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Hundeforum Der Hund
Wilde Meute

Angst vor Wind - wer weiß Rat?

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Hallo,

 

langsam weis ich wirklich nicht mehr weiter.. es wird immer schlimmer,fast von Tag zu Tag hat man das Gefühl.

 

Butsch hat Angst vor Wind (nur in der Wohnung) und die damit entstehenden Geräusche!

Mal als Beispiele:

-Wind der durchs Fenster/Türen zieht

-Fenster/Türen die dann zuklappen

-die Jalousie (außen) die durch den Wind ein bisschen flattert.. ect.pp.

 

Inzwischen hat sich die Angst auch auf Fenster ausgewirkt,wenn die Sonne drauf scheint und die Rahmen dann durch die Ausdehnung

minimal knacken ist das auch schon ein halber Weltuntergang.

 

Was macht er?

-legt die Ohren an

-hechelt

-zittert

-fängt an zu stinken

-verkrümelt sich in die Abstellkammer/Badezimmer (beides fensterlose Räume)

-will sich in den betreffenden Räumen nicht mehr aufhalten

-flüchted aus der Wohnung wenn möglich

-frisst nicht mehr

 

Das alles ist natürlich von der Intensiät der Geräusche abhängig.

 

Was haben wir probiert?

-Bachblüten

-"Stress-Tabletten"

-Pheromone

-darauf bestehen das er auf seinem Platz bleibt

-anleinen

-schön füttern.. was aber nur bis zu einem gewissen Grad funktioniert hat,wenn es zu schlimm wird frisst er nicht mehr

-Mitleid/Ignorieren/böse werden... die ganze Palette

 

Das Schlimmste für mich ist nun das er Kyra damit auch "angesteckt" hat - die Problematik ist inzwischen fast identisch.

 

Weis jemand einen Rat womit wir es nochmal probieren könnten? :(

 

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Radio anschalten

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Rat habe ich keinen, allerdings genau das selbe Problem. Allerdings hat es sich zwischenzeitlich verbessert , als Odin Schilddrüsenhormone bekommen hat. Ich les hier mal mit, vielleicht hat jemand einen guten Tipp. Radio anschalten hat bei uns nicht geholfen

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Radio anschalten

 

Ansich wirklich eine gute Idee.

Wenn ich (laut!) Musik höre liegt er sehr entspannt rum. Sprich es muss eine gewisse Lautstärke da sein um die Geräusche zu übertönen.

Werde aber nachher mal ein Radio hierher stellen und mal testen ob es vielleicht ein bisschen hilft,zumindest bei den leisen Geräuschen.

Danke schonmal!

 

Ich meinte ja gestern schon zu Männe das ich Butschi die hier besorge: http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.gehoerschutz-versand.de%2Fimages%2Fmuttmuffs1.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.gehoerschutz-versand.de%2FSpecials%2FHundegehoerschutz%3A%3A%3A24_20.html&h=250&w=250&tbnid=MhuH5KkijqaTeM%3A&zoom=1&docid=cScFZ8MhJuGQgM&ei=60jzU83yO-_74QTjm4GYDQ&tbm=isch&client=firefox-a&iact=rc&uact=3&dur=3518&page=1&start=0&ndsp=49&ved=0CCUQrQMwAQ

 

Schilddrüse? Überfunktion wahrscheinlich oder?

Bekommt er die Hormone nicht mehr oder ist das Problem einfach wieder aufgetreten?

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Schilddrüse? Überfunktion wahrscheinlich oder?

 

Ein ähnliches Problem hab ich mit Laika hier auch schon sehr lange. Erst waren es nur Gewitter, inzwischen ist es auch schon Wind, aufziehender Regen oder ein Gewitter, das noch sehr weit entfernt ist und von uns noch gar nicht wahrgenommen wird. Sie zittert dann so, dass sie kaum mehr laufen kann, hechelt und verkriecht sich nach Möglichkeit irgendwo (Duschwanne, hinter dem Sofa oder Schrank etc.).

