das wollen?

 

Helena

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Gibt es Hunde, die einfach so sind?

 

Ja. Wenn das so ist, dann kannst du den Hund nicht ändern - dann musst du dich ändern und deine Einstellung zu dem, was du möchtest und wie du es erreichst OHNE, dass du Manni dabei direkt konfrontierst.

Hmmm :think: stell dir das Modell "Herdenschutzhund" vor, vielleicht hilft dir das. Ein HSH ist eher selten der Typ Befehlsempfänger - er ist sein eigener Herr. Man kann sie aber dennoch führen, wenn man nicht mit dem Kopf durch die Wand geht sondern umgekehrt den Hund davon überzeugt (!), dass die Befehle (oder besser: Bitten :D ) ihre Richtigkeit haben.

 

Warum haben wir das nicht früher gemerkt?

 

Passiert. Schwamm drüber. Immerhin merkst du jetzt schon, dass etwas nicht ganz rund läuft und nicht erst, wenn dein Hund andere Hunde frisst (wie wir zB mit Higgins merken mussten)

 

Machen wir etwas falsch? Kann es sein, dass wir in zwei Monaten plötzlich einen lieben Hund haben, der sich auch mal gerne anfassen lässt? Wohl kaum, oder?

 

Klar kann das sein! Kann sein, dass es nicht so ist, aber ja, möglich ist das. Allerdings würde ich darauf achten, dass Manni VIEL Zeit bekommt, Dinge zu verarbeiten und zu durchdenken. Zu viel Input auf einmal ist vermutlich nicht sein Ding - ich denke an Higgins, der manchmal minutenlang eine Mülltonne anguckt und dabei komplett erstarrt... bis dann ein Ruck durch das Hirn geht (man sieht es richtig!) und er sich schüttelt und weiter geht. Information erhalten - bearbeitet...bearbeitet...bearbeitet...bearbeitet.... Ah, kenn ich, ist ungefährlich! :D

Was machen wir dann? Wir warten. Und warten. Fragen manchmal nach "Higgi? Weiter?" und wenn nix passiert, warten wir eben noch mehr. Bildlich gesehen wie diese Sanduhr am Computer, die halt auch bei mehrfach-Klicken der Maus nicht schneller wurde ;)

 

 

Haben wir unüberlegt gehandelt, als wir ihn zu uns genommen haben? Wir dachten, wir hätten uns super informiert, seien perfekt vorbereitet. Wie kann es sein, dass es jetzt so läuft?

Tja... zu deiner letzten Frage kann ich nichts sagen außer: Pech. Oder eben auch nicht "Pech", sondern Glück.

 

Vielleicht schafft ihr es ja, und dann blickst du zurück und kannst mit stolz geschwellter Brust daher gehen und sagen "Das habe ich/haben wir geschafft!".

Und wenn es gar nicht geht, dann beißt ihr in den sauren Apfel und sagt euch, dass dies nicht der richtige Hund für euch ist. Und auch dann habt ihr etwas gelernt aus der Sache.

 

Wünsche euch so oder so viel Glück :)

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Liebe Sarah,

vor ca. vier Jahren war ich in einer ähnlichen Situation wie du: Welpen sorgsam ausgewählt, lange Gespräche mit Zuchtwart und Züchterin geführt, spontan in einen "passenden" Welpen verliebt. Der kleine "Langweiler" entpuppte sich nach zwei Wochen als ein Energiebündel (er wurde in dieser Zeit nicht ohne Grund Terrorkrümel getauft).  Es gab einige Tage, an denen ich gegrübelt habe, ob die Entscheidung für diesen Hund die Richtige war.

Ich hatte das Glück, eine Hundetrainierin zu kennen, die viel gelassener als ich mit der Situation umging.  Dinge, die mich ratlos machten, kommentierte sie mit " Nicht untypisch für einen jungen Schäferhund."  Ich kannte dies Verhalten von meinen anderen Hunden nicht - die Tatsache, dass eine erfahrene Trainerin  mir bestätigte, dass ich kein kleines Monster zuhause habe,  hat mir schnell geholfen, meine Gelassenheit wieder zu finden.

Mit ein wenig Abstand kann ich sagen:"Ja - die Entscheidung für diesen Hund war Goldrichtig!"

Man bekommt vermutlich  immer den Hund, den man braucht, um sich weiter zu entwickeln. Mein Terrorkrümel ist heute ein großer lebhafter Schäferhund -   er hat wesentlich an meiner(!) Impulskontrolle  gearbeitet.

Ich wünsche dir viele schöne Tage mit Manni - auf den Fotos wirkt er bezaubernd und ich oute mich als Manni-Fan.

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