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Futterumstellung empfohlen, welches soll ich nehmen?

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Hallo da draußen ,

ich gehöre hier eher zu den stillen Mitlesern, aber jetzt bin ich etwas ratlos. Mein Yorkie/ Bolonka Mix ist knapp 5 Jahre alt und war von Anfang an ein ausgesprochen schlechter Fresser.

Nassfutter nimmt er gar nicht, und Trockenfutter nimmt er nur von Royal Canin. Ich weiß, ist nicht das Beste aber ich hab sooo viel durchprobiert und das frisst er einfach am liebsten.

Jetzt hat er zum zweiten mal die Analdrüsen entzündet, und der Tierarzt meint er bräuchte Futter mit einem höheren Faseranteil,damit der Stuhl härter wird. Der ist nämlich in der Tat sehr oft weicher.

Ich würde ihm diese Tortur mit den besagten Drüsen in Zukunft echt ersparen wollen. Ich wäre wirklich dankbar für Erfahrungswerte.

Welches Futter hat kleine Nuggets und ist faserstoffreich? Die meisten Trockenfutter haben so große und harte Nuggets, so dass es richtig anstrengend für ihn ist zu fressen.

Der ganze Hund wiegt ja nur 3,2kg.

Vielen Dank fürs Lesen und für eventuelle Ratschläge!

LG Petra

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Ich hab die Erfahrung gemacht, das das Problem mit den Analdrüsen sich nicht mit Futterumstellung lösen lässt. Meist hat es nix damit zu tun, ob nun der Kot fest oder dünn ist. Es ist einfach Veranlagung.

 

Auch die Tipps, das man dann Knochen zufüttern soll halte ich, für Hunde die es nicht gewohnt sind, Knochen zu fressen, für Kontraproduktiv. Wenn du Pech hast bekommt der Hund davon Knochenkot.

 

Wenn du eh schon alle Futtersorten durchprobiert hast, was blieben denn da noch für Sorten übrig?

 

Was empfiehlt dir dein TA?

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Hallo Petra,

 

mein Hund hatte diese Probleme, als er so ca. 3/4 Jahr alt war, 3 oder 4 mal hintereinander böse entzündet. Der TA in der Tierklinik (und auch vorher der TA zu Hause) haben gesagt, wenn er nicht ständig Durchfall hat, kann es nicht daran liegen, dass der Kot mal etwas weicher ist.

 

Er wurde dann operiert, die immer wieder entzündete Analdrüse entfernt (es war immer nur die eine Seite). Danach ist das Problem nie wieder aufgetreten.

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Der hat keine spezielle Empfehlung ausgesprochen, nur dass es möglichst viele Faserstoffe enthalten sollte. Eigentlich habe ich bis jetzt nur festgestellt, dass Diätfutter meistens einen hohen Faseranteil haben, aber er muss ja nun auf keinen Fall abnehmen.

Ich bin hier im Forum beim Durchforsten öfter auf Josera gestoßen. Das hatten wir noch nicht, da gibt es auch kleine Pellets,die er vielleicht gut essen kann.

Ich bin echt etwas ratlos zur Zeit, und war eigentlich ganz froh mit Royal Canin ein Futter gefunden zu haben, dass er gerne genommen hat. Vielleicht sollte ich mal das Diätfutter von Royal Canin versuchen? Ich habe auch oft Rindfleisch und gelegentlich Hühnerherzen für ihn gekocht. Aber auf die Dauer ist das auch keine Lösung. Vor allem,weil es ja auch nicht das ist was er braucht.

Zeitweise hatten wir hier Berge von angefangenen Futtertüten stehen, mit denen wir dann unser Tierheim beglückt haben.

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Oh je, auf eine OP bin ich nun gar nicht scharf der Arzt sagt, dass käme auch nur als letzte Lösung in Frage, weil das Inkontinenz zur Folge haben kann.

Er meinte auch ich sollte Lenny die Analdrüsen alle paar Wochen selbst ausdrücken. Ich habe aber ehrlich Bedenken , ob ich ihm da nicht weh tue. Ich sollte einen Finger in den After einführen und die Drüsen dann ausdrücken. Im Moment,wo alles so entzündet ist gehe ich da sowieso nicht ran. Vielleicht sollte ich mir das mal von ihm zeigen lassen, wenn Lenny wieder richtig fit ist. Nur von außen drücken,meint er würde die Drüsen nicht vollständig entleeren.

Ach Mann das ist alles so richtig doof gerade!

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Unser Pudelchen hatte auch dauernd die Analdrüsen voll - egal bei welchem Futter. Als er eh in Narkose lag (wegen der Zähne) hat der TA die Drüsen mal richtig gespült etc. etc., da sich quasi Gries gebildet hatte. Danach reichte immer normales Ausdrücken. Ich selber konnte das nicht, obschon ich mir das mehrfach habe zeigen lassen. Also alle Wochen ab zum TA... Worst case hätten wir die Drüsen veröden lassen.

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Also der Gedanke meinem Minihund den Finger in den kleinen Popo zu stecken, finde ich auch nicht sonderlich verlockend. Ich denke ich werde das auch erstmal vom Doc machen lassen. Vielleicht kann ich mich ja überwinden, wenn er es mir mal richtig gezeigt hat.

Ich habe immer noch die Schmerzensschreie von Lenny im Ohr,als wir am Samstag mit vereiterter Analdrüse da aufgeschlagen sind.

Das möchte ich so schnell nicht wieder erleben.

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Angenehm ist was anderes - bei mir kam nur nix raus. Aber klar, wenn die Drüse entzündet ist tut das höllisch weh. Wenn das immer wieder vorkommt mit der Entzündung, würde ich ernsthaft über eine OP nachdenken.

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Ich drücke Dir die Daumen, dass es sich mit regelmäßigem Ausdrücken regelt.

 

Bei meinem wäre das nicht gegangen. Heftig entzündet, Behandlung mit AB und Salbe (und den doofen Trichter), abgeheilt, 2 bis 3 Tage später, schwupp, wieder heftig entzündet ... so schnell füllen sich die Drüsen ja nun nicht, und das mehrmals hintereinander. Der TA hat mich zwar auch auf das Risiko einer anschließenden Inkontinenz hingewiesen, Aber es gab eigentlich keine Wahl. Wie sich bei der OP herausstellte, gab es einige entzündete Fistelungen, und immer wieder Spülen etc. hätte keinen Erfolg gebracht. 

 

Aber so schlimm muss es ja nicht kommen bei Deinem Hund.

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Manchmal kann man sich nur zwischen Pest oder Cholera entscheiden... :)

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