 

Bei Laika wurde dann irgendwann zufällig eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt - Überfunktion gibt es beim Hund übrigens äußerst selten bzw. so gut wie gar nicht. Als sie gut eingestellt war, haben sich auch diese Probleme deutlich gebessert. Sie war jetzt ca. 1-2 Monate leicht überdosiert, da war es sogar ganz weg. Jetzt mussten wir wg. der Überdosierung die Dosis wieder runtersetzen und nun zittert und hechelt sie hier seit Tagen schon wieder. Wahrscheinlich sind wir jetzt wieder zu weit unten mit den Tabletten. :(

 

Wie Du siehst, kann es also durchaus auch mit der Schilddrüse zusammenhängen, wie stark die Hunde auf bestimmte Reize reagieren. Lass doch einfach mal die Werte checken, dann weisst Du zumindest, ob Du das ausschliessen kannst oder ob mit einer Behandlung geholfen werden kann.

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Ich weis das die Überfunktion beim Hund recht selten ist (kommt bei Katzen meine ich häufiger vor), ich dachte nur an die damit öfter verbundene Nervosität und Unruhe.

 

Habe gerade mal nach Symptomen der Unterfunktion geschaut - er hat nichts davon,außer die Angst.

Da ich aber eh mit ihm zum TA muss (Zahn angucken,TÄ hat nur gerade Urlaub) werde ich das auf jeden Fall ansprechen!

Du sagst ja bei deinem Hund wurde es auch nur zufällig festgestellt,sprich er hatte dann ja wohl auch keine Symptome.

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Bei meinem ist es das Problem ähnlich.. es hat ihm nie gestört wenn der Wind durch die Fenster schoss..

Seit ca. einem Jahr reagiert er sehr ängstlich auf Windgeräusche..

Auch wenn wir draußen auf der Dachterrasse unterm Pavillon sitzen.. sobald der Wind durch die Hütt´n pfeift wird er unruhig und beobachtet alles ganz genau.

 

Bei Gewitter guckt er auf, das war es aber meeeistens schon.. das scheint ihn nicht so sehr zu stören wie der Wind.

Er will dann nicht in seinem Körbchen bleiben, läuft schutzsuchend zu mir, bleibt dann einfach wie angewurzelt stehen und beobachtet fast ununterbrochen das Fenster.

 

Ablenken geht oftmals, wenn ihn ihm z.B. was heiß begehrtes zum Fressen gebe. Aber die meiste Zeit ignoriere ich es einfach und schicke ihn wieder auf die Decke.. wüsste sonst keinen anderen Rat.

Ich vermute dass er sich mal beim Fensterknallen durch den Durchzug so verjagt haben muss, dass er nun so reagiert.. denn das kam von heute auf Morgen, nicht schleichend.

Wer weiß was mal war als ich arbeiten musste... :???

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Also bei Butsch kam es recht schleichend finde ich.

 

Habe auch ganz vergessen zu sagen - er hatte früher extreme Panik vor Gewitter/Sylvester und Schüssen,das hat sich aber mit den Jahren gebessert.

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Ich weis das die Überfunktion beim Hund recht selten ist (kommt bei Katzen meine ich häufiger vor), ich dachte nur an die damit öfter verbundene Nervosität und Unruhe.

 

Habe gerade mal nach Symptomen der Unterfunktion geschaut - er hat nichts davon,außer die Angst.

Da ich aber eh mit ihm zum TA muss (Zahn angucken,TÄ hat nur gerade Urlaub) werde ich das auf jeden Fall ansprechen!

Du sagst ja bei deinem Hund wurde es auch nur zufällig festgestellt,sprich er hatte dann ja wohl auch keine Symptome.

 

Wir haben einen allgemeinen Alters-Blutcheck machen lassen und weil sie zu der Zeit so viel Fell verloren hatte, wurde die Schilddrüse mitgemacht. Im Nachhinein hätten wir schon viel früher mal die Schilddrüsenwerte anschauen sollen, wir hätten ihr damit vermutlich jahrelangen Stress ersparen können. Sie ist ja jetzt schon 13, festgestellt wurde es glaub ich vor ca. 1,5 Jahren. Das mit dem Zittern wurde mit den Jahren immer schlimmer und keiner wusste Rat bzw. Hilfe.

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Kenn ich gut.

 

Ich würde alles was geht, abstellen. Also Fenster abdichten und Läden festmachen usw.

 

Was sich nicht abstellen lässt das muss er dann eben so hinnehmen.

 

Er hat ja die Möglichkeit, die Zimmer zu wechseln. Ich würde an deiner Stelle mal gar nicht reagieren wenn er "austickt".

 

Gab es einen Auslöser? Wann fing das an? Wie reagierst du?

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